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"Neue Klassiker" der Skulptur bei den Bildhauern des Klassizismus

Título: "Neue Klassiker" der Skulptur bei den Bildhauern des Klassizismus

Trabajo Escrito , 2017 , 38 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Johanna Falkenstein (Autor)

Arte - Escultura, plástica
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Diese Arbeit analysiert die Werke verschiedener großer Bildhauer des Klassizismus und zeigt deren antike Vorbilder auf. Im Fazit wird außerdem ein Vergleich zwischen den Künstlern gezogen.

Am Anfang der Arbeit steht einer der größten Bildhauer des Klassizismus, Antonio Canova. Dieser wird aufgrund seiner herausragenden Stellung und der guten Forschungslage zu dessen Antikenrezeption ausführlicher besprochen. Die folgenden Künstler schließen sich in chronologischer Reihenfolge an, sodass zum Ende hin ein relativ ausgewogenes Bild berühmter klassizistischer Bildhauer Europas und deren Umgang mit der Antike als Vorbild entstehen soll, welches aber noch lange keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Antonio Canova

3. Berthel Thorvaldsen

4. Jean-Baptiste Pigalle

5. Jean-Antoine Houdon

6. Johann Gottfried Schadow

7. Johan Tobias Sergel

8. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand zentraler Werke bedeutender Bildhauer des Klassizismus, inwieweit diese die Kunst der Antike als Vorbild für ihr eigenes Schaffen heranzogen und welche Rückgriffe auf antike Vorbilder dabei erkennbar werden. Ziel ist es, den Umgang dieser Künstler mit antiken Vorbildern im Kontext der zeitgenössischen Kunsttheorie aufzuzeigen.

  • Analyse der Antikenrezeption bei führenden klassizistischen Bildhauern
  • Untersuchung der Spannung zwischen antiken Idealen und moderner Interpretation
  • Vergleich von klassischen Vorbildern mit den Werken der Bildhauer
  • Betrachtung der individuellen künstlerischen Ausdrucksweisen um 1800

Auszug aus dem Buch

2. Antonio Canova

Antonio Canova war ein venezianischer Bildhauer, der von 1757-1822 lebte. Bei Canovas erstem Rombesuch 1779 zeigte sich der Künstler erstaunt bezüglich der hohen Anzahl von Kopien antiker skulpturaler Originale, welche die meisten römischen Bildhauerwerkstätten produzierten. Keine davon stellte selbst erdachte Werke her. Kopien von Antiken wurden gerne von Reisenden auf Grand Tour als Souvenir an deren Romaufenthalt erstanden, sodass der römische Markt für zeitgenössische Kunst im 18. Jh. kaum noch vorhanden war. Dies lag vor allem an den Schriften Winckelmanns, die einige Jahre zuvor veröffentlicht worden waren. 1755 wurde dessen „Gedanken über die Nachahmung“ und 1764 die „Geschichte der Kunst des Alterthums“ veröffentlicht, worin der Autor nicht einfach die Antiken zum Ideal der skulpturalen Künste erhob, sondern die griechische Skulptur zum höchsten, je erreichten Ideal befördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Winckelmanns Schriften für die Künstlergeneration des Klassizismus und legt das Ziel der Untersuchung dar.

2. Antonio Canova: Das Kapitel widmet sich Canovas herausragender Stellung und analysiert seine Antikenrezeption anhand bedeutender Werke wie der Theseus- und Minotaurus-Gruppe.

3. Berthel Thorvaldsen: Hier wird Thorvaldsens Herangehensweise an antike Vorbilder, insbesondere bei der Figur des Jason, sowie seine Arbeitsteilung in der Werkstatt diskutiert.

4. Jean-Baptiste Pigalle: Die Ambivalenz zwischen Rokoko-Prägung und klassizistischen Einflüssen bei Pigalle wird anhand seines Werkes „La tireuse d`épine“ erläutert.

5. Jean-Antoine Houdon: Dieses Kapitel betrachtet, wie Houdon antike mythologische Themen mit individuellen Persönlichkeitsmerkmalen zeitgenössischer Personen verband.

6. Johann Gottfried Schadow: Der Fokus liegt auf Schadows Verbindung von antik-griechischer Formensprache mit eigenen Ideen, dargestellt am Beispiel der Prinzessinnengruppe.

7. Johan Tobias Sergel: Es wird analysiert, wie Sergel bewusst gegen Winckelmanns Thesen verstieß, um eine neue, emotionsgeladene Interpretation der Antike zu entwickeln.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Künstler des Klassizismus die Antike nicht nur kopierten, sondern auf eigene Weise fortführten und variierten.

Schlüsselwörter

Klassizismus, Antikenrezeption, Bildhauerei, Antonio Canova, Berthel Thorvaldsen, Johann Joachim Winckelmann, Skulptur, Mythologie, Kontrapost, Moderne, Kunstgeschichte, Vorbilder, 18. Jahrhundert, Interpretation, Formensprache

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Bildhauer des Klassizismus antike Skulpturen als Inspirationsquelle nutzten und diese in ihr eigenes Werk überführten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Antikenrezeption, der Vergleich zwischen antiken Vorbildern und klassizistischen Werken sowie die individuelle künstlerische Freiheit gegenüber theoretischen Vorgaben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Rückgriffe auf antike Vorbilder bei verschiedenen Bildhauern des Klassizismus aufzuzeigen und die Transformation dieser Vorbilder zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt kunsthistorische Analyse und vergleichende Werkschau, um die formale und inhaltliche Auseinandersetzung der Bildhauer mit antiken Vorlagen nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch das Schaffen bedeutender Bildhauer wie Canova, Thorvaldsen, Pigalle, Houdon, Schadow und Sergel in Bezug auf deren Umgang mit der Antike.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Klassizismus, Antikenrezeption, Bildhauerei, Mythologie, Interpretation und die genannten Künstlerpersönlichkeiten.

Warum spielt die Figur des „Theseus und Minotaurus“ eine so wichtige Rolle für Canova?

Sie gilt als erste neoklassizistische Skulptur und markierte einen entscheidenden Karriereschritt, da Canova hier erstmals nach eigener Inspiration und nicht als Kopist arbeiten durfte.

Wie unterscheidet sich Thorvaldsens „Hebe“ von der Interpretation Canovas?

Während Canova seine Hebe als bewegte und pflichtbewusste Mundschenkin darstellt, zeigt Thorvaldsen die Göttin als in sich gekehrte Personifikation der Kontemplation.

Inwiefern kann Johan Tobias Sergel als „Rebell“ bezeichnet werden?

Sergel verbrachte zwar Zeit in Rom, verstieß jedoch bewusst gegen Winckelmanns Forderungen nach stiller Größe, indem er ausdrucksstarke Emotionen und Leidenschaft in seine Skulpturen einbrachte.

Welche Rolle spielt die Mode bei Johann Gottfried Schadows „Prinzessin Luise und Friederike“?

Schadow nutzte antikisierende Gewänder, um sich bewusst gegen die einschnürende Mode des Rokokos zu stellen und den Körper freier darzustellen.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
"Neue Klassiker" der Skulptur bei den Bildhauern des Klassizismus
Universidad
University of Würzburg
Calificación
1,7
Autor
Johanna Falkenstein (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
38
No. de catálogo
V470298
ISBN (Ebook)
9783668944039
ISBN (Libro)
9783668944046
Idioma
Alemán
Etiqueta
neue klassiker skulptur bildhauern klassizismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johanna Falkenstein (Autor), 2017, "Neue Klassiker" der Skulptur bei den Bildhauern des Klassizismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470298
Leer eBook
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