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Online Service Marktplätze - Definitonen, Erstellung eines Marktplatzmodells und Darstellung von Gestaltungsmöglichkeiten

Título: Online Service Marktplätze - Definitonen, Erstellung eines Marktplatzmodells und Darstellung von Gestaltungsmöglichkeiten

Trabajo de Seminario , 2005 , 32 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Stefan Hassmann (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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In den letzten zehn Jahren haben Internettechnologien für Unternehmen mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. In den Jahren 1998 bis 2000 entwickelte sich dann im Bereich E-Business ein regelrechter Boom. Man war davon überzeugt vor einer technischen Revolution zu stehen, deren Ende nicht absehbar war, und die die Art des Handels gründlich verändern sollte. Mit dem Zusammenbruch der „New Economy“ (vgl. [wikipedia]) machte sich Ernüchterung breit. Auch viele online Marktplätze verschwanden aufgrund von Misserfolg vom Markt (vgl. [Rätz], S. 1). Überlebt haben nur diejenigen Marktplätze, die einen echten Kundennutzen darstellen. Nichtsdestotrotz wird der B2B Handel im Internet, also der Handel zwischen Unternehmen, weiterhin als „zukunftsträchtiges Geschäftsfeld“ (vgl. [Voigt], S.1) angesehen. Eine Möglichkeit zur Realisierung eines solchen Handels im Internet stellen virtuelle B2B Marktplätze dar. Diese Form des Zusammentreffens von Anbietern und Nachfragern hat sich im Internet vielerorts durchgesetzt. Dabei stellt der Betreiber der Marktplatzp lattform, in Form einer Webseite die technischen Rahmenbedingungen zur Verfügung, damit eine Transaktion zwischen Käufer und Verkäufer vollzogen werden kann. Üblicherweise werden auf solchen Marktplätzen Sachgüter gehandelt. Dies sind materielle Produkte, die zumeist einfach beschrieben werden können, so dass sich der potenzielle Käufer ein (relativ) objektives Bild von der Ware machen kann. Im Falle des Einkaufes von gewissen Rohstoffen, wie z.B. Rohöl, ist eine Begutachtung des Käufers vor Ort noch weniger zwingend. Hier stellt das Internet als Handelsmedium keinen Nachteil zum „Offline“ - Kauf dar. In dieser Arbeit soll nun ein Modell eines Online Service Marktplatzes entwickelt werden, das die oben genannten Eigenschaften von Dienstleistungen und die Frage des Vertrauens berücksichtigt, um das Erfolgspotenzial eines solchen Portals zu erhöhen. Dabei sollen auch anhand existierender Lösungen im Internet Möglichkeiten für eine optimale Gestaltung eines Online Service Marktplatzes aufgezeigt und beurteilt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Virtuelle B2B Marktplätze

1.1 Definitorische Einordnung, Einführung und Motivation

1.2 Typisierung

1.2.1 Typisierung nach Art der Teilnehmer

1.2.2 Typisierung nach Branchen - Bezug

1.2.3 Einteilung nach Grad der Offenheit

1.2.4 Art des Marktplatzbetreibers

1.3 Koordinationsmechanismen und Preisbildung

1.4 Phasen einer Transaktion

1.6 Transaktionskosten – Vergleich von realen und virtuellen Marktplätzen

2 Dienstleistung als Handelsobjekt

2.1 Eigenschaften von Dienstleistungen

2.2 Allgemeine Aspekte bei der Vermarktung von Dienstleistungen

2.2.1 Unterscheidungsmöglichkeiten von Dienstleistungen

2.2.2 Anbahnungsphase

2.2.3 Vereinbarungsphase

2.2.4 Abwicklungsphase

3 Einfluss der Marktplatz - Typen auf die Handelbarkeit von Dienstleistungen

3.1 Handel von Dienstleistungen auf Schwarzen Brettern

3.2 Handel von Dienstleistungen auf Katalogbasierten Systemen

3.3 Handel von Dienstleistungen auf Auktionsbasierten Systemen

3.4 Handel von Dienstleistungen auf Börsenbasierten Systemen

4 Schlussfolgerungen für die Handelbarkeit auf elektronischen Marktplätzen im Allgemeinen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Modells für Online Service Marktplätze, das die besonderen Eigenschaften von Dienstleistungen – wie Immaterialität und Ko-Produktion – sowie das Vertrauensproblem im E-Commerce berücksichtigt, um deren Erfolgspotenzial zu maximieren.

  • Analyse der Eignung von Dienstleistungen als Handelsobjekte im B2B-Umfeld.
  • Untersuchung verschiedener Koordinationsmechanismen elektronischer Marktplätze.
  • Bewertung der Auswirkungen von Marktplatz-Typen auf die Handelbarkeit von Dienstleistungen.
  • Diskussion der Senkung von Transaktionskosten durch elektronische Plattformen.
  • Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen für Online Service Marktplätze.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definitorische Einordnung, Einführung und Motivation

„Unter dem Begriff des „virtuellen Marktplatzes“ wird ein konkreter, nicht – realer Ort der Zusammenkunft von nur über vernetzte elektronische Datenleitungen miteinander verbundenen Anbietern und Nachfragern zum Zwecke der Durchführung von wirtschaftlichen Transaktionen verstanden, wobei diese von realen Restriktionen losgelöste Durchführung indirekt und unter Hinzunahme einer übergeordneten Instanz (Marktplatzbetreiber) vollzogen wird, die die Transaktionsanfragen aktiv koordiniert(vgl. [Kollman3], S. 39).“

Im Gegensatz zu realen Marktplätzen, z.B. Messen oder Wochenmärkte, werden Anbieter und Nachfrager von Produkten nicht an einem realen Ort zusammengeführt, sondern im Internet.

Dabei stellt der Betreiber des elektronischen Marktplatzes mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnik eine Plattform bereit, auf der Transaktionen zum Handel durchgeführt werden können (vgl. [Esswein] Kapitel 2.2). Realisiert wird ein solcher elektronischer Marktplatz als Webseite im Internet, auf der Anbieter die Möglichkeit haben, ihre Produkte grafisch anschaulich zu präsentieren. Folglich können Nachfrager diese auf einfache Weise suchen und mit anderen Angeboten vergleichen. Diese Punkte lassen bereites erahnen, dass der Handel über virtuelle Marktplätze für ihre Nutzer zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Ein zentraler Punkt dabei stellt die Ubiquität dar (vgl. [Kollman4] S.127). Hiermit wird ausgedrückt, dass räumliche Distanz keine Rolle spielt, d.h. der Aufenthaltsort von Marktplatz, Anbieter und Nachfrager ist irrelevant für die Abwicklung eines Geschäftes. Zudem müssen sich die Beteiligten nicht zu einer bestimmten Zeit „treffen“, denn die Informationstechnik ermöglicht eine dauerhafte Speicherung von Angeboten bzw. Käuferanfragen. Der elektronische Marktplatz ist rund um die Uhr verfügbar und blitzschnell erreichbar (vgl. [Rätz], S. 35). Durch das gezielte Aufbereiten der Informationen über die Produkte schafft der Marktplatzbetreiber einen dreifachen Kundennutzen. Der Kunde kann sich einen Überblick über die Produkte des Marktplatzes verschaffen indem die Angebote strukturiert dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Virtuelle B2B Marktplätze: Definiert virtuelle Marktplätze als elektronische Plattformen zur aktiven Koordination von Transaktionen zwischen Anbietern und Nachfragern und erläutert deren Typisierung sowie Transaktionsphasen.

2 Dienstleistung als Handelsobjekt: Analysiert die spezifischen Kerneigenschaften von Dienstleistungen, wie Immaterialität und das Uno-Acto-Prinzip, und untersucht deren Vermarktungsaspekte über die verschiedenen Transaktionsphasen hinweg.

3 Einfluss der Marktplatz - Typen auf die Handelbarkeit von Dienstleistungen: Evaluiert, wie unterschiedliche Koordinationsmodelle – von Schwarzen Brettern bis zu Börsensystemen – die Handelbarkeit von Dienstleistungen beeinflussen und wo dabei die Grenzen liegen.

4 Schlussfolgerungen für die Handelbarkeit auf elektronischen Marktplätzen im Allgemeinen: Fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Handelbarkeit stark von der Standardisierbarkeit der Dienstleistung und der technischen Unterstützung zur Reduktion von Informationsasymmetrien abhängt.

Schlüsselwörter

Online Service Marktplätze, B2B Handel, Dienstleistungsmanagement, Virtuelle Marktplätze, Transaktionskosten, Elektronische Plattformen, Handelskoordination, E-Commerce, Dienstleistung, Marktplatzbetreiber, Ubiquität, Informationsasymmetrie, Distanzdienstleistungen, Kontaktdienstleistungen, Online-Auktionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen beim Handel von Dienstleistungen über elektronische B2B-Marktplätze und entwickelt ein Modell zu deren Optimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Eigenschaften von Dienstleistungen, den Koordinationsmechanismen von E-Marktplätzen und der Beeinflussung der Handelbarkeit durch verschiedene Plattform-Typen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Modells, das die spezifischen Merkmale von Dienstleistungen berücksichtigt, um das Erfolgspotenzial von Online-Service-Marktplätzen zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich existierender Marktmodelle sowie Literaturstudien zu den Themen E-Business und Dienstleistungsmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen virtueller Marktplätze, die Charakterisierung von Dienstleistungen als Handelsobjekt sowie eine detaillierte Prüfung verschiedener Marktplatz-Formen hinsichtlich ihrer Eignung für Dienstleistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Online Service Marktplätze, B2B Handel, Transaktionskosten, Immaterialität und die Unterscheidung zwischen Kontakt- und Distanzdienstleistungen.

Warum sind Dienstleistungen schwieriger auf Marktplätzen zu handeln als Sachgüter?

Aufgrund ihrer Immaterialität, der Notwendigkeit der Ko-Produktion und der fehlenden Lagerfähigkeit sind sie schwerer zu beschreiben, zu vergleichen und zu standardisieren.

Welche Rolle spielt das Konzept der „Distanzdienstleistung“?

Distanzdienstleistungen sind für Online-Marktplätze wesentlich besser geeignet, da bei ihnen keine physische Anwesenheit oder Ortsgebundenheit für die Erbringung erforderlich ist.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Auktionen für Dienstleistungen?

Der Autor stellt fest, dass klassische automatisierte Auktionen bei Dienstleistungen problematisch sind, da der Wert erst nach der Erbringung feststeht, schlägt aber Ausschreibungsverfahren als praktikable Alternative vor.

Welche Bedeutung kommt der Standardisierung zu?

Die Standardisierung, etwa durch Zerlegung komplexer Dienstleistungen in Phasen, wird als zentraler Schlüssel identifiziert, um die Vergleichbarkeit und Handelbarkeit auf Marktplätzen signifikant zu verbessern.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Online Service Marktplätze - Definitonen, Erstellung eines Marktplatzmodells und Darstellung von Gestaltungsmöglichkeiten
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
2,3
Autor
Stefan Hassmann (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
32
No. de catálogo
V47327
ISBN (Ebook)
9783638442978
ISBN (Libro)
9783638677226
Idioma
Alemán
Etiqueta
Online Service Marktplätze Definitonen Erstellung Marktplatzmodells Darstellung Gestaltungsmöglichkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Hassmann (Autor), 2005, Online Service Marktplätze - Definitonen, Erstellung eines Marktplatzmodells und Darstellung von Gestaltungsmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47327
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