Ziel des vorliegenden Assignments ist es, auf der Grundlage ausgewählter Modelle zur Unternehmenskultur herauszuarbeiten, welche Auswirkungen die Unternehmenskultur auf die Mitarbeitermotivation hat und welche Möglichkeiten es zur Veränderung der Unternehmenskultur gibt.
Google gilt heute weltweit nicht nur als eines der einflussreichsten Unternehmen, sondern auch als einer der begehrtesten Arbeitgeber. Bei einer vom Nachrichtenmagazin Focus in Kooperation mit der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu durchgeführten Befragung wurde Google Germany branchenübergreifend als Deutschlands zweitbester Arbeitgeber ausgezeichnet. Wie lassen sich die Beliebtheit des Unternehmens bei Studierenden und der Erfolg von Google bei seinen Mitarbeitern erklären? Bei der Beantwortung dieser Frage spielen die Motivation der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. So habe das Unternehmen eine Atmosphäre geschaffen, in der sich die Arbeitnehmer wohlfühlen, sodass sie besser, innovativer und motivierter arbeiten. Doch noch viel wichtiger als die Raumausstattung ist die Führungsstrategie: Ziele werden "von oben" definiert und auf die verschiedenen Niederlassungen und Abteilungen heruntergebrochen.
Jeder Mitarbeiter legt selbst seine Ziele fest, wobei das Besondere darin besteht, dass unerreichbare Ziele gesteckt werden. Google fördert die Mitarbeitermotivation durch zahlreiche Goodies und Benefits, wie etwa Bowlingbahnen, kostenlose Mahlzeiten, Betriebskindergärten, Team-Events oder flexible Arbeitszeiten. Das Beispiel Google verdeutlicht, dass die Unternehmenskultur einen großen Einfluss auf die Mitarbeitermotivation hat, welche maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Da der menschliche Faktor im Wettbewerb den Unterschied macht, konkurrieren die Unternehmen auch um die besten Mitarbeiter. Daher spielt in diesem sogenannten "War of Talents" die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. Durch eine positive Unternehmenskultur können Unternehmen nicht nur qualifizierte Mitarbeiter finden, sondern diese auch an das Unternehmen binden, was zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg beiträgt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Gegenstand und Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Definition „Unternehmenskultur“
2.2 Definition „Motivation“
3. Modelle zur Erklärung der Unternehmenskultur
3.1 Das Drei-Ebenen-Modell nach Schein
3.2 Das Eisbergmodell nach Hall
3.3 Das 7-S-Modell nach Peters/Waterman
4. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf die Mitarbeitermotivation
5. Möglichkeiten zur Veränderung der Unternehmenskultur
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, auf Basis etablierter theoretischer Modelle den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und der Motivation von Mitarbeitern zu analysieren sowie Ansätze zur aktiven Gestaltung und Veränderung der Unternehmenskultur aufzuzeigen.
- Theoretische Fundierung der Begriffe Unternehmenskultur und Motivation
- Analyse und Vergleich gängiger Kulturmodelle (Schein, Hall, Peters/Waterman)
- Untersuchung der Wirkungsmechanismen von Unternehmenskultur auf das Mitarbeiterengagement
- Darstellung von Phasenmodellen und Instrumenten für erfolgreiche Kulturveränderungsprozesse
Auszug aus dem Buch
1.1 Gegenstand und Ziel der Arbeit
Google gilt heute weltweit nicht nur als eines der einflussreichsten Unternehmen, sondern auch als einer der begehrtesten Arbeitgeber. Bei einer vom Nachrichtenmagazin Focus in Kooperation mit der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu durchgeführten Befragung wurde Google Germany branchenübergreifend als Deutschlands zweitbester Arbeitgeber ausgezeichnet. Wie lässt sich die Beliebtheit des Unternehmens bei Studierenden und der Erfolg von Google bei seinen Mitarbeitern erklären? Bei der Beantwortung dieser Frage spielen die Motivation der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. So habe das Unternehmen eine Atmosphäre geschaffen, in der sich die Arbeitnehmer wohlfühlen, sodass sie besser, innovativer und motivierter arbeiten.
Doch noch viel wichtiger als die Raumausstattung ist die Führungsstrategie: Ziele werden „von oben“ definiert und auf die verschiedenen Niederlassungen und Abteilungen heruntergebrochen. Jeder Mitarbeiter legt selbst seine Ziele fest, wobei das Besondere darin besteht, dass unerreichbare Ziele gesteckt werden. Google fördert die Mitarbeitermotivation durch zahlreiche Goodies und Benefits, wie etwa Bowlingbahnen, kostenlose Mahlzeiten, Betriebskindergärten, Team-Events oder flexible Arbeitszeiten (vgl. Elixmann, O. J., Internetquelle).
Das Beispiel Google verdeutlicht, dass die Unternehmenskultur einen großen Einfluss auf die Mitarbeitermotivation hat, welche maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Da der menschliche Faktor im Wettbewerb den Unterschied macht, konkurrieren die Unternehmen auch um die besten Mitarbeiter. Daher spielt in [der Unternehmenskultur] eine entscheidende Rolle. Durch eine positive Unternehmenskultur können Unternehmen nicht nur qualifizierte Mitarbeiter finden, sondern diese auch an das Unternehmen binden, was zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg beiträgt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet das Beispiel Google als erfolgreichen Arbeitgeber und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Begriffliche Grundlagen: Es werden die zentralen Termini „Unternehmenskultur“ und „Motivation“ wissenschaftlich definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Modelle zur Erklärung der Unternehmenskultur: Hier werden das Drei-Ebenen-Modell nach Schein, das Eisbergmodell nach Hall sowie das 7-S-Modell nach Peters/Waterman detailliert vorgestellt und kritisch beleuchtet.
4. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf die Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Funktionen der Unternehmenskultur und deren spezifische Auswirkungen auf intrinsische und extrinsische Arbeitsmotive.
5. Möglichkeiten zur Veränderung der Unternehmenskultur: Hier werden verschiedene Ansätze für Kulturwandel-Prozesse und die kritischen Phasen der Veränderungsbewältigung beschrieben.
6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt die zentrale Rolle der Unternehmensangehörigen für einen erfolgreichen Kulturwandel hervor.
Schlüsselwörter
Unternehmenskultur, Mitarbeitermotivation, Organisationskultur, Motivationspsychologie, Kulturwandel, Drei-Ebenen-Modell, Eisbergmodell, 7-S-Modell, Organisationsentwicklung, Führung, Arbeitsmotive, Unternehmenserfolg, Veränderungsmanagement, Personalmanagement, Unternehmenskulturmodelle.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen der Unternehmenskultur und der Motivation von Mitarbeitern als zentralen Erfolgsfaktor moderner Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Fachbegriffe, der theoretischen Herleitung durch bekannte Kulturmodelle, den Wirkmechanismen auf die Motivation sowie der praktischen Umsetzung von Kulturveränderungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie eine gezielt gestaltete Unternehmenskultur die Mitarbeitermotivation steigern und somit nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen kann.
Welche wissenschaftlichen Modelle zur Unternehmenskultur werden analysiert?
Die Arbeit nutzt das Drei-Ebenen-Modell von Edgar H. Schein, das Eisbergmodell von Edward T. Hall sowie das 7-S-Modell von Peters und Waterman als theoretisches Gerüst.
Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Arbeit im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Kulturmodellen, eine Analyse der Funktionen von Kultur für die Mitarbeitermotivation und eine Beschreibung von Phasenmodellen für Kulturveränderungsprozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?
Wesentliche Begriffe sind Unternehmenskultur, Mitarbeitermotivation, Organisationsentwicklung, Kulturwandel und die genannten theoretischen Modelle wie das 7-S-Modell.
Warum wird das Beispiel Google eingangs verwendet?
Google dient als praxisnahes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie eine spezifische Unternehmenskultur und Benefits die Arbeitgeberattraktivität sowie die Motivation der Belegschaft direkt beeinflussen.
Welche Rolle spielt der Mensch bei der Veränderung der Unternehmenskultur?
Der Mensch ist laut der Arbeit der entscheidende Faktor, da kulturelle Veränderungen tief verwurzelte Gewohnheiten und Denkweisen herausfordern, was einen langwierigen und sensiblen Prozess erfordert.
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- Anonym (Author), 2019, Bedeutung der Unternehmenskultur für die Mitarbeitermotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468550