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Das Motiv des Traums und des Klavierspiels in Arthur Schnitzlers 'Fräulein Else'

Title: Das Motiv des Traums und des Klavierspiels in Arthur Schnitzlers 'Fräulein Else'

Term Paper , 2004 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Karin Pfundstein (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Fräulein Else von Arthur Schnitzler erschien 1924 als seine zweite "Monolognovelle", die als Nachfolger des knapp ein Vierteljahrhundert früher erschienenen Leutnant Gustl gesehen werden kann. In der Arbeit wird sowohl auf temporale als auch auf narrative Besonderheiten hingewiesen und darüber hinaus auf die beiden Motive "Traum" und "Klavierspiel" eingegangen. Besondere Aufmerksamkeit wird letzterem geschenkt: Die Arbeit zeigt, inwieweit die Aufnahme von Notenzitaten als Mittel eingesetzt wird, um Elses Zusammenbruch zu "katalysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Thematik

2. Zeitlichkeit

2.1. Das Traummotiv und der Tod

3. Erzählsituation

3.1. Das Musikzitat

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Arthur Schnitzlers Novelle "Fräulein Else" hinsichtlich ihrer temporalen und narrativen Besonderheiten, mit einem speziellen Fokus auf die Motive des Traums und des Klavierspiels, um deren katalytische Wirkung auf den Zusammenbruch der Protagonistin aufzuzeigen.

  • Analyse des Inneren Monologs und der Zeitstruktur
  • Untersuchung der Traumsequenzen als psychologisches Motiv
  • Deutung der Musikzitate als Ausdruck innerer Zustände
  • Rolle gesellschaftlicher Normen und Rollenerwartungen
  • Zusammenhang zwischen dem "Soll-Ich" und dem Scheitern der Figur

Auszug aus dem Buch

3.1. Das Musikzitat

Warum baut Schnitzler die Notenauszüge zu Ende von Fräulein Else ein? Um allein die Tatsache darzustellen, dass, während Else ins Musikzimmer tritt, eine Dame Schumanns Carnaval spielt, hätte der Innere Monolog der Else genügt. Doch Schnitzler hielt es für notwenig, die Klaviermusik für sich selbst sprechen zu lassen. Welche Funktion hat also hier das Klavier, die Musik und auch der Ort des Musiksalons?

Das Klavierspiel als Motiv zieht sich durch die ganze Novelle. Schon zu Beginn erfahren wir, dass auch Else etwas Klavier spielt, allerdings, so scheint es, ohne große Begeisterung, sondern vielmehr, weil man als Bildungsbürgerin auch Klavier spielen sollte: „Wer darf sagen, daß ich nichts gelernt habe? Ich spiele Klavier, ich kann Französisch, Englisch, auch ein bißl Italienisch[...]“.

Darüber hinaus, so Else, habe sie „ja eigentlich zu nichts Talent.“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Thematik: Einführung in den Kontext der Novelle und Formulierung der Forschungsabsicht, die Motive des Traums und Klavierspiels zu untersuchen.

2. Zeitlichkeit: Analyse der zeitlichen Struktur des Inneren Monologs und der chronologischen Wiedergabe der Ereignisse.

2.1. Das Traummotiv und der Tod: Gegenüberstellung der Traumsequenzen und deren Bedeutung für Elses Todessehnsucht und Selbstbestimmung.

3. Erzählsituation: Erörterung des personalen Erzählens und des Übergangs vom Inneren Monolog zum Stream of Consciousness.

3.1. Das Musikzitat: Untersuchung der Funktion von Notenzitaten als Ausdrucksmittel für Elses psychischen Zusammenbruch und ihre Eifersucht.

4. Schlussbemerkung: Resümee über die Wirkung des Traums und der Musikzitate als Katalysatoren für Elses finalen Lebensweg.

Schlüsselwörter

Arthur Schnitzler, Fräulein Else, Innerer Monolog, Traummotiv, Klavierspiel, Musikzitat, personale Erzählsituation, Adoleszenz, Rollenklischees, bürgerliche Gesellschaft, Selbstbestimmung, Todessehnsucht, Stream of Consciousness, Notenzitate, Psychogramm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert Arthur Schnitzlers "Fräulein Else" im Hinblick auf narrative und temporale Aspekte sowie die zentrale Bedeutung der Motive "Traum" und "Klavierspiel".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Bewusstseinsdarstellung (Innerer Monolog), die Rolle der Musik als Ausdruck psychischer Prozesse und der gesellschaftliche Druck auf die weibliche Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Klavierspiel und Musikzitate als Mittel eingesetzt werden, um Elses seelischen Zusammenbruch zu katalysieren.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Autorin wählt einen textanalytischen Ansatz, der die literarische Erzähltechnik mit einer psychologischen Deutung der Motivik verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der zeitlichen Struktur, die Deutung der Traumsequenzen und die Untersuchung der Erzählsituation sowie der Notenzitate.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Innerer Monolog, Traummotiv, Musikzitat, Rollenbild und Selbstbestimmung.

Warum spielt die Figur der Klavierspielerin eine solche Rolle?

Sie fungiert als Gegenentwurf zu Else; durch ihre musikalische Virtuosität weckt sie die Aufmerksamkeit Dorsdays, was bei Else Eifersucht und ein Gefühl der Wertlosigkeit auslöst.

Wie bewertet die Arbeit Elses Verhältnis zum Klavierspiel?

Das Klavierspiel wird als eine für Elses gesellschaftliche Schicht typische "Verpflichtung" wahrgenommen, die sie vernachlässigt hat und die ihr Scheitern an den sozialen Normen verdeutlicht.

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Details

Title
Das Motiv des Traums und des Klavierspiels in Arthur Schnitzlers 'Fräulein Else'
College
University of Tubingen  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
Grade
1,3
Author
Karin Pfundstein (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V48155
ISBN (eBook)
9783638449342
ISBN (Book)
9783638597616
Language
German
Tags
Motiv Traums Klavierspiels Arthur Schnitzlers Fräulein Else
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karin Pfundstein (Author), 2004, Das Motiv des Traums und des Klavierspiels in Arthur Schnitzlers 'Fräulein Else', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48155
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