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Sprechen und Schreiben im Spanischunterricht. Wie kann eine gezielte Förderung umgesetzt werden?

Title: Sprechen und Schreiben im Spanischunterricht. Wie kann eine gezielte Förderung umgesetzt werden?

Term Paper , 2017 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ronja Thiede (Author)

Didactics - Spanish
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Die vorliegende Arbeit rückt die produktiven Fertigkeiten "Sprechen und Schreiben" im Spanischunterricht in den Fokus. Dabei sollen zunächst die nötigen theoretischen Grundlagen anhand von einschlägiger Literatur der romanischen Fachdidaktik erarbeitet werden, bevor dann dargestellt wird, wie die gezielte Förderung des Sprechens und analog auch die des Schreibens im Unterricht umgesetzt werden kann. Dazu werden bereits im Theorieteil einige geeignete Methoden vorgestellt und schließlich ein modellhafter Unterrichtsverlauf erarbeitet. Dieser wird ferner durch die Abhandlung der didaktischen Vorüberlegungen und der methodischen Vorgehensweise gestützt. Abschließend kann dann ein Fazit zur bestmöglichen Förderung der produktiven Fertigkeiten im kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht gezogen werden.

Beim Fremdsprachenerwerb werden traditionellerweise die vier Fertigkeiten des Hör- und Leseverstehens sowie das Sprechen und Schreiben ausgemacht. Dabei wird häufig anhand des Kriteriums von Schriftlich- und Mündlichkeit unterschieden, sodass das Lesen dem Schreiben und das Hören dem Sprechen zugehörig angesehen wird. Und tatsächlich zeigt sich, dass das Schreiben häufig auf einem vorausgehenden Leseverständnis basiert, sowie das Sprechen auf dem Hören und umgekehrt. Schließlich reicht es für eine erfolgreiche Unterhaltung nicht nur, sich selbst adäquat ausdrücken zu können; auch das Gegenüber muss richtig verstanden werden. Daher dürfen die Teilkompetenzen also nie als voneinander unabhängig verstanden werden; ihre Wechselwirkungen sind stets zu berücksichtigen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Sprechen im kompetenzorientierten Unterricht

2.1. Theoretische Grundlagen

2.2. Sprechfördernde Übungen

2.3. Modellhafte Unterrichtsplanung zur Schulung der Sprechfertigkeit

2.3.1. Didaktische Vorüberlegungen und methodische Vorgehensweise

2.3.2. Artikulationsschema zur modellhaften Schulung der Sprechfertigkeit

3. Das Schreiben im kompetenzorientierten Unterricht

3.1. Theoretische Grundlagen

3.2. Übungen zur Schreibförderung

3.3. Modellhafte Unterrichtsplanung zur Schulung der Schreibfertigkeit

3.3.1. Didaktische Vorüberlegungen und methodische Vorgehensweise

3.3.2. Artikulationsschema zur modellhaften Schulung der Schreibfertigkeit

4. Konklusion

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und methodische Umsetzung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben im modernen, kompetenzorientierten Spanischunterricht. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lernende durch prozessorientierte Unterrichtsplanung und gezielte Förderung zu selbstständigem Sprachhandeln befähigt werden können, während gleichzeitig Sprechhemmungen abgebaut und die Schreibkompetenz nachhaltig gestärkt wird.

  • Theoretische Fundierung der Fertigkeiten Sprechen und Schreiben
  • Methoden zur Förderung des gesteuerten und freien Sprechens
  • Prozessorientierte Ansätze zur Schreibdidaktik
  • Modellhafte Unterrichtsplanung für die Sekundarstufe
  • Evaluation und Feedback-Kultur im Fremdsprachenunterricht

Auszug aus dem Buch

2.1. Theoretische Grundlagen

Für den Spanischunterricht sind für die Förderung der Teilkompetenz „Sprechen“ unterschiedliche theoretische Erkenntnisse entscheidend, die notwendigerweise berücksichtigt werden müssen.

So muss zunächst vor allem die enorme Komplexität der Fertigkeit erkannt werden. Leupold erklärt dazu: Ein funktionierendes Zusammenspiel zahlreicher Komponenten ist erforderlich, um dialogisch oder auch monologisch zu sprechen: artikulatorische, phonologische, grammatische, semantische, textuelle, sozio- und pragmalinguistische Kompetenzen, ebenso wie Weltwissen in Form von Schemata und Skripts, müssen miteinander interagieren, um einen Dialog aufrechtzuerhalten, um Informationen zu vermitteln, um sich selbst darzustellen, kurz: um mündlich zu kommunizieren. [...] Sprechen mit oder vor anderen bedeutet darüber hinaus ein gewisses Sich exponieren und ist – nicht zuletzt in unterrichtlichen Settings – oftmals mit Emotionen wie Angst oder Scham, andererseits aber auch mit Freude und Stolz besetzt. (Zitiert in Decke-Cornill 2010: 188)

Leupold nennt hier bereits mehrere Aspekte auf die gesondert eingegangen werden muss. So greift er bereits die Unterscheidung zwischen dem monologischen und dem dialogischen Sprechen auf, wie sie auch vom Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen vorgenommen wird. Das dialogische (oder „interaktionale“) Sprechen benennt hierbei die Fertigkeit, an „Gesprächen teilzunehmen“, während das monologische (oder auch „transaktionale“) Sprechen ein „zusammenhängendes Sprechen“ meint. Beide Formen der Sprechhandlung sind im schulischen Spanischunterricht zu fördern, wobei sowohl ihre form- als auch inhaltsbezogenen Aspekte berücksichtigt werden müssen. Das impliziert freilich auch Aussprache, Intonation und Prosodie des Spanischen, die im Schulunterricht häufig vernachlässigt werden, obwohl sie den Erfolg einer Kommunikation stark beeinflussen können. (vgl. Decke Cornill 2010: 188, Von Kahlden 2011: 200)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben im Fremdsprachenerwerb ein und erläutert den Fokus der Arbeit auf die prozessorientierte Förderung.

2. Das Sprechen im kompetenzorientierten Unterricht: Das Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Sprechkompetenz, stellt verschiedene Übungsformate vor und entwickelt ein konkretes Unterrichtsmodell zur Förderung des monologischen Sprechens.

3. Das Schreiben im kompetenzorientierten Unterricht: Hier werden Schreibprozesse analysiert, Möglichkeiten zur authentischen Schreibförderung diskutiert und ein modellhafter Unterrichtsentwurf für ein spanisches Bewerbungsschreiben präsentiert.

4. Konklusion: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer prozessorientierten Didaktik zusammen und betont die Rolle der Lehrkraft als Moderatorin in einem schülerzentrierten, produktiven Lernprozess.

5. Bibliographie: Dieses Verzeichnis listet die für die Arbeit herangezogene fachdidaktische Literatur auf.

Schlüsselwörter

Spanischunterricht, Sprechfertigkeit, Schreibfertigkeit, Kompetenzorientierung, Prozessorientierung, Fremdsprachenerwerb, Sprachhandeln, Sprechhemmung, Evaluation, Feedback, Unterrichtsplanung, Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Sprachbewusstsein, Fachdidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Vermittlung und Förderung der beiden produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben im Spanischunterricht der Sekundarstufe.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die theoretische Einbettung von Sprech- und Schreibprozessen, die Entwicklung authentischer Übungsformate sowie die kompetenzorientierte Unterrichtsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine prozessorientierte Herangehensweise Lernende motiviert und ihre produktiven Kompetenzen in einer fremdsprachlichen Lernumgebung gezielt gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Analyse einschlägiger fachdidaktischer Literatur sowie auf die theoretische Entwicklung modellhafter Unterrichtsplanungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Bereiche: Die didaktische Gestaltung der Sprechfertigkeit anhand eines Beispiels zur Zimmerbeschreibung und die Förderung der Schreibfertigkeit anhand eines Bewerbungsszenarios.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kompetenzorientierung, Prozessorientierung, Sprechkompetenz, Schreibkompetenz sowie eine authentische Fehlerkultur im Fremdsprachenunterricht.

Warum wird im Kapitel 2 ein spezielles Artikulationsschema zur Sprechschulung verwendet?

Das Schema dient der Strukturierung einer Doppelstunde, um durch klare fachliche, methodische und soziale Ziele eine systematische Kompetenzentwicklung der Schüler sicherzustellen.

Welchen Stellenwert nimmt die Fehlerkorrektur in dieser Arbeit ein?

Die Arbeit plädiert für ein positives Fehlerbild nach dem Prinzip „message before accuracy“, bei dem Fehler als notwendige Schritte im Lernprozess verstanden und konstruktiv begleitet werden.

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Details

Title
Sprechen und Schreiben im Spanischunterricht. Wie kann eine gezielte Förderung umgesetzt werden?
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
1,0
Author
Ronja Thiede (Author)
Publication Year
2017
Pages
32
Catalog Number
V469955
ISBN (eBook)
9783668945685
ISBN (Book)
9783668945692
Language
German
Tags
Unterrichtsbeispiel Didaktik Spanisch Unterricht Sprechen Schreiben Kompetenz Übungen Aufgaben Methodische Vorgehensweise Methode Didaktische Überlegungen Schülerinnen Schüler Lernende Raumbeschreibung Theorie Praxis Schreibförderung Sprechförderung Gymnasium Lehramt Lehrplan
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronja Thiede (Author), 2017, Sprechen und Schreiben im Spanischunterricht. Wie kann eine gezielte Förderung umgesetzt werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469955
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