Legasthenie im Kindesalter


Zwischenprüfungsarbeit, 2003

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung
1.1 Zum Schriftspracherwerb
1.2 Zum Begriff Legasthenie
1.3 Abgrenzung

2. Beschreibung der Störung
2.1 Erscheinungsform
2.2 Vorschulische und primäre Begleitstörungen
2.3 Sekundäre Begleitstörungen und Psyche

3. Epidemiologie, Verlauf und Prognose
3.1 Epidemiologie
3.2 Prognose und Verlauf

4. Diagnostisches Vorgehen

5. Erklärungsansätze
5.1 Genetische Erklärungsansätze
5.2 Nichtgenetische Erklärungsansätze
5.3 Neuropsychologische Erklärungsansätze
A) Dysfunktion sprachlicher Informationsverarbeitung (Phonembewusstsein)
B) Dysfunktion visueller Informationsverarbeitung

6. Intervention
6.1 Früherkennung und Frühbehandlung
6.2 Hilfe aus dem Elternhaus (wie Eltern helfen und vorbeugen können)
6.3 Schulische Förderung
A) Aufgaben und Pflichten der Schule
B) Hilfe im Unterricht
C) Gesonderter Förderunterricht
6.4 Außerschulische Förderung (Kosten/sozialrechtliche Bestimmungen/Therapie)

1. Einleitung

Lesen und Schreiben sind grundlegende Kulturtechniken und von zentralem Stellenwert für die Bewältigung der Anforderungen, die das moderne Leben an den Menschen stellt. Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, weil sie Legasthenie haben, sind in ihrer schulischen, beruflichen und sozialen Integration gefährdet. Eine Legasthenie kann zu Deutsch als so genannte Leserechtschreibschwäche bezeichnet werden, kurz sagt man auch LRS. Sie muss für ein Kind aber nicht zu einem Problem werden, das sich derartig auswirkt, denn bei richtiger Behandlung und angemessenen Maßnahmen ist Legasthenie kein Schicksal, welches man hoffnungslos hinnehmen muss. Eltern und Lehrer sollten und müssen in einem solchen Fall unterstützende Hilfe leisten. Legasthenische Kinder sind weder dumm noch faul, sie haben lediglich ein Lernproblem, welches das Lesen und Schreiben betrifft und brauchen in diesem Bezug deshalb mehr Zeit und Hilfe als andere normal entwickelte Kinder. Es ist wichtig, dass die Eltern das Kind mit diesem Problem ernst nehmen und es so akzeptieren, viel Verständnis und viel Geduld aufbringen, und das zumeist verletzte Selbstwertgefühl ihres Kindes stärken. Vor allen Dingen aber ist es für die Entwicklung von bedeutendem Interesse, dass das Kind geliebt wird und sich auch so fühlt, und dies stets unabhängig von seinen Leistungen. Sich ausgiebig zu informieren als betroffene Eltern, über die Störung selbst, über Fördermöglichkeiten und Rechte, ist unerlässlich. Liebevolle und interessierte Eltern schaffen Bedingungen für eine optimale Entwicklung ihres Kindes.

Ebenso hat Schule als Lern- und Bildungsstätte dafür Sorge zu tragen und es als Pflicht und Aufgabe anzusehen, auf dieses Phänomen in angemessener Art und Weise zu reagieren, zumal Legasthenie keine Seltenheit ist. Es müssen alle Voraussetzungen geschaffen werden, die nötig sind, dass jedes Kind eine echte Chance erhält, dass jedes Kind bestmöglich gefördert wird. Nur all zu oft sind Kinder mit Legasthenie allein aufgrund dieser Schwäche Selektionsprozessen ausgeliefert, die eine Erfolg versprechende berufliche Zukunft zerstören bzw. erheblich behindern und erschweren.

1.1 Zum Schriftspracherwerb

Die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben wird als Schriftsprache bezeichnet. Beim Lesen werden bildhafte oder graphische Zeichen oder Zeichenfolgen (Wörter) in akustisch-sprachliche Informationen übersetzt, d.h. Visuelles wird mit Sprachlichem verknüpft. Beim (Recht-)Schreiben wird akustisch wahrgenommene Sprache (oder dem Gedächtnis zugängliche Sprache wie bei einem Aufsatzschreiben) in Visuell-Graphisches transformiert, d.h. es wird eine Verbindung zwischen einem gehörten Laut und dem dazugehörenden Buchstaben hergestellt. Auge (Sehen), Ohr (Hören) und Hand (Graphomotorik) sind funktionell miteinander verknüpft. Der Erwerb der Schriftsprache ist schwierig und stellt eine herausragende Leistungsanforderung an Erstklässler dar (vgl. Warnke/Roth 2000).

1.2 Zum Begriff Legasthenie

Störungen des Schriftspracherwerbs, also Störungen im Erlernen des Lesens und Schreibens, werden als Legasthenie bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Leseschwäche. Diese Bezeichnung wurde 1916 von dem ungarischen (Budapest) Neurologen und Psychiater Paul Ranschburg eingeführt, wobei er Leseschwäche notwendigerweise mit Rechtschreibschwäche verbunden sah.

Es gibt viele Definitionen zu diesem Begriff, die sich zwar alle ein bisschen in der Formulierung unterscheiden, aber im Wesentlichen alle dasselbe sagen, nämlich dass es sich bei Legasthenie um eine Schwierigkeit (oder Schwäche oder geringe Fähigkeit) handelt, das Lesen und Schreiben zu erlernen, und dass diese Schwierigkeit weder auf eine allgemeine Beeinträchtigung der geistigen (Intelligenz) oder körperlichen (Seh-, Hörschäden) Entwicklung noch auf unzulänglichen Unterricht zurückzuführen ist (vgl. Soremba 1995).

1.3 Abgrenzung

Bei Legasthenie handelt es sich demnach nicht um eine Beeinträchtigung des Denkens und ein Leistungsversagen in allen Lernfächern (wie bei einer Lernbehinderung), sondern es handelt sich vielmehr um eine Teilleistungsschwäche, die lediglich den Leseschreiblernprozess betrifft. Natürlich gibt es aber auch Kinder, die zusätzlich andere Lernstörungen oder eine verminderte Intelligenz aufweisen (vgl. Soremba 1995).

2. Beschreibung der Störung

2.1 Erscheinungsformen

A) Das Störungsbild des Lesens

Die Störung kann sich frühzeitig äußern. Das Störungsbild des Lesens kann sich folgendermaßen ausdrücken: das Kind hat Schwierigkeiten, das ABC aufzusagen, Buchstaben korrekt zu benennen, Laute akustisch zu unterscheiden und Laute den entsprechenden Buchstaben zuzuordnen.

Symptome beim Lesen sind folgende:

- Auslassen, Ersetzen, Verdrehen oder Hinzufügen von Worten oder Wortteilen
- Eine niedrige Lesegeschwindigkeit
- Startschwierigkeiten beim Vorlesen; langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text; ungenaues Phrasieren
- Vertauschen von Wörtern im Satz oder von Buchstaben in Wörtern.

Defizite im Leseverständnis zeigen sich in

- der Unfähigkeit, Gelesenes wiederzugeben; aus Gelesenem Schlüsse zu ziehen; oder Zusammenhänge zu sehen
- und in der Unfähigkeit, allgemeines Wissen als Hintergrundinformation zu verwenden.

Lesegestörte Kinder sind nicht in der Lage, Fehler zu korrigieren und können dasselbe Wort immer wieder in verschiedenen Formen falsch lesen. Die Lesestörung ist eigentlich fast immer mit einer gleichzeitigen Rechtschreibstörung verbunden (vgl. Warnke/Roth 2000).

B) Das Störungsbild des Rechtschreibens

Typische Symptome, die sich bei der Rechtschreibung zeigen sind folgende:

- die Reversion (Verdrehung von spiegelbildähnlichen Buchstaben im Wort:
- b-d / p-q / u-n)
- Sukzessionsfehler (Umstellung von Buchstaben im Wort : sie-sei / lieb-leib)
- Auslassen von Buchstaben (auch-ach)
- Einfügungen falscher Buchstaben
- Regelfehler (Groß- und Kleinschreibung, Dehnung)
- Wahrnehmungsfehler (Verwechslung von d-t / g-k)
- Fehlerinkonstanz (ein und dasselbe Wort wird immer wieder unterschiedlich falsch geschrieben).

Auch hierbei ist das Kind nicht in der Lage, Fehler zu erkennen und zu verbessern.

Anfänglich machen diese Fehler natürlich fast alle Kinder, nur dass bei Legasthenikern im Gegensatz zu normal entwickelten Kindern keine Verbesserung eintritt. Spätestens in der dritten Klasse sind die Leistungsunterschiede im Lesen und Schreiben von Legasthenikern und normal entwickelten Kindern dann ganz deutlich (ebd.).

2.2 Vorschulische und primäre Begleitstörungen

Kinder mit Legasthenie leiden häufiger als andere Kinder auch unter anderen Entwicklungsstörungen. Darunter zählen in erster Linie Störungen der Sprachentwicklung, die bei einem überwiegenden Teil (60-80%) zu beobachten sind. Das äußert sich in einem ungenauen Sprechen, einer schwachen Artikulation, im Stottern, Lispeln Auslassungen, Hinzufügungen und auffälligen dialektalen Eigenarten (vgl. Warnke/Roth 2000; Naegele 1995; Soremba 1995).

Bei vielen sprachgestörten Kindern zeigen sich zusätzlich motorische Ungeschicktheiten, insbesondere graphomotorische Schwierigkeiten. Eltern sollten in einem solchen Fall auf viel Bewegung, Spiel und Sport achten. Weitere vorschulische Begleiterscheinungen können visuelle Schwierigkeiten sein (gestörte Figurgrundwahrnehmung), die typischerweise mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Überaktivität und Impulsivität, also die Kernsymptome einer hyperkinetischen Störung, verknüpft sind (vgl. Warnke/Roth 2000).

2.3 Sekundäre Begleitstörungen und Psyche

Legasthenie zieht zahlreiche negative Folgen nach sich. Die Kinder haben in erster Linie erhebliche Nachteile im schulischen Bereich und machen dadurch überwiegend negative Erfahrungen mit Leistungsanforderungen. Misserfolgserlebnisse häufen sich; Arbeiten werden „verhauen“, schlechte Noten werden zur Regel, Hausaufgaben werden zu einem dauerhaften und stetigem Konflikt mit den Eltern und produzieren fortlaufend häusliche Auseinandersetzungen. Es ist verständlich, dass Eltern irgendwann auch am Ende mit ihren Kräften sind, und vielleicht dann nicht mehr die Geduld aufbringen können, die die Kinder brauchen, und dies geschieht insbesondere dann, wenn Eltern nicht aufgeklärt sind und dem Kind fälschlicherweise Faulheit oder Ähnliches unterstellen. Dann werden Kinder oft bestraft für Dinge, die sie selbst nicht wahrnehmen und verstehen können; es entsteht Leidensdruck. Die Kinder verlieren so nach und nach ihre Motivation und ihr Selbstbewusstsein und entwickeln Leistungssituationen gegenüber große Angst. Als Abwehr dieser Angst tritt häufig ein Vermeidungsverhalten zutage. Als extremes emotionales Reaktionsverhalten bzw. Vermeidungsverhalten kann es sogar zu suizidalem Verhalten kommen. Der Körper hängt unmittelbar mit der psychischen Belastung zusammen und es kann zu Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit usw. kommen (psychosomatische Beschwerden) (vgl. Warnke/Roth 2000; Naegele 1995).

3. Epidemiologie, Verlauf und Prognose

3.1 Epidemiologie

Legasthenie kann in allen sozialen Schichten auftreten. Insgesamt sind Jungen (mit 60-80%) häufiger davon betroffen als Mädchen. Bei Verwandten tritt Legasthenie öfter auf als in der Gesamtbevölkerung. Im Grundschulalter sind ca. 10-15% aller Schüler in Bezug auf das Leben und Schreiben rückständig; davon kann ca. 1% gar nicht oder kaum lesen und schreiben und hat Legasthenie. Verhältnismäßig nimmt Legasthenie in den höheren Grundschulklassen zu. Studien belegen im Alter von acht Jahren eine Häufigkeit von 2,7% lese-rechtschreibschwacher Schüler. In entsprechenden Beratungsstellen wird die Diagnose am häufigsten bei 9-12jährigen gestellt (vgl. Warnke/Roth 1996).

3.2 Prognose und Verlauf

A) Zur Entwicklung der Lese-Rechtschreibfähigkeit kann man folgendes sagen:

- Das Niveau der Lese-Rechtschreibentwicklung bleibt hochgradig stabil (Klicpera & Glasteiger-Klicpera 1989, 1993, zitiert nach Warnke/Roth 2000).
- Verbesserungen bzgl. des Lesens und Schreibens finden bei entsprechenden Maßnahmen zwar statt, sie bleiben aber im Vergleich zu den anderen ohne Schriftsprachstörung immer weiter zurück.

B) Zur Prognose psychischer Entwicklungen und schulischer, beruflicher und sozialer Integration

- psychische Entwicklung (Esser & Schmidt 1993, 1994, zitiert nach Warnke/Roth 2000):

- Legastheniker sind psychisch auffälliger und anfälliger.
- Sie leiden häufiger unter Konzentrationsstörungen, motorischer Unruhe, dissozialen Verhaltensproblemen.
- Es besteht eine signifikant höhere Suizidgefährdung bei 18jährigen mit Legasthenie (13,3% im Vergleich zu 3,9% in der Kontrollgruppe).

- schulische und berufliche Entwicklung (Strehlow, Esser & Schmidt, Haffner, zitiert nach Warnke/Roth 2000):
- Legastheniker haben in der Regel eine niedrigere schulische Entwicklung.
- Sie laufen Gefahr auch in anderen Lernfächern zu versagen.
- Es erfolgen mehr Wiederholungsjahre, mehr Schulabbrüche und schlechtere Schulabschlüsse (trotz gleicher Intelligenz).
- Auch beruflich ist das Ausbildungsniveau geringer als im Vergleich zu anderen.
- Es überwiegen Berufsausbildungen, in denen Lese-Rechtschreibfähigkeiten keine große Rolle spielen.

- soziale Entwicklung ( Studie von Strehlow, Esser & Schmidt, Haffner):
- Laut Studie verhalten sich Legastheniker im Erwachsenenalter häufiger dissozial und delinquent.
- Laut der Esserner Studie waren 25% der 18jährigen, die im Alter von acht Jahren als lese-rechtschreibschwach diagnostiziert worden waren, wegen strafrechtlicher Delikte verurteilt worden (signifikant mehr als in den Kontrollgruppen)

Die Schul-, Berufschancen sowie die soziale Entwicklung gilt als umso gesicherter, je höher der familiäre Status ist, d.h. Kinder mit Legasthenie aus unteren familiären Schichten sind diesbezüglich am meisten gefährdet (vgl. Warnke/Roth 2000).

4. Diagnostisches Vorgehen

Leitsymptom sind Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Schreibens gemäß Eltern- und Lehrerurteil und damit verbundene dauerhafte negative Auswirkungen auf die Schulleistungen und Aktivitäten des täglichen Lenes, bei denen Lese-Rechtschreibleistungen benötigt werden (schlechte Noten, Hausaufgabenkonflikte etc.) (vgl. Warnke/Roth 2000).

Wenn das der Fall ist, wird eine Basisdiagnostik durchgeführt mittels standardisierten Lese- und Rechtschreibtests. Ein entscheidendes Kriterium für die Diagnosenstellung ist, dass die dabei ermittelten Leistungen deutlich unter denen, die aufgrund des Alters, der Intelligenz (wird auch getestet) und altersgemäßer und hinreichender Schulung zu erwarten wären (nach den beiden international anerkannten Klassifikationsschemata DSM-IV und ICD-10) (ebd.).

Dabei müssen zusätzlich bestimmte Ausschlusskritetien bestehen. Auszuschließen als Ursache für die Störung ist:

- eine allgemeine Intelligenzminderung
- ein Verlust bereits erworbener LR Fähigkeiten (Dyslexie oder Dysgraphie)
- eine Hirnschädigung
- eine psychische Störung oder organische Erkrankung
- Seh- und Hörschäden (ebd.)

Zur Messung der Intelligenz werden entsprechende Tests durchgeführt (z.B. der Hamburg-Wechsler Intelligenztest). Für die anderen Sachen wird eine fachärztliche Untersuchung (internistisch und neurologisch) durchgeführt (ebd.).

Außerdem ist noch eine Zusatzdiagnostik wichtig und hinzuzuziehen. Hierbei sind folgende Merkmale diagnostisch Richtung weisend (folgende Merkmale unterstützen die Diagnose):

- unauffällige psychische und soziale Entwicklung im Vorschulalter
- deutliche Diskrepanz zwischen LR Leistungen und den Leistungen in anderen Lernfächern
- Hausaufgabenkonflikte
- Ein Zusammenhang zwischen körperlichen Beschwerden und Schulunlust, also psychosomatische Beschwerden bzw. Schulangst
- Psychische und körperliche Gesundung in der schulfreien Zeit und erneutes Aufbrechen der Symptome in Schulzeit

- dies ist in einem ausführlichen Elterngespräch herauszufinden (Exploration)

- Störungen in anderen Teilleistungsbereichen (Sprachauffälligkeiten, motorische Entwicklung, visuo-motorische Koordination, Konzentration) /ebd.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Legasthenie im Kindesalter
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
20
Katalognummer
V46966
ISBN (eBook)
9783638440394
ISBN (Buch)
9783638841689
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Legasthenie, Kindesalter
Arbeit zitieren
Tamara Di Quattro (Autor), 2003, Legasthenie im Kindesalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46966

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