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Führen ohne formale Autorität. Begriff, Historie, Relevanz und Anwendung in der Unternehmenspraxis

Title: Führen ohne formale Autorität. Begriff, Historie, Relevanz und Anwendung in der Unternehmenspraxis

Elaboration , 2018 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Pascal Limburg (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Zur Führung eines Teams gehört eine wichtige Eigenschaft, welche sich Autorität nennt. Autorität gilt als Führungsschlüssel, wer diesen jedoch besitzt, ist nicht immer eindeutig definiert. Autorität ist eine unverzichtbare Grundlage zur Führung. Bei der Führung zählt weder Status, Rang, Position, Titel, Leitungsspanne oder beeindruckende Medienpräsenz, sondern einzig und allein Leistung und Resultate.

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Inhaltsverzeichnis

1 Ausgangssituation und Problemstellung

2 Theoretische Grundlagen der Autorität

2.1 Begriffsexplikation Autorität

2.2 Ausprägungsformen der Autorität und Führungsrichtungen

3 Führung ohne formale Autorität durch laterale Führung

3.1 Bedeutung und Funktionsweise der lateralen Führung

3.2 Historie der lateralen Führung

3.3 Relevanz der lateralen Führung

4 Anwendung in der Unternehmenspraxis

5 Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der lateralen Führung als notwendige Ergänzung zur klassischen, hierarchischen Führung. Ziel ist es, die Mechanismen aufzuzeigen, wie Führung ohne direkte Weisungsbefugnis in modernen, komplexen Unternehmensstrukturen erfolgreich angewendet werden kann.

  • Grundlagen und Definition des Begriffs Autorität
  • Differenzierung von Autoritätsformen und Führungsrichtungen
  • Methoden und Funktionsweise der lateralen Führung
  • Historische Entwicklung und Relevanz lateraler Führung in modernen Organisationen
  • Praktische Anwendungsbeispiele in Führungssituationen

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedeutung und Funktionsweise der lateralen Führung

Die Laterale Führung (lateinisch: „latus“ = Seite) beschreibt die Führungssituation ohne direkte Weisungsbefugnis. Daher wird die Einflussnahme auf die Willensbildung und das daraus resultierende Handeln ohne direkten Hierarchiebeziehung innerhalb der Organisationsstruktur vollzogen. Die laterale Führung ist immer dann möglich bzw. erfolgreich, wenn ein Vertrauen und eine Verständigung durch Schaffung eines gemeinsamen Denkrahmes besteht, welche unterschiedliche Interessen tragfähig verbindet. Eine typische laterale Führungssituation aus der Praxis stellt die Projektleitung dar, da dabei hierarchisch gleichgestellte Organisationsmitglieder zur zielorientierten Abarbeitung stellenübergreifender Aufgaben koordiniert und gesteuert werden müssen.

Die laterale Führung in abteilungs- oder organisationsübergreifenden Situationen birgt zudem ein gewisses Konfliktpotential. Oft kommt es zu Ziel- und Interessenskonflikten der beteiligten Abteilungen, aber auch unterschiedliche Denk- und Verhaltensweisen der beteiligten Mitarbeiter. Im Projektmanagement bspw. stellt der Umgang mit Konflikten einen Hauptbestandteil in der Tätigkeit des Projektleiters dar. Abteilungsintern reichen diese Situation von Konflikten mit Abteilungsleitern aufgrund von Ressourcenbedarf bis hin zu Konflikten mit Teammitgliedern aufgrund von Aufgabendelegation. Daher ist es wichtig, dass die Projektleitung dieses Konfliktpotenzial frühzeitig erkennt und damit umgeht. Verständigungs-, Vertrauens- und Machtprozesse sind dabei zentrale Mechanismen des lateralen Führens. Diese laufen in einem Unternehmen immer gleichzeitig parallel oder ergänzend, jedoch häufig im informellen Rahmen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ausgangssituation und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Autorität als Führungsschlüssel und stellt die Grenzen klassischer hierarchischer Koordination in modernen Arbeitsumfeldern dar.

2 Theoretische Grundlagen der Autorität: Es werden die Begriffsdefinition von Autorität sowie die verschiedenen Ausprägungsformen (personale, funktionale und formale Autorität) und deren Einfluss auf Führungsrichtungen analysiert.

3 Führung ohne formale Autorität durch laterale Führung: Dieser Abschnitt definiert das Konzept der lateralen Führung, beleuchtet deren historische Entwicklung sowie ihre wachsende Bedeutung in der Unternehmenspraxis.

4 Anwendung in der Unternehmenspraxis: Hier wird anhand von konkreten Praxisbeispielen veranschaulicht, wie laterale Führung zur Lösung von Führungskrisen und zur Steigerung der Organisationseffektivität beiträgt.

5 Konklusion: Das Fazit fasst zusammen, dass situationsabhängige, laterale Führung eine unverzichtbare Ergänzung darstellt, um in interdisziplinären Teams positive Ergebnisse ohne exzessive Machtausübung zu erzielen.

Schlüsselwörter

Laterale Führung, Autorität, Personale Autorität, Funktionale Autorität, Formale Autorität, Organisationsstruktur, Projektmanagement, Wissensgesellschaft, Führungskompetenz, Machtquellen, Konfliktmanagement, Mitarbeiterführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Dynamik von Führungssituationen in Unternehmen, in denen keine direkte formale Weisungsbefugnis besteht, und wie laterale Führung hierbei als wirksames Instrument eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Autorität, die Differenzierung von Führungsstilen sowie die praktische Anwendung der lateralen Führung an Schnittstellen und in Projektumfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das Konzept des lateralen Führens zu geben, bisherige Erfahrungen zu resümieren und aufzuzeigen, wie Führung ohne formale Macht zur Zielerreichung beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Führungslehre, unter Einbeziehung von organisatorischen Ansätzen und organisationssoziologischen Perspektiven sowie Fallbeispielen aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Mechanismen der lateralen Führung – insbesondere Verständigung, Macht und Vertrauen – sowie deren Anwendung in realen betrieblichen Situationen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Laterale Führung, Autorität, Organisationsstruktur, Projektmanagement, Führungskompetenz und Machtquellen.

Was versteht man unter einem „Führungsduo“ in der Unternehmenspraxis?

Ein Führungsduo entsteht, wenn ein Vorgesetzter mit formaler Autorität fachliche oder persönliche Defizite aufweist, die dann von einem Mitarbeiter als laterale Führungskraft ausgeglichen werden.

Warum ist laterale Führung in modernen Unternehmen zunehmend relevant?

Durch die Entwicklung zur wissensbasierten Gesellschaft, interdisziplinäre Teams und flachere Hierarchien reicht formale Macht oft nicht mehr aus, um komplexe Probleme kooperativ zu lösen.

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Details

Title
Führen ohne formale Autorität. Begriff, Historie, Relevanz und Anwendung in der Unternehmenspraxis
College
University of Applied Sciences Bergisch Gladbach
Grade
1,3
Author
Pascal Limburg (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V469001
ISBN (eBook)
9783668950047
ISBN (Book)
9783668950054
Language
German
Tags
führen autorität begriff historie relevanz anwendung unternehmenspraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Limburg (Author), 2018, Führen ohne formale Autorität. Begriff, Historie, Relevanz und Anwendung in der Unternehmenspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469001
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