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Terrorismus - Überschätzte oder unterschätzte Bedrohung?

Title: Terrorismus - Überschätzte oder unterschätzte Bedrohung?

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ulrike Kassem (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Es ist das zurzeit zweifellos populärste politische Thema, dem sich der Soziologe Peter Waldmann in „Politik im 21. Jahrhundert“ zugewandt hat. Über kein zweites Feld wird derzeit so massenwirksam debattiert wie über den Terrorismus. Und es ist, zumindest in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, wohl auch das aktuellste, dringlichste aller Themen. Im von den USA ausgerufenen „fight against terrorism“, dem Kampf gegen Terrorismus, stehen die Vereinigten Staaten und England vor einem Krieg gegen den Irak und patrouillieren unverändert UN-Truppen in Afghanistan – auf der Suche nach den Drahtziehern der Al Qaida, die für die mittlerweile bekanntesten Terroranschläge aller Zeiten stehen, die Flugzeugattentate auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001.

Waldmann versucht, Licht in die vielen dunklen Winkel des Phänomens Terrorismus zu werfen. Er gibt Einblick in die Schwierigkeit, schon allein dessen Ausmaß zu erkennen und Terrorismus als Begriff zu definieren, analysiert Ursprünge sowie verschiedene Formen von Terrorismus, grenzt diese Art der Gewalt von anderen ab und skizziert die Motivationen, die Terroristen handeln lässt, um schließlich zu den zwei zweifellos entscheidenden Fragen vorzudringen: Wie sieht der Terrorismus der Zukunft aus? Und: In welchem Umfang wird die – momentan einzigartige – emotionale Kraft des Begriffes Terrorismus missbraucht, um daraus „politisches Kapital“ zu schlagen? In diesen beiden Kernpunkten liegt das wirkliche Problem, das in Waldmanns Essay behandelt wird: Die scheinbar wachsende Differenz zwischen tatsächlichem Terrorismus und dessen Darstellung in der Öffentlichkeit sowie die durch ihn möglich werdenden Konsequenzen, die terroristische Gewalt in wachsendem Maße nach sich zieht. Das Gros dieser Konsequenzen sind zunehmend unverhältnismäßige Reaktionen betroffener Staaten oder Völker auf Terrorakte und mögliche Terrorakte, die nicht aus einer Angst vor Terrorismus selbst resultieren. Und es sind die Instrumentalisierung von Glauben und/oder Kultur sowie die verhängnisvolle Verflechtung von Terrorismus mit kriegerischen Mitteln verfeindeter Staaten, zum Beispiel der Möglichkeit zur Beschaffung oder Herstellung von Massenvernichtungswaffen. Aktuelle Beispiele sind Nordkorea und wiederum der Irak.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Thema und Problem

2 Die Schlüsselbegriffe

3 Risiken und Chancen

4 Aktuelle und künftige Politik

5 Die Qualität des Essays

6 Die Relevanz des Textes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Analyse von Peter Waldmann zum Phänomen des Terrorismus auseinander, hinterfragt dessen Thesen zur Zukunftsfähigkeit und untersucht die politische Instrumentalisierung von Angst in der aktuellen Sicherheitsdebatte.

  • Kritische Auseinandersetzung mit der Definition und Struktur terroristischer Gewalt.
  • Analyse der Risiken und Chancen im Kontext von Massenvernichtungswaffen.
  • Diskussion der politischen Auswirkungen und der Rolle der USA im Kampf gegen den Terrorismus.
  • Untersuchung der medialen Verantwortung und der Gefahren gesellschaftlicher Polarisierung.
  • Reflektion über die Rolle von Journalisten bei der Einordnung globaler Konflikte.

Auszug aus dem Buch

1 Thema und Problem

Es ist das zurzeit zweifellos populärste politische Thema, dem sich der Soziologe Peter Waldmann in „Politik im 21. Jahrhundert“ zugewandt hat. Über kein zweites Feld wird derzeit so massenwirksam debattiert wie über den Terrorismus. Und es ist, zumindest in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, wohl auch das aktuellste, dringlichste aller Themen. Im von den USA ausgerufenen „fight against terrorism“, dem Kampf gegen Terrorismus, stehen die Vereinigten Staaten und England vor einem Krieg gegen den Irak und patrouillieren unverändert UN-Truppen in Afghanistan – auf der Suche nach den Drahtziehern der Al Qaida, die für die mittlerweile bekanntesten Terroranschläge aller Zeiten stehen, die Flugzeugattentate auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001.

Waldmann versucht, Licht in die vielen dunklen Winkel des Phänomens Terrorismus zu werfen. Er gibt Einblick in die Schwierigkeit, schon allein dessen Ausmaß zu erkennen und Terrorismus als Begriff zu definieren, analysiert Ursprünge sowie verschiedene Formen von Terrorismus, grenzt diese Art der Gewalt von anderen ab und skizziert die Motivationen, die Terroristen handeln lässt, um schließlich zu den zwei zweifellos entscheidenden Fragen vorzudringen: Wie sieht der Terrorismus der Zukunft aus? Und: In welchem Umfang wird die – momentan einzigartige – emotionale Kraft des Begriffes Terrorismus missbraucht, um daraus „politisches Kapital“ zu schlagen?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Thema und Problem: Das Kapitel führt in das aktuelle, durch den Terrorismus dominierte politische Umfeld ein und skizziert den Ansatz der Essay-Analyse von Peter Waldmann.

2 Die Schlüsselbegriffe: Hier werden die zentralen Termini wie Terrorismus, Globalisierung und Massenvernichtungswaffen erörtert und auf ihre Definitionsschärfe hin geprüft.

3 Risiken und Chancen: Dieses Kapitel kritisiert Waldmanns Prognosen, insbesondere hinsichtlich der religiös motivierten Gewalt und der Gefahr durch Massenvernichtungswaffen.

4 Aktuelle und künftige Politik: Der Fokus liegt auf der politischen Reaktion der USA und der rechtlichen sowie ethischen Grauzone des sogenannten Krieges gegen den Terrorismus.

5 Die Qualität des Essays: Eine kritische Bestandsaufnahme der methodischen Substanz und der Belegkraft der von Waldmann verwendeten Daten.

6 Die Relevanz des Textes: Dieses Kapitel verknüpft die wissenschaftliche Analyse mit der praktischen Verantwortung des Politikjournalismus im Umgang mit Krisenthemen.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Massenvernichtungswaffen, Globalisierung, USA, Irak-Krieg, politische Instrumentalisierung, Medienverantwortung, religiöser Terrorismus, Sicherheitsdebatte, Krisenmanagement, Demokratie, geopolitische Interessen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Werk von Peter Waldmann über Terrorismus und setzt sich mit der medialen und politischen Behandlung dieses Phänomens auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen Terrorismusdefinitionen, die Rolle von Massenvernichtungswaffen, staatliche Reaktionen auf Bedrohungen sowie die mediale Darstellung und Instrumentalisierung von Terror.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung von Waldmanns Thesen sowie die Erörterung der Frage, wie Politik und Medien die Terrorangst zur Durchsetzung eigener Interessen nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Textanalyse, die Waldmanns essayistische Argumentation mit aktuellen politischen Ereignissen und weiterführender Fachliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Waldmanns Thesen, der Analyse politischer Fehlentwicklungen im Kontext von Kriegen sowie der Bewertung der Qualität von Waldmanns Quellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Terrorismus, Machtpolitik, mediale Instrumentalisierung, Sicherheit und globale soziale Ungerechtigkeit definiert.

Inwiefern kritisiert die Autorin Waldmanns Einschätzung zu Massenvernichtungswaffen?

Die Autorin hält Waldmanns These, dass Terroristen derartige Waffen aufgrund logistischer oder moralischer Hemmnisse nicht einsetzen würden, für naiv und phasenweise unlogisch.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Medien bei der Berichterstattung über den Irak-Krieg?

Sie fordert eine stärkere Verantwortung von Presse und Fernsehen, die Propaganda zu entlarven, statt schlagwortartige Dramatisierungen unreflektiert zu übernehmen.

Was bedeutet das "Problem eigener Art" bei Waldmann?

Es bezieht sich auf die Gefahr der Instrumentalisierung der Terrorangst durch politische Akteure, um damit politisches Kapital zu generieren.

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Details

Title
Terrorismus - Überschätzte oder unterschätzte Bedrohung?
College
Free University of Berlin  (FU Berlin)
Grade
1,0
Author
Ulrike Kassem (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V47686
ISBN (eBook)
9783638445726
ISBN (Book)
9783638659567
Language
German
Tags
Terrorismus Bedrohung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrike Kassem (Author), 2003, Terrorismus - Überschätzte oder unterschätzte Bedrohung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47686
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