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Disruptive Innovationen und ihre Konsequenzen für den Produktentstehungsprozess

Título: Disruptive Innovationen und ihre Konsequenzen für den Produktentstehungsprozess

Trabajo Escrito , 2017 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Stefanie Quast (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

Gegenstand dieser Arbeit ist, die Konsequenzen von disruptiven Innovationen auf den Produktentstehungsprozess (PEP) zu untersuchen. Da der Begriff „Disruption“ in der Literatur seit Beginn der 90er Jahre exponentiell verwendet wird, stützt sich diese Arbeit auf die Theorie der Harvard Business School. Dies soll zum einen der wissenschaftlichen Praxis dienen, sich auf Urquellen zu berufen und zum anderen die Komplexität der Themenstellung zu reduzieren.

Als zu prüfende Hypothese dieser Arbeit soll gelten: Etablierte Konstruktions – und Entwicklungsabteilungen großer Konzerne können disruptive Innovationen durch ihr bestehendes Risikomanagement und ihre jahrzehntelang geschaffene und weiterentwickelte Vorgehensroutine verhindern.

Seit der Harvard-Professor Clayton M. Christensen in den 90er Jahren sein Modell von disruptiven Innovationen im Buch „The Innovator’s Dilemma“ veröffentlichte, hat der Begriff Disruption Eingang in zahllose Veröffentlichungen gefunden.

Wie Christensen später bestätigen würde, wurde der Begriff Disruption jedoch häufig in aller erster Linie dazu genutzt, Aufmerksamkeit zu erlangen, indem laut Verkaufsstrategen plötzlich jedes etablierte Großunternehmen das Fürchten lernen müsse. So nutzten Forscher, Autoren und Berater den Begriff „disruptive Innovation“ häufig, um jede Situation zu erklären, in der etablierte Industriezweige angegriffen wurden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Fragestellung

3 Methodische Grundlagen

3.1 Disruptive Innovationen nach Clayton M. Christensen

3.2 Produktentstehungsprozess (PEP)

4 Mögliche Barrieren für disruptive Innovation und ihre Konsequenzen für den PEP

5 Handlungsempfehlung für die Praxis

5.1 Schaffung einer Innovationskultur

5.2 Schaffung einer wertungsfreien Erprobungsumgebung

5.3 Modell zur Harmonisierung von disruptiven Innovationen und PEP

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, denen sich etablierte Konzerne bei der Umsetzung disruptiver Innovationen gegenübersehen, und analysiert, wie bestehende Vorgehensroutinen im Produktentstehungsprozess diesen Prozess behindern können. Ziel ist es, eine Methodik aufzuzeigen, die trotz organisatorischer Hürden den Weg zu einem tragfähigen Business Case für technologische Innovationen ebnet.

  • Disruptive Innovationstheorie nach Clayton M. Christensen
  • Analyse des Produktentstehungsprozesses (PEP) in Großunternehmen
  • Identifikation organisatorischer Barrieren und Rollenkonflikte
  • Innovationskultur und wertungsfreie Erprobungsumgebungen
  • Modellhafte Harmonisierung durch das Innovations-Labyrinth

Auszug aus dem Buch

3.1 Disruptive Innovationen nach Clayton M. Christensen

Die Disruptions-Theorie läuft Gefahr, Opfer ihres eigenen Erfolgs zu werden. Denn nicht jeder Durchbruch, der das Gefüge einer Industrie verändert, ist eine disruptive Innovation. Zusammengefasst gibt es drei Grundbedingungen für die Disruptions-Theorie: 1. Etablierte Unternehmen werden mit einem neuen Geschäftsmodell konfrontiert, das zum Beispiel von Start ups ausgehen kann. 2. Es gibt eine neue Klasse von Low-End-Kunden, die entweder von den bestehenden Angeboten übersättigt ist oder die grundlegend neue Anforderungen hat. 3. Ein Akteur tritt als sog. Accelerant (Beschleuniger) für eine neue Technologie auf, die noch in den Kinderschuhen steckt. Diesen Vorteil kann der Technologie-Inhaber nutzen, um zu wachsen. Wenn die etablierten Unternehmen realisiert haben, dass ihr Geschäftsmodell in Gefahr ist, ist es bereits zu spät.

Nur wenn diese drei Bedingungen auftreten, handelt es sich um eine technologische Disruption. Um die Theorie praxisnah anzuwenden, soll Tabelle 1 den Unterschied zwischen disruptiver Innovation und erhaltender Innovation verdeutlichen.

Die Beispiele illustrieren, dass erhaltende Innovationen ein bestehendes Produkt oder einen bestehenden Service besser machen. Wirklich disruptive Innovationen hingegen beschreiben einen Prozess, bei welchem zunächst kleinere Unternehmen mit wenigen Ressourcen das Geschäft eines etablierten Anbieters herausfordern. Tesla als Anbieter von E-Autos war zwar ein Start-up, aber trat über High-End-Kunden in den bestehenden Automobilmarkt ein, was der zweiten Bedingung für disruptive Innovationen widerspricht. Man spricht auch davon, dass wirklich disruptive Innovation in neuen Märkten startet und die Art und Weise verändert, wie Kunden das gegenwärtige Produkt wahrnehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Das Kapitel führt in die weite Verbreitung und oft unpräzise Verwendung des Begriffs der disruptiven Innovation seit den 90er Jahren ein.

2 Fragestellung: Es wird die Untersuchung der Auswirkungen disruptiver Innovationen auf den PEP eingeleitet und die Hypothese aufgestellt, dass bestehende Routinen und Risikomanagement diese Innovationen in Konzernen behindern.

3 Methodische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Theorie disruptiver Innovationen nach Christensen sowie die Struktur und Ziele des klassischen Produktentstehungsprozesses.

4 Mögliche Barrieren für disruptive Innovation und ihre Konsequenzen für den PEP: Hier werden die Rollen von Produktmanagern, Ingenieuren und Vertriebsmitarbeitern beleuchtet, die durch starre Prozesse und renditeorientierte Vorgaben disruptive Ansätze blockieren.

5 Handlungsempfehlung für die Praxis: Das Kapitel schlägt Strategien wie eine offene Innovationskultur, die Nutzung von Prototypen und das Modell des Innovations-Labyrinths vor, um Hürden zu überwinden.

6 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Etablierung unabhängiger Organisationseinheiten und eine flexible, erkenntnisorientierte Methodik entscheidend sind, um disruptive Innovationen erfolgreich zu realisieren.

Schlüsselwörter

Disruptive Innovation, Produktentstehungsprozess, PEP, Innovationsmanagement, Innovationskultur, Clayton M. Christensen, Innovations-Labyrinth, Business Case, Risikomanagement, Unternehmertum, Technologische Disruption, Start-up, Integrierte Produktentwicklung, Geschäftsmodellentwicklung, Time-To-Market.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum etablierte Großkonzerne Schwierigkeiten haben, disruptive Innovationen erfolgreich in ihren bestehenden Produktentstehungsprozess zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Disruptionstheorie nach Clayton M. Christensen, die klassischen Strukturen der Produktentwicklung sowie neue Ansätze zur Harmonisierung von radikalen Innovationen mit Konzernprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Methodik zu finden, mit der Unternehmen trotz interner Hürden wie Risikomanagement und bestehender Vorgehensroutinen den Übergang zu neuen, technologiegetriebenen Geschäftsmodellen schaffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die fundierte Literatur der Harvard Business School sowie etablierte Standardwerke der Konstruktionslehre, ergänzt durch Fallbeispiele und das Modell des Innovations-Labyrinths.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische organisatorische Schnittstellen und Rollenkonflikte, die disruptive Ideen in Konzernen bremsen, und präsentiert Lösungswege wie das Ideenmanagement und die wertungsfreie Erprobung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Disruption, Produktentstehungsprozess, Innovationskultur, Innovations-Labyrinth und die Balance zwischen Stabilität und radikaler Erneuerung.

Welche Rolle spielt das „Innovations-Labyrinth“?

Das Innovations-Labyrinth dient als strukturiertes Vorgehensmodell, um Unsicherheiten bei neuen Innovationen durch einen erkenntnisorientierten Prozess abzubauen, anstatt den Start nur von einem klassischen Business Case abhängig zu machen.

Was macht ein „Minimum Viable Product“ im Kontext der Arbeit wichtig?

Es ermöglicht Unternehmen, die technische Machbarkeit früh zu prüfen und Kundenfeedback einzuholen, ohne sofort den enormen Aufwand eines perfekt ausgereiften Serienprodukts betreiben zu müssen.

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Detalles

Título
Disruptive Innovationen und ihre Konsequenzen für den Produktentstehungsprozess
Universidad
Nordakademie University  (Nordakademie Graduate School)
Calificación
1,3
Autor
Stefanie Quast (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
17
No. de catálogo
V470021
ISBN (Ebook)
9783668952126
ISBN (Libro)
9783668952133
Idioma
Alemán
Etiqueta
PEP Disruption Innovationen Innovation Maze
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Quast (Autor), 2017, Disruptive Innovationen und ihre Konsequenzen für den Produktentstehungsprozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470021
Leer eBook
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