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Das Konzept der "Streetwork" innerhalb der Sozialen Arbeit. Eine Einführung anhand nationaler und internationaler Fallbeispiele

Title: Das Konzept der "Streetwork" innerhalb der Sozialen Arbeit. Eine Einführung anhand nationaler und internationaler Fallbeispiele

Term Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Die vorliegende Hausarbeit stellt Streetwork als eine Methode der Sozialen Arbeit vor und verdeutlicht sie anhand von nationalen und internationalen Fallbeispielen.

Im allgemeinen Teil der Arbeit wird in Kapitel eins der Begriff Streetwork definiert und der Versuch unternommen, Streetwork im Betätigungsfeld der Sozialen Arbeit einzuordnen. Das anschließende Kapitel widmet sich der geschichtlichen Entwicklung der Methode "Streetwork", während sich das darauffolgende Kapitel sich mit den Zielgruppen und den Zielen beschäftigt.
Das folgende Kapitel beendet, mit der Darlegung der Arbeitsprinzipien, den Besonderheiten und Problematiken der aufsuchenden sozialen Arbeit, den allgemeinen Teil.

Der zweite Teil der Arbeit berichtet dann von konkreten Projekten der Straßensozialarbeit im In- und Ausland.
Am Ende der Ausarbeitung werden die wichtigsten Fakten zusammengefasst und ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition und Einordnung

2. Historischer Verlauf

2.1. Entstehung

2.2. Die Anfänge in Deutschland

3. Zielgruppen und Ziele

4. Arbeitsprinzipien

5. Fallbeispiele

5.1. Nationale Fallbeispiele

5.1.2 Stadtmission Zwickau

5.2 Internationale Fallbeispiele

5.2.1. Das „Schrittweise runter von der Strasse“ Projekt in Haiti.

5.2.2. "Umbrella-Network“- ein europäisches Projekt

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit hat das Ziel, Streetwork als eine zentrale Methode der aufsuchenden Sozialen Arbeit vorzustellen und deren theoretische Fundierung sowie praktische Umsetzung anhand ausgewählter nationaler und internationaler Fallbeispiele kritisch zu beleuchten.

  • Definition und fachliche Einordnung der Methode Streetwork
  • Historische Entwicklung der Strassensozialarbeit
  • Zentrale Zielgruppen und professionelle Zielsetzungen
  • Arbeitsprinzipien und ethische Herausforderungen (z.B. Spannungsfeld zwischen Hilfe und Kontrolle)
  • Analyse konkreter Projekte zur Strassensozialarbeit im In- und Ausland

Auszug aus dem Buch

1. Definition und Einordnung

Im Deutschland der 1970er Jahre wurden methodische Zugänge der Sozialen Arbeit etabliert, die den Ort des Hilfeprozesses in der direkten Lebenswelt der Klienten ansiedeln. Innerhalb der verschiedenen Praxisfelder der Sozialen Arbeit ist Streetwork eine von mehreren methodischen Vorgehensweisen und sagt in seiner Begrifflichkeit noch nichts über konzeptionelle Hintergründe, Zielsetzungen oder Arbeitsinhalte aus. Kurt Gref bezeichnet Streetwork als eine ,,Kontaktform im Sinne aufsuchender Arbeit" (Gref 1995, S.13). Die Besonderheit von Streetwork liegt in ihrem aufsuchenden Charakter. StreetworkerInnen begeben sich in das unmittelbare Umfeld der Adressaten, indem sie informelle Treffpunkte dieser Menschen aufsuchen. Dies können Bahnhöfe, Straßenecken, Scenetreffs, Parks, öffentliche Plätze, Fußgängerzonen, Spiel -und Bolzplätze, Kneipen, Discotheken und teils auch Privaträume und Wohnungen sein (vgl. ebd., S.13). Es geht hierbei also um eine Abgrenzung zu einer rein institutionenbezogenen Sozialen Arbeit.

In der Methodenvielfalt der Sozialen Arbeit ist es schwer, Streetwork eindeutig in eine der drei klassischen Methoden der sozialen Arbeit (Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit) einzuordnen, die Michael Galuske als ,,Dreifaltigkeit" der sozialpädagogischen Methodenlehre der siebziger Jahre bezeichnet (vgl. Galuske 2011, S.162). StreetworkerInnen bedienen sich aus allen drei Bereichen: Die Einzelfallhilfe ist meist ein Eckpfeiler, die Gruppenarbeit findet bei allen Prozessen der Jugenhilfe statt und schließlich arbeiten die meisten Projekte explizit gemeinwesenorientiert (vgl. Gref 1995, S.13). Laut Galuske befindet sich Streetwork unter der Überschrift der direkten interventionsbezogenen Konzepte und Methoden in der Rubrik der Gruppen -und sozialraumbezogeenen Methoden (vgl. Galuske 2011, S.167).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit stellt Streetwork als Methode der Sozialen Arbeit vor und skizziert den Aufbau der Untersuchung anhand von theoretischen Grundlagen und praktischen Fallbeispielen.

1. Definition und Einordnung: Dieses Kapitel verortet Streetwork als aufsuchende Form der Sozialarbeit, die sich durch das Verlassen institutioneller Rahmenbedingungen hin zur direkten Lebenswelt der Klienten auszeichnet.

2. Historischer Verlauf: Es wird die Entstehung der Strassensozialarbeit aus der kirchlichen Arbeit sowie den US-amerikanischen Ansätzen der Bandenarbeit und die spätere Etablierung in Deutschland nachgezeichnet.

3. Zielgruppen und Ziele: Hier werden die Zielgruppen definiert, die sich institutionellen Angeboten entziehen, sowie die Ziele der Lebensweltstabilisierung und Integration beschrieben.

4. Arbeitsprinzipien: Das Kapitel erläutert zentrale Prinzipien wie Niederschwelligkeit, Freiwilligkeit, Vertrauensschutz und Ganzheitlichkeit sowie die Problematik des doppelten Mandats zwischen Hilfe und Kontrolle.

5. Fallbeispiele: Anhand des Punk-Projekts Bremen, der Stadtmission Zwickau sowie internationaler Projekte in Haiti und Europa wird die praktische Anwendung von Streetwork illustriert.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Relevanz von Streetwork als unverzichtbarer, lebensweltorientierter Ansatz in der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Streetwork, Strassensozialarbeit, aufsuchende Arbeit, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Niederschwelligkeit, Vertrauensschutz, doppeltes Mandat, Jugendsozialarbeit, Klientenorientierung, Interventionsmethode, Gemeinwesenarbeit, Resozialisierung, Prävention, Soziale Dienstleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode der Strassensozialarbeit (Streetwork) und untersucht, wie diese in der modernen Sozialen Arbeit theoretisch verankert und praktisch angewendet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Begriffs, die historische Herleitung, die spezifischen Arbeitsprinzipien sowie die kritische Betrachtung des Spannungsfeldes zwischen sozialer Hilfe und ordnungspolitischen Interessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Methode Streetwork durch theoretische Fundierung und durch konkrete nationale wie internationale Fallbeispiele als essenziellen, aufsuchenden Ansatz zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch eine fallorientierte Analyse verschiedener Praxisprojekte der Strassensozialarbeit.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung (Begriffe, Geschichte, Ziele), die Erörterung professioneller Arbeitsprinzipien (Niederschwelligkeit, Vertraulichkeit) und die Vorstellung konkreter Projekte, wie z.B. Streetwork mit Punks oder internationale Ansätze in Haiti.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Streetwork, aufsuchende Arbeit, Lebensweltorientierung, doppeltes Mandat und Soziale Arbeit charakterisiert.

Welches spezifische Problem wird in Bezug auf die Finanzierung von Streetwork-Projekten erwähnt?

Die Arbeit beschreibt das Risiko, dass Streetwork-Projekte von Geldgebern als „Sozialfeuerwehr“ missbraucht werden, um den öffentlichen Raum von als störend empfundenen Gruppen zu befreien, was die Finanzierung gefährdet, wenn diese Projekte nicht „ordnungspolitisch“ erfolgreich sind.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des „Schrittweise runter von der Strasse“-Projekts in Haiti von klassischen stationären Hilfen?

Das Projekt in Haiti nutzt den aufsuchenden Streetwork-Ansatz, um in drei stufenweisen Phasen – von der Kontaktaufnahme auf der Strasse (La Rue) über eine Anlaufstelle (Lakou) bis hin zum „Zuhause“ (Lakay) – eine langfristige Reintegration der Straßenkinder in die Gesellschaft zu ermöglichen, wobei das Tempo von den Jugendlichen selbst bestimmt wird.

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Details

Title
Das Konzept der "Streetwork" innerhalb der Sozialen Arbeit. Eine Einführung anhand nationaler und internationaler Fallbeispiele
College
University of Applied Sciences Koblenz  (Sozialwissenschaften)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V474417
ISBN (eBook)
9783668963153
ISBN (Book)
9783668963160
Language
German
Tags
Streetwork Fallbeispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Das Konzept der "Streetwork" innerhalb der Sozialen Arbeit. Eine Einführung anhand nationaler und internationaler Fallbeispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/474417
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