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Der Umgang der sieben großen Parteien mit der Digitalisierung bei der Bundestagswahl 2017. Ein Beitrag zur "Political Data Science"

Título: Der Umgang der sieben großen Parteien mit der Digitalisierung bei der Bundestagswahl 2017. Ein Beitrag zur "Political Data Science"

Trabajo Escrito , 2017 , 23 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Christian Ramspeck (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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Die folgende Arbeit analysiert den Umgang der sieben großen deutschen Parteien mit dem dem Thema "Digitalisierung" vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2017.

Welchen Umgang pflegen die großen deutschen Parteien nun mit der Thematik der Digitalisierung und welche konkreten Erklärungsansätze gibt es dafür? Diesen Fragen möchte der Autor nachgehen. Leiten wird ihn dabei eine Forschungsfrage, die sich ebenfalls auf den oben angesprochenen Artikel der Welt bezieht: Welche Priorität räumen die großen deutschen Parteien in ihren inhaltlichen Ausrichtungen dem Thema Datenwissenschaft und Digitalisierung ein?

Politikwissenschaftler wie Professor Dr. Simon Hegelich sprechen schon längst von einer "digitalen Revolution, die immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst". Zu seinem Forschungsfeld gehört die Verbindung von Politikwissenschaft und Computerwissenschaft, die in der Fachsprache "Political Data Science" genannt wird.

Im Folgenden wird zunächst die Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017 von allen großen deutschen Parteien untersucht, analysiert und miteinander verglichen. Anschließend soll versucht werden, die Programme der behandelten politischen Parteien in einen Kontext mit politikwissenschaftlichen Erklärungsansätzen zu stellen, um der Frage auf den Grund zu gehen, warum diejenige Partei genau den dargestellten Ansatz wählt, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Neben der Empirie, den Wahlprogrammen der Parteien für die Bundestagswahl 2017, den Konzepten, den Inhalten der Programme, soll somit auch der Bezug zur politikwissenschaftlichen Theorie nicht fehlen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Stellenwert der Digitalisierung der sieben großen Parteien in Bezug auf die Bundestagswahl 2017

2.1 Analyse des Stellenwertes der Digitalisierung in den einzelnen Wahlprogrammen für die Bundestagswahl 2017

2.1.1 Wahlprogramm der AfD

2.1.2 Wahlprogramm der FDP

2.1.3 Wahlprogramm von Bündnis90/ Die Grünen

2.1.4 Wahlprogramm der SPD

2.1.5 Wahlprogramm von Die Linke

2.1.6 Wahlprogramm von CDU/CSU

2.2 Politikwissenschaftlich-theoretische Erklärungsansätze

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert die großen deutschen Parteien dem Thema Digitalisierung und Datenwissenschaft in ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2017 beimessen, und ordnet diese Positionierungen in politikwissenschaftliche Erklärungsansätze ein.

  • Analyse und Vergleich der Wahlprogramme der sieben größten deutschen Parteien
  • Bewertung der inhaltlichen Priorisierung von Digitalisierungsthemen
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Parteistrategie und digitalpolitischen Forderungen
  • Verknüpfung der Empirie mit theoretischen Erklärungsmodellen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Wahlprogramm der FDP

Das Wahlprogramm der „Freiheitlich Demokratischen Partei“ wurde bereits am 17. Mai 2017 verabschiedet und veröffentlicht und umfasst 95 Seiten. Im Gegensatz zum Parteiprogramm der AfD, taucht das Stichwort „Digitalisierung“ 38 Mal im Wahlprogramm der Freien Demokraten auf, was bereits vermuten lässt, dass diese Thematik einen wesentlich höheren Stellenwert einnimmt. 5

Bereits bei dem Kapitel „Bildungspolitik“ wird der Gedanke der Digitalisierung aufgegriffen und verknüpft: Es beginnt mit der Forderung einer „1000 Euro Technik-Investition pro Schülerin und Schüler“ und beinhaltet eine technische Aufrüstung der deutschen Schulen.6 Des Weiteren fordert die FDP die Vermittlung von Medienkompetenz in den Bildungsstandards, eine ausgeprägtere Digitalkompetenz bei Lehrern, die eine verpflichtende Weiterbildung vorsieht (ebd.) und im Bereich Forschung einen „Online-Zugang zu Lehrmaterialien an öffentlichen Hochschulen“, um flexibel und selbstbestimmt lernen und arbeiten zu können.7

Ein eigenes Kapitel, das zwei Seiten umfasst, trägt den Namen „Chancen der Digitalisierung nutzen“ und leitet mit dem Satz ein: „Die Digitalisierung ist die umwälzendste Veränderung unseres Lebens seit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft“8. Dieses Kapitel beinhaltet unter anderem die Erschaffung eines „digitale[n] Binnenmarkt[es] für Europa“, welches durch deregulierende Maßnahmen erreicht werden soll (ebd.). Weitere Forderungen sind eine Open-Data und Open-Government-Strategie, also eine Veröffentlichung der Daten, um Unternehmen flexiblere und freie Möglichkeiten zu ermöglichen, eine Reform des Wettbewerbsrechts für die Digitalisierung, wodurch der Transaktionswert erhöht werden soll, die Durchsetzung eines modernen Urheberrechts, „das einen einfachen Rechteerwerb und die unbürokratische und transparente Beteiligung der Urheber an der Verwertung ihrer Werke ermöglicht“, sowie die Bekennung zur Netzneutralität, also die Gleichberechtigung aller Datenpakete im Internet (ebd). Auch bei der Verkehrspolitik wird eine „Digitalisierungsoffensive“ gefordert: Demnach sollen autonom fahrende Verkehrsmittel attraktiver gestaltet werden und ausgebaut werden.9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Hinführung zur Thematik der Digitalisierung als gesellschaftliche Herausforderung und Darlegung der Forschungsfrage zur Priorisierung durch die Parteien.

2. Der Stellenwert der Digitalisierung der sieben großen Parteien in Bezug auf die Bundestagswahl 2017: Detaillierte Analyse der jeweiligen Wahlprogramme sowie Einordnung in politikwissenschaftliche Erklärungsansätze.

3. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die notwendigen politischen Schritte der kommenden Legislaturperiode.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Bundestagswahl 2017, Wahlprogramme, Parteien, Political Data Science, Datenschutz, digitale Revolution, Internetpolitik, Medienkompetenz, Industrie 4.0, Datenwissenschaft, Digitalministerium, Politikwissenschaft, Sozialpolitik, Breitbandausbau

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Rolle und Gewichtung des Themas Digitalisierung in den Wahlprogrammen der sieben wichtigsten deutschen politischen Parteien im Kontext der Bundestagswahl 2017.

Welche Parteien werden untersucht?

Untersucht werden AfD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke sowie die CDU und die CSU.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Priorität die Parteien dem Thema Digitalisierung in ihren inhaltlichen Ausrichtungen einräumen und warum sie die jeweiligen Ansätze verfolgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine qualitative und quantitative Untersuchung der Wahlprogramme, ergänzt durch eine Analyse auf Basis politikwissenschaftlicher Erklärungsansätze (unter anderem unter Einbeziehung von Fachpublikationen).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der einzelnen Parteiprogramme sowie einen zweiten Abschnitt, der diese Ergebnisse in einen theoretischen Kontext stellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Digitalisierung, Parteien, Wahlprogramme, Datenschutz, Internetpolitik und politische Strategie.

Wie unterscheidet sich die FDP in ihrem Ansatz von der AfD?

Während die FDP das Thema Digitalisierung umfassend thematisiert und sogar ein Digitalministerium fordert, spielt der Begriff in den Inhalten der AfD nahezu keine Rolle.

Welche Rolle spielt die SPD bei der Digitalisierung der Arbeitswelt?

Die SPD fokussiert sich stark auf die Vereinbarkeit von digitaler Arbeit und "Guter Arbeit", inklusive Forderungen nach Ruhezeiten und Beschäftigtendatenschutz.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Umgang der sieben großen Parteien mit der Digitalisierung bei der Bundestagswahl 2017. Ein Beitrag zur "Political Data Science"
Universidad
Munich University of Policy  (Hochschule für Politik München)
Curso
Politics of Big Data
Calificación
1,7
Autor
Christian Ramspeck (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
23
No. de catálogo
V470787
ISBN (Ebook)
9783668955783
ISBN (Libro)
9783668955790
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wahlprogramme BTW 2017 SPD LINKE GRÜNE CDU CSU AfD FDP Digitalisierung Strategien Politik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Ramspeck (Autor), 2017, Der Umgang der sieben großen Parteien mit der Digitalisierung bei der Bundestagswahl 2017. Ein Beitrag zur "Political Data Science", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470787
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