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Integrationen des Englischen in die deutsche Sprache

Title: Integrationen des Englischen in die deutsche Sprache

Seminar Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Markus Gentner (Author)

German Studies - Linguistics
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Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und der sprachlichen Verbreitung von Entlehnungen aus dem Englischen in der deutschen Sprache. Beispiele verschiedener Anglizismen aus den Bereichen Gesellschaft, Sport, Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur sollen die Entwicklungsgeschichte englischer Entlehnungen im Deutschen näherbringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zur Themenstellung

1.2 Definitionen: Anglizismen, Fremdwort, Lehnwort, usw.

2. Das 19. Jahrhundert

2.1 Kriege & politischer Rückstand lassen Beziehungen zu England entstehen

2.2 Industrielle Revolution und schwere Zeiten für die deutsche Sprache

2.2.1 Ein Beispiel abseits von Industrie und Wirtschaft: Der Sport

2.3 Neue Kommunikation: Übertriebener Lehnwortgebrauch in den Medien

3. Das 20. Jahrhundert

3.1 Widerstände gegen die Übernahme englischen Sprachguts

3.2 Puristische Erfolge und neue Hochphasen für Anglizismen

3.2.1 Das NS-Regime mit bemerkenswerter Kommunikation

3.3 Die Zeit nach 1945: Eine wahre Flut von Anglizismen

3.4 Anglizismen im Bereich der Medien am Beispiel des SPIEGEL

3.5 Ein Ausblick: Werden wir bald zu Engländern?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den historischen Einfluss der englischen Sprache auf den deutschen Sprachschatz im 19. und 20. Jahrhundert, analysiert die Beweggründe für die Entlehnung von Anglizismen und beleuchtet deren Rolle in der modernen Mediensprache.

  • Historische Entwicklung der Anglizismen im 19. und 20. Jahrhundert
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Formen von Lehn- und Fremdwörtern
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Sprachveränderung
  • Rolle des Widerstands und puristischer Bestrebungen im Zeitverlauf
  • Analyse der Mediensprache am Beispiel der Zeitschrift SPIEGEL

Auszug aus dem Buch

1.1 Zur Themenstellung

„Die vernetzte Spielkonsole als zentrale Amüsier- und Downloadstation im Wohnzimmer – das ist die Perspektive des Onlinespielens, dessen Volumen die Marktforscher von Informa Media Group für 2006 weltweit bei rund zwei Milliarden US-Dollar sehen, zuzüglich sechs Milliarden für Hard- und Software. Wahr werden könnten solche Visionen aber nur mit Nutzern, die heißhungrig sind auf immer neue Online-Spiele.“

Die Wortwahl dieses Ausschnitts aus einem Sonderteil der Zeitschrift SPIEGEL zur CeBit 2003, wird bei den meisten Lesern wohl keinerlei Verständnisfragen aufwerfen. Wahrscheinlich ist den meisten Konsumenten solcher oder ähnlicher Artikel überhaupt nicht klar, wie viele Fremdwörter sie gerade verschlungen haben. Knapp ein Fünftel der Wörter sind nicht deutschen Ursprungs. „Perspektive“, „Volumen“ oder „Visionen“ haben schon längst einen festen Platz im alltäglichen deutschen Sprachgebrauch und auch „Download“, „Hard-/Software“ und „Online“ sind nicht mehr nur Fachausdrücke einer kleinen Spezialistengruppe.

Derzeit gibt es im deutschen Sprachschatz etwa 5000 Wörter (1991: 4500), die ihren Ursprung nicht im deutschen Sprachbereich haben, sondern aus englischsprachigen Gebieten entsprungen sind. Sie heben sich durch „fremde Schreibung, Aussprache und Morphologie“ vom sonstigen deutschen Sprachschatz ab. In dieser Arbeit wird der Einfluss des Englischen auf den deutschen Sprachschatz im 19. und 20. Jahrhundert erörtert; wann und warum entstehen Anglizismen, wie werden sie gebildet? Welche Probleme ergeben sich mit der sogenannten „Engländerei“? Außerdem wird ein Blick auf die Anglizismen in der Mediensprache heutzutage gewährt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der stetig wachsenden Anzahl an Anglizismen im Deutschen sowie Definition der zentralen Forschungsfragen.

2. Das 19. Jahrhundert: Untersuchung der sprachlichen Einflüsse durch Industrialisierung, technischen Fortschritt und die wachsende Bedeutung internationaler Beziehungen im 19. Jahrhundert.

3. Das 20. Jahrhundert: Analyse der wechselhaften Geschichte von Anglizismen im 20. Jahrhundert, von puristischen Widerständen bis zur massiven Zunahme nach 1945.

Schlüsselwörter

Anglizismen, Fremdwort, Lehnwort, deutsche Sprache, Sprachgeschichte, Mediensprache, Industrialisierung, Sprachpurismus, Internationalismen, Kommunikation, Sprachwandel, Einflüsse, SPIEGEL, Sozioökonomie, Entlehnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration englischer Begriffe in die deutsche Sprache im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts und untersucht, warum und in welchem Kontext Anglizismen übernommen wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören die Auswirkungen der industriellen Revolution, der Widerstand gegen fremdsprachige Einflüsse (Purismus) sowie die Rolle der Medien bei der Verbreitung von Anglizismen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, wie sich der englische Einfluss auf den deutschen Sprachschatz vollzog, welche Bildungsmechanismen für Anglizismen existieren und welche Probleme sowie Vorteile diese für die deutsche Sprache mit sich bringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literatur- und Quellenanalyse, wobei historische Entwicklungsstufen der Sprachgeschichte nach Peter von Polenz und empirische Daten zu Anglizismen (z. B. durch den SPIEGEL) ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung des 19. Jahrhunderts (Beginn der Entlehnungen durch Technik und Handel) und eine Analyse des 20. Jahrhunderts, inklusive der politischen Einflüsse durch das NS-Regime und der Zunahme durch den US-Einfluss nach 1945.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Anglizismen, Sprachwandel, Sprachpurismus, Mediensprache, Fremdwort, Lehnwort und die historische Sprachentwicklung seit dem 19. Jahrhundert.

Welche Rolle spielt die Zeitschrift SPIEGEL in der Untersuchung?

Der SPIEGEL wird als ein zentrales „Haupteinfallstor“ für Anglizismen identifiziert, da seine Leserschaft ein hohes Bildungsniveau aufweist und die Zeitschrift aktiv englische Wortbildungen adaptiert.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von Anglizismen auf die Zukunft?

Der Autor schließt sich der Meinung an, dass ein toleriertes Nebeneinander von heimischen und übernommenen Wörtern eine angemessene Herangehensweise ist, da viele Entlehnungen den Sprachschatz bereichern und funktional ergänzen.

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Details

Title
Integrationen des Englischen in die deutsche Sprache
College
University Karlsruhe (TH)  (Literaturwissenschaft)
Course
Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte
Grade
1,7
Author
Markus Gentner (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V47342
ISBN (eBook)
9783638443128
Language
German
Tags
Integrationen Englischen Sprache Sprach- Kommunikations- Mediengeschichte Thema Anglizismen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Gentner (Author), 2002, Integrationen des Englischen in die deutsche Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47342
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