Finance and Growth. Das Finanzsystem und sein Einfluss auf das Wachstum

Verschiedene finanzwirtschaftliche Hypothesen


Seminararbeit, 2018
40 Seiten, Note: 1.3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Finance and Growth
2.1 Theoretische Grundlagen
2.2 Hypothesen

3 Pro
3.1 Der Einfluss des Finanzsystems auf das Wachstum
3.2 Der Einfluss von Finance auf Wachstumsindikatoren
3.3 Marktperspektive – Expansionen, Finanzierungsengpässe, Gründungen und Innovationen
3.4 Instabilität, Volatilität und Diversifikation
3.5 Zukünftiges globales Wachstum .
3.6 Einfluss auf den Wohlstand und die Einkommensverteilung..

4 Contra
4.1 Der Einfluss des Finanzsystems auf das Wachstum
4.2 Der Einfluss von Finance auf Wachstumsindikatoren
4.3 Marktperspektive – Expansionen, Finanzierungsengpässe, Gründungen und Innovationen ..
4.4 Instabilität, Volatilität und Diversifikation
4.5 Zukünftiges globales Wachstum .
4.6 Einfluss auf den Wohlstand und die Einkommensverteilung

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Internet-Quellen

Abbildungsverzeichnis

1 Durchschnittlicher Wachstumsindikator, 1960–1989

2 Finanzielle Entwicklung und finanzielles Wachstum

3 Logarithmierter Output je Arbeiter

4 Wachstum des Finanzsektors und der Produktivität

Tabellenverzeichnis

1 Wachstum und Entwicklung der Finanzintermediäre, 1960–1989

2 Wachstum und initiale Finanztiefe, 1960–1989

3 Wachstum, Produktivitätswachstum und Akkumulation des Kapitals, Paneldatenregression und OLS, 1960–1995

4 BIP pro Kopf Wachstum und Wachstum des Finanzsektors

1 Einleitung

Über den Einfluss des Finanzsektors auf das ökonomische Wachstum streiten sich Ökonomen seit vielen Jahren (Levine 2005). Dabei wiesen zahlreiche, bekannte Studien auf die kritische Bedeutung des Finanzsystems für das ökonomische Wachstum hin. Was mit einfachen länderübergreifenden Regressionen begann (King und Levine 1993a), hat sich zu einem großen Literaturbereich entwickelt, welcher eine Vielzahl an verschiedenen ökonometrischen Methoden verwendete, um mögliche Korrelationen zu bestimmen (Beck 2012). Dafür wurden insbesondere Instrumenten-Variablenund Difference-in-Differences-Ansätze verwendet. Hierbei wird der Einfluss des Finanzsystems auf spezifische Sektoren, sowie die Einflüsse von Veränderungen in der Regulierung, welche zu einer Vertiefung der Finanzmärkte in einzelnen Ländern führten, sogar auf der Ebene einzelner Firmen untersucht. Das Ergebnis aller Studien ist dasselbe: Die Vertiefung der Finanzmärkte stellt einen kritischen Teil der Gesamtentwicklung eines Staates dar (Levine 2005).

Weitere Studien forschten jedoch, ob diese Schlussfolgerung endgültig ist und fragten, ob der Einfluss des Finanzsystems unabhängig von der Größe und der Wachstumsrate dessen ist. Joan Robinson (1952) bspw. argumentierte, dass „Unternehmen das Wachstum vorgeben und Finance diesem Wachstum folgt”. Aus dieser Sicht verursacht das Finanzsystem für sich genommen kein Wachstum. Finance reagiert lediglich auf die sich ändernden Anforderungen der Realwirtschaft. Auch die Öffentlichkeit steht dem Einfluss des Finanzsektors auf das Wachstum kritisch gegenüber, so stimmten 57% der Leser von „The Economist“ der Aussage nicht zu, dass "Finanzinnovation das Wirtschaftswachstum ankurbeln". Auf die Frage "Wie viel, wenn überhaupt, glauben Sie, dass das US-Finanzsystem der US-Wirtschaft nützt oder schadet?" antworteten 48% einer repräsentativen Stichprobe erwachsener Amerikaner, dass die Finanzsysteme der US-Wirtschaft schadeten, nur 34% sagten, dass sie ihr nutzen (The Economist 2010).

Diese Seminararbeit geht der Frage nach, ob ein Zusammenhang zwischen dem Finanzsektor und dem generellen Wirtschaftswachstum besteht und ob dieses lediglich aus kausaler Gegensätzlichkeit getrieben ist oder ob weitere Einflussfaktoren Auswirkungen haben.

Zunächst werden die theoretischen Grundlagen des Finanzsektors erläutert. Dabei werden sowohl die Grundlagen der finanziellen Entwicklung, als auch mehrere Hypothesen definiert, auf die im Laufe der Arbeit näher eingegangen wird. Anschließend folgt in Kapitel 3 die Darstellung der Punkte, welche für einen positiven Einfluss des Finanzsystems auf das Wachstum sprechen (Pro). Hierbei wird auf den Einfluss von Finance auf Finanzierungsengpässe, Gründungen, Innovationen und die Volatilität des Marktes, sowie auf das zukünftige Wachstum der Realwirtschaft und die Einkommensungleichheit eingegangen. Im vorletzten Kapitel werden die Punkte, welche gegen einen positiven Einfluss des Finanzsystems auf das Wachstum sprechen (Contra) dargestellt. Dabei wird ebenfalls auf die bereits aufgelisteten Punkte des Pro-Kapitels und insbesondere auf die Auswirkungen von Finance auf das zukünftige Wachstum, sowie auf die Einkommensverteilung eingegangen. Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und schließt mit einem Fazit.

2 Finance and Growth

2.1 Theoretische Grundlagen

Was ist die finanzielle Entwicklung?

Finanzsysteme beeinflussen die Verteilung von Ressourcen über Raum und Zeit hinweg(Merton und Bodie 1995). Finanzielle Entwicklungen umfassen dabei insbesondere Verbesserungen der (1) ex ante Informationserstellung über mögliche Investments, (2) Überwachung von Investments und Implementierung von Corporate Governance, (3) Handel, Diversifizierung und Risikomanagement, (4) Mobilisierung und Bündelung von Ersparnissen und (5) Austausch von Waren und Dienstleistungen. Jede dieser Finanzfunktionen kann die Einsparungsund InvestmentEntscheidungen und somit das ökonomische Wachstum beeinflussen (Levine 2005).

Informationserstellung

Die Evaluierung von Firmen, Managern und Marktbedingungen ist mit hohen (fixen) Kosten verbunden, welche durch Finanzintermediäre reduziert werden könnten (Boyd und Prescott 1986).

Durch größere und liquidere Märkte ist es für Investoren zudem einfacher Informationen zu erlangen, da Märkte Anreize zur Erstellung wertvoller Informationen setzen (Merton 1987). Aghion und Howitt (1998) entwickelten ein Modell, das Hinweise auf eine Verbindung zwischen effizienten Märkten, Informationen und einem stetigen Wachstum gibt. Existierende Theorien konnten jedoch keine genauen Verbindungen darstellen.

Überwachung von Firmen und die Anwendung von Corporate Governance

Die Corporate Governance ist wichtig, um das generelle ökonomische Wachstum und insbesondere die finanziellen Faktoren zu verstehen. Aktionäre und Kreditgeber überwachen die Firmen und leiten Manager an, den Firmenwert zu maximieren. Durch die Abwesenheit von finanziellen Regelungen, welche die Corporate Governance verstärken, kann der Kapitalfluss zu profitablen Investitionen zurückgehalten werden (Stiglitz und Weiss 1983). Die Effektivität des Corporate Governance Mechanismus beeinflusst direkt die Performance der Firma und hat potentiell eine große Auswirkung auf die nationalen Wachstumsraten.

In der Abwesenheit von Marktfriktionen würde das Board die Interessen aller Aktionäre repräsentieren und die Manager effektiv überwachen (Berle und Means 1932). Formen von Marktfriktionen könnten allerdings Aktionäre daran hindern eine effektive Corporate Governance auszuüben, wodurch Manager die Projekte durchführen könnten, von denen sie persönlich anstelle der Firma am meisten profitieren. Dies sei besonders bei den Informationsasymmetrien zwischen Managern und Kleinaktionären der Fall (Free-Rider-Problem).

Eine Antwort auf diese Friktionen könnte ein einzelner großer Eigentümer der Firma sein. Dies wäre jedoch mit anderen Problemen verbunden, da bspw. ein hoch konzentriertes Eigentumsverhältnis zu Verzerrungen in Unternehmensentscheidungen und der nationalen Politik führen könnte, welche Innovationen beschränken und das ökonomische Wachstum zurückhalten würden (La Porta et al.

1999; Morck, Stangeland und Yeung 2000; Claessens et al. 2002; Caprio, Laeven und Levine 2003; Morck, Wolfenzon und Yeung 2005).

Theoretische Modelle deuten darauf hin, dass Kreditverträge die Corporate Governance verbessern könnten, was positive Auswirkungen auf das ökonomische Wachstum haben kann, da die Überwachungskosten sinken (Townsend 1979; Gale und Hellwig 1985; Boyd und Smith 1994).

Risikoverbesserung

Die Fähigkeit des Finanzsystems eine Möglichkeit der Risikodiversifizierung zur Verfügung zu stellen, kann das langfristige ökonomische Wachstum beeinflussen, indem es die Ressourcenverteilung und die Sparraten ändert (Levine 2005). Die grundlegende Intuition ist einfach. Während Sparer im Allgemeinen risikoavers sind, tendieren Projekte mit hohem Ertrag in der Regel dazu, riskanter als Projekte mit niedrigem Ertrag zu sein. Somit können Finanzsysteme, die es den Sparern erleichtern, ihr Risiko zu diversifizieren, tendenziell zu einer Portfolioverlagerung zu Projekten mit höheren Renditeerwartungen führen (Gurley und Shaw 1955; Patrick 1966; Greenwood und Jovanovic 1990; Saint-Paul 1992; Devereux und Smith 1994; Obstfeld 1994).

Finance und die Einkommensverteilung

Die Beziehung zwischen Finance und der Einkommensverteilung ist eigenständig für das Verständnis des Prozesses der wirtschaftlichen Entwicklung relevant und steht in indirektem Zusammenhang mit dem Wachstum, da die Einkommensverteilung Einfluss auf Sparentscheidungen, die Zuweisung von Ressourcen, Innovationsanreize und die öffentliche Politik haben kann (Levine 2005). Verbesserung von Kreditbeschränkungen bspw., könnten finanzielle Entwicklungen, das Unternehmertum, neue Firmengründungen und das ökonomische Wachstum fördern. Auf der anderen Seite hingegen argumentieren einige Autoren, dass durch Verbesserungen des Finanzsystems primär die reichen und politisch gut verknüpften Personen einer Gesellschaft profitieren.

2.2 Hypothesen

Capital-allocation Hypothese:

Finance übt einen starken Einfluss auf die Wirtschaft und das Wachstum aus, indem Finanzsysteme in erster Linie die Qualität der Kapitalallokation und nicht die Quantität der Investitionen beeinflusst (Levine 1997; 2005). Das Finanzwesen ist wie das zentrale Nervensystem einer Volkswirtschaft und entscheidet, wo Ressourcen zugeteilt werden sollen. Es sind die Anreize, die diese Entscheidungen prägen, welche das Wirtschaftswachstum beeinflussen. Wenn also Regulierungen die Finanzsysteme dazu anregen, Kredite an diejenigen zu vergeben, welche die besten unternehmerischen Ideen und Fähigkeiten haben und nicht nur an diejenigen mit den meisten Vermögen und politischen Verbindungen, dann fördert dies das Wachstum und erweitert die wirtschaftlichen Möglichkeiten (Levine 2011).

Income-distribution Hypothese:

Die vom Finanzsystem erbrachten Dienstleistungen wirken sich in erster Linie auf (1) die Rate des langfristigen Wirtschaftswachstums und (2) die Verteilung der Einkommen aus. Dies liegt vor allem an den Auswirkungen der Finanzsysteme auf die Einkommen von Personen mit geringerem Einkommen. Verbesserungen der Funktionstüchtigkeit des Finanzsystems sind mit einem überproportionalen Anstieg der Einkommen derjenigen am unteren Ende der Einkommensverteilung, einer Beschleunigung des Wachstums der Gesamtfaktorproduktivität und einer nachhaltigen Verbesserung des Pro-Kopf-Einkommens verbunden (Levine 2011).

Inverted U-shape Hypothese:

Sowohl die Größe als auch das Wachstum des Finanzsystems eines Landes kann das Produktivitätswachstum beeinträchtigen. Diese Beziehung ist eindeutig nicht monoton. Es kommt also ein Punkt, an dem eine erneute Erweiterung des Finanzsystems das reale Wachstum verringern kann. Das heißt bspw., dass bei einem niedrigen Kreditniveau mehr Kredite gut für das Wachstum sind. Aber ein Punkt kommt, an dem die zusätzliche Kreditvergabe und ein größeres Finanzsystem zu einer Wachstumsbremse wird (Cecchetti und Kharroubi 2012).

3 Pro

3.1 Der Einfluss des Finanzsystems auf das Wachstum

Die These, dass Finanzmärkte zu einem ökonomischen Wachstum beitragen, ist nach Merton Miller (1998) zu offensichtlich, als dass man über diese diskutieren müsste. So weisen zahlreiche, bekannte Paper auf die kritische Bedeutung des Finanzsystems für das ökonomische Wachstum hin. Beck (2012) bspw. zeigte, dass Finanzsysteme als Intermediäre zwischen dem Geld der Gesellschaft und der Verteilung dieses Geldes zu dessen besten Nutzen eine kritische Funktion für das Wirtschaftswachstums haben.

King und Levine (1993a) untersuchten in 77 Ländern, im Zeitraum von 1960 – 1989, ob das Level des finanziellen Wachstums dazu in der Lage ist, das langfristige ökonomische Wachstum, die Akkumulation des Kapitals und das Produktivitätswachstum prognostiziert. Dabei kontrollierten sie für andere Faktoren, welche das langfristige Wachstum beeinflussen könnten, untersuchten die Kapitalansammlungsund Produktivitäts-Wachstumskanäle und entwickelten weitere Messgrößen der finanziellen Entwicklung. Dabei stellten King und Levine (1993a) drei Messgrößen der finanziellen Entwicklung auf: (1) DEPTH – Größenmaß der Finanzintermediäre, (2) BANK – relativer Grad der Kreditvergabe von Zentralund Geschäftsbanken und (3) PRIVY – Kredite an Privatunternehmen geteilt durch BIP. Anschließend bewerteten King und Levine (1993a) die Kraft des empirischen Zusammenhangs zwischen dem Durchschnitt der finanziellen Entwicklungsindikatoren und dem Durchschnitt der drei Wachstumsindikatoren über die Periode von 1960 – 1989. Die drei Wachstumsindikatoren sind (1) die durchschnittliche Rate des realen BIP pro Kopf Wachstums, (2) die durchschnittliche Wachstumsrate des Grundkapitals pro Person und (3) das totale Produktivitätswachstum.

F(i) stellt den Wert des i-ten Indikators der durchschnittlichen finanziellen Entwicklung dar, G(j) repräsentiert den j-ten durchschnittlichen Wachstumsindikator und X stellt eine Matrix an konditionalen Informationen (z.B. Einkommen pro Person, Ausbildung, politische Stabilität, Wechselkursindikatoren, HandelFiskalund Geldpolitik) dar.

Abbildung 1: Durchschnittlicher Wachstumsindikator, 1960–1989

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Levine (2005, S. 891).

Tabelle 1 zeigt, dass es einen stark signifikant positiven Zusammenhang zwischen jedem der finanziellen Entwicklungsindikatoren, F(i), und den drei Wachstumsindikatoren G(j) gibt. Die Größe der Koeffizienten ist zudem stark ökonomisch signifikant. King und Levine (1993c) bestätigen diese Ergebnisse indem sie weitere ökonometrische Methoden nutzten um die Robustheit dieser Resultate zu testeten.

Tabelle 1: Wachstum und Entwicklung der Finanzintermediäre, 1960–1989 aus King und Levine (1993b)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Levine (2005, S. 892).

Um anschließend zu überprüfen, dass Finance nicht einfach dem Wachstum folgt, untersuchen King und Levine (1993b), ob der Wert der finanziellen Entwicklung in 1960 die Rate des ökonomischen Wachstums, die Akkumulation des Kapitals und das Produktivitätswachstum prognostiziert. Die Regression zeigt, dass die finanzielle Entwicklung im Jahr 1960 ein gut vorhersagender Wert für die nachfolgenden ökonomischen Wachstumsraten, die physische Akkumulation des Kapitals und die ökonomischen Produktivitätsverbesserungen der nächsten 30 Jahre ist, selbst wenn man für die oben angegebenen konditionalen Informationen kontrolliert. Tabelle 2 zeigt die potentiell großen langfristigen Wachstumseffekte von Veränderungen der finanziellen Entwicklung.

Tabelle 2: Wachstum und initiale Finanztiefe, 1960–1989 aus King und Levine (1993b) und Levine (1997)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Levine (2005, S. 893).

Während King und Levine (1993b) sowie Levine und Zervos (1998a) zeigen konnten, dass finanzielle Entwicklungen das ökonomische Wachstum vorhersagen können, legen die Ergebnisse nicht das Problem der Kausalität bei. Finanzmärkte könnten sich auch einfach in Antizipation zu den zukünftigen ökonomischen Aktivitäten entwickeln. Um zu untersuchen, ob der finanzielle Wachstumszusammenhang durch einen Simultanitäts-Bias getrieben wird, verwendeten Levine, Loayza und Beck (2000) einen Instrumentenvariablen-Ansatz. Dafür nutzen sie Maßeinheiten der rechtmäßigen Herkunft von Gesetzen (legal origin) als exogene Instrumentenvariable. Die Ergebnisse zeigen einen starken, signifikanten Zusammenhang zwischen der instrumentierten Komponente der Entwicklung der Finanzintermediäre und dem langfristigen ökonomischen Wachstum. Zudem zeigen die Ergebnisse des Instrumentenvariablen-Ansatzes einen starken, ökonomisch signifikanten Einfluss der finanziellen Entwicklung auf das Wachstum.

Beck, Levine und Loayza (2000) untersuchten (Tabelle 3) den Einfluss der finanziellen Entwicklung auf das ökonomische Wachstum anhand von Paneldatenregressionen. Dies bietet Vorteile, da hierdurch sowohl die Zeitreihe als auch der Querschnitt der Daten erschlossen und ein cross-country Regressions-Bias verhindert werden kann. Zudem ist mit einer Paneldatenregression die Benutzung von Instrumenten-Variablen für alle Regressoren möglich, womit präzisere Schätzer des Zusammenhangs zwischen Finance und Wachstum geliefert werden.

Tabelle 3: Wachstum, Produktivitätswachstum und Akkumulation des Kapitals, Paneldatenregression und OLS, 1960–1995 aus Beck, Levine und Loayza (2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Levine (2005, S. 902).

[...]

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Finance and Growth. Das Finanzsystem und sein Einfluss auf das Wachstum
Untertitel
Verschiedene finanzwirtschaftliche Hypothesen
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1.3
Autor
Jahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V476698
ISBN (eBook)
9783668965867
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finance, Growth, Corporate Finance, Banken, Finanzsektor, Finanzsystem, Wachstum
Arbeit zitieren
Fabian Kämmerer (Autor), 2018, Finance and Growth. Das Finanzsystem und sein Einfluss auf das Wachstum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/476698

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