Planung eines Beweglichkeitstrainings


Einsendeaufgabe, 2018

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 PERSONENDATEN

2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG

3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING

4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING

5 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA: EFFEKTE DES DEHNENS AUF DIE BEWEGUNGSREICHWEITE BZW. AUF DIE DEHNUNGSSPANNUNG

6 LITERATURVERZEICHNIS

7 TABELLENVERZEICHNIS

1 Personendaten

Tab. 1: Allgemeine Daten zur Person

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Daten zur Ermittlung des Gesundheitszustandes

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da die Person untrainiert ist, kann man anhand des errechneten BMI-Wertes, von einem absoluten Normalgewicht ausgehen. Der Blutdruck, sowie der Ruhepuls, liegen gerade noch im Normalbereich, stellen aber keine Risikofaktoren dar. Dass diese beiden Para- meter nicht im optimalen Bereich liegen, lässt sich auf ein untrainiertes Herz-Kreislauf- System zurückführen. Des Weiteren weist die Person keine orthopädischen, wie inter- nistischen Probleme auf und unterliegt keiner regelmäßigen Medikamenteneinnahme.

Somit sind keinerlei Risikofaktoren festzustellen, die Person lässt sich folglich uneinge- schränkt trainieren.

2 Beweglichkeitstestung

Mit der Testperson wurde ein manueller Beweglichkeitstest nach Janda (2000) durchge- führt. Bei diesem Testverfahren werden 5 Muskelgruppen in verschiedenen Übungen, wie folgend erklärt, getestet.

- Brustmuskulatur (M. pectoralis major): Hierbei nimmt der zu Testende eine Rü- ckenlage auf einer Liege ein. Die Beine werden angewinkelt (um das Becken zu fixieren) und die Füße haben Kontakt mit der Auflagefläche. Der Tester gewähr- leistet, durch leichten Zug mit der Hand/Unterarm, in diagonaler Richtung von der zu testenden Seite hin weg, eine Stabilisierung im Oberkörper/Brustbereich. Der zugehörige Arm ist im Schultergelenk abgespreizt und nach außen rotiert, und es besteht ein 90° Beugewinkel im Ellenbogengelenk. Als Messbereich ist die Position des Oberarmes zur Horizontalen gegeben. Während des Tests darf kein Abfälschen durch Beckeabhebung oder Hohlkreuz im Lendenwirbelsäulen- bereich passieren. Durch Anwinkeln der Beine und Anspannen der Bauchmus- kulatur kann dem vorgebeugt werden.
- Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas): Der Proband nimmt eine Rücken- lage auf einer Liege ein. Das Gesäß schließt mit dem Rand der Liege ab. Beide Beine hängen vorne über. Nun wird ein Bein maximal Richtung Körper heran- gezogen und das andere Bein bleibt im Überhang. Hierbei beobachtet der Tester die Hüftflexion des überhängenden Beines. Die Position des Oberschenkels im Verhältnis zur Körperlängsachse, der Hüftbeugewinkel, ist hierbei der Messbe- reich. Zu beachten gilt, dass ein Abheben des Beckens, oder ein Hohlkreuz im Lendenwirbelsäulenbereich, das Ergebnis verfälschen, dies sollte vermieden werden. Durch den Zug am angewinkelten Bein (zur maximalen Hüftflexion) kann die Lendenwirbelsäule und das Becken größtenteils stabilisiert werden. Wenn der Proband das angewinkelte Bein selbst heranzieht, kann der Tester eine freie Hand unter die LWS des Probanden legen. Wenn dieser nun Druck auf die Hand ausübt, kann so zusätzlich eine Stabilisierung erreicht werden.
- Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris): Der Proband nimmt eine Rü- ckenlage auf einer Liege ein. Das Gesäß schließt mit dem Rand der Liege ab. Beide Beine hängen vorne über. Nun wird ein Bein maximal Richtung Körper herangezogen und das andere Bein bleibt im Überhang. Dieses wird durch den Tester im maximal möglichen Hüftflexionswinkel fixiert. Danach wird das Bein, durch den Tester, in den maximal möglichen Kniebeugewinkel geführt. Der Messbereich ist hierbei der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel. Zu be- achten gilt, dass ein Abheben des Beckens oder ein Hohlkreuz im Lendenwirbel- säulenbereich das Ergebnis verfälschen, dies sollte vermieden werden. Durch den Zug am angewinkelten Bein (zur maximalen Hüftflexion) kann die Lenden- wirbelsäule und das Becken größtenteils stabilisiert werden. Die Beugung im Kniegelenk darf nicht durch äußere Umstände (z.B. Rand der Liege) behindert werden.
- Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales): Der Proband nimmt eine Rückenla- ge auf einer Liege ein. Das nicht zu testende Bein wird im Hüft- und Kniegelenk gebeugt und aufgestellt. Das zu testende Bein wird im Kniegelenk gestreckt und anschließend durch den Tester in die maximal mögliche Hüftflexion geführt. Die Patella bleibt bei dieser Fixierung frei! Zu beachten gilt, dass ein Abheben des Beckens oder ein Hohlkreuz das Ergebnis verfälschen, dies sollte vermieden werden. Außerdem muss das zu testende Bein stets gestreckt bleiben. Auch das angewinkelte Bein darf seine Ausgangsposition nicht verlassen.
- Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae): Der Proband liegt in Rückenlage auf ei- ner Liege. Das zu testende Bein ist gestreckt und das Gegenbein steht angewin- kelt auf der Unterlage. Die distale Hälfte des Unterschenkels ragt über die Liege heraus. Mit der einen Hand greift der Tester den Fuß distal am Fersenbein und mit der anderen Hand von der Fußaußenkante her. Der Tester übt einen Zug über die Ferse aus und zieht distalwärts. Mit dem Daumen der anderen Hand schiebt der Tester den Vorfuß mit leichtem Druck Richtung Schienbein. (Soll der M. Soleus isoliert getestet werden, wird nach Erreichen der maximalen Dorsalex- tension das Kniegelenk gebeugt.) Nun versucht der Tester das Bewegungsaus- maß zu vergrößern. Beachtet wird hierbei, dass kein Druck mit dem Daumen in der Mitte, sondern außerhalb der Fußsohle, am Fußrand ausgeübt wird, da sonst eine reflektorische Anspannung in der Zielmuskulatur eintritt und das Ergebnis verfälscht wird. Entscheidend bei dieser Testung ist der Zug an der Ferse, wel- che durch den Druck auf die Fußsohle nur ergänzt wird.

Tab. 3: Beweglichkeitstestung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Insgesamt weist der Proband eine recht gute Beweglichkeit auf. Vor allem im Oberkör- per (Brustbereich) und in der Wadenmuskulatur ist er sehr beweglich, dort wurde in beiden Fällen Stufe 0 erreicht. Leichte Bewegungsdefizite ließen sich im Bereich Hüft- beugemuskulatur und Oberschenkelmuskulatur (M. rectus femoris/Mm. ischiocrurales) feststellen. Dort wurde durchweg Stufe 1 erreicht. Da der Proband relativ jung ist, weist er eine eher gute Beweglichkeit auf. Allerdings kann man schon leichte Beweglichkeitsdefizite feststellen, die einer untrainierten Muskulatur zu schulden sind. Dies würde sich mit der Zeit verschlechtern, wenn kein gezieltes Training angewandt wird.

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

Tab. 4: Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Ausführung der Dehnübungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Planung eines Beweglichkeitstrainings
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V478169
ISBN (eBook)
9783668962552
ISBN (Buch)
9783668962569
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingslehre, Trainingslehre III, T3, dhfpg, Beweglichkeitstraining, Mobilität, Dehnen, Dehnprogramm, Einsendearbeit, Koordinationstraining, Beweglichkeitstestung
Arbeit zitieren
Dominik Conrad (Autor), 2018, Planung eines Beweglichkeitstrainings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478169

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