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Bewegung im Musikunterricht. Eine Analyse ihrer unterstützenden Wirkung für den Lernprozess

Título: Bewegung im Musikunterricht. Eine Analyse ihrer unterstützenden Wirkung für den Lernprozess

Trabajo Escrito , 2018 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Christin Vogt (Autor)

Pédagogie - Educación musical
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der unterstützenden Wirkung von Bewegung für den musikalischen Lernprozess. Noch bis circa 1960 herrschte die Auffassung, der Vokalunterricht müsse im Musikunterricht eine Vorrangstellung haben. Das Singen als wichtigste Handlung des Musikunterrichts sollte die Auseinandersetzung mit verschiedenartigem Liedgut fördern. Die musikalische Umwelt war in dieser Zeit geprägt durch volkstümliche beziehungsweise geistliche Lieder, welche vom Musiklehrer selbst vorgetragen wurden.

Die Entwicklung der Aufnahme- und Wiedergabetechnik und die Verbreitung von Musik durch Rundfunk und andere Medien hat die Lernsituation für Schülerinnen und Schüler (SuS) jedoch verändert. Die SuS sind nicht mehr davon abhängig das zu hören, was der Musiklehrer reproduziert. Ein so entstehendes, vielfältiges Musikangebot lässt sich nicht ausschließlich mit der vokalen Wiedergabe erschließen. Der Musikunterricht musste dementsprechend auf die Veränderungen mit angepassten Lernmethoden reagieren.

In der heutigen Zeit hat sich die Lebensumwelt von Kindern auffallend verändert. Bewegungsmöglichkeiten sind eingeschränkt vorhanden bzw. werden weniger genutzt. Man liest und hört viel darüber, dass Kinder sich zu wenig bewegen und Bewegungserziehung eine immer geringe Rolle spielt. Laut dem Kinderschutzbund NRW ist der Mangel an körperlicher Aktivität mittlerweile ein bedrohliches Problem der gesamten Gesellschaft geworden. Dieser Bewegungsmangel führt nicht nur zu unzureichender, körperlicher Fitness, sondern auch zu eingeschränkter Kreativität und Leistungsfähigkeit.

Als Ursache dieser Situation benennt der Kinderschutzbund NRW vor allem die Verkleinerung der Spiel und Bewegungsräume für Kinder durch zunehmende Urbanisierung und steigenden Straßenverkehr sowie die zunehmnde Nutzung elektronischer Medien. Die Lebensräume von Kindern unterliegen demnach einem starken strukturellen Wandel.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Prozess des Lernens

2.1 Allgemeine Modelle des Lernens

2.2 Musikalisches Lernen

3 Zusammenhang zwischen Lernen und Bewegung

3.1 Sensorisch / motorisch

3.2 Psychologische und soziale Aspekte

4 Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung

4.1 Ziele des Musikunterrichts

4.2 Inhalte des Musikunterrichts

4.3 Methoden des Musikunterrichts

5 Vorstellung eines Unterrichtsentwurfs

5.1 Begründung und Wahl des Themas

5.2 Thematische Einbettung und Ziel der Unterrichtsreihe

5.3 Bedingungsanalyse

5.3.1 Aussagen zur pädagogischen Situation der Lerngruppe

5.3.2 Rahmenbedingungen

5.3.3 Lehrplan und Förderung von Kompetenzen

5.3.4 Arbeitsauftrag

5.4 Unterrichtsverlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterstützende Wirkung von Bewegung auf den musikalischen Lernprozess und leitet daraus Anforderungen für einen handlungsorientierten Musikunterricht ab. Ziel ist es, die Verknüpfung von kognitiven, sensomotorischen und sozialen Aspekten aufzuzeigen und diese theoretischen Grundlagen in einem konkreten, tanzorientierten Unterrichtsentwurf anzuwenden.

  • Prozess des allgemeinen und musikalischen Lernens
  • Zusammenhang zwischen motorischer Entwicklung und kognitiver Leistung
  • Didaktische Anforderungen an einen bewegungsorientierten Musikunterricht
  • Praktische Umsetzung durch einen Unterrichtsentwurf zum Thema Volkstänze

Auszug aus dem Buch

3 Zusammenhang zwischen Lernen und Bewegung

Bewegung ist nicht nur eine Veränderung des Körpers bezüglich Ort und Zeit. Sie ist eine motorische, gefühlsbezogene und soziale Ausprägungsform. Sie ist ein zentraler Aspekt der (kindlichen) Entwicklung. Kinder setzen sich durch Bewegung mit ihrer Umwelt auseinander. Aber was ist genau der Zusammenhang zwischen Bewegung und Bildung? In der psychomotorischen Forschung wird von einer Einheit des Denkens, Erlebens, Fühlens und Handelns ausgegangen. Bewegung wird als „Motor für die körperliche und geistige Entwicklung angesehen.“ Inhalte werden besser aufgenommen und verstanden, wenn sie bewegungs- und gegenstandsorientiert vermittelt werden. Alles, was in oder mit Bewegung gelernt wird, bleibt länger im Gedächtnis. Je mehr Sinne am Lernprozess beteiligt sind, desto besser ist das Gehirn in der Lage, Informationen zu verarbeiten. Zudem trägt die psychomotorische Gestaltung der Lernprozesse dazu bei, dass eingeschränkte Wahrnehmungs- und Bewegungsmöglichkeiten, wie sie aktuell noch häufig in Schulen vorzufinden sind, vermindert werden und damit größere Lernerfolge erzielt werden können.

Die Sensomotorik beschreibt den Kreislauf von Wahrnehmung und Bewegung. Die sensomotorische Lebensphase sind die ersten Lebensjahre eines Menschen, in welcher er hauptsächlich durch Bewegung und Handlung seine Umwelt erkundet. Die sensomotorische Ebene ist am zugänglichsten und wirkt sich zudem positiv auf die kognitive Leistung eines Lernenden aus. Gerade beim Musizieren stehen das gleichzeitige Wahrnehmen und Bewegen im Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von Bewegung im modernen Musikunterricht als Antwort auf ein verändertes Mediennutzungsverhalten und die Untrennbarkeit von Musik und körperlichem Ausdruck.

2 Prozess des Lernens: Dieses Kapitel erläutert verschiedene lerntheoretische Ansätze, insbesondere die kognitiven Stufen nach Bruner, und differenziert zwischen spontanem und organisiertem musikalischem Lernen.

3 Zusammenhang zwischen Lernen und Bewegung: Das Kapitel beleuchtet die psychomotorischen Grundlagen und verdeutlicht, warum die Einbindung des Körpers die Informationsverarbeitung und den Lernerfolg fördert.

4 Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung: Hier werden didaktische Prinzipien definiert, die Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation als zentrale Ziele und Inhalte eines modernen Musikunterrichts etablieren.

5 Vorstellung eines Unterrichtsentwurfs: Der praktische Teil konkretisiert die theoretischen Erkenntnisse durch einen Entwurf zur Unterrichtsreihe "Tanzend durch Europa" am Beispiel des Sirtaki.

Schlüsselwörter

Musikunterricht, Bewegung, Lernprozess, Sensomotorik, Psychomotorik, Handlungsorientierung, Ästhetische Erziehung, Unterrichtsentwurf, Volkstänze, Kompetenzförderung, Musikpädagogik, Körperlichkeit, Sirtaki, Musikalisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der integrativen Rolle von Bewegung im musikalischen Lernprozess und wie diese gezielt im Schulunterricht eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychomotorische Theorie des Lernens, die didaktische Gestaltung von Musikunterricht und die Umsetzung dieser Konzepte in der Schulpraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die unterstützende Wirkung von Bewegung auf das musikalische Lernen zu theoretisch fundieren und in einer praktischen Stundenplanung exemplarisch darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse lernpsychologischer und musikpädagogischer Konzepte sowie auf eine didaktische Planungsmethodik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Sensomotorik, die Anforderungen an den Musikunterricht und präsentiert einen detaillierten Unterrichtsentwurf zu europäischen Volkstänzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Musikunterricht, Bewegung, Sensomotorik, Handlungsorientierung und Kompetenzförderung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte für den Unterricht wichtig?

Die Autorin argumentiert, dass durch praktische Anteile wie Bewegung oder Instrumentenspiel die meist vernachlässigte rechte Gehirnhälfte aktiviert wird, was den ganzheitlichen Lernerfolg steigert.

Welche Rolle spielt der "Sirtaki" in dem Unterrichtsentwurf?

Der Sirtaki dient als praktisches Fallbeispiel, um Schülern durch choreografische Gestaltung und Musik die Bedeutung von Gemeinschaft und kulturellem Ausdruck näherzubringen.

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Detalles

Título
Bewegung im Musikunterricht. Eine Analyse ihrer unterstützenden Wirkung für den Lernprozess
Universidad
University of Paderborn
Calificación
1,7
Autor
Christin Vogt (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
14
No. de catálogo
V484032
ISBN (Ebook)
9783668967656
ISBN (Libro)
9783668967663
Idioma
Alemán
Etiqueta
bewegung musikunterricht eine analyse wirkung lernprozess
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christin Vogt (Autor), 2018, Bewegung im Musikunterricht. Eine Analyse ihrer unterstützenden Wirkung für den Lernprozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/484032
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