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Erprobung ausgewählter Texterschließungsverfahren im Rahmen der thematischen Lektüre "Lebensbilder am Beispiel der antiken Persönlichkeit Caesar"

Förderung der Entwicklung der Übersetzungskompetenz

Título: Erprobung ausgewählter Texterschließungsverfahren im Rahmen der thematischen Lektüre "Lebensbilder am Beispiel der antiken Persönlichkeit Caesar"

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2008 , 53 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Johanna Grogert (Autor)

Latín
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Resumen Extracto de texto Detalles

Trotz divergierender Ansichten bezüglich der Verfahren zur Förderung der Übersetzungsfähigkeit sind sich doch Fachdidaktiker mehrheitlich darin einig, dass das„Erschließen und Übersetzen lateinischer Texte das zentrale Geschehen im Lateinunterricht darstellen. Nach einem vierjährigen Lateinkurs, in dem die Spracherwerbsphase und eine Phase der Übergangslektüre durchlaufen wurden, setzten die Schüler meines Fundamentalkurses dieser Anforderung eine äußerst geringe Motivation entgegen: „Wir wollen nicht übersetzen, das ist so kompliziert.“ Der Übersetzungsvorgang meiner Lerngruppe endete daher oft in einem chaotischen Durcheinander.

Neben dem für die Übergangs- und Anfangslektüre typischen Lektüreschock ließ sich die Resignation und Hilflosigkeit in Übersetzungsphasen des Unterrichts auf eine kaum vorhandene beziehungsweise fehlende Strukturierung des Übersetzungsvorgangs zurückführen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit besteht aus diesem Grund in der Erprobung ausgewählter Texterschließungsverfahren mit dem Ziel, die Übersetzungskompetenz der Schüler so zu fördern, dass sie zu einer selbständigen und sicheren Vorgehensweise bei dem komplexen Vorgang des Übersetzens angeleitet werden

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Vorüberlegungen

2.1 Lebensbilder am Beispiel der antiken Persönlichkeit Caesar

2.2 Der Übersetzungsvorgang im Lateinunterricht

2.3 Texterschließungsverfahren

2.3.1 Phrastische Erschließungsverfahren

2.3.2 Transphrastische Erschließungsverfahren

2.4 Lineares Dekodieren kombiniert mit textlinguistischen Erschließungsverfahren

3 Lerngruppendiagnose

3.1 Allgemeine Unterrichtsvoraussetzungen

3.2 Spezielle Lerngruppendiagnose in Bezug auf die schwerpunktmäßig zu fördernde Kompetenz

4 Schlussfolgerungen aus den theoretischen Vorüberlegungen in Bezug auf die Lerngruppe

4.1 Untersuchungsfragen und Arbeitshypothesen

4.2 Kompetenzen und Standards

5 Planung der Unterrichtssequenz

5.1 Auswahl der Lektüretexte (Sachstrukturanalyse und didaktische Reduktion)

5.2 Methodisch-didaktische Überlegungen

5.3 Synopse mit Abkürzungsverzeichnis (Siehe S. 49 im Anhang)

6 Durchführung der Unterrichtssequenz am Beispiel von drei Schwerpunktstunden

6.1 Die Einführung des Linearen Dekodierens (Doppelstunde)

6.1.1 Sachstrukturanalyse mit Erwartungshorizont

6.1.2 Didaktischer Kommentar

6.1.3 Analyse der durchgeführten Doppelstunde

6.2 Einzelelement einer Übungsstunde: Das interaktive Übersetzungsprotokoll

6.2.1 Sachstrukturanalyse mit Erwartungshorizont

6.2.2 Didaktischer Kommentar

6.2.3 Analyse des interaktiven Übersetzungsprotokolls

6.3 Einzelelement zur zusammenfassenden Strukturierung des Übersetzungsvorgangs: das Flussdiagramm

6.3.1 Sachstrukturanalyse mit Erwartungshorizont

6.3.2 Didaktischer Kommentar

6.3.3 Analyse der Flussdiagramme

7 Gesamtevaluation

8 Gesamtreflexion

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erprobung strukturgebender Texterschließungsverfahren im Lateinunterricht, um Schülern eine selbstständige und sichere Vorgehensweise bei der Übersetzung komplexer lateinischer Texte zu ermöglichen und deren Übersetzungskompetenz nachhaltig zu fördern.

  • Erprobung der Methode des Linearen Dekodierens (LD)
  • Kombination von satz- und textbezogenen Erschließungsverfahren
  • Analyse und Strukturierung des Übersetzungsprozesses in Dekodierung und Rekodierung
  • Integration textlinguistischer und textpragmatischer Erschließungsoperationen
  • Entwicklung individueller Strategien mittels Übersetzungsprotokollen und Flussdiagrammen

Auszug aus dem Buch

2.3 Texterschließungsverfahren

Texterschließungsverfahren bieten mehr oder weniger festgelegte Handlungsabläufe an, die den eben beschriebenen Verstehensprozess strukturieren sollen. Dabei werden phrastische (satzbezogene) und transphrastische (satzübergreifende) Methoden unterschieden. Es ist zu bemerken, dass die fachdidaktische Literatur keine durchgängig eindeutige Begriffsunterscheidung zwischen Text- und Satzerschließungs-verfahren vornimmt. HÖHN definiert die Begrifflichkeiten, indem er unter Texterschließungsverfahren auch Satzerschließungsverfahren zusammenfasst. Auf dieser theoretischen Grundlage basiert auch die vorliegende Arbeit.

Im Folgenden sollen die zentralen phrastischen und transphrastischen Erschließungsverfahren überblicksartig vorgestellt und bezüglich ihrer Funktionalität für die kompetenzorientierte Schwerpunktsetzung der hier zu analysierenden Unterrichtssequenz bewertet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Problematik der mangelnden Strukturierung bei Übersetzungsprozessen und führt in das Ziel der Erprobung neuer Texterschließungsverfahren ein.

2 Theoretische Vorüberlegungen: Es werden theoretische Grundlagen zu Lebensbildern als literarische Gattung sowie verschiedene methodische Ansätze zur Satz- und Texterschließung, insbesondere das Lineare Dekodieren, erörtert.

3 Lerngruppendiagnose: Dieses Kapitel beschreibt die Lernvoraussetzungen der heterogenen Lerngruppe sowie die Ergebnisse einer Eingangsanalyse zur aktuellen Übersetzungskompetenz.

4 Schlussfolgerungen aus den theoretischen Vorüberlegungen in Bezug auf die Lerngruppe: Auf Basis der Diagnose werden spezifische Untersuchungsfragen und Arbeitshypothesen für die Unterrichtssequenz formuliert.

5 Planung der Unterrichtssequenz: Es erfolgt die detaillierte didaktische Planung inklusive der Auswahl der Lektüretexte und methodischer Überlegungen zur Umsetzung.

6 Durchführung der Unterrichtssequenz am Beispiel von drei Schwerpunktstunden: Die konkrete Anwendung der Verfahren wird anhand von drei ausgewählten Unterrichtseinheiten (Lineares Dekodieren, Übersetzungsprotokoll, Flussdiagramm) dokumentiert und analysiert.

7 Gesamtevaluation: Die Ergebnisse der Unterrichtssequenz werden durch einen Vergleich von Eingangs- und Abschlusstest sowie Fragebogenauswertungen evaluiert.

8 Gesamtreflexion: Abschließend werden die Erfahrungen reflektiert, die Arbeitshypothesen überprüft und Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtspraxis gezogen.

Schlüsselwörter

Lateinunterricht, Übersetzungskompetenz, Lineares Dekodieren, Satzerschließung, Texterschließungsverfahren, Dekodierung, Rekodierung, Textlinguistik, Unterrichtsplanung, Lerngruppendiagnose, Übersetzungsprotokoll, Flussdiagramm, Caesar, Lebensbilder, Fachdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbesserung der Übersetzungskompetenz von Schülern im Lateinunterricht durch die gezielte Einführung und Anwendung systematischer Texterschließungsverfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Mittelpunkt stehen die Strukturierung des Übersetzungsvorgangs, der Vergleich verschiedener methodischer Erschließungsansätze sowie deren praktische Erprobung in einer konkreten Unterrichtssequenz.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Schülern, die Schwierigkeiten beim Übersetzen zeigen, ein methodisches Instrumentarium an die Hand zu geben, um den Übersetzungsprozess von einem chaotischen, "Wort-für-Wort"-Vorgehen in einen strukturierten, verständnisorientierten Prozess zu überführen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird ein handlungsorientierter Ansatz gewählt, der theoretische Erschließungsmethoden (insbesondere das Lineare Dekodieren nach Glücklich) mit praktischen Übungsphasen, computergestützten Übersetzungsprotokollen und reflexiven Instrumenten wie Flussdiagrammen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Lerngruppe, die methodische Sequenzplanung sowie die detaillierte Auswertung und Analyse der durchgeführten Unterrichtsstunden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die "Übersetzungskompetenz", das "Lineare Dekodieren" (LD), die Unterscheidung zwischen "Dekodierung" und "Rekodierung" sowie die "Strukturierung des Übersetzungsvorgangs".

Welche Rolle spielt Caesar in diesem Kontext?

Caesar dient als thematischer Ankerpunkt ("Lebensbilder"), der es ermöglicht, verschiedene antike Prosatexte zu verknüpfen, ohne in eine fragmentierte "Häppchenlektüre" zu verfallen.

Wie bewertet der Autor den Erfolg der Maßnahme?

Die Evaluation zeigt, dass die Grundlagen für ein strukturierteres Vorgehen gelegt werden konnten, wobei die Nachhaltigkeit der komplexen textlinguistischen Verfahren eine längerfristige und kontinuierliche Übung erfordert.

Warum ist das "Lineare Dekodieren" für diese Lerngruppe besonders geeignet?

Das Verfahren ermöglicht einen linearen, am Satzbau orientierten Zugriff, der den Schülern hilft, sich vom ineffektiven isolierten Wort-für-Wort-Übersetzen zu lösen und stattdessen den Informationsfluss des Satzes logisch zu erfassen.

Was sind die Grenzen der dargestellten Methode?

Die Arbeit stellt fest, dass methodische Verfahren fehlende grundlegende Kenntnisse in Grammatik und Vokabular nicht vollständig kompensieren können und dass die Komplexität der textlinguistischen Erschließungsoperationen hohe kognitive Anforderungen an die Schüler stellt.

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Detalles

Título
Erprobung ausgewählter Texterschließungsverfahren im Rahmen der thematischen Lektüre "Lebensbilder am Beispiel der antiken Persönlichkeit Caesar"
Subtítulo
Förderung der Entwicklung der Übersetzungskompetenz
Calificación
2,0
Autor
Johanna Grogert (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
53
No. de catálogo
V477144
ISBN (Ebook)
9783668940437
ISBN (Libro)
9783668940444
Idioma
Alemán
Etiqueta
Caesar Übersetzungsstategie Textanalyse Sueton Cicero Eutrop Dekodieren Cleopatra Biografie Texterschließugsverfahren Konstruktionsmethode Methode Vokabeln selbständig Schülerorientiert Abitur Subjekt Prädikat transphrastische Methode lineares Dekodieren Satzanlayse Semantik Prädikate Objekte Lerngruppenanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johanna Grogert (Autor), 2008, Erprobung ausgewählter Texterschließungsverfahren im Rahmen der thematischen Lektüre "Lebensbilder am Beispiel der antiken Persönlichkeit Caesar", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/477144
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