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Möglichkeiten der Hilfe für dicke Kinder

Title: Möglichkeiten der Hilfe für dicke Kinder

Diploma Thesis , 2005 , 92 Pages , Grade: 2

Autor:in: Diplom Pädagogin Ana Crasmareanu (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Nach der World Health Organization (WHO) zählen die Folgen von Adipositas zu den häufigsten Todesursachen. Adipositas ist somit die größte Herausforderung für die öffentliche Gesundheit im 21. Jahrhundert. In einigen Beiträgen wird sogar von einer Epidemie gesprochen, die immense gesellschaftliche und ökonomische Auswirkungen für Deutschland hat.

Fraglich angesichts dieser erschreckenden Meldung ist doch, warum wir im täglichen Leben mit präventiven Maßnahmen hinsichtlich Aids, Alkohol, Drogen etc. konfrontiert werden jedoch nie ein Wort über Adipositas zu vernehmen ist. Weder in der Fernsehwerbung noch auf Plakaten wird man mit dem Problem, dass sich so rapide ausbreitet und ein so hohes Sterberisiko mit sich zieht vertraut gemacht.

Warum aber kommt es überhaupt zu Adipositas? Was ist denn mit Adipositas eigentlich gemeint? Gibt es Möglichkeiten um diesem Problem entgegen zu wirken?

Das Ziel meiner Arbeit ist es, die Möglichkeiten der Hilfe für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Epidemiologie

2.1. Definition von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter

2.2. Klassifikation der Adipositas

2.3. Binge Eating Disorder

3. Methoden zur Bestimmung von Übergewicht

3.1. Der Body Mass Index

3.2. Die Broca Formel

3.3. Hautfaltendickemessung

3.4. Weitere Methoden

4. Ursachen und Faktoren zur Entstehung von Adipositas im Kindes- und Jugendalter

4.1. Genetische Ursachen

4.2. Organische Ursachen

4.3. Die Persönlichkeit als mögliche Ursache

4.4. Ernährung

4.4.1. Energieverbrauch und Stoffwechsel

4.4.2. Fett macht fett?

4.5. Psychosoziale Ursachen

4.5.1. Ernährungsverhalten innerhalb der Familie

4.5.2. Emotionales Klima in der Familie

4.5.3. Verwöhnende Erziehung

4.5.4. Bewegungsverhalten innerhalb der Familie

4.6. Weitere mögliche Ursachen

4.6.1. Veränderte Kindheit

4.6.2. Schönheitsideale in der Gesellschaft

4.6.3. Stichwort „Kinderlebensmittel“

5. Folgen und Konsequenzen von Adipositas im Kindes- und Jugendalter

5.1. Gesundheitliche Auswirkungen der Adipositas im Kindes- und Jugendalter

5.2. Psychosoziale Auswirkungen der Adipositas im Kindes- und Jugendalter

6. Die Familie

6.1. Veränderung der Essgewohnheiten

6.2. Das Ampelsystem

7. Therapiemöglichkeiten

7.1. Ambulante Behandlung

7.2. Stationäre Behandlung

7.3. Pharmakotherapie und Chirurgie

7.4. Multimodale Interventionsprogramme

7.5. Diät

7.6. Ernährungstherapie

7.7. Bewegungstherapie

7.7.1. Psychomotorik

7.8. Verhaltenstherapie

8. Therapieprogramme

9. Obeldicks Datteln

9.1. Ergebnisse des Schulungsprogramms OBELDICKS

10. Fitoc

10.1. Ergebnisse des Interventionsprogramms FITOC

11. Vergleich der Programme

12. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten der Hilfe für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche aufzuzeigen, indem wissenschaftliche Grundlagen analysiert sowie aktuelle Therapieansätze und Interventionsprogramme kritisch gegenübergestellt werden.

  • Epidemiologische Entwicklung von Übergewicht im Kindesalter
  • Ursachenanalyse (genetisch, organisch, psychosozial, gesellschaftlich)
  • Gesundheitliche und psychosoziale Folgen der Adipositas
  • Rolle der Familie bei der Prävention und Therapie
  • Vergleich der Therapieprogramme OBELDICKS und FITOC

Auszug aus dem Buch

4.6.1. Veränderte Kindheit

Um von einer veränderten Kindheit sprechen zu können, sollte man zunächst einmal auch beachten, dass sich die familiären Bedingungen im Laufe der Jahre verändert haben. Als dominierenden Familientyp kann man heutzutage die Einkind- Familie sehen. Des Weiteren sollte auch berücksichtigt werden, dass jede 3. Ehe geschieden wird. Die Schuldgefühle der Scheidungskinder, die je nach Geschlecht und Alter variieren, werden ebenfalls häufig durch Essen versucht zu kompensieren (vgl. Birkholz/ Dinges 1999, S. 15ff in Grau 2003, S. 9).

Heutzutage gibt es immer häufiger Schlüsselkinder, die schon in jungen Jahren selber für ihr Mittagessen verantwortlich sind, weil beide Eltern berufstätig sind. Fertigprodukte stehen in solchen Fällen natürlich an vorderster Stelle, da sie relativ einfach zu handhaben sind und in ihrer Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Dass diese Produkte oftmals viel zu viel Fett enthalten, wird wenn überhaupt dadurch wettgemacht, dass man neuerdings überall Produkte kaufen kann, auf denen sich so genannte „points“ befinden. In extra angefertigten point- Tabellen kann man dann sehen, wie viele „points“ man über den Tag hinweg essen darf, um nicht zuzunehmen. Somit ist das Gewissen beruhigt und in manchen Fällen sogar die Unwissenheit über unsere Nahrungsprodukte vertieft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Problem der zunehmenden Adipositas bei Kindern ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Hilfsmöglichkeiten für Betroffene aufzuzeigen.

2. Epidemiologie: Das Kapitel beschreibt den besorgniserregenden Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen und definiert die medizinischen Fachbegriffe.

3. Methoden zur Bestimmung von Übergewicht: Es werden verschiedene anthropometrische und labormedizinische Messmethoden vorgestellt, wobei der Body Mass Index (BMI) als gängigste Methode für Kinder kritisch betrachtet wird.

4. Ursachen und Faktoren zur Entstehung von Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Hier werden komplexe Ursachenfaktoren beleuchtet, die von genetischen Dispositionen über das Ernährungsverhalten und psychosoziale Familieneinflüsse bis hin zu gesellschaftlichen Schönheitsidealen reichen.

5. Folgen und Konsequenzen von Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel erläutert die gravierenden gesundheitlichen Langzeitfolgen wie das metabolische Syndrom sowie die belastenden psychischen Auswirkungen der sozialen Ausgrenzung.

6. Die Familie: Es wird hervorgehoben, dass Eltern eine zentrale Rolle bei der Gewichtsreduktion spielen, insbesondere durch die Vorbildfunktion bei Ernährung und Bewegung.

7. Therapiemöglichkeiten: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Behandlungsformen wie ambulante und stationäre Programme, Bewegungstherapie und verhaltenstherapeutische Ansätze.

8. Therapieprogramme: Es werden die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) als Standard für wirksame Interventionsprogramme eingeführt.

9. Obeldicks Datteln: Detaillierte Beschreibung des OBELDICKS-Programms, das durch eine Kombination aus Bewegung, Ernährung und Verhaltenstherapie langfristige Erfolge anstrebt.

10. Fitoc: Vorstellung des Freiburger Interventionsprogramms FITOC, das durch eine 1-jährige Schulung und wissenschaftliche Evaluation nachhaltige Verhaltensänderungen erzielen möchte.

11. Vergleich der Programme: Eine strukturierte Gegenüberstellung der beiden Interventionsprogramme hinsichtlich Organisation, Therapieinhalten und Kostenstruktur.

12. Schlusswort: Das Fazit betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Intervention und einer ganzheitlichen familiären Einbindung zur Bewältigung der Adipositas-Epidemie.

Schlüsselwörter

Adipositas, Kindesalter, Übergewicht, Ernährungsumstellung, Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie, OBELDICKS, FITOC, Familienalltag, Prävention, BMI, Gesundheit, Lebensqualität, Essstörungen, Stoffwechsel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen, gesundheitlichen Folgen und Hilfsmöglichkeiten für übergewichtige Kinder und Jugendliche.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Der Fokus liegt auf der Epidemiologie, den Ursachen (psychosozial, genetisch), den Folgen sowie der Wirksamkeit von Therapieprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, effektive Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen, wie adipöse Kinder langfristig ihr Gewicht stabilisieren und gesundheitliche Risiken senken können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie dem Vergleich klinischer Interventionsstudien, wie etwa der DONALD-Studie oder Evaluationen zu den Programmen OBELDICKS und FITOC.

Was wird im Hauptteil der Arbeit vermittelt?

Es werden fundierte Wissensgrundlagen zu Adipositas vermittelt, Faktoren der familiären Sozialisation analysiert und spezifische therapeutische Programme im Detail bewertet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Adipositasprävention, Ernährungsumstellung, multimodale Interventionsprogramme und die familiäre Lebenswelt.

Welches Programm wird im OBELDICKS-Kapitel genauer beschrieben?

Das Programm OBELDICKS aus Datteln, das in Kooperation mit Krankenkassen entwickelt wurde und auf einer Kombination aus Sport-, Ernährungs- und Verhaltensschulung basiert.

Warum spielt die familiäre Situation eine so große Rolle?

Die Familie fungiert als wichtigstes Modell für Essverhalten und körperliche Aktivität, weshalb eine Einbindung der Eltern als entscheidender Faktor für den Therapieerfolg gilt.

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Details

Title
Möglichkeiten der Hilfe für dicke Kinder
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
2
Author
Diplom Pädagogin Ana Crasmareanu (Author)
Publication Year
2005
Pages
92
Catalog Number
V47909
ISBN (eBook)
9783638447492
Language
German
Tags
Möglichkeiten Hilfe Kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Pädagogin Ana Crasmareanu (Author), 2005, Möglichkeiten der Hilfe für dicke Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47909
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