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Resilienz. Wie Menschen Persönlichkeitseigenschaften zur Bewältigung von Krisen nutzen

Title: Resilienz. Wie Menschen Persönlichkeitseigenschaften zur Bewältigung von Krisen nutzen

Pre-University Paper , 2019 , 14 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Lennard Kehrein (Author)

Pedagogy - General
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Ziel dieser Facharbeit ist es zu untersuchen welche persönlichen Eigenschaften Menschen resilient machen. Der Fokus liegt auf den persönlichen Eigenschaften des Menschen, die erkannt und beeinflusst werden können. Die Einflüsse der nicht unwesentlichen Faktoren Umwelt, Neurobiologie, Genetik und Epigenetik werden in dieser Arbeit nur hinsichtlich ihrer Verbindungen zur Persönlichkeit beachtet. Zudem soll hervorgehoben werden, wie diese Eigenschaften entstehen und sich im Laufe der Zeit verändern.

Zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragestellung wird in dieser Arbeit wie folgt vorgegangen: Zunächst folgt die Erläuterung des Begriffes Resilienz und seiner Funktionen im weitesten Sinne. Im folgenden Teil geht es um die Persönlichkeitseigenschaften, durch die Resilienz entsteht, und ihre Entwicklung. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gesammelten Erkenntnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Die Bedeutung von Resilienz und ihre Funktion

3. Eigenschaften, die Resilienz begünstigen

3.1 Optimismus

3.2 Akzeptanz

3.3 Lösungsorientierung

3.4 Selbststeuerung

3.5 Verantwortung übernehmen

3.6 Beziehungen gestalten

3.7 Zukunft gestalten

4.1 Entwicklung der resilienten Persönlichkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Facharbeit ist es, die persönlichen Eigenschaften zu untersuchen, die Menschen resilient machen, sowie deren Entstehung und Veränderung im Laufe der Zeit zu beleuchten, wobei der Fokus auf trainierbaren Fähigkeiten liegt.

  • Grundlagen und Funktionen von Resilienz
  • Die sieben Säulen der Resilienz
  • Einfluss von Psychologie und kognitiver Entwicklung
  • Wechselwirkungen zwischen Persönlichkeitsmerkmalen
  • Strategien zur Bewältigung von Krisen und Stress

Auszug aus dem Buch

3.3 Lösungsorientierung

Resiliente Menschen verwandeln durch Lösungsorientierung Probleme in neue Möglichkeiten, Angebote und Chancen, indem sie nicht die Schwierigkeiten, sondern die Herausforderung in ihnen sehen. Sie fixieren sich nicht auf das Problem und seine Ursachen, wenn dies nicht für die Problemlösung relevant ist, stattdessen fokussieren sie sich auf mögliche Lösungswege. Diese entwickeln resiliente Menschen durch eine Kombination von Kreativität und logischem Denken.

Die linke Gehirnhälfte des Menschen arbeitet logisch, sammelt Daten und sucht auf deren Grundlage nach möglichen Lösungen, auch genannt die konvergenten Denkprozesse. Die rechte Gehirnhälfte verfolgt einen anderen Ansatz. Dieses divergente Denken verarbeitet alle Reize intuitiv und spontan zur gleichen Zeit, wodurch es sich am Ganzen und nicht an Details orientiert. Da der größte Teil dieser Ideen und Geistesblitze in der Realität nicht umsetzbar ist, bedarf es der konvergenten Denkprozesse der linken Gehirnhilfe, um die Umsetzung jener zu überprüfen. Kommt es dabei zu einem Ungleichgewicht zwischen dem konvergenten und divergenten Denken, also wenn eines der beiden über das andere dominiert, blockiert dies den Prozess der Lösungsfindung.

Der Anspruch eine perfekte Lösung für seine Probleme zu finden ist häufig eine Blockade für die Entwicklung von möglichen Handlungsoptionen. Es ist sinnvoller alle Ideen in Betracht zu ziehen und gegeneinander abzuwägen. Dabei sind die Akzeptanz von Zwischen- oder Teillösungen und die Bereitschaft sich von Gewohnheiten zu lösen sowie das Einnehmen neuer Blickwinkel hilfreich. Auch die zu starke Fokussierung auf das Finden einer Lösung kann den Prozess der Lösungsfindung erschweren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und definiert das Ziel, die persönlichen Eigenschaften resilienter Menschen zu analysieren.

2. Die Bedeutung von Resilienz und ihre Funktion: Es wird die Definition von Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit dargelegt und aufgezeigt, warum diese in der heutigen stressbehafteten Gesellschaft trainierbar ist.

3. Eigenschaften, die Resilienz begünstigen: Dieses Kapitel stellt die grundlegenden Schutzfaktoren vor, die es Menschen ermöglichen, Krisen erfolgreich zu überwinden.

3.1 Optimismus: Die Bedeutung einer positiven Weltsicht und eines realistischen Selbstbildes für die Bewältigung von Herausforderungen wird hervorgehoben.

3.2 Akzeptanz: Es wird erklärt, wie das Integrieren von Rückschlägen und die Selbstakzeptanz die Grundlage für eine stabile Persönlichkeit bilden.

3.3 Lösungsorientierung: Dieses Kapitel beschreibt das Zusammenspiel von kreativem und logischem Denken zur Entwicklung von Handlungsoptionen bei Problemen.

3.4 Selbststeuerung: Es wird analysiert, wie die Regulierung von Emotionen und Gedanken zur Stressbewältigung und Gesundheitserhaltung beiträgt.

3.5 Verantwortung übernehmen: Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Selbstwirksamkeit und der Vermeidung einer passiven Opferrolle.

3.6 Beziehungen gestalten: Die Wichtigkeit sozialer Netzwerke und Empathie als stabilisierende Faktoren wird begründet.

3.7 Zukunft gestalten: Es wird erläutert, wie realistische Ziele und flexible Zukunftsplanung das Durchhaltevermögen bei Misserfolgen stärken.

4.1 Entwicklung der resilienten Persönlichkeit: Die Entstehung der Resilienzfaktoren in frühen Lebensjahren und ihre kontinuierliche Anpassung durch Lernprozesse werden diskutiert.

5. Fazit: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Trainierbarkeit sowie die wachsende gesellschaftliche Bedeutung von Resilienz.

Schlüsselwörter

Resilienz, Widerstandsfähigkeit, Stressbewältigung, Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie, Krisenbewältigung, Schutzfaktoren, Adaption, emotionale Stabilität, Lebenskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen von Resilienz und identifiziert persönliche Eigenschaften, die es Menschen ermöglichen, Krisen besser zu bewältigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Resilienz, die sieben wesentlichen Schutzfaktoren (wie Optimismus und Akzeptanz) sowie die Entwicklung dieser Fähigkeiten im Lebensverlauf.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, welche spezifischen persönlichen Eigenschaften Resilienz fördern und inwieweit diese durch den Menschen bewusst erkannt und beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis psychologischer Studien, wie der Kauai-Studie, sowie entwicklungspsychologischer Theorien Erkenntnisse zusammenführt und analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der sieben Resilienzfaktoren und widmet sich anschließend der Frage, wie sich diese Eigenschaften in frühen Lebensjahren entwickeln und später an die Umwelt angepasst werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Resilienz, Schutzfaktoren, Selbststeuerung, psychische Widerstandsfähigkeit und adaptive Entwicklung.

Inwiefern beeinflusst die Kindheit die spätere Resilienz?

Die Arbeit verweist auf entwicklungspsychologische Ansätze, nach denen grundlegende Persönlichkeitsmerkmale, die zur Resilienz beitragen, bereits in den ersten Lebensjahren durch verschiedene Entwicklungsphasen angelegt werden.

Warum wird betont, dass Resilienz "trainierbar" ist?

Da Resilienz auf bewusst steuerbaren Haltungen und Strategien basiert, wie etwa dem lösungsorientierten Denken, können Menschen durch die Arbeit an ihrem Selbstbild und ihren Einstellungen die eigene Widerstandsfähigkeit verbessern.

Welche Rolle spielt die linke und rechte Gehirnhälfte bei der Lösungsorientierung?

Die Arbeit erläutert, dass eine erfolgreiche Problemlösung das Zusammenspiel zwischen dem logischen (konvergenten) Denken der linken Gehirnhälfte und dem intuitiven (divergenten) Denken der rechten Gehirnhälfte erfordert.

Ist ein absoluter Optimismus immer förderlich für die Resilienz?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass das Selbstbild realistisch sein muss. Eine unkritische Selbstüberschätzung wird von einer realistischen Einschätzung abgegrenzt, da nur letztere nachhaltig bei der Bewältigung von Gefahren hilft.

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Details

Title
Resilienz. Wie Menschen Persönlichkeitseigenschaften zur Bewältigung von Krisen nutzen
Grade
sehr gut
Author
Lennard Kehrein (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V475164
ISBN (eBook)
9783668939622
ISBN (Book)
9783668939639
Language
German
Tags
resilienz menschen persönlichkeitseigenschaften bewältigung krisen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lennard Kehrein (Author), 2019, Resilienz. Wie Menschen Persönlichkeitseigenschaften zur Bewältigung von Krisen nutzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/475164
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