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Qualitätsmanagement im deutschen Hochschulwesen - Die Evaluation als Mittel der Qualitätssicherung

Title: Qualitätsmanagement im deutschen Hochschulwesen - Die Evaluation als Mittel der Qualitätssicherung

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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In dieser Arbeit soll die Evaluation als ein Mittel der Qualitätssicherung (QS) an Hochschulen betrachtet werden, mit deren Charakteristik, Gestaltung und besonderen Problemstellungen sich im Folgenden befasst wird. So soll sich diese Arbeit mit der Fragestellung beschäftigen, was die Besonderheiten eines solchen Evaluationsverfahrens sind, bzw. welche Konsequenzen sich für die Hochschule im Falle einer Implementierung desselben in ein QS-Konzept ergeben. Zuerst soll eine kurze - und dadurch naturgemäß unvollständige - Behandlung der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für Qualitätssicherungsverfahren an Hochschulen erfolgen, wonach erst die Evaluation an sich, danach ein besonderes Bewertungsverfahren erläutert wird, die ‚zweistufige Evaluation’. Im Anschluss daran werden zwei Tendenzen der Einführung von QS-Systemen im Allgemeinen und der Evaluation im Speziellen aufgezeigt, woran sich die Diskussion der Eignung eines Instrumentes aus der Wirtschaft für die Führung in Qualitätssicherungsprozessen an Hochschulen anschließt.

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Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1 WARUM EVALUATION? – RAHMENBEDINGUNGEN DER QUALITÄTSSICHERUNG

1.1 GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

1.2 DIE EUROPÄISCHE EBENE

1.3 HOCHSCHULRAHMENGESETZ

2 EVALUATION – MEHR ALS EIN SCHLAGWORT

3 DIE ‚ZWEISTUFIGE’ EVALUATION – EIN MODELL DER HOCHSCHULEVALUATION

2.1 INTERNE EVALUATION

2.2 EXTERNE EVALUATION

2.3 FOLLOW-UP-MAßNAHMEN

3 HERAUSFORDERUNGEN UND ENTWICKLUNGSPOTENTIAL DER HOCHSCHULEVALUATION

3.1 STANDARDISIERUNG: VEREINHEITLICHEN UM JEDEN PREIS?

3.2 UMFASSENDE QUALITÄTSSTRUKTUR

3.3 ZIELVEREINBARUNGEN: EIN MITTEL DER QUALITÄTSSICHERUNG AN HOCHSCHULEN?

4 RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Evaluation als zentrales Instrument der Qualitätssicherung im deutschen Hochschulwesen, analysiert deren theoretische Einbettung sowie praktische Anwendung und diskutiert die Herausforderungen bei der Implementierung nachhaltiger Qualitätsstrukturen.

  • Gesellschaftliche und europäische Rahmenbedingungen der Qualitätssicherung
  • Methodik und Ablauf der zweistufigen Evaluation (interne und externe Phase)
  • Strategische Bedeutung von Follow-up-Maßnahmen für den Qualitätsentwicklungsprozess
  • Spannungsfeld zwischen Standardisierung und fachspezifischer Flexibilität
  • Zielvereinbarungen als Steuerungsinstrument zwischen Hochschulleitung und Fakultäten

Auszug aus dem Buch

2.1 Interne Evaluation

Die Phase der internen Evaluation kann als „systematisch[e] Bestandsaufnahme und Analyse der Lehre und des Studiums durch den Fachbereich“ definiert werden, d.h. Angehörige eines Fachbereiches / einer Fakultät führen eine Selbstbewertung über die Studienbedingungen bzw. die Qualität von Forschung und Lehre in ihrem eigenen Bereich durch. Dies geschieht unter der Prämisse, die Schwächen und Stärken des evaluierten Bereichs aufzuzeigen und somit den Beteiligten den Anlass:

- zur Reflexion über Qualität des Studiums und der Lehre,

- zur Kommunikation über die festgestellten positiven und negativen Gegebenheiten,

- nach Auswertung der vorangestellten Unterpunkte, die Möglichkeit der Definition konsensfähiger, auf individuelle Mängel abgestimmte Ziele bzw. Beschlüsse zu bieten.

Die Einzelbewertungen und -ergebnisse werden in einem Selbstreport zusammengefasst, dessen Adressaten die an der zweiten Phase der Evaluation beteiligten externen Gutachter sind. Hierbei erscheint nach Meinung BECKER-RICHTERs et al. notwendig, dass nicht nur der erhobene Ist-Zustand Eingang in diesen Bericht findet, sondern ebenfalls Faktoren wie „das angestrebte Ziel, die Zukunftsvisionen des Fachs bezogen auf die Organisation, das Profil sowie die Qualität von Studium und Lehre“ aufgenommen werden, um einen Überblick über die mittel- bzw. langfristigen Entwicklungsperspektiven des evaluierten Fachbereichs bzw. der Fakultät zu ermöglichen. Weiterhin kann – in Anlehnung an die letzte Strichaufzählung – der Selbstreport nicht nur Ergebnisse der internen Evaluation, sondern auch „bereits Vorschläge der Betroffenen selbst enthalten, wie man Teilaspekte der Ausbildung in dem jeweiligen Fachbereich verbessern könnte“.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Evaluationsverfahren als Instrument der Qualitätssicherung und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

1 WARUM EVALUATION? – RAHMENBEDINGUNGEN DER QUALITÄTSSICHERUNG: Dieses Kapitel erläutert den Legitimationsdruck, internationale Wettbewerbsfaktoren und gesetzliche Anforderungen, die zur Einführung der Qualitätssicherung an Hochschulen führten.

2 EVALUATION – MEHR ALS EIN SCHLAGWORT: Hier wird der Gegenstand der Hochschulevaluation definiert und die Bedeutung der Qualitätssicherung als Instrument der strategischen Hochschulführung herausgestellt.

3 DIE ‚ZWEISTUFIGE’ EVALUATION – EIN MODELL DER HOCHSCHULEVALUATION: Dieses Kapitel beschreibt das Modell aus interner Selbstbewertung, externer Begutachtung durch Peers und den daraus resultierenden Follow-up-Maßnahmen.

3 HERAUSFORDERUNGEN UND ENTWICKLUNGSPOTENTIAL DER HOCHSCHULEVALUATION: Die Herausforderungen bei der Standardisierung, die Etablierung umfassender Qualitätsstrukturen und die Nutzung von Zielvereinbarungen bilden den Kern dieses Abschnitts.

4 RESÜMEE: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen Paradigmenwechsel hin zu einer selbstgesteuerten Qualitätskultur.

Schlüsselwörter

Qualitätssicherung, Evaluation, Hochschule, Hochschulrahmengesetz, Interne Evaluation, Externe Evaluation, Zielvereinbarungen, Qualitätsmanagement, Bologna-Prozess, Leistungsbewertung, Hochschulentwicklung, Qualitätskultur, Autonomie, Steuerungsinstrument, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Evaluation als zentrales Instrument, um die Qualität in Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen sicherzustellen und weiterzuentwickeln.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen, das Modell der zweistufigen Evaluation, die Steuerung durch Zielvereinbarungen sowie der Umgang mit Standards und Qualitätsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Besonderheiten von Evaluationsverfahren aufzuzeigen und zu klären, welche organisatorischen Konsequenzen ihre Implementierung für Hochschulen mit sich bringt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und theoretische Aufarbeitung von Konzepten zur Qualitätssicherung unter Berücksichtigung hochschulpolitischer Dokumente.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des zweistufigen Evaluationsmodells sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Herausforderungen, wie etwa dem Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Autonomie.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Qualitätssicherung, Evaluation, Autonomie, Zielvereinbarungen, Hochschulrahmengesetz und Qualitätskultur.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Evaluation?

Die interne Evaluation ist eine fachbereichsinterne Selbstbewertung und Reflexion, während die externe Evaluation die fachliche Beurteilung durch externe Gutachter (Peers) umfasst.

Warum sind Zielvereinbarungen in diesem Kontext wichtig?

Sie dienen als Instrument, um Ergebnisse aus dem Evaluationsprozess in verbindliche, terminierte Maßnahmenkataloge zu überführen und so die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

Welche Bedeutung haben Follow-up-Maßnahmen?

Sie bilden die notwendige dritte Phase, da nur durch die tatsächliche Umsetzung von Ergebnissen der hohe Aufwand einer Evaluation gerechtfertigt und eine echte Qualitätsverbesserung erreicht wird.

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Details

Title
Qualitätsmanagement im deutschen Hochschulwesen - Die Evaluation als Mittel der Qualitätssicherung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,0
Author
Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V48394
ISBN (eBook)
9783638451154
Language
German
Tags
Qualitätsmanagement Hochschulwesen Evaluation Mittel Qualitätssicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author), 2005, Qualitätsmanagement im deutschen Hochschulwesen - Die Evaluation als Mittel der Qualitätssicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48394
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