Diese Arbeit ist eine Untersuchung zum Thema Mobilitätsmanagement. Dabei geht es um dessen Ziele, Maßnahmen und Handlungsfelder. Konkret soll dies anhand der "Stadtverwaltung Bottrop" veranschaulicht werden.
Schon seit geraumer Zeit geistert das "Mobilitätsmanagement" (MM) durch die Fachkreise der Verkehrsexperten in Deutschland. In den letzten Jahren rückte dieses Thema mehr und mehr in den Fokus der Allgemeinheit, nicht zuletzt durch die landesweite Diskussion um Dieselfahrverbote in Großstädten. Auch an der Stadt Bottrop ging dieses Thema nicht spurlos vorbei. Als Lösung wird häufig das Mobilitätsmanagement ins Spiel gebracht, wie auch in meinem untersuchtem Praxisbeispiel der Stadtverwaltung Bottrop. Doch wo kommt dieses MM eigentlich her? Und wo liegt der Unterschied zur traditionellen Verkehrsplanung? Diese Fragen will ich im folgenden Text unter Einbeziehung historischer Gesichtspunkte sowie realen Praxisbeispielen beantworten und dabei vor allem auf die Frage eingehen, ob das MM sich zur traditionellen Verkehrsplanung als Ergänzung oder Kannibale versteht.
Die Verkehrsplanung und das Mobilitätsmanagement sind dabei zwei verschiedene Annäherungen an das Problem, jedoch aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Mobilitätsmanagement?
- Historischer Überblick
- Definition
- Verkehrsplanung
- Mobilitätsmanagement
- Unterschiede
- Erklärung anhand des Praxisbeispiels „Stadt Bottrop“
- Allgemeines über das Projekt
- Ziele und Zielgruppen
- Akteure
- Interventionsstrategien und Maßnahmen
- Erste Ergebnisse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beleuchtet das Thema Mobilitätsmanagement im Kontext der Verkehrsplanung. Er untersucht die historischen Entwicklungen der Verkehrsplanung, definiert den Begriff Mobilitätsmanagement und setzt ihn in Relation zur traditionellen Verkehrsplanung. Darüber hinaus werden die Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen herausgestellt. Als praxisnahes Beispiel dient das Mobilitätsmanagement-Projekt der Stadt Bottrop.
- Entwicklung der Verkehrsplanung
- Definition und Bedeutung von Mobilitätsmanagement
- Unterschiede zwischen Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement
- Praktische Anwendung von Mobilitätsmanagement in Bottrop
- Bewertung der Ergebnisse und Potenziale des Mobilitätsmanagements
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema Mobilitätsmanagement ein und stellt den Kontext der landesweiten Diskussion um Dieselfahrverbote dar. Es wird die Frage gestellt, ob Mobilitätsmanagement eine Ergänzung oder eine Alternative zur traditionellen Verkehrsplanung darstellt.
- Kapitel 2 bietet einen historischen Überblick zur Entwicklung der Verkehrsplanung und zeichnet die Entwicklung des Begriffs „Mobilitätsmanagement“ nach. Es werden Definitionen für Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement gegeben, die sich auf die unterschiedlichen Ansätze in Bezug auf Angebot und Nachfrage fokussieren.
- Kapitel 3 erläutert das Mobilitätsmanagement-Projekt in der Stadt Bottrop. Dabei werden die Ziele, die Zielgruppen und die wichtigsten Akteure des Projekts vorgestellt. Zudem werden die eingesetzten Interventionsstrategien und Maßnahmen beschrieben.
Schlüsselwörter
Mobilitätsmanagement, Verkehrsplanung, Verkehrsexperten, Dieselfahrverbote, historische Entwicklung, Angebot und Nachfrage, Interventionsstrategien, Praxisbeispiel, Stadt Bottrop, Betriebliches Mobilitätsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptunterschied zwischen traditioneller Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement?
Verkehrsplanung fokussiert oft auf das Angebot (Infrastruktur), während Mobilitätsmanagement stärker die Nachfrage und das Verhalten der Nutzer beeinflussen will.
Warum wird Bottrop als Praxisbeispiel für Mobilitätsmanagement herangezogen?
Die Stadtverwaltung Bottrop nutzt Mobilitätsmanagement als Lösungsansatz für aktuelle Verkehrsprobleme, wie etwa die Diskussion um Dieselfahrverbote.
Welche Ziele verfolgt das Mobilitätsmanagement in Kommunen?
Ziele sind unter anderem die Reduzierung von Emissionen, die Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel und eine effizientere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur.
Was versteht man unter Interventionsstrategien im Mobilitätsmanagement?
Dies sind gezielte Maßnahmen und Anreize, um die Verkehrsmittelwahl der Zielgruppen (z.B. Mitarbeiter oder Bürger) nachhaltig zu verändern.
Ist Mobilitätsmanagement eine Ergänzung oder ein Konkurrent zur Verkehrsplanung?
Die Arbeit untersucht, ob MM als notwendige Ergänzung fungiert oder traditionelle Planungsansätze verdrängt („Kannibale“).
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Was ist Mobilitätsmanagement und wie funktioniert es?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478218