Gütesiegel im Tourismus - dargestellt am Beispiel Camping und Marinas


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
58 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Anhangverzeichnis

1. Zielstellung- Aufbau der Arbeit und Gegenstand der Untersuchung

2. Gütesiegel im Allgemeinen - eine kurze Vorstellung
2.1. Was sind Gütesiegel und wodurch zeichnen sie sich aus?
2.2. Die verschiedenen Arten von Gütesiegeln – eine Systematisierung
2.3. Die Aufgaben und Ziele von Gütesiegeln, deren Kosten und Nutzen
2.4. Die Bewertungskriterien bei Gütesiegeln

3. Kurzcharakteristik des Campingtourismus in Deutschland
3.1. Die Anbieter und deren Produkte
3.2. Die Nachfragestruktur im Bereich des Campings

4. Kurzcharakteristik der Marinas in Deutschland
4.1. Die Anbieter und ihre Produkte
4.2. Die Nachfragestruktur im Bereich der Marinas

5. Analyse der Gütesiegel im Bereich des Campings und der Marinas
5.1. Kriterien die der Analyse zugrunde liegen
5.2. Das Campinggütesiegel des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV)
5.2.1. Eine Kurzvorstellung des Campinggütesiegels
5.2.2. Die Vorgehensweise bei der Vergabe des Campinggütesiegels des DTV
5.2.3. Die Analysekriterien des Campinggütesiegels im engeren Blickfeld
5.3 Das Campingplatz Profil des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC)
5.3.1. Eine Kurzvorstellung des Campingplatz Profils
5.3.2. Die Vorgehensweise bei der Vergabe des Campingplatz Profils
5.3.3. Die Analysekriterien des Campingplatz Profils im engeren Blickfeld
5.4. Die Blauen Sterne des Deutschen Tourismus Verbandes Mecklenburg Vorpommern (DTMV)
5.4.1. Eine Kurzvorstellung der Blauen Sterne
5.4.2 Die Vorgehensweise bei der Vergabe der „Blauen Sterne“
5.4.3. Die Analysekriterien der Blauen Sterne im engeren Blickfeld

6. Vergleich der analysierten Gütesiegel
6.1. Gemeinsamkeiten der vorgestellten Gütesiegel
6.2. Unterschiede der vorgestellten Gütesiegel

7. umfassende Wertung und Ergebnisse der Arbeit

Literaturverzeichnis

I. Anhangsverzeichnis

Anhang 001 Systematische Einteilung der Gütesiegel nach dem Gebiet ihrer Wirksamkeit

Anhang 002 Campingplatzverteilung in Deutschland

Anhang 003 Entwicklung der Übernachtungen auf Touristikstandplätzen zwischen 1998 und 2003

Anhang 004 Rahmendaten zum Campingwesen aus der amtlichen Beherbergungsstatistik für

Anhang 005 Verteilung der Übernachtungen/ Aufenthaltstage nach Campingsegmenten in Deutschland laut dem Deutschen Tourismusverband

Anhang 006 Marktvolumina des Wassertourismus in Mecklenburg Vorpommern

Anhang 007 Bewertungsbogen der DTV Camping Klassifizierung

Anhang 008 Grundvorraussetzungen für die Vergabe eines Sternes bei den „Blauen Sternen“

Anhang009 Klassifizierungskriterien für Sportboothäfen, Marinas und Wasserwander-Rastplätzen für die „Blauen Sterne“

Anhang 010 Zusammenfassender Vergleich der analysierten Gütesiegel

1. Zielstellung - Aufbau der Arbeit und Gegenstand der Untersuchung

Der heutige Kunde im Tourismus stellt mit seinem Qualitätsbewusstsein, seiner umfassenden Informationsbasis und seinem schnell ändernden Trendverhalten ein zunehmendes Problem für jeden Anbieter touristischer Leistungen dar. Um dem Kunden die geforderte Qualität liefern zu können und für alle Beteiligten ein optimales Ergebnis zu erzielen, reicht es nicht mehr aus, das Augenmerk auf das Endprodukt zu legen, sondern es gilt, bereits in der Ausgangssituation, der Unternehmensorganisation den Qualitätsgedanken zu verinnerlichen. Und auf den gesamten Dienstleistungsprozess zu übertragen. Wie dieses Ergebnis oder besser die Qualität dessen zu definieren und zu ermitteln ist, stellt besonders im Tourismus eine schwer zu beantwortende Frage dar.
Sowohl die Bedeutung der Produkt- und Dienstleistungsqualität, als auch die zunehmende internationale Konkurrenz veranlassen heute immer mehr Unternehmen in der Tourismusbranche, sich durch unabhängige, glaubhafte Institutionen zertifizieren bzw. klassifizieren zu lassen. Als Endprodukt dieser Klassifizierung stellt sich das Gütesiegel dar.

Die vorliegende Hausarbeit soll einen Einblick in die verschiedenen Gütesiegel geben, die im Tourismus anzutreffen sind. Es werden hierbei die Bereiche des Campings und der Marinas näher untersucht. Ziel ist es festzustellen, inwieweit die theoretischen Grundlagen beziehungsweise Aufgaben von Gütesiegeln im Bereich des Tourismus Anwendung finden. Darüber hinaus gilt es aufzuzeigen welche Relevanz Gütesiegel im Bezug zum steigenden Produkt- und Dienstleistungsqualitätsbewusstsein der Kunden haben.

Hierzu erfolgt Eingangs eine theoretische Erarbeitung des Themengebietes der Gütesiegel. In diesem Abschnitt wird dargestellt inwieweit sich die Qualität als ein Hauptbestandteil der Gütesiegel darstellt und wie Gütesiegel im Allgemeinen definiert werden. Darauf aufbauend werden verschiedene Arten von Gütesiegeln vorgestellt und in einen systematischen Zusammenhang gestellt. Es folgt eine Vorstellung der Aufgaben, Ziele, Kosten und Nutzen von Gütesiegeln. Dies ist notwendig, um den theoretischen Gesamtzusammenhang aufzuzeigen. Nach dieser systematischen Darstellung erfolgt eine Beschreibung der Bewertungskriterien, die Gütesiegeln zugrunde liegen.

Ist dieser theoretische Teil der Gütesiegel abgeschlossen, erfolgt eine Kurzcharakteristik des Campingtourismus und der Marinas in Deutschland. Hierbei wird auf die jeweilige Nachfrage und Angebotsstruktur näher eingegangen.

Der Kurzcharakteristik schließt sich die eigentliche Analyse ausgewählter Gütesiegel in den Bereichen Camping und Marina an. Auch in diesem Kapitel ist es notwendig eine theoretische Grundlagenbasis zu schaffen, indem die einzelnen Analysekriterien genannt und erläutert werden. Aus der Analyse der einzelnen Gütesiegel im Bereich des Camping und der Marinas resultiert ein Vergleich des analysierten Sachverhaltes. Hier werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gütesiegel aufgezeigt und näher betrachtet.

Den Abschluss stellt eine umfassende Wertung der Ergebnisse der vorliegenden Hausarbeit dar.

2. Gütesiegel im Allgemeinen - eine kurze Vorstellung

2.1. Was sind Gütesiegel und wodurch zeichnen sie sich aus?

Die Kunden haben heute eine große Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Waren und Dienstleistungen. Ihre Wahl wird nach der Wahrnehmung von Qualität, Nutzen und Wert getroffen.[1] Eine Möglichkeit die Qualität eines Produktes darzustellen, bietet das Gütesiegel. Unter einem Gütesiegel versteht man die allgemeine Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen sowie die Qualitätsbestimmung und Qualitätseinstufung. Die Gütesiegel können in Form von Worten und oder Bildsymbolen vorliegen.[2] Die Warenkennzeichnung an sich, kann vom anbietenden Unternehmen selbst oder vom Nachfrager (Kundenkreis) vorgenommen und von unabhängigen Institutionen bestätigt und kontrolliert werden.[3]

Eine Qualitätseinstufung kann man in allen Bereichen feststellen in denen ein hoher Anspruch des Kunden an die vertriebenen Waren und eine diversifizierte Produktpalette vorliegt. Für den Kunden sind Gütesiegel somit eine Klassifizierungsmöglichkeit und ein Qualitätsmerkmal von Produkten.

Das Gütesiegel stellt sich als Abschluss und Resultat eines Einstufungsprozesses nach bestimmten Bewertungskriterien dar. Daher werden Gütesiegel bzw. Qualitätssiegel und eine Klassifizierung in der praktischen Anwendung oft als ein Begriffspaar bzw. Synonym verwendet.

Mit dem Gütesiegel ist der Begriff der Qualität eng verbunden. Es ist also notwendig diesen zu charakterisieren und im Gesamtkonzept des Gütesiegels einzuordnen.

Der Begriff Qualität wird in der Literatur different verwendet. Festzustellen ist, dass eine subjektive und eine objektive Komponente vorliegen. Die anbieterbezogene objektive oder technische Qualität setzt auf Aspekte wie die Qualitätskontrolle und die Übereinstimmung mit bestimmten Spezifikationen. Demgegenüber stellt die abnehmerbezogene subjektive Qualität auf das Ergebnis eines Bewertungsvorganges auf Kundenseite ab. Generell gilt Qualität als Erfüllungsgrad eines Abnehmerbedürfnisses.[4] Auf der technischen Seite ist die Qualität definiert „… als die Summe aller Merkmale einer Einheit bezogen auf ihre Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen“.[5] Der Qualitätsbegriff hat auch in der deutschen DIN-Norm Eingang gefunden und wird hier als „Gesamtheit der Ausstattungselemente und Eigenschaften eines Produktes, die sich auf seine Eignung auswirken, geäußerte oder beinhaltete Kundenbedürfnisse zu befriedigen“ bezeichnet.[6] Diese Definition wird auch im weiteren Verlauf der Seminararbeit zugrunde gelegt, da sie die sowohl technischen als auch subjektiven Aspekte vereint.

Da der Qualitätsbegriff in der neueren Literatur oftmals auch mit dem Aspekt der Kundenzufriedenheit und Kundenorientierung gleichgesetzt wird[7], ist es nachvollziehbar, welche Relevanz eine qualitative Bewertung mit Hilfe von Qualitäts- oder Gütesiegeln für den Anbieter von Waren und/ oder Dienstleistungen als auch für den Nachfrager darstellt.

2.2. Die verschiedenen Arten von Gütesiegeln - eine Systematisierung

Heutzutage trifft man Gütesiegel in den Lebensbereichen an in denen sich Produkte von anderen Hervorheben müssen und sollen. In der Fachliteratur gibt es allerdings keine theoretische Systematisierung oder Einordnung der Gütesiegel nach spezifischen Gruppen.

Es erschließt sich dessen ungeachtet die Möglichkeit eine grobe Einordnung der Gütesiegel zum einen in den Bereich der Sachgüter und zum anderen in den Bereich der Dienstleistungen vorzunehmen.

Im Bereich der Sachgüter gibt es eine Vielzahl von Qualitäts- bzw. –Gütesiegel. Zu den wohl bekanntesten gehört der „Grüne Punkt“ vom dualen System in Deutschland. Dieses Qualitätssiegel ist auf Verkaufsverpackungen zu finden und bescheinigt diesen, dass sie gesammelt, sortiert und stofflich verwertet werden.[8] Ein weiteres Gütesiegel in diesem Bereich ist das „Bio-Siegel“, welches dem damit gekennzeichneten Produkt bestimmte Qualitätsstandards in Bezug auf Inhaltsstoffe, Geschmack und Aussehen garantiert.[9]

Im Bereich der Dienstleistungen nehmen Gütesiegel eine zentrale Rolle ein. Dies ist durch ihre Eigenschaft der Immaterialität und Nichtlagerbarkeit[10] begründet. Als populäre Beispiele in diesem Bereich seien das Gütesiegel des TÜVs sowie im Bereich des Tourismus die Deutsche Hotelklassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) genannt.

Um eine differenziertere Systematisierung der Gütesiegel vorzunehmen, reicht die oben genannte Grobdifferenzierung nicht aus. Es besteht neben der genannten Makrostruktur auch die Möglichkeit, eine Einteilung der Gütesiegel nach den Gebieten ihrer Wirksamkeit vorzunehmen.[11]

So lassen sich zum Beispiel die Bereiche Umwelt, Sicherheit, der soziale Bereich, Service und der produktspezifische Bereich voneinander abgrenzen. Zum Bereich der Umweltgütesiegel soll an dieser Stelle das „Bio-Siegel“, das vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft vergeben wird, genannt werden. Es kennzeichnet Produkte aus kontrolliert ökologischen Anbau.[12]

Als Anwendung für die Sparte der Sicherheitsgütesiegel ist das Gütesiegel „ Geprüfte Sicherheit“ zu nennen. Dieses Qualitätssiegel kennzeichnet Produkte, die den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes, sowie den DIN Bestimmungen entsprechen.[13]

Ziel ist es auf eine Standardisierung hin zu arbeiten, um den Nachfrager von Leistungen eine Kontrollmöglichkeit in Belangen ihrer Sicherheit zu geben. Hier reichen die Siegel vom „Blauen Engel“, das für Produkte vergeben wird, die sehr hohe ökologische und gesundheitliche Standards erfüllen[14], bis hin zu dem Gütesiegel "Sichere Omnibusreisen“.

In das Gebiet der sozialen Gütesiegel lässt sich das so genannte „Trans Fair“ Gütesiegel einordnen. Dieses Siegel kennzeichnet Lebensmittel wie Kaffee, Tee und Kakao, die zu fairen Bedingungen gehandelt werden, mit dem Ziel benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.[15]

Der bereits genannte „Grüne Punkt“ des dualen System Deutschlands lässt sich in den Zweig der produktspezifischen Güte- bzw. Qualitätssiegel einordnen. Die oben angeführte Hotelklassifizierung des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes hingegen, lässt sich in den Komplex der Servicegütesiegel einordnen, die im Tourismus als Dienstleistungsbranche eine wichtige Bedeutung haben.

An dieser Stelle sollen die Gütesiegel in der Tourismusbranche als Teilgebiet der Servicegütesiegel weiter differenziert werden.

Auch im Tourismus gibt es eine Vielzahl von Gütesiegeln und Klassifizierungen.

Aufgrund der großen Anzahl von Gütesiegeln in diesem Bereich sollen an dieser Stelle Gütesiegel in die Zweige Beherbergungsindustrie, infrastrukturelle Entwicklung touristischer Regionen, Sicherheit und Umwelt dargestellt werden. Die gewählten Zweige stellen jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollen sie einen Einblick in mögliche Gruppierungen geben.

Die wohl am meisten verwendeten Verfahren sind die so genannten „Sterne – Klassifizierungen“, die häufig in der Beherbergungsindustrie anzutreffen sind. Die zu meist freiwillig klassifizierten Betriebe werden hierbei in Sternekategorien von 1 bis 5 Sterne eingestuft. Die bekannteste Klassifizierungsmöglichkeit in diesem Sektor sind die oben genannten Sterne der Deutschen Hotelklassifizierung.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) bietet seit Herbst 1996 mit dem Markenprodukt "Deutsche Hotelklassifizierung" ein bundesweit einheitliches Klassifizierungssystem an. Beteiligen können sich alle konzessionierten Beherbergungsbetriebe mit mehr als 8 Betten. Neben den klassischen Hotels also auch Hotels garni, Gasthöfe und Pensionen. Hierbei werden die Beherbergungsbetriebe in fünf Sternekategorien eingeteilt (Tourist, Standard, Komfort, First Class, Luxus).[16] Der DEHOGA bietet auch die Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen an. Auch hier werden die Beherbergungsbetriebe in Kategorien von einem bis vier Sterne eingestuft. Ähnlich der Sterne Klassifizierung der DEHOGA gibt es unter anderem die Klassifizierung für Ferienhäuser/ Ferienwohnungen und Campingplätze von dem deutschen Tourismus Verband (DTV). Der DTV vergibt im Bereich der Ferienhäuser und Ferienwohnungen nach einem Einstufungsprozess maximal fünf Sterne.

Nach der Campingplatz-Klassifizierung können sich alle Plätze für Campingwagen, -mobile sowie Wohnanhänger in Deutschland klassifizieren und dadurch in eine der fünf Kategorien einordnen lassen.[17]

Neben der Beherbergungsindustrie gibt es eine Vielzahl weiterer Gütesiegel die vornehmlich auf die infrastrukturelle Entwicklung der einzelnen Touristenregionen abzielen. Als Beispiel sind hier das Gütesiegel " Blaue Flagge ", das jeweils ein Jahr lang an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 33Ländern international vergeben wird[18], das einheitliche Informationssystem für wassertouristische Angebote in Deutschland „Gelbe Welle“, die Gütesiegel über „Anerkannte Tourist- Informationsstelle“ durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) und das „Bergwege Gütesiegel in Tirol“ zu nennen.

Zielsetzung dieses Konzeptes ist die Erstellung von allgemeinen Richtlinien für die einheitliche Beschilderung, Markierung und Information sowie die laufende Erhaltung des Wander- und Bergwegenetzes in Tirol.[19] Letzteres Siegel soll stellvertretend für die vielen lokalen Gütesiegel stehen, deren Ziel eine Erschließung des touristischen Angebotes ist. Als weiteres Einsatzfeld der Gütesiegel stellt sich der Sicherheitsbereich dar. Ziel ist es auf eine Standardisierung hin zu arbeiten um den Nachfrager touristischer Leistungen eine Kontrollmöglichkeit in Belangen ihrer Sicherheit zu geben. Hier ist das Gütesiegel "Sicheres Omnibusreisen“ zu nennen. Dieses Gütesiegel liefert eine Qualitätsaussage über Fahrer, Fahrzeug und Busunternehmen und soll den Verbrauchern signalisieren, dass das betreffende Unternehmen verantwortungsvoll handelt und technisch sichere Busse sowie qualifizierte Busfahrer einsetzt[20]. Auch die Umweltgütesiegel sind im Tourismus anzutreffen. Als Beispiel dafür soll an dieser Stelle das Umweltgütesiegel „Viabono“[21] genannt werden.

Alle Gütesiegel in diesem Gebiet zeichnen sich durch eine Markierung aus und ihnen wird eine standardisierte Qualität nach bestimmten Wertungskriterien zugeordnet.

Die Grenzen zwischen den einzelnen Sparten sind oft schwer voneinander zu trennen, da im Allgemeinen alle Arten von Gütesiegeln das Ziel verfolgen eine qualitative Einstufung vorzunehmen, beziehungsweise eine vorausgesetzte Qualität zu bescheinigen. Daher können eine Vielzahl von Gütesiegeln mehreren Bereichen gleichzeitig zugeordnet werden. Dies zu vermeiden erfordert eine systematische Charakterisierung der einzelnen Funktionsbereiche. Die aufgeführte Einteilung stellt allerdings eine mögliche Zuordnung nach diesen Funktionsbereichen dar.

Auf die Gütesiegel von Campingplätzen, als ein Beispiel der Gütesiegel in der Beherbergungsindustrie und der Gütesiegel von Marinas als ein Beispiel der infrastrukturellen Gütesiegel soll später noch im Einzelnen eingegangen werden.

2.3. Die Aufgaben und Ziele von Gütesiegeln, deren Kosten und Nutzen

Das vorrangige Ziel von Gütesiegeln aus der Sicht der Nachfrager und Anbieter besteht in der Information des Kunden. Gerade im Dienstleistungsbereich ist die Informationsversorgung des Kunden immens wichtig. Der Nachfrager von Waren im Dienstleistungssektor hat von der erworbenen Leistung oftmals kein exaktes Bild, da der Prozess der Leistungserstellung erst nach der Zahlung dieser erfolgt. So muss der Nachfrager Risiken eingehen, dass die Ware auch den Anforderungen entspricht, die der Nachfrager sich wünscht.

Gütesiegel zeigen dem Nachfrager auf, welche Produkteigenschaften wie Qualität, Umweltverträglichkeit, Gastfreundschaft usw. vom Anbieter garantiert werden können.[22] Der Nachfrager erhält bei seiner Entscheidungsfindung relative Sicherheit, da der Gast bei einem klassifizierten Betrieb oder einer klassifizierten Ware bereits vor seinem Gebrauch weiß, welche objektiven Leistungen und Angebote ihm der Hersteller bzw. Anbieter zukommen lassen wird. Das mag daran liegen, dass Qualitätssiegel, die für eine glaubwürdige, kompetente und unabhängige Kontrolle stehen, die Kaufentscheidung von Endverbrauchern im Hinblick auf mehr Qualität beeinflussen können.

Auf diese Weise wird nicht nur das Angebot transparenter sondern auch ein Qualitäts- und Preis- Leistungsvergleich zwischen den verschiedenen Anbietern wird ermöglicht. Durch diese Transparenz können die Anbieter ihre Produkte kritisch überprüfen, preislich realistische Einstufungen vornehmen und im Hinblick auf eine qualitative Verbesserung zielgerichtet wirken.[23] Für den Anbieter sollen also Aspekte der Qualitätssicherung und der Ansporn zu einer qualitativen Verbesserung des Leistungsangebotes realisiert werden[24]

Das Gütesiegel fällt somit in den Rahmen der Marken- und Produktpolitik eines Unternehmens und dient als ein Mittel für die Umsetzung von Qualitätsstrategien. In der Theorie des Marketing- Managements wird diese Umsetzung als „Total Quality Management (TQM)“ bezeichnet. In allen Bereichen der Unternehmung soll ein hohes Qualitätsbewußtsein entwickelt und umgesetzt werden.[25]

Meffert differenziert in diesem Rahmen die Qualität von Servicedienstleistungen in die Bereiche

„sachliche und personelle Ausstattung, die Verlässlichkeit, mit der versprochene Serviceleistungen ausgeführt werden, die generelle Bereitschaft, den Abnehmer bei der Problemlösung zu unterstützen, die Glaubwürdigkeit, die vor allem die eigentliche Kompetenz […] der Mitarbeiter umfasst und das Kundenverständnis, in diesem Falle das Einfühlungsvermögen […] auf die Individuellen Wünsche des Abnehmers einzugehen.“3

Das Gütesiegel stellt sich als Abschluss dieses Prozesses dar und etabliert das Qualitätsbewußtsein des Unternehmens als eine Marke.

Ein weiterer Aspekt der Gütesiegel zeigt sich in den Differenzierungsvorteilen der bewerteten Produkte oder Dienstleistungen auf. Porter kennzeichnet die Differenzierung als „ … die branchenweite Einzigartigkeit von Produkten oder Dienstleistungen“.[26]

Gütesiegel stellen sich somit als ein Instrument zur Markierung, Messung, Sicherung, Entwicklung, Standardisierung, Differenzierung und Bewertung der Qualität dar.

Eine Bewertung von Gütern oder Dienstleistungen ist aber keineswegs frei von Kosten. Den Unternehmen die oftmals freiwillig an einer Einstufung ihrer Produkte und/ oder Dienstleistungen teilnehmen entstehen im Vorfeld oder nach der Verleihung eines Gütesiegel Kosten. Diese Kosten fallen für die Erschaffung einer notwendigen Basis für das Erreichen der Gütesiegel an. Viele Unternehmen tätigen Investitionen in Produktion, Fertigung und Mitarbeiterschulung, damit sie die oftmals strengen Qualitätsanforderungen der Gütesiegel einhalten. Ein weiterer Kostenaspekt sind die Basisgebühren die von privaten Anbietern von Gütesiegeln verlangt werden. So weisen die Anbieter von dem „Viabono“ Gütesiegel beispielsweise eine Jahresgebühr von rund 200 € aus.[27] Bei dem Gütesiegel „blauer Engel“ hingegen schwankt der Jahresbeitrag von 178€ bis zu 2035€, je nach Jahresumsatz der Unternehmen die dieses Gütesiegel nutzen.[28] Im Bereich der staatlichen Gütesiegel, wie dem Bio-Siegel fallen hingegen keine weiteren Kosten für die Nutzung an.

Die Leistungen die die Nutzer der Gütesiegel nach einer erfolgreichen Einführung dieser erhalten sind natürlich sehr different. Sie reichen von der einfachen Lizenz, Güter und/ oder Dienstleistungen kennzeichnen zu dürfen bis hin zu ausgeklügelten Marketingmaßnahmen. Diese Maßnahmen werden oftmals aus den Gebühren der Nutzer finanziert. Am weitesten verbreitet sind Präsentationen im Internet und angeschlossenen Internetportalen von anderen Betreibern dieses Gütesiegels (Co - Branding), umfassendes Marketing durch direkte und indirekte Beteiligung an den Werbemaßnahmen des Lizenzgebers, Möglichkeiten zur Teilnahme an Mitarbeiterschulungen, Werbeartikel und Werbeprospekte.[29]

2.4 Die Bewertungskriterien bei Gütesiegeln

Um Gütesiegel zu verleihen, ist es notwendig den Sachverhalt oder den Gegenstand zu bewerten. Diese Bewertung erfordert Bewertungskriterien anhand derer die Wertung erfolgt. Unter einer Bewertung versteht man die Einschätzung des Wertes oder der Bedeutung eines Sachverhaltes oder Gegenstandes. Hingegen stellt sich ein Kriterium als ein Merkmal dar, das bei einer Auswahl zwischen gleichartigen Sachen (Gegenständen, Eigenschaften, Themen, Personen usw.) für die Entscheidung von Bedeutung ist.[30]

Bewertungskriterien lassen sich somit, nach eigener Definition, als Merkmale für eine Einschätzung darstellen. Im Bereich der Gütesiegel liegen allerdings keine standardisierten Bewertungskriterien vor, die für jeden Bereich in Abschnitt 2.3. genannten Funktionsbereich zutreffen.

Jeder Bereich legt seine Normen zur Einschätzung der Leistungen selbst fest und führt diese durch. Es lässt sich jedoch ableiten dass ein Großteil von Waren oder Dienstleistungen mehr als ein Kriterium erfüllen müssen um zu einem Gütesiegel zu gelangen. Daraus folgt, dass eine sinnvolle Einschätzung eines Sachverhaltes oder Wertes nur mit Hilfe eines vorgegebenen Kriterienkataloges vorgenommen werden kann. Dieser Kriterienkatalog oder auch Bewertungsbogen enthält die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der Ware oder Dienstleistung die zur Wahrnehmung der subjektiven als auch objektiven Qualität dienen und definiert diese. Die Erstellung des Bewertungsbogens mit den dazugehörigen Bewertungskriterien fällt in den Aufgabenbereich des Lizenzgebers beziehungsweise Gütesiegel- Herausgebers. Die Bewertungskriterien werden häufig mit mehreren Institutionen in der betreffenden Branche abgestimmt und gemeinschaftlich erarbeitet. Im besten Falle sollte eine Bewertung objektiv gestaltet sein, also eine Be- und Abarbeitung des Kriterienkataloges muss von unabhängigen Institutionen vollzogen werden. So werden die Vergabegrundlagen für das Qualitätssiegel „ Blauer Engel“ von einer Jury mit Vertretern von Umwelt- und Verbrauchervereinen, der Gewerkschaften, der Industrie sowie der Bundesländer erarbeitet.[31]

Zu den Kriterien an sich ist es nicht möglich eine systematische Abarbeitung vorzugeben, die sich durch alle Bereiche zieht. Das ist dadurch zu begründen, dass der Qualitätsanspruch in jeder Sparte ungleichmäßig gewertet wird und differente Kriterien zur Bestimmung der Qualität vorliegen.

3. Kurzcharakteristik des Campingtourismus in Deutschland

3.1. Die Anbieter und deren Produkte

Der Begriff Camping leitet sich aus dem lateinischen Wort Campus (das Feld) ab und kann als „ ein zum Zweck der Erholung im Freien geführtes Leben( Urlaub und Naherholung) mit zeitweiligem Aufenthalt in einer transportablen Unterkunft( Zelt, Wohnwagen, Reisemobil)“ verstanden werden[32] Der Campingurlaub wird als eine Form der ungebundenen Freizeit- und Urlaubsgestaltung angesehen. Es können mehrere Formen hinsichtlich Dauer und zeitlicher Gestaltung des Campingurlaubes unterschieden werden. Zum einen das so genannte Touristikcamping und zum anderem das Dauercamping.

Das Touristikcamping umfasst den Kurz- und Wochenendcamper ( zwischen 1-3 Tagen ) als auch den Urlaubcamper ( zwischen 1-3 Wochen), während das Dauercamping mit einem Dauerstellplatz für die Campingunterkunft verbunden ist. Dauerstellplätze werden als Standplätze bezeichnet, die längerfristig dem gleichen Personenkreis überlassen werden[33]. Als Campingunterkünfte werden im Bereich der Touristikcamper vornehmlich Zelte, Caravans und Reisemobile genutzt. Im Bereich der Dauercamper sind darüber hinaus noch Wohncontainer und Mobilheime anzutreffen. Die Anbieter im Bereich des Campings sind vor allem private Personen[34], Unternehmen[35], Familienbetriebe[36] und Vereine[37]. Den Touristikcampern standen 2004 deutschlandweit 3624 Campingplätze zur Verfügung.[38] Diese Campingplätze verwalten 285.678 Touristikplätze, 375.707 Dauerstandplätzen, und 12.116 Mietunterkünften (z.B. Miethütten, Mietmobilheime, Mietcaravans).[39] Es kann in Deutschland von insgesamt 620.000 Caravans und 440.000 Reisemobilen ausgegangen werden. Auf jeden Campingplatz entfallen im Durchschnitt 79 Touristikstandplätze, 104 Dauerstandplätze und 3 Mietunterkünfte. In Mecklenburg- Vorpommern befinden sich 235 Campingplätze mit 35.649 Touristikstandplätzen, 15.993 Dauerstandplätzen und 1.085 Mietunterkünfte. Mecklenburg- Vorpommern rangiert damit bei der Anzahl der Campingplätze bundesweit auf dem 9. Platz.[40]

3.2. Die Nachfragestruktur im Bereich des Campings

Die Nachfragestruktur im Bereich des Campingtourismus lässt sich wie folgt darstellen. Campingtouristen sind beinahe in allen Altersgruppen und sozialen Schichten zu finden.[41] Dies ist dadurch zu erklären, dass Camping als naturnahe Erholungsform charakterisiert wird und der Campingtourismus in den unterschiedlichsten Formen betrieben werden kann. So reicht die Campingausrüstung von dem einfachen Zelt über den Caravan bis hin zum luxuriösen Mobilheim.

Seit 1998 sind die Übernachtungszahlen der Touristikcamper um 17,7 % angestiegen. So wurden im Jahr 2003, von Januar bis November, laut Statistischem Bundesamt, auf deutschen Campingplätzen insgesamt 6,25 Millionen Ankünfte und 23,3 Millionen Übernachtungen registriert.[42][43] Bei einer Gesamtanzahl der Übernachtungen in der Beherbergungsindustrie Deutschlands von etwa 320 Millionen[44], entfallen auf den Campingsektor somit 7,3 Prozent der Übernachtungen in Deutschland. Der Deutsche Tourismus Verband (DTV) zieht, neben der offiziellen Statistik, auch andere Übernachtungsfaktoren mit ein. So wurden inklusive der Dauerstandplätze, Mietunterkünfte, Reisemobile und Caravans im Jahr 2003 148,5 Millionen Übernachtungen gezählt.[45] Die Anzahl der Übernachtungen im Campingtourismus verteilt sich zu rund 40 Mio. auf die Touristikstandplätze, zu 4,2 Millionen auf Mietunterkünfte, zu 11,7 Millionen auf Übernachtungen in Reisemobilen außerhalb der Campingplätze und zu 73 Millionen auf Übernachtungen mit Dauerstandplätzen. Die restlichen 19,6 Millionen Übernachtungen schreibt der DTV zu den Übernachtungen der Tagesausflügler mit Reisemobil (14,7 Millionen) und Übernachtungen durch Besuche (5,4 Millionen) zu.[46][47]

Die Bruttoumsätze der Camper durch Ausgaben am Aufenthaltsort, für Fahrtkosten und für Campingausrüstung beliefen sich im Jahr 2004 auf insgesamt mehr als 9,5 Milliarden Euro. So finden insgesamt rund 170.000 Personen durch die Campingnachfrage in Deutschland eine Beschäftigung. Als bedeutendstes Campingland ist der Freistaat Bayern, mit 4,7 Millionen Übernachtungen von Touristikcampern, zu nennen. An zweiter Stelle, mit 3,8 Millionen Übernachtungen, ist bereits Mecklenburg Vorpommern angesiedelt.[48][49] Im Zeitraum von 1993 bis 2003 hat das Bundesland Mecklenburg Vorpommern die höchste Nachfrageentwicklung in Höhe von 39,6 Prozent, gefolgt vom Saarland mit 24,3 Prozent, aufzuweisen.[50] Dies zeigt auf, welch hohes Nachfragepotential in Mecklenburg Vorpommern im Bereich der Touristikcamper anzutreffen ist.

[...]


[1] Kotler (1995, 81)

[2] Pompl (1997, 178)

[3] Meffert (1995, 205)

[4] Meffert (1995, 129)

[5] Westerbusch (1998, 6)

[6] Kotler (1995, 70)

[7] Pompl (1997, 4)

[8] Schiffler (2005)

[9] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (2004)

[10] Rittershofer (2002, 248)

[11] Eine systematische Darstellung der Gütesiegel nach ihrer Wirksamkeit ist im Anhang 001 nach zu lesen

[12] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, (2004)

[13] LGA (2004)

[14] Blauer Engel, (2005): „ Ein Zeichen, das mehr als tausend Worte sagt“

[15] Transfair (2005)

[16] Deutsche Hotelklassifizierung (2005): „ Die Kategorien“

[17] Deutscher Tourismus Verband (2004): „DTV Klassifizierung- Ferienwohnung und Privatzimmer“

[18] Blaue Flagge, (2005): „International für die Umwelt“

[19] Amt der Tiroler Landesregierung (2003, 4)

[20] RDA (2003)

[21] Viabono (2005, 1)

[22] Pompl (1997, 178)

[23] Luft (2001, 244)

[24] Freyer (2001, 272)

[25] Meffert (1994, 132)

[26] Porter (1980, 67)

[27] Viabono (2005, 7)

[28] Blauer Engel (2005) Die Kosten des Blauen Engels/ Beitragsordnung“

[29] Dargestellt am Beispiel Viabono (2005, 5)

[30] Netlexikon („Kriterium“, 2003)

[31] Blauer Engel (2005)

[32] Hahn (1993, 363)

[33] Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr (2001)

[34] Campingplatz "Zum Hexenwäldchen" im Müritz-National-Park (Inh. Uwe Fischer)

[35] Camping- und Ferienpark "Havelberge", Haveltourist GmbH & Co. KG

[36] Campingplatz "Berner Land" am Bikowsee, Familie Kirsten & Reiner Flädrich

[37] ADAC-Campingplatz Alt Garge (Elbtalaue) ADAC-Hansa, Hamburg

[38] Eine Übersicht zu der Verteilung der Campingplätze in Deutschland gibt Anhang 002

[39] Deutscher Tourismus Verband (2004, 26)

[40] Deutscher Tourismus Verband (2004, 27)

[41] Hahn (1993, 363)

[42] Statistisches Bundesamt (2003, 102)

[43] Einen Überblick zu der Entwicklung der Übernachtungszahlen auf Touristikstandplätzen soll Anhang 004 geben

[44] Statistisches Bundesamt (2003, 100)

[45] Deutscher Tourismus Verband: Zahlen Daten Fakten (2004, 14)

[46] Deutscher Tourismus Verband (2004, 39)

[47] Einen Überblick zu der Verteilung der Übernachtungen nach den Campingsegmenten soll Anhang 005 geben

[48] Deutscher Tourismus Verband (2004, 19)

[49] Einen Überblick zu den Rahmendaten im Campingwesen der einzelnen Bundesländer soll Anhang 004 geben

[50] Deutscher Tourismus Verband (2004, 17)

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Gütesiegel im Tourismus - dargestellt am Beispiel Camping und Marinas
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
58
Katalognummer
V47618
ISBN (eBook)
9783638445214
ISBN (Buch)
9783640105113
Dateigröße
1131 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gütesiegel, Tourismus, Beispiel, Camping, Marinas
Arbeit zitieren
Robert Haase (Autor), 2005, Gütesiegel im Tourismus - dargestellt am Beispiel Camping und Marinas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47618

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