Die Herausforderung der Integration junger Flüchtlinge durch Bildung in niedersächsischen Schulen


Hausarbeit, 2018

24 Seiten, Note: 2.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung
2.1 Definition „Flüchtling“
2.2 Definition „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“

3 Rechtliche Grundlage

4 Das Programm zur Bildungsintegration in Niedersachsen
4.1 Vertiefung Baustein: Sprachlernklassen
4.2 Finanzielle Förderung

5 Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung bereitgestellter Maßnahmen

6 Fazit und Ausblick

Anhang
Anhang 1: Bausteine für die Umsetzung und Sprachförderung in Niedersachsen

Literaturverzeichnis

Internetquellen

1 Einleitung

65,6 Millionen Menschen befanden sich Ende 2016 auf der Flucht vor Gewalt, Konflikten, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. Die Zahl derjenigen, welche in den Staaten der Europäischen Union nach Schutz suchen, ist seit einigen Jahren drastisch gestiegen, so die UNO-Flüchtlingshilfe (vgl. UNO-Flüchtlingshilfe o. J., o. S.).

Ein großer Anteil dieser in den letzten Jahren ankommenden Flüchtlinge, allein in der Bundesrepublik Deutschland, sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Rund 22 % der geflüchteten Menschen in Deutschland, welche eine gute Bleibeperspektive haben, sind unter 18 Jahre alt und dementsprechend im schulpflichtigen Alter. Besondere Bedeutung ist demnach der Integration dieser jungen Schutzsuchenden mit guter Bleibeperspektive zuzuschreiben. Dies gelingt primär über die Schule, Arbeit und Integrations- sowie Sprachangebote. Der Zugang zur Schulbildung stellt den wichtigsten Pfeiler für eine erfolgreiche Integration dar (vgl. Leithold; Oesingmann 2016, S. 29). Sie ermöglicht das Erlernen der Landessprache und damit die Möglichkeit, dem Unterricht zu folgen und letztlich resultierend daraus den Schulabschluss zu erlangen. Infolgedessen sind ein Einstieg in den Arbeitsmarkt und zugleich eine sichere Aufenthaltsperspektive und die Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes möglich. Den Schulen kommt daher eine sichtliche Schlüsselrolle bei der Integration zu (vgl. Otto; Migas; Austermann; Bos 2016, S. 4).

Das Land Niedersachsen hat aus diesem Grund im Rahmen der Bildungspolitik bereits umfangreiche Maßnahmen einleiten lassen, um die Entwicklung, die Migrationsbewegung und deren Chancen und Potentiale zu unterstützen. Das Niedersächsische Kultusministerium legt seinen Schwerpunkt auf die Förderung der Sprache bei Flüchtlingskindern, aber auch bei anderen Kindern mit Förderbedarf in diesem Bereich. Vor dem Hintergrund der in Zukunft weiterhin ansteigenden Flüchtlingszahlen und den oftmals tragischen Hintergründen sowie traumatisierenden Fluchterfahrungen, insbesondere bei den jungen Flüchtlingen, stellt dies eine globale Herausforderung dar. Somit stehen Politik und Gesellschaft sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene einer großen Herausforderung gegenüber, welche es zu bewältigen gilt.

Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit, auf der Grundlage eines kurzen Forschungsprojekts im Rahmen des Seminars zu der Thematik „Integration von Flüchtlingen im Handlungsfeld Schule“, der Fokus darauf gelegt, inwiefern Möglichkeiten der Integration in das deutsche Schulsystem seitens des Bundeslandes Niedersachsen für geflüchtete Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden und welche Schwierigkeiten damit einhergehen. Eine intensive Beschäftigung mit den vielfältigen Angeboten geht über den Rahmen der Arbeit hinaus, sodass der alleinige Fokus auf das Programm zur Bildungsintegration in Niedersachsen gelegt wird, da dieses die einzelnen Maßnahmen optimal zusammenfasst.

Inhaltlich werden dabei vorab Definitionen der Begrifflichkeiten „Flüchtling“ und „Unbegleiteter minderjährige Flüchtling“ zugrunde gelegt, da sich in der vorliegenden Arbeit speziell mit der Gruppe der jungen Schutzsuchenden auseinandersetzt wird. Darauffolgend werden die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt, um die Pflichten auf das Recht auf Bildung seitens des deutschen Staates hervorzuheben. Es folgen anschließend ein Einblick in das Programm zur Bildungsintegration in Niedersachsen und ein vertiefter Einblick in die Maßnahme „Sprachlernklassen“ sowie die finanzielle Förderung, als auch in die Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung bereitgestellter Maßnahmen. Ein Fazit fasst alle wesentlichen Inhalte knapp zusammen.

2 Begriffsbestimmung

Vorab bedarf es einer Definition zweier Begrifflichkeiten, welche als Grundlage für die Thematik der vorliegenden Arbeit von wesentlicher Bedeutung sind. Diese wären „Flüchtlinge“ und „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“.

2.1 Definition „Flüchtling“

Auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention Art. 1, Nr. 2 gelten Menschen als Flüchtlinge, welche sich aus begründeter Furcht vor Verfolgung von staatlichen oder auch nichtstaatlichen Akteuren aufgrund ihrer Nationalität, Rasse, der politischen Überzeugung, religiösen Grundentscheidung oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmtem sozialen Gruppe außerhalb ihres ursprünglichen Herkunftslandes befinden und den Schutz ihres Landes nicht in Anspruch nehmen können, oder aber aufgrund von Furcht nicht nehmen möchten.

Derartige Handlungen, welche als Verfolgung identifiziert werden können, sind: Die Anwendungen psychischer oder physischer Gewalt mit inbegriffen sexueller Gewalt, Handlungen, welche gegen Kinder gerichtet sind, diskriminierende oder aber unverhältnismäßige Strafverfolgungen oder Bestrafungen, administrative, gesetzliche justizielle sowie polizeiliche Maßnahmen, welche sich als solche diskriminierend darstellen und letztlich die Verweigerung von gerichtlichem Rechtsschutz mit dem Resultat einer diskriminierenden oder unverhältnismäßigen Bestrafung (vgl. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2016, o. S.).

2.2 Definition „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“

Minderjährige Kinder und Jugendliche, welche ohne jegliche nachweislich verantwortliche personenberechtige Begleitung innerhalb Deutschlands einreisen oder im Inland ohne familiäre Begleitung zurückgelassen werden, werden in der Bundesrepublik Deutschland als „unbegleitete“ minderjährige Flüchtlinge bezeichnet (vgl. Jordan 2000, S. 59).

Als Minderjährige gelten hierbei, gemäß § 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (kurz: BGB), Kinder, welche das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben (vgl. Bürgerliches Gesetzbuch 2017, S 60).

3 Rechtliche Grundlage

Bildung ist ein grundsätzliches Menschenrecht. Obgleich das Recht auf Bildung nicht explizit innerhalb des Grundgesetzes geregelt ist, findet es seinen Ursprung innerhalb diverser europa- sowie völkerrechtlicher und nationaler Rechtsquellen. So wurde beispielsweise allem vorangestellt erstmalig 1948 das Recht auf Bildung schriftlich in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in einem internationalen Menschenrechtsdokument fixiert. Auf ihr beruht auch die gegenwärtige Kontur:

„Art. 26: (1) Jeder Mensch hat Recht auf Bildung. Der Unterricht muss wenigstens in den Elementar- und Grundschulen unentgeltlich sein. Der Elementarunterricht ist obligatorisch. Fachlicher und beruflicher Unterricht soll allgemein zugänglich sein, die höheren Studien sollen allen nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten und Leistungen in gleicher Weise offenstehen. (2) Die Ausbildung soll die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und die Stärkung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zum Ziele haben. Sie soll Verständnis, Duldsamkeit und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen fördern und die Tätigkeit der Vereinten Nationen zur Aufrechterhaltung des Friedens begünstigen. (3) In erster Linie haben die Eltern das Recht, die Art der ihren Kindern zuteilwerdenden Bildung zu bestimmen“ (Deutsche UNESO-Kommission e.V. o. J., o. S.).

Darüber hinaus sind ebenso im „Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“ in Artikel 13, sowie in der UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 28 und in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Artikel 149, das Recht auf Bildung geregelt.

Grundsätzlich gilt speziell für alle in Niedersachsen lebenden Schüler und Schülerinnen nach § 54 Abs. 1 des Niedersächsischen Schulgesetztes (kurz: NSchG) das „Recht auf Bildung“. Ebenso gilt die „Schulpflicht“ nach §§63ff. NSchG bei Menschen, welche ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Niedersachsen haben (vgl. Hundt 2016, S. 83). Diese Pflicht beginnt ab der Vollendung des 6. Lebensjahres oder bei Kindern, die das 6. Lebensjahr bis zum 30. September vollendet haben. Diese sind verpflichtet, zur Schule zu gehen, und diese Schulpflicht beträgt 12 Jahre, nach §64 Abs. 1 NSchG (vgl. Die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen 2018, Beginn der Schulpflicht). Bestehen jedoch seitens eines Schülers oder einer Schülerin nicht ausreichende Deutschkenntnisse, um dem Schulunterricht adäquat folgen zu können, ist nach §54a NSchG geregelt, dass Sprachfördermaßnahmen eingeleitet werden müssen, um die deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern (vgl. ebd., Sprachfördermaßnahmen).

Das Recht auf Bildung gilt letztlich als ein wesentliches Instrument, um die Umsetzung von anderen Menschenrechten zu fördern. Durch das Recht werden der menschliche Anspruch auf den freien Zugang zu Bildung sowie Chancengleichheit und das Schulrecht thematisiert. Gleichwohl ist es entscheidend für die soziale, kulturelle und auch ökonomische Entwicklung aller Gesellschaften.

4 Das Programm zur Bildungsintegration in Niedersachsen

Bildung ist in Deutschland Ländersache. Kein bundesweit gültiges Gesetz regelt explizit die Beschulung von Flüchtlingen, sodass letztlich jedes Bundesland selbstständig über die Schülerhöchstzahlen, die Sprachförderungen sowie über die Lehrerweiterbildungen entscheidet.

Das Land Niedersachsen hat sich das Hauptziel gesetzt, insbesondere den jungen Flüchtlingen eine langfristige Perspektive innerhalb Deutschlands zu bieten. Die zentrale Schwierigkeit bei der Beschulung von jungen Menschen mit Flüchtlingsgeschichte stellt die Überwindung von Sprachbarrieren dar, welche durch mangelnde Schulerfahrung sowie durch ein geringes Bildungsniveau entstehen. Das Leitbild der Landesregierung ist demnach der schnellstmögliche Abbau dieser Sprachbarrieren, damit für die Heranwachsenden in absehbarer Zeit die Chance besteht, am normalen Regelunterricht der jeweiligen Schule teilnehmen zu können. Im Zuge dessen ist noch dazu die interkulturelle Öffnung der Schule zu fördern und bereits vorhandene Strukturen sind weitaus besser zu nutzen – ein Aspekt, welcher von ausschlaggebender Bedeutung für eine gelungene Integration von Seiten der Schule ist.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat unter Berücksichtigung der bevorstehenden Herausforderungen für die Schulen ein umfangreiches Programm als ein gutes Fundament zur Unterstützung aufgelegt, welches die einzelnen Schulen bei der Bewältigung von Hürden im Integrationsprozess stützt und gleichfalls zur Förderung der jungen Schutzsuchenden führen soll (vgl. Niedersächsisches Kultusministerium 2015, S. 1-7). Dieses Programm (siehe Anhang 1) dient primär der Unterstützung der Sprachförderung und besteht hierzu aus 20 Bausteinen:

1) Sprachlernklassen;
2) Förderkurse Deutsch als Zweitsprache;
3) Förderunterricht in Fördergruppen;
4) Förderstunden nach Sprachförderkonzept;
5) Integrative Sprachfördermaßnahmen;
6) Sprachförderung im Elementarbereich;
7) Berufsvorbereitungsjahr in der Sonderform als Sprachförderklasse;
8) Aufbau von bis zu 15 Sprachbildungszentren;
9) Einsatz pensionierter Lehrkräfte;
10) Aufstockung der Fortbildungsangebote;
11) Herbstakademie – Fortbildung „Deutsch als Zweitsprache“;
12) Curriculum Sprachlernklassen und Materialsammlung für die Arbeit in Sprachlernklassen;
13) Reform der Lehramtsausbildung;
14) Sprachförderung und -bildung in alle Fächer integrieren;
15) Schulpsychologische Unterstützung;
16) Beratung der Schulen durch Fachberaterinnen und Fachberater für interkulturelle Bildung;
17) Deutsches Sprachdiplom;
18) Modellprojekt „Mehrsprachig erfolgreich sein“;
19) Netzwerk niedersächsischer Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte | Orientierungstage 2015: „Vielfalt im Klassenzimmer = Vielfalt im Lehrerzimmer? Mach mit!“;
20) ESF – Programm „Inklusion durch Enkulturation“ (ebd., o. S.).

4.1 Vertiefung Baustein: Sprachlernklassen

Innerhalb der Schulen in Niedersachsen spielen vor allem die Sprachlernklassen als Methodik für den Übergang in Regelklassen eine besonders wichtige Rolle, wie vor allem aus den Interviews der Forschungsgruppe mit einem Vertreter und einer Vertreterin des Landkreises Hildesheim und dem Schulleiter der IGS Bad Salzdetfurth deutlich wurde. Aus diesem Grund soll im Folgenden der erste Baustein aus dem Portfolio der schulischen Sprachförderung in Niedersachsen expliziter besprochen werden.

Sprachlernklassen dienen dem Ziel, kürzlich zugewanderten Kindern sowie Jugendlichen mit geringen bis gar keinen Deutschkenntnissen sprachlich auf den effizienten Besuch einer Regelklasse vorzubereiten.

Um das Gründen einer Sprachlernklasse zu ermöglichen, wird eine Mindestanzahl von zehn Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache benötigt, welchen es sprachlich nicht möglich ist, dem Unterricht innerhalb einer Regelklasse zu folgen. Um die Vermittlung der deutschen Sprache maximal wirkungsvoll zu machen, sollte die Schülerhöchstzahl für Sprachlernklassen von 16 Schülerinnen und Schülern nicht überstiegen werden. Die Teilnahme eines Schülers oder einer Schülerin an einer Sprachlernklasse dauert in der Regel ein Jahr. Dieses Jahr ist jedoch dem individuellen Stand der Deutschkenntnisse und dem Bildungsstand des Schülers oder der Schülerin gemäß jederzeit verkürzbar, um den Übergang in die Regelklasse je nach Voraussetzung flexibel zu gestalten. Der Erwerb der deutschen Sprache wird zudem dadurch unterstützt, dass die neu zugewanderte Person in einer circa dreimonatigen Eingewöhnungs- sowie Beobachtungsphase innerhalb der Sprachlernklasse einer entsprechenden Regelklasse zugeordnet wird. Mit zunehmenden Anteilen soll neben der Teilnahme am Sprachlernunterricht immer wieder am Regelunterricht und zudem an Ganztagsangeboten teilgenommen werden. Hierbei stellen die Vorkenntnisse sowie die Interessen des Schülers oder der Schülerin eine besondere Bedeutung dar und sind individuell zu berücksichtigen.

Eine Sprachlernklasse als solche ist grundsätzlich von Lehrkräften zu führen, welche eine Qualifikation in Deutsch als Zweitsprache mit sich bringen oder aber diese Qualifikation innerhalb einer Fortbildungsmaßnahme beizeiten erwerben. Eine Sprachlernklasse ist so konzipiert, dass Heranwachsende aus unterschiedlichen Regelklassen sowie Jahrgangsstufen innerhalb eines Klassenraumes im Unterricht zusammenarbeiten.

Im Rahmen des Unterrichts liegt der Fokus lediglich auf dem Erwerb der Sprache mittels Sprach-, Lese- und Schreibübungen. Der Unterricht ist so konzipiert, dass er sich bei der Vermittlung der fachlichen Inhalte an den jeweiligen curricularen Vorgaben für das einzelne Fach innerhalb der jeweiligen künftigen Schulform orientiert. Im Hinblick auf die künftige Integration der jungen Schüler und Schülerinnen sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einer Sprachlernklasse von Beginn an mit zunehmenden Anteilen in zuvor ausgewählten Fächern, wie beispielsweise Sport oder Kunst, am Schulunterricht ihrer in Zukunft zugeteilten Regelklasse mitwirken.

Mit Ausnahme von Förderschulen können Sprachlernklassen an allen Schulformen des allgemeinbildenden Bereichs eingeführt werden. Bei Bedarf wird die Möglichkeit geboten, dass die Niedersächsische Landesschulbehörde in Einigkeit mit dem Schulträger Sprachlernklassen an ausgewählten zentral liegenden Standorten einer jeweiligen Region einrichtet. In diesen können die Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereichs I aus einer Vielzahl von einzelnen Schulen unterschiedlicher Schulformen im Plenum unterrichtet werden. In besonderen Fällen besteht ebenso die Alternative des Zusammenschlusses von Grundschulen, um Sprachlernklassen zu bilden. Wobei stets die schrittweise Integration in Regelklassen garantiert sein muss. Außerdem ist es bei Bedarf möglich, zentrale Sprachlernklassen einzurichten, in welchen einzig nur Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die nicht in ihrem Herkunftsland alphabetisiert worden sind und/oder über geringfügige bis keine grundlegende Schulbildung in ihrem Land verfügen (vgl. Niedersächsisches Kultusministerium 2014, S. 6-8).

[...]

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Herausforderung der Integration junger Flüchtlinge durch Bildung in niedersächsischen Schulen
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
2.0
Autor
Jahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V469340
ISBN (eBook)
9783668948082
ISBN (Buch)
9783668948099
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik, Schulwesen, Integration, Flüchtlinge, Bildung, Schule, Niedersachsen, Beispiel, Beispiele, Herausforderung, Problematik
Arbeit zitieren
Charlotte Koschuth (Autor), 2018, Die Herausforderung der Integration junger Flüchtlinge durch Bildung in niedersächsischen Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469340

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