Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School System, Educational and School Politics

Die Universität: Konzept, Leistungsfähigkeit, Probleme,

Title: Die Universität: Konzept, Leistungsfähigkeit, Probleme,

Term Paper , 2005 , 28 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Stefan Kuhles (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit hat das Ziel eine Lagedarstellung der deutschen Universität zu geben. Globalisierung und Internationalisierung machen auch vor dem Bildungssektor nicht halt. Die Ergebnisse bei PISA haben gezeigt, dass es in Deutschland einige Mängel gibt. Das und Debatten um die Einführung von Studiengebühren und der Juniorprofessur führten zu Forderungen nach tief greifenden Reformen der deutschen Universität. Universitäten und Studierende sehen sich einem ´Ranking- Boom´ gegenübergestellt, der alles im intra- wie im internationalen Bereich miteinander vergleicht. Hochschulen sollen sowohl die Chancengleichheit als auch die Spitzenförderung ermöglichen. Sie sollen so effizient wie möglich den enormen Bedarf aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung decken, und das, in möglichst kurzer Zeit. Oftmals wird die Frage nach steigenden Standard oder dem Aufholen zu anderen Nationen mit einer finanziellen Aufstockung des Bildungsetats in Verbindung gebracht. Aber ist mehr Geld wirklich die Lösung für die Probleme des Hochschulwesens? Gibt es überhaupt ein Problem, oder haben uns die Medien grundlos Angst gemacht? Und wie können Reform-vorschläge wie die leistungsbezogene Professorenbesoldung, die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen oder mehr Autonomie der Universitäten die Probleme lösen und Deutschland im internationalen Vergleich, wieder dahin bringen, wo wir zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren; an die Spitze der akademischen Welt. Diese Arbeit geht zunächst auf die Lage der Universität ein, indem sie ihr Konzept darstellt und ihre Leistungsfähigkeit analysiert. Danach werden die Probleme angesprochen, um Lösungsansätze zu beschreiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Grund- und Strukturdaten sowie rechtliche Grundlagen Universitätssystems

2.1 Der gesetzliche Rahmen

2.2 Die Struktur des Hochschulwesens in Deutschland

2.3 Quantitative Aspekte

3. Leistungsfähigkeit des deutschen Universitätssystems

3.1 Kriterien

3.2 Leistungsfähigkeit im internationalen Vergleich

3.3 Stärken der Universitäten

3.4 Schwächen der Universitäten

4. Probleme der deutschen Universität

4.1 Finanzierungsprobleme

4.2 Beschränkung des Hochschulzugangs

4.3 Mangelnde Eliteförderung

4.4 Kompetenzstreitigkeiten in der Föderalismusdebatte

5. Reformprozesse

5.1 Autonomie der Hochschulen

5.2 Leistungsorientierte Professorenbesoldung

5.3 Der Bolognaprozess

6. Zusammenfassung der Befunde und Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das aktuelle Konzept, die Leistungsfähigkeit sowie bestehende Probleme des deutschen Universitätssystems, um auf dieser Grundlage notwendige Reformprozesse zu bewerten und Lösungsansätze für die Zukunft aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen des deutschen Hochschulwesens.
  • Messkriterien für die Leistungsfähigkeit und deren internationaler Vergleich.
  • Finanzielle Herausforderungen und Fragen der Autonomie der Hochschulen.
  • Auswirkungen von Reformmaßnahmen wie dem Bolognaprozess und der Besoldungsreform.

Auszug aus dem Buch

3.4 Schwächen der Universitäten

Aber natürlich lassen sich diese Stärken auch in eine andere Richtung interpretieren. Der liberale Hochschulzugang hat dazu geführt, dass die Vorlesungssäle überfüllt sind. Daran leidet natürlich auch die Betreuung durch Lehrpersonal, da dieses mit der wachsenden Studentenzahl nicht adäquat gestiegen ist.

Der Grund dafür liegt im knappen Finanzhaushalt, der für Massenuniversitäten prinzipiell nicht ausgelegt ist. Die knappen finanziellen Mittel beschränken auch den Rahmen für Forschung und Entwicklung. Das führt dazu, dass es nicht so viele Publikationen von Professoren gibt, wie an anderen internationalen Einrichtungen. Auf Grund der schlechten Forschungsbedingungen wandern viele Spitzenkräfte ins Ausland ab, wo sie bessere Arbeitsbedingungen vorfinden. Der Finanzhaushalt der Universitäten hat aber nicht nur die Schwäche, dass er zu knapp ist, sondern er ist auch unflexibel. Die Universitäten bekommen einen „Globalhaushalt“ mit dem sie ihre Kosten decken müssen. Dabei ist es irrelevant, ob die Kosten gesunken sind. Küpper spricht von ´inputorientierter Kameralistik´, und meint damit, dass man auf genehmigten Mitteln der vorangegangenen Jahre besteht und darüber hinaus noch mehr Ressourcen fordert. Das geschieht teilweise unabhängig von den benötigten Leistungen. Daher kann man den Universitäten auch mangelndes Kostenbewusstsein vorwerfen.

Neben den finanziellen gibt es aber auch noch andere Gründe, warum deutsche Professoren so wenig veröffentlichen. Das Humboldtsche Ideal sieht die Verbindung von Forschung und Lehre vor. Leider sind besonders bei der Lehre die meisten Professoren wegen der gestiegenen Studentenzahlen mehr als ausgelastet. Dazu kommen die hohe Lehrbelastung von etwa vier Kursen im Semester und administrative Aufgaben. Sie haben daher nur begrenzt Zeit zur Forschung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Die Einleitung skizziert den Reformbedarf des deutschen Hochschulwesens angesichts von Globalisierung und PISA-Ergebnissen.

2. Grund- und Strukturdaten sowie rechtliche Grundlagen Universitätssystems: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die föderale Struktur des deutschen Hochschulwesens.

3. Leistungsfähigkeit des deutschen Universitätssystems: Es werden Kriterien zur Bewertung der Leistungsfähigkeit definiert und deutsche Universitäten in einen internationalen Kontext gestellt.

4. Probleme der deutschen Universität: Hier stehen die aktuellen Herausforderungen wie Finanzierung, Hochschulzugang und der Föderalismusstreit im Mittelpunkt.

5. Reformprozesse: Dieses Kapitel behandelt Lösungsansätze wie die Autonomie der Hochschulen, die neue Professorenbesoldung und den Bolognaprozess.

6. Zusammenfassung der Befunde und Perspektiven: Die Arbeit schließt mit einer Gesamtschau der Reformdiskussion und einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Hochschulwesen, Bildungspolitik, Reformprozesse, Leistungsfähigkeit, Finanzierung, Autonomie, Bolognaprozess, Professorenbesoldung, Internationalisierung, Hochschulzugang, PISA, Qualitätssicherung, Forschung und Lehre, Eliteförderung, Wettbewerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Lagedarstellung des deutschen Universitätssystems, untersucht dessen Leistungsfähigkeit, identifiziert aktuelle Probleme und beleuchtet verschiedene Reformansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die rechtlichen Grundlagen, die Finanzierung, der internationale Vergleich der Leistungsfähigkeit, die Eliteförderung sowie Strukturreformen wie der Bolognaprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die aktuelle Situation der deutschen Universitäten kritisch zu analysieren und zu bewerten, ob und wie die angestoßenen Reformen die bestehenden Herausforderungen bewältigen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die offizielle Bildungsdaten, Strukturberichte und wissenschaftliche Stellungnahmen zu Reformdebatten auswertet.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung von Stärken und Schwächen, die Untersuchung finanzwirtschaftlicher und struktureller Probleme sowie die detaillierte Vorstellung der aktuellen Reformschritte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Autonomie, Finanzierung, Internationalisierung, Qualitätssicherung und die Balance zwischen Forschung und Lehre.

Warum wird im Dokument das "20:20:60-Modell" erwähnt?

Das Modell wird im Rahmen der Autonomie der Hochschulen erläutert, da es die neuen Auswahlkriterien für den Hochschulzugang beschreibt, bei denen die Universitäten stärker als bisher über ihre Studierenden entscheiden können.

Welche Rolle spielt der Bolognaprozess für die deutschen Universitäten laut der Arbeit?

Der Prozess wird als eine wesentliche Säule zur Internationalisierung bewertet, die durch gestufte Abschlüsse (Bachelor/Master) und Modularisierung die Vergleichbarkeit und Flexibilität erhöhen soll.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Die Universität: Konzept, Leistungsfähigkeit, Probleme,
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,7
Author
Stefan Kuhles (Author)
Publication Year
2005
Pages
28
Catalog Number
V48403
ISBN (eBook)
9783638451222
ISBN (Book)
9783640474820
Language
German
Tags
Universität Konzept Leistungsfähigkeit Probleme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Kuhles (Author), 2005, Die Universität: Konzept, Leistungsfähigkeit, Probleme,, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48403
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint