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Emotion und Ausdruck innerhalb einer symboltheoretischen Betrachtung von Musik im Ausgang der Studie 'Musik und Erkenntnis' von Simone Mahrenholz

Título: Emotion und Ausdruck innerhalb einer symboltheoretischen Betrachtung von Musik im Ausgang der Studie 'Musik und Erkenntnis' von Simone Mahrenholz

Trabajo Escrito , 2005 , 21 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Fabienne Krause (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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In der folgenden Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Funktion Emotionen und Ausdruckswahrnehmung im Zusammenhang mit Kunst und Kunsterfahrung einnehmen. Grundlage der Arbeit soll die Studie „Musik und Erkenntnis“ von Simone Mahrenholz sein, die Musik aus symboltheoretischer Perspektive betrachtet. Können aus einer symboltheoretischen Betrachtung der Musik Erkenntnisse über den Gegenstand der menschlichen Emotion gewonnen werden?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Musik in der Symboltheorie

1.1 Exemplifikation und Denotation

1.2 Denotation

1.3 Exemplifikation

1.3.1 Exemplifikation in der Musik

2. Ausdruck

3. Musik und Erkenntnis

3.1 Interpretation und Symbolisation

3.2 Ebenen des Erkenntnisprozesses

3.2.1 Symbolisierender Eros und musikalische Metapher

3.3 Die Harmonie der Erkenntniskräfte

3.3.1 Hirnphysiologische Befunde

3.4 Welt- und Selbst(um)erzeugung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion von Emotionen und Ausdruckswahrnehmung in der Kunsterfahrung, basierend auf der symboltheoretischen Studie „Musik und Erkenntnis“ von Simone Mahrenholz. Das zentrale Ziel besteht darin zu klären, ob durch eine symboltheoretische Betrachtung der Musik Erkenntnisse über menschliche Emotionen gewonnen werden können.

  • Analyse musikalischer Symbolsysteme nach Nelson Goodman
  • Unterscheidung zwischen musikalischer Denotation und Exemplifikation
  • Die Rolle von Metaphern im musikalischen Ausdruck
  • Kognitive Prozesse und die Verbindung von Sinnlichkeit und Verstand
  • Die Bedeutung hirnphysiologischer Befunde für das Musikverständnis

Auszug aus dem Buch

1. Die Musik in der Symboltheorie

Simone Mahrenholz greift in ihrer Studie „Musik und Erkenntnis“ auf die Symboltheorie Nelson Goodmans zurück, der diese in der Tradition u.a. Cassirers (indirekt auch Kants) in den 1960er Jahren entwickelte bzw. fortführte. Insbesondere bezieht Mahrenholz sich auf Nelson Goodmans Werk „Languages of Art“, welches auf Grundlage seiner Symboltheorie vor allem neue Ansätze in der Kunsttheorie, im Perspektivismus und in der Ästhetik schuf. Kunst und Wissenschaft werden hier als Symbolsysteme verglichen und analysiert.

Simone Mahrenholz geht es in ihrer Studie zunächst grundsätzlich um Goodmans symboltheoretisches Vokabular und dessen Anwendung auf die Musik. Sie trifft dabei allerdings im Gegensatz zu Goodman eine Grundunterscheidung, nämlich zwischen notationaler Musik, gemeint ist die (notarielle) Partitur, und der Musik als „Klangphänomen“. Diese Unterscheidung wird schon aus dem Grunde hervorgehoben, da Partituren und die Musik „an sich“ fundamental divergierend im Hinblick auf ihre symbolisierenden Eigenschaften sind. Ein von Mahrenholz verwendetes Beispiel verdeutlicht diesen Aspekt, denn der geringe Unterschied einer Septime und Oktave im Notenbild bedeutet einen maximalen Unterschied beim Hören derselben. Ebenso wird mit diesem Beispiel auf den Umstand hingewiesen, dass hier die sinnliche Wahrnehmung von „Empfindungen“ nicht zu trennen ist.

Gerade im Hinblick auf diese Unterscheidung der Partitur und der Musik als Klangphänomen soll ihre Studie eine Erweiterung zu Goodmans Ausführungen zur Musik darstellen, da durch die Betrachtung der Musik als Klangphänomen aus symboltheoretischer Sicht eine andere Ebene betreten wird, die das Ich/Selbst miteinbezieht: „Auch das Ich ist also (mit) konstituiert in und durch Sprach- und Zeichenfunktionen. Mit anderen Worten: diese Symbolsysteme haben ihre eigene Logik und Struktur, welcher das zeichenverwendende Selbst unterworfen ist und dessen Produkt es zugleich ist (auch – jedoch nicht nur).“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Musik in der Symboltheorie: Einführung in Goodmans Symboltheorie und die für Musik relevante Differenzierung zwischen Partitur und Klangphänomen.

2. Ausdruck: Untersuchung des metaphorischen Charakters von musikalischem Ausdruck und dessen Rolle bei der Schärfung unserer Wahrnehmung.

3. Musik und Erkenntnis: Erörterung der kognitiven Leistung von Musik als sinnlich-emotionaler Erkenntnisprozess, unterstützt durch hirnphysiologische Aspekte.

4. Fazit: Kritische Reflexion der Anwendung symboltheoretischer Modelle auf die emotionale Erfahrung im Kontext der Musik.

Schlüsselwörter

Symboltheorie, Nelson Goodman, Simone Mahrenholz, Musik, Erkenntnis, Exemplifikation, Denotation, Ausdruck, Metapher, Wahrnehmung, Emotion, Kognition, Klangphänomen, Hirnphysiologie, Kunsterfahrung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die kognitive Funktion von Musik und Emotionen unter Anwendung der Symboltheorie von Nelson Goodman, basierend auf der Studie von Simone Mahrenholz.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die musikalische Symbolik, die Unterscheidung von Denotation und Exemplifikation sowie die Verbindung von kognitiven Prozessen und emotionalem Erleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, ob eine symboltheoretische Analyse von Musik dazu beitragen kann, neue Erkenntnisse über menschliche Emotionen und deren Wahrnehmung zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturstudie, die die Thesen von Simone Mahrenholz und Nelson Goodman kritisch auswertet.

Welche Inhalte bilden den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von musikalischen Symbolen, die Rolle des Metaphorischen bei der Ausdrucksbildung und die neurologischen Grundlagen der Erkenntnisverarbeitung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind symboltheoretische Musikbetrachtung, kognitiver Gehalt der Musik, metaphorische Übertragung und die Einheit von Sinnlichkeit und Verstand.

Wie unterscheidet Mahrenholz zwischen Partitur und Klangphänomen?

Mahrenholz betont, dass eine Partitur nur ein definierendes, notationales System ist, während das „Klangphänomen“ eine eigene Ebene darstellt, die das Selbst und die sinnliche Wahrnehmung direkt einbezieht.

Warum spielt das Metaphorische eine Schlüsselrolle im Text?

Metaphern dienen dazu, musikalische Strukturen in Bereiche menschlicher Gefühle zu übertragen, wodurch komplexe emotionale Zustände überhaupt erst kognitiv zugänglich werden.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Hirnphysiologie für das Musikverständnis?

Die Arbeit nutzt hirnphysiologische Befunde zur Lateralisation, um zu untermauern, dass die spielerisch-kreative Zusammenarbeit beider Gehirnhälften die Voraussetzung für tiefes musikalisches Verständnis schafft.

Gibt es Grenzen bei der Anwendung der Symboltheorie auf Emotionen?

Ja, der Autor hinterfragt kritisch, ob sich die komplexe emotionale Erfahrung bei der Musik, insbesondere die „Lust an der Harmonisierung“, innerhalb der Symboltheorie ohne weitere Definitionen vollständig erfassen lässt.

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Detalles

Título
Emotion und Ausdruck innerhalb einer symboltheoretischen Betrachtung von Musik im Ausgang der Studie 'Musik und Erkenntnis' von Simone Mahrenholz
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Philosophisches Institut)
Curso
Emotionen und Ausdruckswahrnehmung.
Calificación
2
Autor
Fabienne Krause (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
21
No. de catálogo
V47400
ISBN (Ebook)
9783638443579
Idioma
Alemán
Etiqueta
Emotion Ausdruck Betrachtung Musik Ausgang Studie Musik Erkenntnis Simone Mahrenholz Emotionen Ausdruckswahrnehmung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabienne Krause (Autor), 2005, Emotion und Ausdruck innerhalb einer symboltheoretischen Betrachtung von Musik im Ausgang der Studie 'Musik und Erkenntnis' von Simone Mahrenholz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47400
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