Bericht über das theologische Projekt "Beten von und mit jungen Erwachsenen"


Projektarbeit, 2018

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das theologische Projekt

2 Durchführung des theologischen Projekts
2.1 Rahmenbedingungen
2.2 Ablauf der Projekttage

3 Reflexion des theologischen Projekts
3.1 Eigener Standpunkt
3.2 Theologizität des Projekts
3.3 Ergebnisse der Übungen/Aktivitäten
3.4 Auswertung der Fragebögen
3.5 Kritische Gesamteinschätzung des Projekts

4 Literatur- und Quellenverzeichnis

5 Anhang

Eidesstattliche Versicherung

1 Einführung in das theologische Projekt

In meinem theologischen Projekt stand das Beten von und mit jungen Erwachsenen im Fokus. Unter dieser Thematik fand ein Projekt mit jungen Menschen statt, das sich darauf bezog, die eigene Gebetspraxis zu reflektieren und das Gebet in unterschiedlichen Settings und Formen einzuschließen, um so den Stellenwert und die Wirkung des Gebets hervorzuheben.

In der vorherigen Studienleistung (beigefügtes Dokument) wurden hierzu die Gedankengänge von Stephan Sigg (2010) in seinem Buch „Beten mit Jugendlichen“ aufgegriffen und zusammengefasst. Als Ausgangsbasis für das Theologisieren mit Jugendlichen und die Berücksichtigung ihrer Glaubensvorstellungen wurde das Buch „Theologische Gespräche mit Jugendlichen [...]“ von Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz (2012) herangezogen.

Aus dem Abstract der Studienleistung ging hervor, dass im Voraus kein Ziel auf inhaltlicher Ebene definiert werden sollte, sondern die Ergebnisse bei den Übungen/Aktivitäten offen gelassen und der Fokus auf die Aktivität der jungen Menschen gelegt werden sollte[1]. Daher ist das Ziel des theologischen Projekts, Erkenntnisse über die Gebetspraxis junger Erwachsener zu erlangen und diese gegebenenfalls durch Anregungen und Inspirationen zu erweitern. Am Ende des Projekts wird auf dieser Grundlage ermittelt, ob sich Veränderungen in der Gebetspraxis der TeilnehmerInnen oder in dessen Reflexion eingestellt haben.

2 Durchführung des theologischen Projekts

Im diesem Kapitel des vorliegenden Berichts geht es um die Durchführung des theologischen Projekts. Zunächst werden die Rahmenbedingungen kurz dargelegt, anschließend wird der Ablauf der einzelnen Projekttage beschrieben.

2.1 Rahmenbedingungen

An meinem theologischen Projekt haben fünf junge Menschen im Alter von 19 bis 21 Jahren teilgenommen – drei junge Frauen und zwei junge Männer. Mit Rückbezug auf die Literatur im Abstract der Studienleistung können Einbruchstellen im Glauben bis in das fortgeschrittene Erwachsenenalter Einfluss haben, weshalb junge Erwachsene häufig die gleichen Fragen oder Unsicherheiten im Glauben haben wie Jugendliche[2]. Bewusst wurden keine Personen aus dem Freundeskreis gewählt, sondern Bekannte aus meinem Heimatdorf, zu denen keine enge Verbindung besteht. Die Absicht dieser Auswahl lag darin, dass das Projekt seinen natürlichen Charakter seitens aller Beteiligten beibehält.

Die Kontaktaufnahme zu potentiellen Teilnehmer/Innen fand mittels persönlicher Nachrichten in dem sozialen Netzwerk „Facebook“ statt. Diese Methode bot sich als die einfachste an, um bekannte Personen zu kontaktieren und zeitnah eine Rückmeldung zu erhalten. Insgesamt wurden zunächst zehn und nach den ersten Rückmeldungen nochmals fünf junge Menschen in der Folge einer kurzen Erklärung des Vorhabens zur Teilnahme an meinem Projekt eingeladen. Ich erhielt sechs verbindliche Zusagen, wovon eine Person kurzfristig wieder abgesagt hat. Die Gruppengröße war damit noch zufriedenstellend. Alle teilnehmenden Personen waren katholischer Konfession – diese Tatsache ist insbesondere auf die örtlich gebundene große Verbreitung der Katholiken zurückzuführen. Das Projekt wurde im Heimatdorf aller Beteiligten (Lippetal-Herzfeld) am 22.12. und 29.12.2017 durchgeführt.

2.2 Ablauf der Projekttage

Mit Blick auf die anfängliche Projektplanung (siehe Studienleistung) wurde die konkrete Umsetzung vor Beginn der Durchführung modifiziert. So wurde das Projekt von drei Treffen auf zwei Treffen reduziert. Die Absicht hinter dieser Modifizierung war es, das Projekt bereits bei der Kontaktaufnahme zu den potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern „straffer“ erscheinen zu lassen und diese nicht mit zu vielen Terminen zu konfrontieren sowie die Motivation der jungen Menschen während der Projektdurchführung durchweg aufrecht zu erhalten. Ziel dabei war es, die elementaren Bausteine des Projekts beizubehalten und angemessen zu reduzieren und/oder zu kombinieren. Einige Vorhaben wurden somit zu kleineren Teilelementen abgeändert. Der Ablauf wird im Folgenden beschrieben.

Das erste Treffen fand bei mir zu Hause statt. Da sich die TeilnehmerInnen untereinander kannten, war keine Vorstellungsrunde notwendig. Nach dem Ankommen aller TeilnehmerInnen und kurzen privaten Gesprächen untereinander konnte der offizielle Projektteil beginnen. Der Ablauf wurde erklärt und bereits ein herzlicher Dank für die Teilnahme ausgesprochen. Des Weiteren wurde erwähnt, dass niemand zur Teilnahme einzelner Übungen/Aktivitäten gezwungen wird. Die praktische Umsetzung nach der theoretischen Einführung begann mit dem erstellten Fragebogen (Anhang 1), den alle TeilnehmerInnen anonym und in Einzelarbeit ausfüllten. In diesem wurde in erster Linie nach der Gebetspraxis der jungen Erwachsenen gefragt. Es wurde der Frage nachgegangen, ob Beten einen Platz im Leben der jungen Menschen hat – auch, wenn diese Ergebnisse zunächst nicht besprochen wurden. Die TeilnehmerInnen wurden gebeten, die Fragebögen wahrheitsgetreu auszufüllen und mit nach Hause zu nehmen und aufzubewahren, damit nach Beendigung der Projekttage hierauf zurückgegriffen werden kann.

Wie auch in der vorherigen Projektplanung beschrieben, wurde anschließend eine Geschichte (Anhang 2) vorgelesen. Mit Blick auf die Lebensweltorientierung wurde die Geschichte jedoch der Zielgruppe durch kleine Abänderungen angepasst. Der Kern der Geschichte blieb dennoch derselbe: Durch die Geschichte wurde ein provokativer Charakter ans Licht gebracht, indem darauf angespielt wurde, dass jedes Gebet, auch ohne die eigene aktive Beteiligung, in Erfüllung geht. Hierdurch sollten die TeilnehmerInnen zur Stellungnahme motiviert werden. Nach dem Vorlesen und dem Wirken lassen der Geschichte wurden Impulsfragen gestellt, die in der Gruppe diskutiert wurden. So wurden die Fragen gestellt, um was Valerie betet, wie die TeilnehmerInnen hierzu stehen, ob das Gebet Erfolg haben wird sowie den Antworten der Gruppe zufolge, warum es keinen Erfolg haben wird und was anders sein müsste. Darüber hinaus wurden im Anschluss das Beten um Materielles sowie der Aspekt, was Beten ist und ob es bestimmten Regeln unterliegt, zumindest in Grundzügen in die Diskussion einbezogen.

Im Anschluss an die Diskussion als erste Gruppenübung ging es um die eigene Kreativität der jungen Erwachsenen – konkret um das Malen/Zeichnen von Gebeten. Bei dieser Aktivität wurde kein konkreter Auftrag festgelegt, dennoch wurden folgende Ideen zur Umsetzung in Form von Fragen gegeben: Wofür danke ich Gott? Worum bitte ich Gott? Was wünsche ich mir? Was geht mir durch den Kopf? Den TeilnehmerInnen wurden kleine Leinwände und Acrylfarben bereitgestellt. Begleitend wurde ruhige Musik abgespielt.

Es folgte eine Pause, in der Pizza gegessen wurde. In diesem Zusammenhang wurde ein Dankgebet für die tägliche Nahrung gesprochen. Dieses wurde von einer Teilnehmerin von einem Gebetswürfel vorgelesen.

Der erste Tag endete mit einer Entspannungsübung. Es wurde ein Text (Anhang 3) vorgelesen, bei dem die TeilnehmerInnen Anweisungen zu sanften Bewegungen des Körpers erhielten. Hierzu wurden Matten ausgebreitet, auf denen sie lagen. Erneut wurde im Hintergrund leise Musik abgespielt. Nach der Entspannungsübung fand ein Austausch über die Empfindungen und Wirkungen der TeilnehmerInnen und über den Text statt.

Während das erste Treffen weitestgehend der vorherigen Planung entsprechend verlief, zeigten sich in der weiteren Umsetzung des Projekts größere Veränderungen. Es folgte nur noch ein weiterer Projekttag. Der Treffpunkt war ebenfalls bei mir zu Hause. Anstelle der „Kappellentour“ (siehe „2. Treffen“ Studienleistung) mit der Integration des Schreibens, Singens und Tanzens von Gebeten wurde als erste Aktivität die Kirche (Basilika) des Dorfes, in dem das Projekt stattgefunden hat, besucht. Die Begründung liegt zum einen in der eingangs beschriebenen zeitlichen Straffung des Projekts und zum anderen an den Witterungsgegebenheiten, da das Projekt erst im Dezember durchgeführt werden konnte. Um die in der Studienleistung benannten Gemeinschaftsaspekte, das Erleben der Natur und der Schöpfung, die Betonung der Gotteshäuser als Orte für Rast und um durch verschiedene Gebetsformen mit Gott in den Dialog zu treten beizubehalten, wurde versucht, diese in einem kleineren Rahmen als bei der Kapellentour trotzdem in den Tagesablauf zu integrieren. So konnte der Gemeinschaftsaspekt auch durch den Spaziergang zur Kirche hin und zurück, ebenfalls wie die eigentlich geplante Radtour, zum Ausdruck kommen. Dies galt auch für die Wahrnehmung der Natur, die jedoch auf dem Weg zu den Kapellen in den umliegenden Bauerschaften deutlich naturbelassener und wahrnehmbarer ist. Des Weiteren konnte in der Krypta der Kirche ebenfalls in ein Gästebuch geschrieben werden. Die Kirche an sich konnte als Ort für Ruhe, Pause und Gebet wahrgenommen werden. Ein Gebet in klassischer Form wurde bewusst nicht gesprochen, da im Mittelpunkt des Projekts alternative und gegebenenfalls für die jungen Erwachsenen neue Formen des Betens standen, um mit Gott in den Dialog zu treten. Als wir die Kirche wieder verlassen haben, habe ich mit den TeilnehmerInnen ein Klatschgebet durchgeführt.

Nach der Rückkehr des Kirchenbesuchs fand eine kleine Essenspause mit Fingerfood statt. Im Anschluss wurde darüber gesprochen, welche Gebetsformen im Gottesdienst stattfinden. Diese wurden mündlich zusammengetragen und auf einem Plakat festgehalten. Um das Singen als Gebetsform beizubehalten, wurden exemplarisch die Lieder „Halte zu mir guter Gott“ (Rolf Krenzer) und „Jetzt danke ich dir“ (Christina Stürmer) in YouTube angehört und jeweils im Anschluss über den Inhalt des Textes gesprochen.

Zum Abschluss des zweiten Projekttages erhielten die TeilnehmerInnen den gleichen Fragebogen zu ihrer Gebetspraxis wie zu Beginn des Projekts. Diesen sollten sie nicht mehr vor Ort ausfüllen, sondern mit nach Hause nehmen und dort innerhalb der kommenden drei Wochen reflektiert ausfüllen und bei Interesse selbst einen Vergleich herstellen. Erneut wurde darum gebeten, dass die Fragebögen wahrheitsgetreu ausgefüllt werden. Es fand bewusst kein wie vorab geplanter Austausch in der Gruppe statt, damit die jungen Erwachsenen die Chance haben, ihre Gebetspraxis nach einiger Zeit zu reflektieren und keine vorschnelle Einschätzung oder Verfälschung von Ergebnissen existiert. Die Fragebögen sollten jeweils zusammengeheftet bei mir in den Briefkasten eingeworfen werden.

Meine Absicht dabei war es, zu überprüfen, ob die Jugendlichen ihre eigene Gebetspraxis vor dem Hintergrund, dass teilweise unbewusst gebetet wird und einige Gebetsformen nicht als Gebet wahrgenommen wurden, nun anders beurteilen und/oder ob das Projekt die aktive Gebetspraxis der TeilnehmerInnen bereits verändert hat (Häufigkeit, Gründe und Nutzen des Betens etc.). Um differenzieren zu können, ob die möglichen Veränderungen eher an der zuvor eingeschränkten Wahrnehmung des Betens oder an der veränderten Einstellung zum Beten liegen, wird der Fragebogen durch zwei Fragen hierzu ergänzt (Anhang 4).

Zuletzt wurde ein herzlicher Dank für die Teilnahme und damit für die Unterstützung meines Projekts ausgesprochen. Der Hintergrund wurde nochmals in wenigen Sätzen erklärt und damit auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass die Fragebögen zurückgegeben werden.

Der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes (siehe 3. Treffen Studienleistung) ist entfallen, weil nicht der Eindruck vermittelt werden sollte, dass die jungen Erwachsenen hierzu „gezwungen“ werden. Stattdessen sollte deutlich werden, dass Beten auch außerhalb von Kirche stattfinden kann, welches häufig keinen Platz im Alltag junger Menschen hat. Auch das Schreiben von Fürbitten wurde nicht umgesetzt. Diese Form des Gebets wurde aber aufgegriffen, als über die Gebetsformen in der Kirche gesprochen wurde. Die geplante Reflexionsrunde am Ende des Projekts hat absichtlich nicht mehr stattgefunden, da die TeilnehmerInnen ihre individuellen Gedanken und Eindrücke für sich behalten und diese – so die innere Absicht – reflektieren sollten. Das Feedback an mich als Anleiterin des Projekts wurde ebenfalls belassen, da die jungen Erwachsenen und die Thematik im Mittelpunkt standen und nicht meine leitenden Kompetenzen. An dieser Stelle war es notwendig, Abstand von Gewohnheiten der Lehrerausbildung zu nehmen.

Eine konkrete Zeitplanung wurde vorab nicht erstellt, damit die Übungen in dem Rahmen durchgeführt werden konnten, den sie den Situationen entsprechend benötigten. Den TeilnehmerInnen wurde bei Einladung zur Teilnahme am Projekt mitgeteilt, dass es sich jeweils um einen Nachmittag mit einer Dauer von zwei bis drei Stunden handelt. Dieses Zeitfenster wurde eingehalten.

3 Reflexion des theologischen Projekts

In diesem Kapitel des Berichts geht es um die Reflexion des theologischen Projekts. Hierzu werden zunächst mein eigener Standpunkt in Bezug auf das Thema Beten sowie der theologische Hintergrund des Projekts verdeutlicht. Im Anschluss daran werden die inhaltlichen Ergebnisse der Übungen/Aktivitäten im Projekt beschrieben. Darüber hinaus findet die Auswertung der eigenen Einschätzungen der jungen Erwachsen über ihre Gebetspraxis vor und nach der Teilnahme am Projekt statt. Abschließend wird das theologische Projekt in seiner Gesamtheit kritisch eingeschätzt.

3.1 Eigener Standpunkt

Da Jugendliche – auch junge Erwachsene – häufig den Sinn des Betens hinterfragen, ist es für die Arbeit mit Ihnen zu diesem Thema wichtig, einen eigenen Standpunkt zu haben.[3] So habe ich mir vor der Durchführung des Projekts meine eigene Haltung zum Thema Beten bewusstgemacht. Grundsätzlich hat das Beten einen festen Platz in meinem Leben und gibt mir Mut, Hoffnung und Sicherheit. Ich persönlich halte das Gebet für wichtig, um das eigene Leben wertzuschätzen und dankbar für dieses zu sein. Aus diesem Grund war es mein Anliegen, andere junge Erwachse mehr über das Gebet erfahren zu lassen und dass sie gegebenenfalls neue Möglichkeiten und Nutzwerte hierin sehen sowie sich selbst reflektieren. Den Ausgangspunkt für meine Einstellung zum Beten sehe ich in meiner eigenen Erziehung durch meine Eltern und Großmütter, welche zwar nicht strenggläubig war, in der Gebete vor dem Essen oder vor dem Schlafen gehen sowie das Empfangen von Sakramenten und die Teilhabe am Gemeindeleben aber Bestandteil waren. Des Weiteren führe ich meine religiöse Entwicklung und damit auch das dialogische Verhältnis zu Gott auf meine eigene Einstellung und Berufung zurück.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Beten im Rahmen dieses Projekts konnte ich selbst einen Lernzuwachs bei mir beobachten. Ich habe meine Gebetspraxis bewusst reflektiert und insofern verändert, dass ich das Gebet – insbesondere meine persönlichen Gebete – weniger als einen Monolog und stärker als einen Dialog verstehe, dessen Wirkungen zu erkennen und zu deuten lernen sind. Eng in Verbindung hiermit steht für mich das Gottvertrauen, welches immer da war, ich nun aber besser begreife. Darüber hinaus habe ich viele Methoden kennen gelernt, die dazu dienen können, das Beten insbesondere für junge Menschen attraktiver werden zu lassen.

3.2 Theologizität des Projekts

Während der anfänglichen Planung des theologischen Projekts war es notwendig zu überprüfen, inwiefern die Theologie Bestandteil im Projekt ist. Die Theologie als die Lehre von Gott umfasst das Beten, da durch das Gebet eine Annäherung an Gott und die Stärkung des Verhältnisses zu Gott stattfindet. Gott wird dabei als Gegenüber angesehen, mit dem man in den Dialog treten kann und dabei die Möglichkeit des Anvertrauens, der Unterstützung und Zuversicht erfährt[4]. An dieser Stelle bietet sich der Rückgriff ein im zum theologischen Projekt ausgewähltes Bild mit folgender Deutung an: Man kann einer guten Freundin viel erzählen und anvertrauen, was man einer beliebigen Person nicht erzählen würde. In einigen Situationen kann es sich jedoch auch als schwierig herausstellen, der Freundin etwas zu erzählen. Dann ist Gott da, dem alles anvertraut werden kann und bei dem jede Angst vor negativen Reaktionen unbegründet ist. Gegebenenfalls kann man nach dem Gespräch mit Gott die Gedanken gegenüber der Freundin leichter in Worte fassen, wenn diese Notwendigkeit besteht.

[...]


[1] Vgl. Sigg, Stephan: Beten mit Jugendlichen, 2010, S. 51.

[2] Vgl. Freudenberger-Lötz, Petra: Theologische Gespräche mit Jugendlichen. Erfahrungen – Beispiele – Anleitungen. Ein Werkstattbuch für die Sekundarstufe, 2012, S. 19.

[3] Vgl. Sigg, Beten, S. 11.

[4] Vgl. ebd. S. 8 und S. 74.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Bericht über das theologische Projekt "Beten von und mit jungen Erwachsenen"
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V470752
ISBN (eBook)
9783668987777
ISBN (Buch)
9783668987784
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beten, Jugend, Beten mit Jugendlichen, Theologisches Projekt, Gebetspraxis, Gebetsformen, Theologisieren, Theologisieren mit Jugendlichen, theologische Gespräche
Arbeit zitieren
Sandra Knierbein (Autor:in), 2018, Bericht über das theologische Projekt "Beten von und mit jungen Erwachsenen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470752

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