Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Aspekten der Selbstwirksamkeitserwartung im Bereich der gesunden Ernährung. In diesem Rahmen wird über die Entstehung und Präventions- und Interventionsprogramme von Bulimia nervosa informiert. Außerdem wird beispielhaft der Verlauf eines Beratungsgesprächs vorgestellt und auf die Rolle des Beraters eingegangen.
Selbstwirksamkeitserwartung oder auch Kompetenzerwartung bezeichnet die Anforderung an sich selbst, mit Hilfe vorhandener Möglichkeiten eine erhoffte Handlung selbständig auf effektive Weise bewältigen zu können. Diese Kompetenz kann auch unter schwierigen Bedingungen, als der Glauben, in die eigene Handlungsweise verstanden werden. Menschen, die die Kompetenz besitzen, positiv in ihr eigenes Können zu vertrauen, haben demnach eine gesteigerte Selbstwirksamkeitserwartung.
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabe 1- Selbstwirksamkeitserwartung
1.1 Definition von Selbstwirksamkeitserwartung
1.2 Selbstwirksamkeitserwartung zum Thema gesunde Ernährung
1.3 Zwei wissenschaftliche Studien zum Thema „Selbstwirksamkeitserwartung“
1.3.1 Kritischer Vergleich
2 Literaturrecherche zu Bulimia nervosa
2.1 Definition Bulimia nervosa
2.2 Entstehung von Bulimia nervosa
2.3 Theoretische Grundlagen
2.4 Überblick über aktuelle Daten und Fakten
2.5 Prävention- und Interventionsprogramme
2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung
3 Aufgabe 3 – Beratungsgespräch
3.1 Das Transtheoretische Modell in Bezug auf Fallbeispiel 1
3.1.1 Gesundheitspsychologische Ziele im Verlauf der Beratung
3.2 Rolle des Beraters
3.2.1 Haltung in der Beratung
3.2.2 Kommunikation in der Beratung
3.3 Das Beratungsgespräch
3.3.1 Auflistung der angewandten Werkzeuge
3.3.2 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der psychologischen Analyse von Gesundheitsverhalten im Kontext von Ernährung und Essstörungen sowie der praktischen Anwendung beratungstheoretischer Modelle in der Gesundheitsförderung. Das primäre Ziel ist es, die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung bei Verhaltensänderungen zu beleuchten, aktuelle Erkenntnisse zur Bulimia nervosa zusammenzufassen und die praktische Durchführung eines Beratungsgesprächs auf Basis des Transtheoretischen Modells zu illustrieren.
- Selbstwirksamkeitserwartung und deren Messung
- Pathogenese und Prävention von Bulimia nervosa
- Das Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung
- Kompetenzen und Haltung in der gesundheitsorientierten Beratung
- Zielformulierung mit der SMART-Methode
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Gesprächsverlauf
Am Empfang steht um 10 Uhr Frau M., die einen Termin für ein Beratungsgespräch hat. Von einer Kollegin am Empfang wurden schon alle Kontaktdaten aufgenommen. Ich ( V. H., ihre Beraterin) werde Frau M. jetzt zu Ihrem Beratungsgespräch abholen und in mein Büro begleiten.
Frau H.: „ Guten Morgen, sind Sie Frau M. ?“
Frau M.: „ Hallo, ja ich bin Frau M.“
Frau H.: „ Schön Sie kennenzulernen, mein Name ist H. und ich bin Ihre Beraterin.
Frau M.: „ Vielen Dank für den schnellen Beratungstermin, aber nennen Sie mich doch bitte E., sonst fühle Ich mich so alt (lacht).“
Frau H.: „ Sehr gerne E., ich heiße V.. E. ich würde vorschlagen, dass wir in mein Büro gehen, da können wir alles in Ruhe besprechen.“
Frau M.: „ Einverstanden“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Aufgabe 1- Selbstwirksamkeitserwartung: Theoretische Definition und empirische Untersuchung der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext gesunder Ernährung sowie ein Vergleich zweier relevanter Studien.
2 Literaturrecherche zu Bulimia nervosa: Detaillierte Darstellung der Definition, Entstehung, theoretischen Grundlagen sowie präventiver Ansätze und beratungsrelevanter Konsequenzen bei Bulimia nervosa.
3 Aufgabe 3 – Beratungsgespräch: Anwendung des Transtheoretischen Modells und der SMART-Formel in einem Fallbeispiel sowie Erläuterung der beraterischen Haltung und Kommunikationsstrategien.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Bulimia nervosa, Transtheoretisches Modell, Gesundheitsberatung, Ernährungsumstellung, Verhaltensänderung, SMART-Formel, Prävention, Intervention, psychosomatische Gesundheit, Kommunikation, Beratungshaltung, Zielsetzung, Gesundheitsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die psychologischen Aspekte von Gesundheitsverhalten, insbesondere unter Berücksichtigung von Selbstwirksamkeit, Essstörungen und methodischen Ansätzen in der professionellen Gesundheitsberatung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Selbstwirksamkeitserwartung, das Krankheitsbild der Bulimia nervosa sowie Techniken zur erfolgreichen Umsetzung von Verhaltensänderungen in Beratungskontexten.
Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Fundierung und praktische Demonstration, wie Klienten durch gezielte Beratung und Anwendung psychologischer Modelle bei der Erreichung gesundheitsorientierter Lebensziele unterstützt werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden Literaturrecherchen zu klinischen Studien, deskriptive Auswertungen eigener Fragebogen-Messungen sowie die fallorientierte Anwendung des Transtheoretischen Modells und der SMART-Formel genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Selbstwirksamkeit bei der Ernährung, eine Literaturrecherche zu Essstörungen und die detaillierte Simulation eines Beratungsgesprächs anhand eines Fallbeispiels.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Selbstwirksamkeitserwartung, Bulimia nervosa, Verhaltensänderung, Gesundheitsberatung und das Transtheoretische Modell.
Wie wird das Transtheoretische Modell im Fallbeispiel eingesetzt?
Das Modell dient dazu, den aktuellen Motivationsstatus der Klientin (Stufe der Absichtsbildung) zu identifizieren und darauf aufbauend geeignete Interventionsschritte abzuleiten.
Welche Rolle spielt die SMART-Formel in der Beratung?
Die SMART-Formel wird eingesetzt, um die vagen Gesundheitswünsche der Klientin in spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte Ziele zu übersetzen und damit die Verbindlichkeit zu erhöhen.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2019, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung im Bereich der gesunden Ernährung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/480135