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Der Beginn der Inventarisation in Bayern

Titre: Der Beginn der Inventarisation in Bayern

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 22 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Susanne Weiß (Auteur)

Art - Architecture / Histoire de l'architecture, Entretien des monuments
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Aufnehmen eines Bestandes, womit die Inventarisation am Einfachsten übersetzt werden kann, ist uns heute in seinen frühen Formen schon seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus bekannt. Auch wenn das Verständnis für eine Inventarisation, so wie wir den Begriff heute verwenden und verstehen, nicht genau übereinstimmend mit damals ist, so wussten doch einige wenige Menschen um ihre Kultur und deren Erhaltungswert für die Nachwelt. Der Historiker Pausanias beschreibt in seinem Führer über Griechenland vor allem die Kunstwerke des Landes und ihrer damit verbundenen Mythologien.
Eine Weiterentwicklung erfährt diese Art der Inventarisation durch den visuellen Beitrag von Zeichnungen und Kupferstichen, in denen die Repräsentation des eigenen Hab und Gutes im Vordergrund stand und die selbst aber heute schon wieder als Inventare gelten, da sie uns tiefere Einblicke geben können, als wofür sie damals geschaffen wurden.
Nun inventarisieren wir Objekte um deren Existenz, ihren Erhaltungszustand und unsere eigene damit verbundene Kultur und Geschichte zu dokumentieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Beginn der Inventarisation in Bayern

2.1 Die ersten Landbeschreibungen

3.2 Die Inventarisation rückt ans Licht

3.3 Georg Hager und seine Grundsätze der Inventarisation

3.4 Beispiele für die Inventarisation nach der Zeit Hagers

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungen

7. Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Inventarisation von Kunstdenkmälern in Bayern, ausgehend von frühen Landbeschreibungen bis hin zur Etablierung systematischer wissenschaftlicher Grundsätze durch Georg Hager im frühen 20. Jahrhundert. Dabei wird analysiert, wie sich der Fokus von rein repräsentativen Darstellungen hin zu einer denkmalpflegerischen Dokumentation gewandelt hat.

  • Frühe Formen der Bestandsaufnahme in Bayern
  • Die Institutionalisierung der Inventarisation im 19. Jahrhundert
  • Die wegweisenden Inventarisations-Grundsätze von Georg Hager
  • Methoden der Dokumentation und Fotografie in der Denkmalpflege
  • Beispiele für themenspezifische Inventarisationen, wie jüdische Kulturgüter

Auszug aus dem Buch

3.3 Georg Hager und seine Grundsätze der Inventarisation

Von 1907 an war Georg Hager Leiter der Abteilung für Inventarisation des Generalkonservatoriums der Kunstdenkmale der Altertümer Bayerns. Hager wird am 20. Oktober 1863 in Nürnberg geboren, neben seiner klassischen Schulbildung, wies er in jenen Jahren auch schon ein großes Interesse für die Kunstgeschichte auf, womit ihm der Weg zum Kunsthistoriker vorgegeben war. Im Laufe seiner Arbeiten am Bayrischen Nationalmuseum, er war zuständig für das Anlegen von Museumsinventaren und Katalogen, übernahm er 1894 dessen Leitung vollständig.

Im Juli 1887 gab man schließlich einen Ministerialerlass heraus, auf Grund dessen eine amtliche Bearbeitung der „Kunstdenkmäler des Königreiches Bayerns“ erfolgen durfte, durch den Restaurator Gustav von Bezold und Dr. Berthold Riehl. 1892 erschien dann das erste Heft, welches den Bezirk von Ingolstadt aufarbeitet und in mittlerweile über 120 Bänden konnte Bayern in dieser Reihe inventarisiert werden.

Bis 1904 war den Bearbeitern möglich die Bände in einer schnellen Abfolge herauszubringen, danach allerdings wichen sie von den üblichen „kurzen Beschreibungen der Gegenstände“ zurück, sodass Folgebände sehr verspätet veröffentlicht werden konnten. Um dieses Problem zu beheben, verfasste Hager seine seit dem 31. März 1904 geltenden Grundsätze. Sie erscheinen nun seit 1905 in jedem Inventarband. Hagers Bemühungen die zu einer besseren wissenschaftlichen und methodischeren Arbeitsweise führen sollten, wurden durch seinen Nachfolger Felix Mader, stetig weiterentwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über den Begriff der Inventarisation und ihre historischen Wurzeln von der Antike bis zur modernen Denkmalpflege.

2. Der Beginn der Inventarisation in Bayern: Dieses Kapitel thematisiert die Anfänge der Bestandsaufnahme in Bayern durch Landbeschreibungen und frühe bildliche Darstellungen.

2.1 Die ersten Landbeschreibungen: Hier werden die Bildtafeln von Philipp Apian und der Churbayrische Atlas von Anton Wilhelm Ertl als frühe, wenn auch nicht explizit denkmalpflegerische, Zeugnisse der Inventarisation vorgestellt.

3.2 Die Inventarisation rückt ans Licht: Der Abschnitt beschreibt den Übergang zu einer öffentlichen, staatlich geförderten Aufgabe der Inventarisation unter Maximilian Emanuel und später Ludwig I.

3.3 Georg Hager und seine Grundsätze der Inventarisation: Dieses Kapitel stellt die Person Georg Hager und seine essenziellen methodischen Grundsätze vor, die die bayerische Inventarisation maßgeblich prägten.

3.4 Beispiele für die Inventarisation nach der Zeit Hagers: Hier wird der Einfluss von Fotografien und die Arbeit von Theodor Harburger bei der Inventarisation jüdischer Kunstdenkmäler beleuchtet.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Entwicklung der Inventarisation von der reinen Bestandsaufnahme zum wissenschaftlichen Instrument des Denkmalschutzes.

Schlüsselwörter

Inventarisation, Denkmalpflege, Bayern, Kunstdenkmäler, Georg Hager, Landbeschreibung, Baudenkmäler, Kunstgeschichte, Dokumentation, Kulturerbe, Fotografie, Bestandsaufnahme, Denkmalschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung der Inventarisation von Kunstdenkmälern in Bayern von den Anfängen in Form von Landbeschreibungen bis zur wissenschaftlichen Systematisierung durch Georg Hager.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der bayerischen Denkmalinventarisation, die Rolle bedeutender Architekten und Konservatoren sowie die Entwicklung methodischer Standards.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich das Verständnis und die Methodik des Inventarisierens über die Jahrhunderte hinweg zu einer wissenschaftlich fundierten Denkmalpflege gewandelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse, bei der Inventarisationsschriften, Ministerialerlasse und zeitgenössische Fachliteratur ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch die Etappen der Inventarisation, beginnend bei den Landbeschreibungen der frühen Neuzeit über die kurfürstlichen und königlichen Initiativen bis hin zu den spezialisierten Erfassungen des 20. Jahrhunderts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Inventarisation, Kunstdenkmäler, Georg Hager, Denkmalschutz, Dokumentation und bayerisches Kulturerbe charakterisiert.

Welche Rolle spielte Georg Hager für die Inventarisation?

Georg Hager etablierte ab 1904 präzise wissenschaftliche Grundsätze, die das Ziel hatten, Inventarisationsbände in einer überschaubaren Zeit und mit methodischer Strenge zu erstellen.

Wie wurde die Fotografie in der Inventarisation eingesetzt?

Die Fotografie entwickelte sich insbesondere ab dem frühen 20. Jahrhundert zu einem essenziellen Dokumentationsmedium, wie am Beispiel von Wilhelm Pinder oder Theodor Harburger gezeigt wird, die Fotobände als zentrale Inventarisationsquelle nutzten.

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Résumé des informations

Titre
Der Beginn der Inventarisation in Bayern
Université
University of Bamberg  (Institut für Archäologie, Bauforschung und Denkmalpflege)
Cours
PS Die Geschichte der Inventarisation in der Denkmalpflege
Note
2,3
Auteur
Susanne Weiß (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
22
N° de catalogue
V47551
ISBN (ebook)
9783638444743
Langue
allemand
mots-clé
Beginn Inventarisation Bayern Geschichte Inventarisation Denkmalpflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Susanne Weiß (Auteur), 2005, Der Beginn der Inventarisation in Bayern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47551
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Extrait de  22  pages
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