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Das Erheben, Speichern und Verarbeiten digitaler Daten. Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?

Title: Das Erheben, Speichern und Verarbeiten digitaler Daten. Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?

Term Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jenny Jacobs (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Diese Hausarbeit befasst sich mit den Regelungen in Bezug auf das Erheben, Speichern und Verarbeiten von Daten durch digitale Medien. Welche rechtlichen Grundlagen regeln den Umgang mit unseren Daten? Und wie kann es sein, dass trotz gesetzlicher Regelungen Überwachung durchgeführt werden kann? Das Ziel ist es, einen Überblick über die Überwachung im Internet sowie über Gesetze rund um das Thema Datenschutz zu geben.

In der heutigen Zeit ist es den Menschen zunehmend wichtig, sich anderen mitzuteilen. Das Internet bietet ihnen ideale Möglichkeiten, das private Leben öffentlich werden zu lassen und gesehen zu werden. Große Mengen an Daten werden gesammelt, die in der Regel sogar freiwillig von den Menschen zur Verfügung gestellt werden. Vor allem das Internet eignet sich ausgezeichnet als Überwachungswerkzeug, das sich hauptsächlich Unternehmen aber auch staatliche Institutionen zu Nutze machen.

Ihre Motivationsgründe für die Überwachung sind verschiedener Natur. Für Unternehmen ist das Sammeln und Verarbeiten von Daten vor allem deshalb attraktiv, weil dadurch gezieltere Werbung geschaltet werden kann. Ihr Primärziel lautet Profitsteigerung. Die Motivation staatlicher Institutionen liegt offiziell in der Terrorbekämpfung. Seit den Anschlägen in New York im September 2001 ist den staatlichen Oberhäuptern einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, potenzielle Attentäter schon früh zu erkennen, um das eigene Land zu schützen. Das Resultat sind riesige Datenbanken, die regelmäßig erweitert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Zeitalter der Überwachung

2.1. Big Data: Überwachung durch Unternehmen

2.2. Staatliche Überwachung zur Terrorbekämpfung

3. Die rechtlichen Grundlagen

3.1. Das Bundesdatenschutzgesetz

3.2. Überwachung trotz Datenschutzgesetz?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zunehmende Überwachung im digitalen Zeitalter durch Unternehmen sowie staatliche Institutionen und analysiert, inwiefern bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Bundesdatenschutzgesetz den Schutz der Privatsphäre in der Praxis gewährleisten können.

  • Entwicklung zur Transparenzgesellschaft und der Wert von Daten
  • Die Rolle von Big Data bei der zielgerichteten Überwachung durch Wirtschaftsunternehmen
  • Staatliche Überwachungsmaßnahmen im Kontext der Terrorbekämpfung
  • Rechtliche Grundlagen des Datenschutzes in Deutschland
  • Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnissen und informationeller Selbstbestimmung

Auszug aus dem Buch

2.1. Big Data: Überwachung durch Unternehmen

Viele Unternehmen haben das Prinzip von Big Data für sich entdeckt. Sie sammeln Daten von Internetnutzern, um deren Verhalten und Wünsche besser verstehen und Werbemaßnahmen sowie Produkte entsprechend optimieren zu können. Dabei geht es nicht nur um einfache Bestandsdaten wie zum Beispiel Name und Alter, sondern vor allem auch um sogenannte Metadaten. Also Daten über das Klick-, Such- und Kommunikationsverhalten in Google, Facebook, auf Twitter etc.. Darauf basierend soll in Zukunft das Verhalten der Konsumenten manipulierbar werden. Nutzer digitaler Medien, die ihre genutzten Internetangebote für kostenlos halten, liegen falsch. Zwar werden sie nicht monetär finanziert, dafür aber mit Daten. Die meisten Menschen sind sich dessen aber offenbar nicht wirklich bewusst. Der Großteil von ihnen bemerkt überhaupt nicht, wie sie und ihre Daten bis aufs kleinste Detail analysiert und ausgekundschaftet werden.

„If you are not paying for it, you're not the customer; you're the product being sold.“

Gesammelte Daten, die alleine vielleicht noch wenig Aussagekraft haben, werden in einen neuen Kontext gebracht und entsprechend interpretiert. In Kombination mit anderen Daten werden sie so in Information umgewandelt. Dadurch können ganz persönliche Verhaltensweisen eines Nutzers herausgefunden werden. Zum Beispiel kann die Sexualität, der Freundeskreis oder die Absicht, den Arbeitsplatz zu wechseln aufgedeckt werden. Aber auch Krankheiten oder eventuelle Eheprobleme bleiben durch Big Data nicht länger privat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur Transparenzgesellschaft und führt in die Thematik der Datensammlung durch Unternehmen und staatliche Akteure ein.

2. Das Zeitalter der Überwachung: Dieses Kapitel beschreibt das Ausmaß der digitalen Überwachung, unterteilt in die kommerzielle Verwertung von Nutzerdaten (Big Data) und staatliche Sicherheitsstrategien.

3. Die rechtlichen Grundlagen: Der Abschnitt erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Datenschutzes in Deutschland und hinterfragt die Effektivität des Bundesdatenschutzgesetzes angesichts moderner Überwachungspraktiken.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Problematik der Privatsphäre zusammen und diskutiert die ethische Notwendigkeit einer demokratisch kontrollierbaren Balance zwischen Sicherheit und Freiheit.

Schlüsselwörter

Überwachung, Internet, Big Data, Datenschutz, Bundesdatenschutzgesetz, Privatsphäre, Terrorbekämpfung, Transparenzgesellschaft, Datensammlung, Persönlichkeitsrecht, Metadaten, Informationelle Selbstbestimmung, Überwachungswerkzeug, Cybercrime-Konvention, Digitale Spuren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte der Überwachung im Internet und analysiert, wie Daten durch Unternehmen und staatliche Stellen erhoben und verarbeitet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Big Data, der staatlichen Terrorprävention sowie der Wirksamkeit des deutschen Datenschutzrechts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die Überwachung im Internet zu geben und zu prüfen, ob die geltenden Gesetze den Nutzer effektiv vor Ausspähung schützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf Fachliteratur, Studien und offiziellen Gesetzestexten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert das Zeitalter der Überwachung durch Unternehmen, die staatlichen Zugriffsmöglichkeiten sowie die konkreten Inhalte und Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere Überwachung, Big Data, Datenschutz und Privatsphäre.

Warum betrachten Unternehmen Big Data als so wertvoll?

Big Data ermöglicht es Unternehmen, Nutzerprofile zu erstellen, um das Konsumverhalten vorherzusagen, gezielte Werbung zu schalten und Produkte zu optimieren.

Wie begründen staatliche Institutionen die Überwachung?

Die staatliche Überwachung wird primär mit der Notwendigkeit der Terrorbekämpfung und dem Schutz der Bürger begründet.

Welche Schwachstellen des Datenschutzes werden identifiziert?

Die Arbeit identifiziert schwammig formulierte Gesetzesklauseln und eine wachsende Diskrepanz zwischen technischer Entwicklung und gesetzlicher Regulierung als Hauptprobleme.

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Details

Title
Das Erheben, Speichern und Verarbeiten digitaler Daten. Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,0
Author
Jenny Jacobs (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V468315
ISBN (eBook)
9783668930315
ISBN (Book)
9783668930322
Language
German
Tags
soziale medien überwachung soziale medien datenschutz internet datenschutz rechtliche Grundlagen soziale medien rechtliche Grundlagen datenschutz digitale medien recht medien überwachung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jenny Jacobs (Author), 2016, Das Erheben, Speichern und Verarbeiten digitaler Daten. Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468315
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