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Der Koreakrieg und die Entscheidung für die west-deutsche Wiederbewaffnung

Título: Der Koreakrieg und die Entscheidung für die west-deutsche Wiederbewaffnung

Trabajo Escrito , 2016 , 26 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Phartsvania Lela (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Als im Juni 1950 der Koreakrieg ausbrach, kam nur fünf Jahre nach der totalen Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg die Diskussion um eine Wiederbewaffnung der BRD auf. Wie war eine deutsche Wiederbewaffnung so wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges möglich? Wie wirkte sich dabei die Entwicklung in Korea auf die Debatte und Entscheidungsfindung aus? Und wie wurde schließlich die Entscheidung für die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik auf den Weg gebracht?

Um diese Fragen zu beantworten wird zunächst einen Überblick über die Entwicklung des Kalten Krieges bis zum Koreakrieg gegeben. Schließlich wird die Debatte über die westdeutsche Wiederbewaffnung unter den westlichen Alliierten dargestellt. Danach werden die Auswirkungen des Kriegsausbruches in Korea auf die Wiederbewaffnungsdebatte behandelt. Schließlich werden die Ziele und die Strategie von Bundeskanzler Konrad Adenauer und seinem Gegner, dem SPD Vorsitzenden Kurt Schumacher, in der Wiederbewaffnungsdebatte analysiert. Abschließend erfolgt die Betrachtung der Konferenzen der drei Westmächte und des NATO-Rates im September 1950 in New York, auf denen die Frage der deutschen Bewaffnung zum Kern der Verhandlungen wurde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wiederbewaffnungsdebatte und die Auswirkungen des Koreakrieges auf die Debatte

2.1. Der Ost-West-Konflikt bis zum Ausbruch des Korea-Krieges

2.2. Die Debatte über die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik bis zum Ausbruch des Korea-Krieges

2.3. Der Ausbruch des Korea-Krieges und die unmittelbaren Auswirkungen auf die Debatte über die Bewaffnung Westdeutschlands

3. Beteiligte Akteure innerhalb Deutschlands und deren Ziele in der Wiederbewaffnungsdebatte.

3.1. Konrad Adenauer und seine Strategie und Ziele während der Wiederbewaffnungsdebatte

3.2. Die Stellungnahme der SPD Opposition und Kurt Schumacher zur Frage der westdeutschen Wiederbewaffnung

4. New-Yorker Konferenzen 12.-26.09.1950 und die Entscheidung für die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik

4.1. Außenminister- und NATO-Konferenzen in New-York (12. -26.09.1950)

4.2. Die Entscheidung für die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, wie der Koreakrieg als entscheidender Katalysator fungierte, um die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sicherheitspolitisch und strategisch zu ermöglichen und in den politischen Fokus der westlichen Alliierten zu rücken.

  • Die Entwicklung des Ost-West-Konflikts vor dem Koreakrieg.
  • Die unterschiedlichen sicherheitspolitischen Strategien von Konrad Adenauer und Kurt Schumacher.
  • Die Rolle der New Yorker Konferenzen von 1950 bei der Weichenstellung für die Wiederbewaffnung.
  • Die Einbindung der Bundesrepublik in die europäische Verteidigungsstruktur.

Auszug aus dem Buch

2. 3. Der Ausbruch des Korea-Krieges und die unmittelbaren Auswirkungen des Krieges auf die Debatte über die Bewaffnung der Bundesrepublik Deutschland(BRD)

Am 25. Juni 1950 überschritten nordkoreanische Truppen die Demarkationslinie am 38. Breitengrad. Bis zum Beginn des Krieges hielten weder die USA noch Großbritannien Korea als strategisch unwichtig. Mit dem Einmarsch Nordkoreas änderte sich die amerikanische Position und die USA und weitere Staaten entsandten unter UN-Mandat Truppen zur Unterstützung Südkoreas. Es ging vor allem darum „die sowjetische Expansion einzudämmen, den europäischen Verbündeten und verunsicherten asiatischen Staaten amerikanische Entschlossenheit zu demonstrieren und Trumans Position im Inland zu stützen.

Nach anfänglichen Rückschlägen gelang es den USA, die den größten Teil der internationalen Streitmacht stellten, die Nordkoreaner bis in die Nähe der chinesischen Grenze zurückzuschlagen. Im November griff die Volksrepublik China in den Krieg ein und dadurch drohte eine Ausdehnung des Krieges. Eine Eskalation dieses regionalen Konflikts zu einem neuen Weltkrieg wollte die US-Administration unter Truman nicht riskieren. Deshalb entschloss der amerikanische Präsident sich dafür, den Krieg einzudämmen und ihre europäischen Verteidigungspläne voranzutreiben. Der Krieg in Korea zog sich, obwohl sich ab 1951 ein militärisches Patt einstellte, noch bis 1953 hin. Der Waffenstillstandsvertrag sah die Rückkehr zum Status quo ante vor und Korea blieb am 38. Breitengrad geteilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Ausgangslage der Wiederbewaffnung der BRD und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen des Koreakrieges auf die Entscheidungsfindung der Alliierten.

2. Die Wiederbewaffnungsdebatte und die Auswirkungen des Koreakrieges auf die Debatte: Dieses Kapitel analysiert den Kontext des Kalten Krieges und die schlagartige Dringlichkeit, die der Koreakrieg für die westdeutsche Sicherheitsfrage erzeugte.

3. Beteiligte Akteure innerhalb Deutschlands und deren Ziele in der Wiederbewaffnungsdebatte.: Hier werden die konträren Strategien von Adenauer, der auf Westintegration setzte, und Schumacher, der nationale Souveränität betonte, gegenübergestellt.

4. New-Yorker Konferenzen 12.-26.09.1950 und die Entscheidung für die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik: Das Kapitel behandelt die diplomatischer Verhandlungen, in denen der US-Druck und der französische Widerstand das Fundament für den späteren deutschen Verteidigungsbeitrag bildeten.

5. Schluss: Das Fazit resümiert, dass der Koreakrieg das zentrale Ereignis war, welches die Wiederbewaffnung von einer theoretischen Option zu einer politischen Notwendigkeit für die Westintegration machte.

Schlüsselwörter

Koreakrieg, Wiederbewaffnung, BRD, Konrad Adenauer, Kurt Schumacher, Westintegration, Kalter Krieg, NATO, New Yorker Konferenzen, Sicherheitspolitik, US-Außenpolitik, Souveränität, Ost-West-Konflikt, Verteidigungsbeitrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ausbruch des Koreakrieges 1950 und der daraufhin eingeleiteten Entscheidung zur Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Kalte Krieg, die sicherheitspolitischen Strategien Adenauers und Schumachers sowie die diplomatischen Verhandlungen der Westmächte auf den New Yorker Konferenzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu erklären, wie die militärische Entwicklung in Korea als Katalysator wirkte, um die deutsche Wiederbewaffnung politisch möglich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die sich primär auf militärgeschichtliche Quellen des Forschungsamtes und außenpolitische Dokumente der Ära Adenauer stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Verschiebung der alliierten Strategien nach dem Koreakrieg, die gegensätzlichen politischen Positionen innerhalb Deutschlands und die entscheidenden NATO-Verhandlungen im Jahr 1950.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Koreakrieg, Wiederbewaffnung, Westintegration, NATO und das diplomatische Spannungsfeld zwischen den USA, Frankreich und Deutschland charakterisiert.

Welche Rolle spielte der Pleven-Plan in der Debatte?

Der Pleven-Plan war ein französischer Vorschlag, der eine europäische Armee vorsah, um deutsche Kontingente einzubinden, ohne der BRD eine eigenständige, militärische Souveränität oder ein nationales Verteidigungsministerium zu gewähren.

Warum war der Koreakrieg für Adenauer ein Wendepunkt?

Für Adenauer bot der Koreakrieg die Gelegenheit, die Sicherheitsgarantien der Alliierten einzufordern und die Einbindung der Bundesrepublik als gleichberechtigter Partner in das westliche Verteidigungssystem voranzutreiben.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Koreakrieg und die Entscheidung für die west-deutsche Wiederbewaffnung
Universidad
University of Regensburg
Calificación
1.7
Autor
Phartsvania Lela (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
26
No. de catálogo
V468856
ISBN (Ebook)
9783668939387
ISBN (Libro)
9783668939394
Idioma
Alemán
Etiqueta
koreakrieg entscheidung wiederbewaffnung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Phartsvania Lela (Autor), 2016, Der Koreakrieg und die Entscheidung für die west-deutsche Wiederbewaffnung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468856
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