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Indirekter Vertrieb: Franchising

Title: Indirekter Vertrieb: Franchising

Term Paper , 2005 , 28 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Nessim Djerboua (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Summary Excerpt Details

Mit der Entwicklung vom Verkäufer- zum Käufermarkt hat sich der Wettbewerb deutlich verschärft. Um nicht vom Markt verdrängt oder gar Opfer einer feindlichen Übernahme zu werden, sind Unternehmen gezwungen, ihren Marktanteil durch Expansionen zu steigern. Diese Steigerung ist mit einem hohe n finanziellen Aufwand verbunden. Aus dem operativen Geschäft können diese finanziellen Mittel nur in Ausnahmefällen erbracht werden, daher stehen meistens nur die Aufnahme von Fremdkapital zur Verfügung. Dies kann jedoch mit einem Risiko einhergehen. Darüber hinaus spielt der Zeitfaktor eine sehr wichtige Rolle, denn je länger ein Unternehmen mit der Expansion wartet, desto mehr Marktanteile gehen dem Unternehmen verloren.
Franchising, als eine Kooperation selbstständiger Unternehmen, die auf dem Prinzip der Arbeitsteilung und Spezialisierung basiert, ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen, sich durch die zu erzielenden Synergieeffekte im Wettbewerb zu behaupten und zu wachsen.
Zum besseren Verständnis der Arbeit ist es zunächst wichtig, den Begriff „Indirekter Vertrieb“ zu erläutern, auf die Herkunft des Franchising einzugehen und darauf aufbauend, den Begriff Franchising zu klären, ihn gegenüber verwandten Formen abzugrenzen und sich mit den Erscheinungsformen des Franchising
auseinanderzusetzen. Der Schwerpunkt dieser Ausarbeitung umfasst im Wesentlichen die Darstellung des Aufbaus eines Franchisesystems und den vertrieblichen Expansionsmöglichkeiten aus Sicht eines Franchisegebers.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1. Direkter versus indirekten Vertrieb

2.2. Erläuterung des Begriffs „Franchising“

2.3. Formen des Franchisings

2.4. Abgrenzungen zu anderen Vertriebsformen

3. Das Franchisesystem

3.1. Die Franchisefähigkeit eines Unternehmenskonzepts

3.2. Die optimale Entwicklung zum Franchisegeber

3.3. Einnahmen und Kosten des Franchisegebers

3.4. Franchisenehmer

3.4.1. Franchisenehmer Akquisition

3.4.2. Der Ehrenkodex

3.4.3. Die Partnerschaft

3.5. Franchisevertrag

3.6. Pro und Kontra aus Sicht des Franchisegebers

4. Wachstum durch Franchising

4.1. Regionales und internationales Wachstum beschleunigen

4.2. Kosteneinsparungspotentiale

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Franchising als eine Form des indirekten Vertriebs, um die Möglichkeiten und Herausforderungen für Unternehmen zu identifizieren, die durch eine solche Kooperation ihre Marktanteile effizient ausbauen möchten. Im Fokus steht dabei die Analyse der vertrieblichen Expansionsstrategie aus Sicht des Franchisegebers.

  • Grundlagen und Definition des Franchisings
  • Struktur eines erfolgreichen Franchisesystems
  • Anforderungen an den Franchisegeber und die Partnergewinnung
  • Gestaltung von Franchiseverträgen
  • Chancen und Risiken des Wachstums durch Franchising

Auszug aus dem Buch

3.6. Pro und Kontra aus Sicht des Franchisegebers

Pro: Unternehmen, die Franchising einführen, wollen vornehmlich expandieren. Um expandieren zu können, ist es notwendig, überall am Markt leistungswillige Mitarbeiter zu finden, auszubilden, zu motivieren, sie optimal einzusetzen und ständig die Qualität ihrer Arbeit zu überprüfen. Ein Filialsystem z.B. ist jedoch nicht in der Lage, auf kostengünstige Weise die Steuerung, Motivation und Kontrolle einer großen und stetig steigenden Zahl von Mitarbeitern zu bewältigen. Aus diesem Grund setzt man zunehmend auf Franchisingsysteme. Ortsansässige eigenständige Unternehmer, die durch einen Vertrag an den Franchisegeber gebunden sind, sind durch ihre Eigenständigkeit und der daraus resultierenden Vorgabe auf eigene Rechnung zu arbeiten, von Natur aus höher motiviert.

Das Franchisesystem ermöglicht eine schnelle, auch länderübergreifende Expansion und dadurch eine rasche Erhöhung des Marktanteils durch die Betriebsfinanzierung des Franchisenehmers. Außerdem sinkt das unternehmerische Konkursrisiko des Franchisegebers.

Kontra: Strebt der Franchisenehmer nach mehr Unabhängigkeit und Individualität, kann das zu einem Qualitätsverlust des Systems führen, wodurch das Systemimage unter Umständen nachhaltig geschädigt und die Expansion gebremst wird. Wodurch Wettbewerbsnachteile und hohe Kosten für die Auflösung des Vertragsverhältnisses entstehen können.

Die richtige Partnerauswahl ist schwierig und zeitaufwendig. Allerdings ist sie auch sehr wichtig, weil die Auflösung eines Franchiseverhältnisses nicht so einfach abzuwickeln ist wie die Kündigung eines Angestellten. Daher wird die Einräumung von Mitbestimmungsrechten an die Franchisenehmer als ein bedeutsamer Nachteil gesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Wettbewerbsintensität und die Notwendigkeit für Unternehmen, durch Franchising als Kooperationsmodell kosteneffizient zu expandieren.

2. Begriffserklärung: Definiert Franchising im Kontext des indirekten Vertriebs und grenzt es von anderen Vertriebsformen sowie Mischformen ab.

3. Das Franchisesystem: Analysiert die Voraussetzungen für die Franchisefähigkeit, den Aufbau des Systems, die Einnahmen-Kosten-Struktur sowie die Bedeutung der Akquise und des Vertragsrechts.

4. Wachstum durch Franchising: Erläutert Instrumente zur Beschleunigung von regionalem und internationalem Wachstum sowie das damit verbundene Kosteneinsparungspotential.

5 Resümee: Führt aus, dass Franchising eine Erfolg versprechende Expansionsmöglichkeit darstellt, sofern das System professionell aufgebaut ist und die richtigen Partner ausgewählt werden.

Schlüsselwörter

Franchising, Indirekter Vertrieb, Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemaufbau, Marktexpansion, Franchisevertrag, Partnerakquise, Synergieeffekte, Kosteneinsparung, Wettbewerbsvorteil, Markenführung, Systemkonzept.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt Franchising als eine spezielle Form des indirekten Vertriebs und analysiert dessen Potenzial als Wachstumsstrategie für Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Franchisings, die Anforderungen an den Aufbau eines Systems, die Gewinnung von Franchisepartnern sowie die Chancen und Risiken der Expansion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Mechanismen aufzuzeigen, wie Franchisegeber durch den Aufbau eines Franchisesystems Marktanteile gewinnen und Kostenvorteile erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine Literaturanalyse, um die verschiedenen Aspekte des Franchisings fundiert darzustellen und in den betriebswirtschaftlichen Kontext einzuordnen.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil widmet sich dem detaillierten Prozess der Entwicklung eines Franchisegebers, der Einnahmen- und Kostenstruktur, der Akquise von Franchisenehmern und den Aspekten des Franchisevertrags.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, indirekter Vertrieb, Expansionsstrategie, Franchisevertrag und Synergieeffekte.

Welche Bedeutung hat der „Ehrenkodex“ für Franchisesysteme?

Er dient als Grundlage für die Regeln zwischen den Partnern innerhalb eines Franchisesystems und hat insbesondere den Schutz des Franchisenehmers zum Ziel.

Warum wird die Wahl des richtigen Franchisepartners als kritisch bewertet?

Weil die Auflösung eines Franchiseverhältnisses komplex und kostspielig ist und die Qualität des Systems direkt von der Leistung der Partner abhängt.

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Details

Title
Indirekter Vertrieb: Franchising
College
Administrative and Economic Academy Essen
Grade
2.0
Author
Nessim Djerboua (Author)
Publication Year
2005
Pages
28
Catalog Number
V47360
ISBN (eBook)
9783638443265
Language
German
Tags
Indirekter Vertrieb Franchising
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nessim Djerboua (Author), 2005, Indirekter Vertrieb: Franchising, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47360
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