Die Arbeit handelt von einer Erstellung eines Kurskonzeptes nach dem Leitfaden für Prävention. Das Handlungsfeld Stressmanagement wird bearbeitet und der psychische Gesundheitszustand wird analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMASSNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebotes
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme
1.6.1 Analyse der Stressoren in Freizeit und Beruf
1.6.2 Vermitteln von individuellen Stressbewältigungsstrategien
1.6.3 Vermittlung von psychophysiologischen Entspannungsmethoden
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Konzeption einer Präventionsmaßnahme zur Stressbewältigung für berufstätige Frauen mit Kindern im Alter von 30 bis 44 Jahren. Ziel ist es, ein evidenzbasiertes Kursprogramm zu entwickeln, das Teilnehmerinnen dabei unterstützt, Stressoren in Beruf und Alltag zu identifizieren, individuelle Bewältigungsstrategien zu erlernen und Entspannungstechniken zur langfristigen Gesundheitsförderung in ihren Alltag zu integrieren.
- Entwicklung eines strukturierten 8-Wochen-Präventionskurses („Stessfrei zwischen Kindern und Karriere“).
- Anwendung des multimodalen Stressmanagement-Ansatzes nach dem GKV-Leitfaden.
- Vermittlung kognitiv-behavioraler Stressbewältigungsstrategien und Problemlösetechniken.
- Einsatz von Entspannungsmethoden wie Progressiver Muskelrelaxation (PMR) und Traumreisen.
- Implementierung von Evaluationsinstrumenten zur Messung des langfristigen Kurserfolgs.
Auszug aus dem Buch
1.3 Bedarf
Im allgemeinen ist Stress ein „als unangenehm empfundener Zustand, der von der Person als bedrohlich, kritisch, wichtig und unausweichlich erlebt wird. Er entsteht besonders dann, wenn die Person denkt, dass sie ihre Aufgaben nicht bewältigen kann“ (Joiko, Schmauder, Wolff, 2010)
Lazarus stellte, in den 1960er Jahren, das transaktionale Stressmodell auf. Dieses Modell ist das erste, das Stress als ein dynamisches Beziehungsgeschehen der Person in seiner Auseinandersetzung mit der Umwelt definiert (Tameling, 2004). Stress stellt Anforderungen an die Person, die diese mit ihren verfügbaren Ressourcen entweder bewältigen oder nicht bewältigen kann.
Der Bedarf für ein geeignetes Stressmanagement im Präventionsbereich nimmt immer weiter zu. „Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst – unabhängig davon, ob beruflich oder privat. Ein knappes Viertel der Bevölkerung, 23 Prozent, gibt sogar an, häufig gestresst zu sein“ (TK, 2016, S. 6).
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMASSNAHME: Dieses Kapitel definiert den Bedarf, die Zielgruppe und die übergeordneten Ziele der Präventionsmaßnahme auf Basis wissenschaftlicher Stressmodelle und aktueller Gesundheitsdaten.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird der organisatorische Rahmen des 8-wöchigen Kurses, einschließlich Ressourcenbedarf, Zielgruppenanforderungen und Qualifikationsprofilen der Kursleiter, festgelegt.
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Dieser Abschnitt bietet einen detaillierten Verlaufsplan der acht Kurseinheiten, unterteilt in Theorie-, Praxis- und methodische Umsetzungsaspekte.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel beschreibt die wissenschaftlich fundierten Instrumente wie TK-Fragebögen und Cortisol-Messungen zur Überprüfung der Kursziele.
Schlüsselwörter
Stressmanagement, Präventionsmaßnahme, GKV-Leitfaden, Progressive Muskelrelaxation, Work-Family-Konflikt, Gesundheitsförderung, Stressoren, kognitiv-behaviorale Strategien, psychische Gesundheit, Stressbewältigungskompetenzen, Zeitmanagement, Traumreise, Burn-Out-Prävention, Work-Life-Balance, psychophysiologische Entspannung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit entwickelt ein strukturiertes Präventionskonzept für berufstätige Frauen mit Kindern im Alter zwischen 30 und 44 Jahren, um den wachsenden Belastungen durch den "Work-Family-Konflikt" entgegenzuwirken.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Sensibilisierung für Stressoren, kognitiv-behaviorale Stressbewältigung, Zeitmanagement sowie die praktische Anwendung von Entspannungstechniken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung von Stressbewältigungskompetenzen und der Transfer dieser Strategien in den beruflichen und familiären Alltag der Teilnehmerinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf dem multimodalen Stressmanagement nach dem GKV-Leitfaden und integriert evidenzbasierte Methoden wie Progressive Muskelrelaxation (PMR) und kognitives Problemlösetraining.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltlich-organisatorische Grobplanung sowie eine methodische Detailplanung der acht Kurseinheiten inklusive entsprechender Evaluationsverfahren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Work-Family-Konflikt, Progressive Muskelrelaxation und Präventionsgesetz.
Warum wurde die Zielgruppe der 30- bis 44-jährigen Frauen gewählt?
Diese Gruppe weist laut Studien der Techniker Krankenkasse eine besonders hohe Belastung durch die Vereinbarkeit von Familie und Karriere auf und zeigt ein großes Interesse an Maßnahmen zur Stressreduktion.
Welchen Stellenwert nimmt die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ein?
Die PMR wird als zentrale Entspannungsmethode eingesetzt, da sie muskuläre Spannungsgrade effektiv beeinflusst und sowohl im privaten Umfeld als auch am Arbeitsplatz angewendet werden kann.
Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
Die Evaluation erfolgt durch standardisierte Fragebögen (TICS, TK-Fragebogen) und durch die Messung biologischer Stressparameter wie Cortisol im Speichel im Tagesverlauf.
Wie unterscheidet sich diese Maßnahme von anderen Kursen?
Durch die spezifische Ausrichtung auf "Stressfreiheit zwischen Kindern und Karriere" kombiniert das Programm berufliche Anforderungen mit den spezifischen Bedürfnissen des Familienlebens.
- Arbeit zitieren
- Carla Schillings (Autor:in), 2019, Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramm in dem Handlungsfeld Stressmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478229