Ziel dieser Arbeit ist es, die unterschiedlichen Sachverhalte der Marketingformen in ihrer Komplexität voneinander abzugrenzen und den Marketing-Mix auf den sozialen Bereich zu übertragen.
Wir befinden uns in einem Zeitalter, in welchem der Wettbewerb zwischen Unternehmern größer ist denn je. Die Masse von angebotenen Produkten und Leistungen ist unzählbar. Doch eine konkrete Absicht haben alle Anbieter dieser Produkte und Leistungen gemeinsam: Verkauf des eigenen Angebots! Auch im Sozialbereich hat der Kampf um den Kunden längst begonnen und setzt Anbieter von sozialen Gütern und Leistungen zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Die Zeiten der stetigen Vollbelegung von sozialen Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Kindertagesstätten sind vorbei.
Hier kommt nun das Marketing ins Spiel: Ein Umdenken hin zum aktiven, effektiven Marketing – fokussiert auf die Bedürfnisse und Anliegen der Gesellschaft – ist unabdingbar. Zunächst geht es darum, Marketing in seinem Wesenskern zu erläutern. Im weiteren Verlauf liegt der Fokus auf der praktischen Seite des Marketings – dem Marketinginstrumentarium. Anhand dessen soll die Frage beantwortet werden, inwieweit Marketing mehr sein kann als nur reine Werbung eines Produktes.
Inhaltsverzeichnis
- Einführende Betrachtung
- Grundlagen des Marketings
- Begriffsbestimmung
- Ziele und Formen von Marketing
- Marketingziele
- Anwendungsfelder von Marketing
- Besonderheiten des Sozialmarketings
- Der Marketingmix
- Begriffsbestimmung
- Das Marketinginstrumentarium
- Produkt- und Leistungspolitik
- Preispolitik
- Vertriebspolitik
- Kommunikationspolitik
- Der Marketing-Mix Am Beispiel einer sozialen Einrichtung
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung des Marketing-Mix in sozialen Einrichtungen. Ziel ist es, die verschiedenen Marketingformen zu differenzieren und den Marketing-Mix auf den sozialen Bereich zu übertragen. Die Arbeit untersucht, wie Marketing in sozialen Einrichtungen eingesetzt werden kann, um die Bedürfnisse und Anliegen der Gesellschaft zu bedienen.
- Die Bedeutung des Marketings im Kontext des zunehmenden Wettbewerbs im Sozialbereich
- Die Besonderheiten des Social Marketings im Vergleich zu anderen Marketingformen
- Die Anwendung der einzelnen Marketinginstrumente (Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik) im Sozialbereich
- Die Herausforderungen und Chancen der Anwendung des Marketing-Mix in sozialen Einrichtungen
- Die Entwicklung eines konkreten Beispiels für den Einsatz des Marketing-Mix in einer sozialen Einrichtung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführende Betrachtung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein und verdeutlicht die Relevanz von Marketing im heutigen Wettbewerbsumfeld, insbesondere im Sozialbereich. Es wird hervorgehoben, dass soziale Einrichtungen angesichts des Wettbewerbs und der steigenden Nachfrage nach ihren Leistungen verstärkt auf Marketing setzen müssen.
- Grundlagen des Marketings: Dieses Kapitel beleuchtet die grundlegenden Konzepte des Marketings, einschließlich der Begriffsbestimmung, der Marketingziele und -formen sowie der Besonderheiten des Social Marketings. Es wird auf die Unterschiede zwischen klassischem Marketing und Social Marketing eingegangen und die spezifischen Herausforderungen des Marketings in sozialen Einrichtungen beleuchtet.
- Der Marketingmix: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Marketinginstrumentarium, das aus den vier klassischen Instrumenten Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik und Kommunikationspolitik besteht. Es wird erläutert, wie diese Instrumente im Sozialbereich angewendet werden können und welche Besonderheiten hierbei zu beachten sind. Das Kapitel enthält zudem ein Beispiel für den Einsatz des Marketing-Mix in einer sozialen Einrichtung.
Schlüsselwörter
Social Marketing, Marketing-Mix, soziale Einrichtungen, Nonprofit-Organisationen, Bedürfnisorientierung, Zielgruppenansprache, Kommunikationsstrategie, Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Wettbewerbsvorteil.
Häufig gestellte Fragen
Warum brauchen soziale Einrichtungen heute Marketing?
Der Wettbewerb im Sozialbereich ist stark gestiegen. Einrichtungen wie Pflegeheime oder Kitas können nicht mehr mit einer automatischen Vollbelegung rechnen und müssen sich aktiv um Kunden bemühen.
Was sind die Besonderheiten des Sozialmarketings?
Im Gegensatz zum kommerziellen Marketing steht nicht nur der Profit, sondern die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben und die Orientierung an den Bedürfnissen der Klienten im Vordergrund.
Was umfasst der Marketing-Mix in einer sozialen Einrichtung?
Er besteht aus den vier klassischen Instrumenten: Produktpolitik (Leistungsangebot), Preispolitik (Entgelte/Zuzahlungen), Vertriebspolitik (Erreichbarkeit) und Kommunikationspolitik (Öffentlichkeitsarbeit).
Ist Marketing in sozialen Einrichtungen nur Werbung?
Nein, effektives Marketing ist ein ganzheitliches Umdenken. Es geht darum, die gesamte Organisation auf die Bedürfnisse der Zielgruppen auszurichten, statt nur bestehende Leistungen zu bewerben.
Wer sind die Zielgruppen im Social Marketing?
Dazu gehören nicht nur die direkten Nutzer (Klienten), sondern auch Angehörige, Kostenträger (Krankenkassen, Ämter), Spender und die breite Öffentlichkeit.
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- Anonym (Author), 2017, Einsatz des Marketingmix in sozialen Einrichtungen. Möglichkeiten und Herausforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468554