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Percussion. Persönliche Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten in der Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren

Titel: Percussion. Persönliche Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten in der Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christin Vogt (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zur Expertise meiner persönlichen Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten in der Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren ist es erforderlich, zunächst grundlegende Begriffe im Zusammenhang mit dem rhythmischen Musizieren zu erläutern. Der Rhythmusbegriff ist dabei stark interdisziplinär ausgerichtet. Die Musikwissenschaft liefert hierzu ebenso Erkenntnisse wie die Psychophysiologie, die Literaturwissenschaft und die Neurowissenschaft. Die Forschungen in diesen Bereichen konzentrieren sich aber alle im Wesentlichen auf zwei Elemente: das Element der Ordnung und das Element der zeitlich-dynamischen Veränderung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wahrnehmungspsychologische Grundlagen

1.1 Der Rhythmus

1.2 Das Metrum

1.3 Was ist Groove?

1.4 Was ist Percussion?

2. Betrachtung der Veränderung rhythmischer Wahrnehmung

2.1 Vorherige Erwartungen an das Seminar

2.2 Seminarinhalte

2.3 Groove Empfinden während des Seminars

2.4 Rhythmische Wahrnehmung

2.4.1 Subjektive Rhythmisierung

2.4.2 Sensomotorische Wahrnehmung

3. Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die persönliche Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten beim rhythmischen Musizieren im Kontext eines Percussion-Seminars. Ziel ist es, den Lernprozess der Autorin bei der Auseinandersetzung mit komplexen Rhythmen zu reflektieren und theoretisch fundiert einzuordnen.

  • Theoretische Grundlagen von Rhythmus, Metrum und Groove
  • Sensomotorische Aspekte und die Rolle von Bewegung beim Musizieren
  • Erfahrung des Zusammenspiels in einem Percussion-Ensemble
  • Individuelle Herausforderungen bei der rhythmischen Synchronisation
  • Transfer der Erfahrungen auf den zukünftigen Musikunterricht

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Subjektive Rhythmisierung

Das Wahrnehmen von Musik ist nicht, wie man vermuten könnte, ein passiver Prozess, bei welchem ausschließlich Reize aufgenommen werden. Es ist vielmehr ein aktiver Prozess der Informationsverarbeitung, welcher Aufmerksamkeit erfordert.

In der Rhythmusforschung ist seit vielen Jahren bekannt, „(...) dass sich der Mensch Rhythmen „zurecht“ hört.“ Kulturelle Einflüsse führen dazu, dass gewohnte Rhythmen und Strukturen, die wir wiedererkennen, leichter aufzunehmen und zu reproduzieren sind. Die sogenannte subjektive Rhythmisierung führt dazu, dass eine Folge gleicher Ereignisse nicht in ihrer tatsächlichen Qualität aufgefasst werden, sondern vom Menschen in bestimmte strukturierte Folgen (Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen) gegliedert werden.

In gleichmäßigen und gewohnten Abständen werden also scheinbare Intensitätsunterschiede vernommen. Das erste Glied von Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen scheint dabei beispielsweise stärker akzentuiert zu sein als die folgenden Glieder des Rhythmus. Der Abstand zwischen den gruppierten Gliedern erscheint gleichzeitig verlängert.

Je höher die Geschwindigkeit der akustischen Ereignisse ist, desto mehr einzelne Ereignisse werden zu einer Gruppe zusammengefügt. Einfachste akustische Reize, die völlig identisch sind („isochronous pulse trains“) werden also automatisch rhythmisiert wahrgenommen, obwohl es rein physikalisch hierzu keinen Grund gibt. Dieses Phänomen der subjektiven Rhythmisierung wurde bereits im Jahre 1894 von Bolton erwähnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wahrnehmungspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert wesentliche Fachbegriffe wie Rhythmus, Metrum, Groove und Percussion und beleuchtet deren theoretische Grundlagen aus musikwissenschaftlicher Sicht.

2. Betrachtung der Veränderung rhythmischer Wahrnehmung: Hier beschreibt die Autorin ihre Erwartungen an das Seminar, die praktischen Seminarinhalte und reflektiert detailliert über ihre Fortschritte bei der Groove-Wahrnehmung sowie der sensomotorischen rhythmischen Wahrnehmung.

3. Persönliche Stellungnahme: Die Autorin zieht ein Fazit über ihren Lernzuwachs, die neu gewonnene Fähigkeit zur differenzierten Rhythmuswahrnehmung und die Bedeutung dieser Erfahrungen für ihre zukünftige Tätigkeit im schulischen Musikunterricht.

Schlüsselwörter

Rhythmus, Metrum, Groove, Percussion, Wahrnehmung, Sensomotorik, Musikpädagogik, Ensemble, Synchronisation, Rhythmisierung, Bewegung, Musizieren, Lernen, Rhythmusgefühl, Musikpraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die persönliche Erfahrung und Entwicklung einer Lehramtsstudierenden bei der praktischen Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren in einem Percussion-Ensemble.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Rhythmus, die Phänomene Groove und sensomotorische Wahrnehmung sowie deren Anwendung in der musikalischen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Reflexion des eigenen Lernprozesses hinsichtlich des Rhythmusgefühls und der Fähigkeit, komplexe rhythmische Strukturen im Ensemble zu verstehen und umzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen reflexiven Ansatz, bei dem die eigene Praxiserfahrung mit fachwissenschaftlichen Theorien aus der Musikwissenschaft, Psychologie und Rhythmusforschung verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den grundlegenden Definitionen der eigene Lernverlauf, die Herausforderungen beim Erlernen von Patterns und die Bedeutung der subjektiven Rhythmisierung dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rhythmus, Groove, Sensomotorik, Wahrnehmung, Percussion, Synchronisation und musikpraktische Kompetenzen.

Warum fiel der Autorin das Zusammenspiel anfangs schwer?

Zu Beginn konzentrierte sich die Autorin zu stark auf ihre eigene Stimme und blendete die anderen Instrumente aus, was die notwendige Synchronisation mit dem Gruppen-Groove erschwerte.

Welche Bedeutung hat das „Zurechthören“ von Rhythmen?

Das „Zurechthören“ beschreibt das Phänomen, dass Menschen Rhythmen unbewusst an vertraute Strukturen und Hörgewohnheiten anpassen, was das Erlernen unbekannter, kulturell fremder Rhythmen zunächst schwieriger macht.

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Details

Titel
Percussion. Persönliche Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten in der Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,7
Autor
Christin Vogt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V484034
ISBN (eBook)
9783668947313
ISBN (Buch)
9783668947320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
percussion persönliche veränderung erlebens wahrnehmung ausdrucksmöglichkeiten auseinandersetzung musizieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christin Vogt (Autor:in), 2017, Percussion. Persönliche Veränderung des Erlebens, der Wahrnehmung und der Ausdrucksmöglichkeiten in der Auseinandersetzung mit rhythmischem Musizieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/484034
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Leseprobe aus  13  Seiten
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