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Nachhaltiges Innovationsmanagement. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen und Ansätze zu ihrer Überwindung

Titel: Nachhaltiges Innovationsmanagement. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen und Ansätze zu ihrer Überwindung

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jacqueline Giesen (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Erscheinungsbild von Widerständen gegen Innovationen zu beschreiben und mögliche Ansätze zu deren Überwindung aufzuzeigen.

In den vergangenen Jahren hat sich Innovationsfähigkeit als wichtiger Erfolgsfaktor sowohl für Unternehmen als auch für die Volkswirtschaft bestätigt. Besonders nachhaltige Innovationen, mit einer kontinuierlichen Investition in Forschung und Entwicklung, tragen zum nachhaltigen ökonomischen Erfolg bei.

Angestoßen werden Innovationen durch unterschiedliche Einflussfaktoren, wie neue Schlüsseltechnologien, einer veränderten Nachfrage bezogen auf nachhaltige Produkte, Aufdeckung von schädlichen Stoffen oder aber einer neuen Ausrichtung des Unternehmens.

Von der ersten Idee bis zur endgültigen Markteinführung durchlaufen Innovationen einen Prozess, der nicht immer gradlinig verläuft, sondern durch neu aufkommende Ideen einem stetigen Wandel unterliegt. Dabei wird der Innovationsprozess von einem Management ganzheitlich von der ersten Idee bis zur Einführung auf dem Markt unterstützt.

Innovationen bringen Veränderungen, transformieren oder kreieren ganze Märkte. Dadurch bringen sie eine hohe Unsicherheit mit sich und erfordern ein Überdenken bestehender Routinen und erlerntem Wissen. Veränderungen werden von den Betroffenen in der Regel nicht einfach hingenommen, sondern es wird mit Widerständen darauf reagiert.

Doch wie äußern sich Widerstände und wodurch werden diese ausgelöst? Welche Möglichkeiten gibt es, diese zu überwinden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Methodisches Vorgehen

2. Innovation und Nachhaltigkeit

2.1 Was ist Innovation?

2.2 Wie entstehen Innovationen?

2.3 Der Innovationsprozess

2.4 Nachhaltigkeit – Relevanz für Unternehmen

2.5 Entstehungspfade nachhaltiger Innovationen

3. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen

3.1 Was bedeutet Widerstand?

3.2 Formen von Widerständen nachhaltiger Innovationen

3.3 Ursachen von Widerständen nachhaltiger Innovationen

4. Lösungsansätze zur Überwindung von Widerständen

4.1 Akzeptanz

4.2 Promotoren überwinden Barrieren

5.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Widerstände, die bei der Einführung nachhaltiger Innovationen in Unternehmen entstehen können, und identifiziert Ansätze sowie Akteure, die zu deren erfolgreicher Überwindung beitragen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie sich Widerstände äußern, welche Ursachen ihnen zugrunde liegen und wie diese durch gezieltes Innovationsmanagement und Promotoren aufgelöst werden können.

  • Grundlagen des Innovationsmanagements und die Relevanz von Nachhaltigkeit
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Widerstandsformen (aktiv vs. passiv, konstruktiv vs. destruktiv)
  • Ursachenanalyse von Innovationswiderständen (Barrieren des Nicht-Wissens, Nicht-Könnens, Nicht-Wollens und Nicht-Dürfens)
  • Psychologische Aspekte der Akzeptanz und Adoptionsprozesse
  • Die Rolle von Promotoren (Fach-, Macht-, Prozess- und Beziehungspromotoren) bei der Überwindung von Barrieren

Auszug aus dem Buch

3.3 Ursachen von Widerständen nachhaltiger Innovationen

Auslöser von Widerständen ist ein von den Betroffenen wahrgenommener Konflikt zwischen „Alt“ und „Neu“, also eine Inkonsistenz von zwei Verhaltensweisen, in dem eine Technologie, ein Produkt oder aber auch eine Dienstleistung im Mittelpunkt stehen kann. Auch bestimmt das Ausmaß der Veränderung, also der wahrgenommene Innovationsgehalt, vermutlich die Konfliktintensität. Innovationen bedeuten eine erhebliche Veränderung der bisherigen Arbeitsweise, die von vielen Betroffenen als Störung, Ärgernis oder sogar als sinnlose Turbulenz empfunden wird (vgl. Rüggeberg 2009:10; Hauschildt 1997:128).

Vor allem liegen die Ursachen von Innovationswiderständen im fehlenden Know-how der Betroffenen über die Innovation. Sie wissen nichts über deren Funktion, Einsatzmöglichkeiten und Einpassungserfordernissen in vorhandene soziale und technische Systeme sowie über ihre Grenzen. Hierbei spricht man von der „Barriere des Nicht-Wissens“. Jede Innovation verlangt von den Betroffenen eine Auseinandersetzung, in der das Neue mit dem Alten verglichen wird. Daraus resultiert für den Betroffenen, dass er bisheriges Wissen, langgeübte Verhaltensweisen und erworbene Erfahrung aufgeben soll. Der Widerstand erwächst daraus, dass der Betroffene sich tatsächlich oder vermeintlich nicht in der Lage fühlt, die neuen intellektuellen Anforderungen zu bewältigen (vgl. Hauschildt 1997:128-135).

Aber auch wenn alle Fähigkeiten vorhanden sind, kann eine bereichsübergreifende Tätigkeit erst stattfinden, wenn alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache sprechen und gemeinsam verwendete Instrumente und Aufgaben für die Umsetzung finden. Die „Barriere des Nicht-Könnens“ ist beispielsweise bei der Kommunikation zwischen Marketing- sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilung von großer Bedeutung (vgl. Reckert 2015:96).

Jedoch selbst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, heißt es nicht, dass der Wille existiert, das Neue anzunehmen, durchzusetzen und Altes aufzugeben. Diese „Barriere des Nicht-Wollens“ kann weltanschauliche, sachliche, machtpolitische oder auch persönliche Gründe haben (vgl. Hauschildt 1997:136f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz der Innovationsfähigkeit und definiert das Ziel, Erscheinungsbilder von Widerständen und deren Überwindung aufzuzeigen.

2. Innovation und Nachhaltigkeit: Hier werden theoretische Grundlagen zu Innovationen, der Innovationsprozess sowie die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit als unternehmerischer Faktor dargestellt.

3. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen: Dieses Kapitel analysiert das Wesen, die verschiedenen Formen und die tiefgreifenden Ursachen von Widerständen bei Innovationsvorhaben.

4. Lösungsansätze zur Überwindung von Widerständen: Hier wird der Stellenwert von Akzeptanz erläutert und das Promotorenmodell als Werkzeug zur aktiven Überwindung von Barrieren vorgestellt.

5.0 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Dynamik von Innovationswiderständen zusammen und betont die Notwendigkeit von Promotoren und frühzeitiger Mitarbeiterbeteiligung.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit, Innovationswiderstand, Veränderungsprozesse, Akzeptanz, Adoption, Promotorenmodell, Barrieren, Unternehmenskultur, Digitalisierung, Stakeholder, Innovationsprozess, Change Management, Fachpromotor, Machtpromotor

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen, die bei der Einführung nachhaltiger Innovationen in Unternehmen entstehen, insbesondere in Form von menschlichen und organisatorischen Widerständen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Innovationsmanagement, die psychologischen Ursachen von Veränderungswiderständen sowie Strategien zu deren Überwindung durch Akzeptanzbildung und den gezielten Einsatz von Promotoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel der Arbeit ist es, das Erscheinungsbild von Innovationswiderständen zu beschreiben, deren Ursachen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese Barrieren erfolgreich überwunden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur, Prozessmodellen (z.B. Stage-Gate, Schildkrötenmodell) und bestehenden Forschungsansätzen zu Innovationsprozessen und Promotorenrollen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Innovation und Nachhaltigkeit, die systematische Analyse der Widerstandsformen und -ursachen sowie die Darstellung konkreter Lösungsansätze unter Einbeziehung des Promotorenmodells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit, Widerstand, Akzeptanz und Promotorenmodell beschreiben.

Welche Bedeutung haben die sogenannten "Barrieren" im Kontext der Arbeit?

Die Barrieren (Nicht-Wissen, Nicht-Können, Nicht-Wollen, Nicht-Dürfen) erklären, warum Mitarbeiter oder Organisationen Innovationen ablehnen und bilden die Grundlage für die Entwicklung von Strategien zur Widerstandsbewältigung.

Was unterscheidet das Promotorenmodell von anderen Lösungsansätzen?

Das Promotorenmodell stellt ein Rollenmodell dar, das die Zusammenarbeit von Fach-, Macht-, Prozess- und Beziehungspromotoren fordert, um in jeder Phase eines Innovationsprozesses gezielt gegen Widerstände agieren zu können.

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Details

Titel
Nachhaltiges Innovationsmanagement. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen und Ansätze zu ihrer Überwindung
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Autor
Jacqueline Giesen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V468242
ISBN (eBook)
9783668938755
ISBN (Buch)
9783668938762
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovationsmanagement Nachhaltiges Innovationsmanagement Widerstände im Innovationsmanagement Widerstände Nachhaltige Innovationen Innovationen Nachhaltigkeit Innovationsprozess Nachhaltigkeitsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacqueline Giesen (Autor:in), 2018, Nachhaltiges Innovationsmanagement. Widerstände im Entstehungsprozess nachhaltiger Innovationen und Ansätze zu ihrer Überwindung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468242
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Leseprobe aus  19  Seiten
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