Diskursanalyse in der Boulevardpresse als kulturwissenschaftliche Methode


Hausarbeit, 2011
25 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 . Einleitung

2 . Erstes Kapitel
2.1. Beschreibung des Forschungsgegenstandes
2.2. Auswahl des Materials und Vorgehensweise

3 . Zweites Kapitel
3.1. Durchführung und Prozess der Ergebnisgewinnung
3.2. Exkurs: Qualitative Bildinterpretation
3.3. Inhaltliche Auswertung der Ergebnisse
3.3.1. Kollektivsymbole und Klischees
3.3.2. Die Geschichte vom bürgerlichen Märchen: (un)vereinbar?

4 . Schlussbetrachtung und Reflexion

5 . Literaturverzeichnis

6 . Anhang

1 . Einleitung

Am 29. April 2011 sahen nach Schätzungen mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit an den Fernsehern, im Internet, auf öffentlichen Plätzen und natürlich am Hauptschau- platz London das Ja-Wort von Prinz William und der bürgerlichen Kate Middleton. Schon die Bekanntgabe der Verlobung am 16. November 2010 erregte weltweit große Auf- merksamkeit. Kurz danach konnte sich ein hohes Aufkommen an Berichterstattungen in der Presse, vornehmlich der Boulevardpresse, beobachten lassen Dies ließ sich weltweit anhand von unterschiedlichen Publikumszeitschriften beobachten. Die französische Wo- chenzeitung „France Dimanche“ berichtete beispielsweise ebenso über die Verlobung und die anstehende Hochzeit, wie auch die bekannte amerikanische Publikumszeitschrift „OK!“.1

Die Internationalität der Berichterstattung, der weltweite „Medienhype“ um eine Hochzeit eines Königshauses, das nicht einmal im eigenen Land existiert, stellt dabei einen inte- ressanten Untersuchungsgegenstand dar. Warum ist die Hochzeit von Kate und William also auch für andere Nationen interessant, wenngleich diese jedoch politisch und gesell- schaftlich völlig wirkungslos bleibt? Warum werden Kate Middleton und Prinz William so volksnah dargestellt, obwohl beide weder dem „einfachen“ Volk entstammen noch ein vergleichbares Leben führen? Die Frage nach den Motiven soll an späterer Stelle mit Hilfe unserer Fragestellung erläutert werden. Aufgrund der Datenfülle, einer begrenzten Zeitvorgabe und dem Problem der Ressourcenbeschaffung war es uns nicht möglich, auch eine internationale Berichterstattung näher auf einen eventuell einheitlichen, welt- weit existierenden Diskurs hin zu untersuchen. Aus diesem Grund haben wir uns auf die Darstellung der Hochzeit in den deutschen Printmedien konzentriert, da ein ähnliches Ergebnis der Analyse auch international zu erwarten war. Journalistische Texte jeglicher Art sind in ein gesellschaftliches Umfeld eingebettet und durch Einstellungen als auch (Vor)-Wissen der Teilnehmer am jeweiligen Thema geprägt. Jene Texte, vor allem die in den von uns betrachteten Publikumszeitschriften, sind für eine breite Öffentlichkeit ge- schrieben. Daher, oder gerade deshalb, sind Publikumszeitschriften und Peoplemagazi- ne ein Ausdruck des öffentlichen Diskurses, der innerhalb einer Gesellschaft existiert. Jene Texte sind zwar nicht wissenschaftlich fundiert, jedoch spiegeln sie das allgemeine gesellschaftliche Verständnis von Wirklichkeit wider. Zeitschriften dienen dem Diskurs über „Stars“ als öffentliche Plattform.

Es gibt eine Vielzahl an Interpretationen und Definitionen des Diskursbegriffs und der Diskursanalyse. Wohl am meisten geprägt hat den Diskursbegriff Michel Foucault (1926 – 1984). Diskurse dürfen jedoch nicht mit dem öffentlichen Begriff „Diskurs“ verwechselt werden, da dieser im alltäglichen Gebrauch aufgegriffen wird und sich meist um allge- mein diskutierte Alltagsthemen handelt. Vielmehr handelt es sich bei der Diskursanalyse um die Erfassung von institutionalisierten Regeln und Aussageformen innerhalb einer Gesellschaft. Dabei muss der zu untersuchende Text geordnet und im Kontext des ge- sellschaftlichen Wissens auch die Bedeutung für die Gesellschaft hinterfragt werden. Sinn des Diskurses ist es also nicht, den Augenblick oder den Ursprung wiederzufinden, sondern eine Interpretation des „Vorhandenen“ zu analysieren. Nach Foucault heißt dies, den „Typ von Positivität eines Diskurses zu definieren“2. In der vorliegenden Analyse soll also nicht das Ereignis der Hochzeit an sich erkannt, sondern Motive und Hintergründe der Berichterstattung hinterfragt werden.

Im Folgenden sollen ausgewählte Diskursstränge der Berichterstattung über die Hoch- zeit analysiert werden, die zuerst die Fragestellung, die Vorgehensweise und auftretende Probleme aufzeigen. Nach der anschließenden Darlegung unserer Ergebnisse erfolgt eine kritische Betrachtung der Vorgehensweise und Ergebnisgewinnung, die mit einem abschießenden Fazit enden soll. Die Analyse des Materials als auch die Auswertung soll sich dabei auf die methodische Diskursforschung von Siegfried Jäger und Jürgen Link stützen. Beide Autoren orientieren sich an der Theorie Michel Foucaults. Da in dem be- sonderen Fall der Publikumszeitschriften und der Thematik der Hochzeit eine besonders große Anzahl von Bildern und Bildsprache existiert, wird in der vorliegenden Projektar- beit die dokumentarische Bildinterpretation von Ralf Bohnsack ergänzend angewendet. Diese befindet sich als Exkurs im Analyseteil des zweiten Kapitels.

2. Erstes Kapitel>

2.1 Beschreibung des Forschungsgegenstandes und Fragestellung

Die Aufmerksamkeit, die die Hochzeit hervorgerufen hat, war enorm und ist vergleichbar mit großen Ereignissen, wie mit der Fußballweltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen. Auffallend war, dass jegliche Art von Medien, ob nun Fernsehen, Publikumsze- itschriften sowie Tageszeitungen und diverse Internetplattformen, über die Hochzeit be- richteten. Es wurde dabei über die Form und das Design des Kleides, über die gelade- nen Gäste, die Garderobe des Bräutigams oder über die Farbe des Hutes von Queen Elizabeth II spekuliert. Der Forschungsgegenstand der Publikumszeitschriften unter- scheidet sich von dem der seriösen Tagespresse. Jürgen Link als auch Jäger unter- scheiden zwischen Spezial- und Interdiskursen, während Spezialdiskurse wissenschaft- lich und Interdiskurse nicht wissenschaftlich fundiert sind. An dieser Stelle stellt sich be- reits eines der Probleme innerhalb der Fragestellung: Wie lässt sich der Diskurs über die Hochzeit von William und Kate so operationalisieren, dass sie diskursanalystisch sinnvoll untersucht werden kann?3 Oder anders gefragt: Was unterscheidet den Diskurs der Hochzeit von anderen Diskursen? Die Berichterstattung erfolgt in den Publikumszeit- schriften und selbst in der seriösen Presse als Interdiskurs auf einer nicht- wissenschaftlichen Ebene. So lässt sich die Thematik Hochzeit ebenso wie die Thematik des Adels auf Gesellschaft, Familie, Staat und Politik beziehen. Der zu untersuchende Diskurs gehört also zu einer allgemein verstandenen Praxis, über die in der Presse be- richtet wird, und zu keinem speziellen wissenschaftlichen Diskurs in Fachzeitschriften. Um den Diskurs über die Hochzeit zu verstehen, wird demnach kein Spezialwissen be- nötigt eher ein „reintegrierender Wissensbereich“. Link beschreibt diesen als „Brücken- schläge“ über eine „professionelle Wissenskombination“ hinweg.4 Der Diskurs basiert demnach auf einem allgemein vorhandenen gesellschaftlichen Wissen. Im Gegensatz zu politischen Diskursen, wie beispielsweise den über die Weltwirtschaftskrise, wird ein Spezialdiskurs in Verbindung mit einem Interdiskurs geführt. Es ist allgemein verständ- lich, dass der Aktienkurs fällt, jedoch warum er dies tut und aus welchem Anlass, muss von Experten in den Medien näher erläutert werden. Somit unterscheidet sich der Dis- kurs der Hochzeit klar von anderen, zum Beispiel von politischen Diskursen.

Die Fragestellung wurde bei der Sichtung des Materials und dessen Aufbereitung be- wusst offen gelassen. Erst in der Feinanalyse des Materials als auch in Verbindung mit der qualitativen Bildanalyse konnte eine konkrete Fragestellung entwickelt werden. Dies war zuerst jedoch problematisch, da es eine sehr allgemeine und identische Auffassung des Diskurses der Hochzeit gab. Die Hochzeit wurde nicht bzw. nur sehr wenig kritisch in der Öffentlichkeit diskutiert oder gar abgelehnt. Der von uns zu untersuchende Diskurs stellt sich also als weitestgehend homogen dar. Besonders in den ausgewählten Publi- kumszeitschriften wurde unkritisch über das Ereignis in der Vor- als auch in der Nachbe- richterstattung informiert. Publikumszeitschriften als Medium stellten demnach zu Anfang ein Problem dar. Daher wurde eine Entscheidung gegen eine anfangs detaillierte Frag- stellung getroffen. Wichtiger war es aufgrund des Umfangs, einen konkreten Zeitraum und eine Medienauswahl festzulegen. Auffallend von Anfang an waren jedoch die Kate- gorien der durch das Königshaus bzw. durch die Hochzeit propagierten Volksnähe, die Märchenmetapher und der Vergleich zu der Ehe von Prinzessin Diana und Prinz Charles. Diese könnten demnach als „Aufhänger“ der Untersuchung gesehen werden. Erst durch die Analyse des Diskurses konnten prägnante Diskursfragmente erkannt werden, wo- raufhin sich eine kritische Fragestellung entwickeln ließ. Die Entwicklung der eigentli- chen Fragestellung ist demnach an späterer Stelle im zweiten Kapitel innerhalb der Feinanalyse des Materials zu finden.

Siegfried Jäger benennt als allgemeines Ziel von Diskursanalysen die Analyse eines vorher ausgewählten Diskursstranges. In Anlehnung an Michel Foucault verwendet er den Begriff Diskursfragment, um Texte, die thematisch zusammenhängend sind, zu ver- binden. Mehrere Diskursfragmente eines gleichen Themas bilden den Diskursstrang: „Diskursstränge sind thematisch einheitliche Diskursverläufe, die aus einer Vielzahl von Elementen, sogenannten Diskursfragmenten zusammen gesetzt sind.“5 Für die Frage- stellung von Interesse ist es, die wichtigen Diskursfragmente herauszufiltern, um zu er- kennen, inwiefern diese eine Wirklichkeit bzw. ein allgemein akzeptiertes Verständnis von Wirklichkeit erzeugen. Die verschiedenen Diskursstränge ordnet Jäger innerhalb von Diskursebenen ein, die zum Beispiel auf der Ebene des Alltags, der Gesellschaft oder der Medien verortet sein können. Eine genaue Anleitung zur Analyse beschreibt Jäger ebenfalls als unmöglich, muss doch die Untersuchung an das vorhandene Datenmaterial angepasst werden.6 Im Folgenden werden wir uns auf die von Jäger genannten Begriffe beziehen, da diese sich gut auf den zu untersuchenden Diskurs der Hochzeit anwenden lassen. Die Hochzeit und das britische Königshaus bilden dabei den Diskursstrang. Die diskursiven Themen bzw. die Diskursfragmente werden im zweiten Kapitel der Auswer- tung näher erläutert. Die Publikumszeitschriften bilden die Diskursebene der Untersu- chung.7

Der Diskursstrang der Hochzeit ist mit vielen einzelnen Diskursfragmenten verbunden. Aus Zeitgründen müssen die zu untersuchenden Diskursfragmente von anderen abge- grenzt werden, da dies sonst die zeitlichen und materiellen Grenzen überschreiten wür- de. Mit dem Diskurs der Hochzeit treten viele weitere Diskursfragmente auf, die zwar miteinander verbunden, jedoch nicht relevant für die Analyse sind. Beispielsweise das Fragment über die Schwester und Trauzeugin der Braut, Phillipa („Pippa“) Middleton, die während der Hochzeit den Medien durch ihr besonders „schönes“ und „natürliches“8 Aussehen auffiel und nun als neuer Medienstar angesehen wird. Diese Fragmente schienen uns nicht relevant für das eigentliche Ereignis der Hochzeit.

2.2 Auswahl des Materials und Vorgehensweise

Die Auswahl des Materials erfolgte nach Sichtung unterschiedlicher Medien. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, den Diskursstrang der Hochzeit in den Printmedien zu untersuchen, da diese uns am geeignetsten und am verfügbarsten erschienen.9 Be- reits früh haben wir uns dazu entschieden, wöchentlich erscheinende Publikumszeit- schriften als Diskursebene zu verwenden. Der Vorteil an diesen ist, dass alle einen glei- chen Erscheinungsrhythmus haben und sich die Inhalte gut miteinander vergleichen las- sen. Um die schon in der Formulierung der Fragestellung angesprochene, fehlende kriti- sche Berichterstattung zu ergänzen, werden ebenfalls zwei wöchentlich erscheinende Nachrichtenmagazine in die Untersuchung mit einbezogen. Erst durch eine kritische Be- richterstattung kann der eigentliche Verlauf des Diskurses von der Berichterstattung der Publikumszeitschriften abgegrenzt werden. Die Bildsprache und der geringe Anteil an Text, der uns zur Verfügung stand, machten es schwer, eine fundierte Analyse der Er- gebnisse vorzunehmen. Der Textkorpus gestaltete sich somit als relativ klein, weshalb wir uns im Laufe der Analyse dazu entschlossen haben, noch eine „text-lastige“ Tages- zeitung in unsere Analyse einzubeziehen. Hierbei entschieden wir uns für drei prägnante und besonders ausführliche Artikel der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, die in dem vorge- gebenen Untersuchungszeitraum erschienen sind. Außer dieser drei Artikel ließen sich in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, zwar noch zwei weitere Artikel in dem vorgegebe- nen Zeotraum finden, jedoch wiesen diese keine thematische Relevanz für die zu unter- suchenden Diskursstränge auf. Im Verlauf der Untersuchungen erkannten wir, dass es unerlässlich ist, ebenfalls kritische Medien in unsere Analyse mit einzubeziehen. Das Problem bei der Untersuchung eines Diskurses in der Boulevardpresse ist es, dass Kritik an diesem gänzlich fehlt. Besonders die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG erwies sich hier als besonders hilfreich, da die Berichterstattung über die Hochzeit auf einer (gesellschafts-) kritischen Basis erfolgte. Daher erwies sich unsere Entscheidung, kritische Presse mit in die Analyse einzubeziehen, um den Diskurs inhaltlich abgrenzen zu können, als richtig.

Da nur das Diskursfragment der Hochzeit für unsere Untersuchung relevant und ein be- grenzter Zeitraum für die Durchführung der Analyse vorgegeben ist, wird eine relativ kleine Auswahl des Diskursstrangs getroffen. Der synchrone Schnitt bezeichnet dabei genau einen Zeitraum von vier Wochen der Berichterstattung, wobei eine Woche vor und drei Wochen nach dem Hochzeitstag (29.04.2011) betrachtet werden. Das Besondere des zu untersuchenden Diskurses zeigt sich somit an eben dieser Stelle: anders als bei anderen Diskursen, die unvorhersehbar auftauchen, existiert der Diskurs der Hochzeit bereits schon vor dem eigentlichen Ereignis. Daher ist die Berichterstattung kurz vor der Hochzeit ebenso relevant für die Analyse als auch die nach der Hochzeit. Wie schon bereits in der Einleitung erwähnt, erscheint seit Bekanntgabe der Verlobung eine Viel- zahl von Berichten über die geplante Hochzeit. Da die Analyse sich jedoch unmittelbar auf das Diskursfragment des Ereignisses der Hochzeit konzentrieret, muss auch der zeitliche Rahmen sehr eng gezogen werden. Das Sammeln des Materials beginnt daher am 22.04.2011 und endet am 20.05.2011. Die Auswahl jenes Zeitraums erlaubt uns eine sinnvolle Reduzierung des Materialumfanges und eine genaue Festlegung des von uns zu untersuchenden Textkorpus. In der Untersuchung des Materials konnten wir eine Häufung der Berichterstattung über die Hochzeit eine Woche vor und drei Wochen nach der Hochzeit ausmachen und legten daher das genannte Zeitfenster unserer Untersu- chung fest. Auf unserer Ausgangsvermutung basierend, dass der Diskurs der Hochzeit in den verschiedenen Ebenen sich als relativ homogen erweisen wird, reicht somit eine kleine Anzahl von Beispielen und ein relativ geringer Zeitraum.10 Die von uns verwende- ten Artikel, sind tabellarisch im Anhang verzeichnet. Einige wurden dabei bewusst aus- gespart, da sie kaum oder gar nicht mit dem Thema der Analyse zusammenhängen.

3 . Drittes Kapitel

3.1 Durchführung und Prozess der Ergebnisgewinnung

Nachdem der Textkorpus im vorangegangenen Kapitel näher charakterisiert, eine Ein- führung in die Fragestellung gegeben worden ist und das Material für des zu analysie- renden Diskursstranges aufbereitet wurde, soll nun die weitere Vorgehensweise be- schrieben werden. Daran anknüpfend soll im zweiten Teil dieses Kapitels zu einer inhalt- lichen Auswertung der Ergebnisse übergegangen werden. Im Anschluss der Material- aufbereitung erfolgt, nach Jäger, die Feinanalyse des Materials eines oder mehrerer ty- pischer Artikel.11 Nach Sichtung des Materials offenbarten sich unterschiedliche Diskurs- fragmente. Eine Durchführung der Analyse unter Berücksichtigung aller Diskursfragmen- te wäre schlicht zu aufwendig gewesen, daher haben wir uns dazu entschlossen, exemplarisch vier besonders häufig verwendete Fragmente aus den Texten herauszufil- tern und an diesen unsere Interpretation der Ergebnisse abzuhandeln.

[...]


1 Verglichen wurden die Titelseiten der Magazine kurz nach Bekanntgabe der Verlobung bzw. des Hochzeitsdatums. Der Aufhänger der amerikanischen „OK“ lautete beispielsweise: „William & Kate – Wedding Special“, erschienen am 23.11.201. Das Titelbild der französischen „France Di- manche“ lautete: „Le mariage de siecle“ (dt.: „Die Hochzeit des Jahrhunderts“), erschienen am 20.11.2010. Siehe Titelbilder in der Anlage.

2 Foucault, Michel: Archäologie des Wissens. Suhrkamp, Frankfurt/Main, 1973, S. 182.

3 Vgl. Jäger, Siegfried (1997): Bemerkungen zur Durchführung von Diskursanalysen. Verfügbar über: http://www.uni-duisburg.de/DISS/Internetbibliothek/Artikel/MusterWord.htm [letzter Zugriff: 05.08.2011].

4 Vgl. Link, Jürgen: Diskursanalyse unter besonderer Berücksichtigung von Interdiskurs und Kol- lektivsymbolik. In: Handbuch sozialwissenschaftliche Diskursanalyse: Theorien und Methoden. VS Verlag, Wiesbaden 2006. S. 412 ff.

5 Vgl. Jäger 1997

6 Vgl. ebd.

7 Bei Foucault lässt sich diese Ebene mit der von ihm beschriebenen „Archäologie des Wis- sens“ gleichsetzen. Vgl. Jäger 1997.

8 BUNTE Ausgabe Nr. 19/2011, S. 23

9 siehe hierzu eine detaillierte Auflistung der einzelnen Medien im Anhang.

10 siehe hierzu auch im Anhang die Tabelle: „Verteilung diskursiver Themen“, die ebenfalls eine weitestgehend homogene Themenverteilung in den verschiedenen Zeitschriften darstellt.

11 Vgl. Jäger 1997.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Diskursanalyse in der Boulevardpresse als kulturwissenschaftliche Methode
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Soziologie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V475286
ISBN (eBook)
9783668953765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Foucault, Diskursanalyse, Diskursforschung, Qualitative Methoden
Arbeit zitieren
Juliane Wilson (Autor), 2011, Diskursanalyse in der Boulevardpresse als kulturwissenschaftliche Methode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/475286

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