Der Entwurf einer neuen Ordnung. Aufbruchs- und Erneuerungsversuche in Walter Hasenclevers "Der Sohn" und Georg Kaisers "Von morgens bis mitternachts"


Seminararbeit, 2018
16 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Das soziale Gefängnis als Problematik der Protagonisten
2.1 Die innerfamiliäre Entmachtung der Jugend in Hasenclevers Der Sohn
2.2 Der patriarchalische Tyrann in Form von Gesetz und Gesellschaft in Kaisers V o n morgens bis mitternachts

3. Aufbruchs- und Erneuerungsversuche der Protagonisten
3.1 „Töte, was dich getötet hat“: Das Aufbegehren des Sohnes
3.2 Der Ausbruch des Kassierers aus Recht und Ordnung

4. Revolution oder Apokalypse? Die Folgen des Ausbruchs

5. Schluss

6. Bibliographie

1. Einleitung

Der literarische Expressionismus wird in vielerlei Hinsicht, seiner Undefinierbarkeit zum Trotz, als eine Epoche der Revolution angesehen.1 Im Gegensatz zum Impressionismus, indem Subjekt und Allgemeinheit ein geschlossener Kosmos zu sein schienen, wird im Expressionismus die freudeberaubte Welt vom wiederentdeckten Ich abgetrennt und gleichermaßen übermannt.2 Weil zuvor jede Bewegung des Ichs in seiner entmenschlichten Umgebung einen analytischen und von Traditionen abhängigen Charakter hatte3, flüchteten sich zahlreiche Autoren in eine literarische Welt, in welcher sich der gefesselte Mensch eigenständig befreit und aus sich selbst einen neuen, von seiner ursprünglichen Natur bestimmten Menschen erschafft.4 So sollte sich das menschliche Individuum in seiner menschlichen Substanz wiederfinden und seiner automatisierten Lebensbewältigung entsagen, um wieder Bestandteil des gemeinschaftlichen Menschheitskollektivs zu werden. Diese Vorstellung der Wiederherstellung einer verlorengegangenen Bindung der Menschen verlangte jedoch eine apokalyptisch anmutende Revolte gegen Traditionen, fort von bürgerlicher Ordnung hin zu ekstatischer Primitivität. Der den Menschen einschränkende Tyrann in Form von Industrie, Gesellschaft und Gesetz sollte überwunden und ein neues kameradschaftliches Gemeinschaftsgefühl erschaffen werden.5 Diese Gelüste nach einer Loslösung von Machtinstanzen werden insbesondere in den expressionistischen Dramen befriedigt, wobei der gewünschte Akt der „Wandlung und Erlösung“6 des Menschen von (meist) namenlosen Generika und Figuren repräsentativ für ideelle Sinnbilder vollstreckt wird.7 Die Befähigung zum neuen Menschen durch die Loslösung aus gesellschaftlichen Konstrukten ist auch in den Werken Der Sohn von Walter Hasenclever und Von morgens bis mitternacht s von Georg Kaiser zentral. Zur Erläuterung der Aufbruchs- und Erneuerungsversuche in den genannten Dramen soll zunächst die problematische soziale Ausgangssituation der Protagonisten untersucht werden. Hierbei unterscheiden sich die Arten der Entmachtung im Sinne einer entweder innerfamiliären Kastration in Hasenclevers Der Sohn oder einer durch Gesetz und Gesellschaft induzierten Machtlosigkeit in Kaisers Von morgens bis mitternachts. Die daraus resultierenden Aufbruchs- und Erneuerungsversuche unterscheiden sich demnach ebenfalls je nach Ausmaß des Freiheitsdranges der Protagonisten. Während durch den innerfamiliären Druck in Der Sohn eine fast natürlich anmutende Sehnsucht nach Freiheit zu Tage tritt, welche durch extreme Aktionen erkämpft werden soll, erweist sich der Ausbruch des Kassierers in Von morgens bis mitternachts als gesteigerte und gesellschaftsübergreifende Variante der Befreiung von einer kontrollierenden, patriarchalischen Instanz. Beide Auf- und Ausbruchsversuche gehen einher mit dem Versuch zur Selbstformung zu einem neuen Menschen, was ambivalente bis hin zu apokalyptische Folgen für die Protagonisten hat.

2. Das soziale Gefängnis als Problematik der Protagonisten

Die Problematik beider Protagonisten findet sich in einem rigiden sozialen Ordnungssystem begründet, welches keinen Raum zur Entfaltung aufkommender Leidenschaften lässt. Beide Dramen können als mehrstufiger Versuch erachtet werden, den entmachteten, „kastrierten“ Helden von der Macht einer patriarchalischen Instanz - sei es der eigene Vater oder das Gesetz - zu befreien und einen Zugang zur absoluten Auslebung persönlicher Vorstellungen eines erfüllten Lebens zu erlangen.8 Dieses strukturelle Muster erinnert stark an Vladimir Propps Analyse zur Dynamik von Volksmärchen. Die generischen Aktanten sehen sich in beiden Dramen ebenfalls durch einen Gegenspieler (Vater oder Gesetz) in ihrer Freiheit bedroht und versuchen, die ihnen auferlegte Mangelsituation (in diesem Falle ein Mangel an Freiheit und Auslebung) zu beheben.9 Jegliche Bewegung des Subjekts ist darüber hinaus als Reaktion auf eine gänzlich unlösbare Dialektik zwischen der Machtinstanz und dem darunter leidenden Subjekt zu verstehen.10

2.1 Die innerfamiliäre Entmachtung der Jugend in Hasenclevers Der Sohn

Die zentrale Problematik, mit der sich der Sohn in Hasenclevers Drama konfrontiert sieht, ist die patriarchalische Übermacht im Spannungsverhältnis einer wilhelminischen großbürgerlichen Familie.11 In all seiner Dramatik scheint der Sohn ein Held mit Hamlet- ähnlichen Zügen zu sein, welcher seine Mutter bei der Geburt verloren hatte und fortan von einem absenten, jedoch nicht minder tyrannischen Vater aufgezogen wurde.12 Entmachtet und eingesperrt in einem elitären Studierzimmer eines angesehenen Bürgerhauses sieht sich der Sohn nicht nur konstant an die intellektuelle Übermacht des Vaters erinnert. Bei dem Blick aus dem Fenster des Raumes schleust sich ebenfalls eine visuell prägnante Repräsentation des väterlichen Phallus in Form eines einzigen Fabrikschornsteins in das Unterbewusstsein des Sohnes.13 Darüber hinaus wird der Sohn durch das väterliche Idealbild einer erfolgversprechenden schulischen Leistung kastriert. Tatsächlich scheitert der Sohn laut Akt Eins, Szene Eins in seiner Maturaprüfung trotz ausreichender mathematischer Fähigkeiten an der „Formel für den abgestumpften Kegel“, einem geometrischen Objekt, dem seine ursprüngliche „Spitze“ entfernt wurde.

Fern von allem, was ihm Sehnsüchte befriedigen könnte, erlebt der Sohn einerseits eine durch den Vater hervorgerufene Isolation von der Menschheitsgemeinschaft und andererseits die Erziehung zu einem strikt funktionierenden, automatisierten Individuum. Diese Kastration und damit verbundene Einschränkung der Selbstentfaltung verursacht ein reflexartiges Gefühl des „Nie-gelebt-habens“. Dem Sohn ist daher bewusst, dass „[man] ja nur in der Ekstase [lebe]“ wobei man „[…] in dieser Süßigkeit [der Empfindung] allein schon die Mathematik vernichtet“(S. 10) und damit Rationalität und Logik den Rücken zu zukehren habe.14

Die problematische Bösartigkeit des Vaters tritt gerade durch die im Kontrast zu ihm stehenden anderen Vaterfiguren in den Sphären des Sohnes weiter in den Vordergrund. So erweist sich beispielsweise der Hauslehrer als humaner Gegenpart zum Vater indem er im Sinne eines autoritativen Erziehungsstils dem Versagen des Sohnes nichts als Verständnis entgegenbringt („Wir hätten in den letzten Tagen nicht so viel arbeiten sollen.“, „[…] ich liebe sie trotzdem“, S. 9). Auch der später auftretende Kommissar scheint als alternatives Vaterbild zu fungieren, indem er voller humaner Gunst vor dem tyrannischen Vater davon spricht, dass „unsere Söhne verlangen, dass wir ihnen helfen“ (S. 101).

Der Sohn sieht sich demnach durch das vom Vater induzierte soziale und physische Gefängnis vom echten Leben ausgeschlossen. Sein Freiheitsdrang liegt einerseits in der erwartungsgemäßen pubertären Loslösung vom Elternhaus begründet, andererseits wird die durch den Vater unterdrückte Selbstentfaltung des Sohnes zur Antriebsfeder einer violenten Revolte, die eine natürliche Identitätsfindung und Auslebung seitens des Sohnes erst möglich machen kann. Seine Identität als kastriertes Individuum, welches durch die patriarchalische Macht einer intellektuellen Elite von der Befriedigung sensueller Genüsse abgehalten wird, gibt dem Sohn darüber hinaus die Legitimation als Advokat für eine Revolte aller Söhne gegen das Väterliche zu sprechen.

2.2 Der patriarchalische Tyrann in Form von Gesetz und Gesellschaft in Kaisers Von morgens bis mitternachts

Kaisers Protagonist befindet sich in einer sehr ähnlichen Ausgangssituation. Die Hauptperson des Dramas tritt nur unter dem Namen ‚Kassierer‘ auf, wobei eine signifikante phonetische Ähnlichkeit zum Wort ‚Kastrierter‘ vorherrscht.15 Schließlich wird auch er von einem abwesenden Vater dem erwünschten ekstatischen Leben vorenthalten, indem er eingesperrt in einem Raum unpersönlich und entmenschlicht seiner Arbeit nachzugehen hat. Ordnung, Gesetz und Routine zwingen den Kassierer dazu, in der Eröffnungsszene im Kleinbankkassenraum wie ein gänzlich in seine Funktion versunkener Automat zu fungieren.16 Der Kassierer steht seinem Schicksal als entmenschlichtes Zahnrad der kapitalistischen Maschinerie völlig machtlos gegenüber. Die ersten Seiten des Stücks verlaufen dabei seinerseits völlig wortlos, als hätte man ihn seines verbalen Machinstruments, der Zunge, entledigt, bis er dann symbolisch um ein Glas Wasser bittet, was seinen Versuch zur Selbstverwirklichung einleitet.17 Der Mangel an Artikulation seitens des Kassierers legt nahe, dass er seine mechanische Rolle in der kapitalistischen Wirtschaft akzeptiert und sich der Herrschaft des Geldes und seines gesellschaftlichen Werts ohne nähere Auseinandersetzung beugt. Seine Unzufriedenheit wird jedoch durch sein non- verbales Verhalten ersichtlich. Sein ungeduldiges Klopfen und wortloses Zurückschieben des Kuverts zu Beginn des ersten Teils sind Zeugnisse unterschwelliger Aggression. Dieses Gefängnis der Routine beschränkt sich nicht nur auf den Kassierer. Sowohl der Direktor als auch der Herr im Sofa sind kastrierte Gefangene der Bankwelt, die sich rund und fett wie Eunuchen ohne jeglichen Freiheitsdrang ihrem Schicksal hingeben und dem Kassierer Tag für Tag vor Augen halten, was die unreflektierte Konformität mit seiner Außenwelt aus ihm machen kann.18

Die rigide bürgerliche Ordnung erweist sich nicht nur in beruflicher Hinsicht als Störfaktor für die Erfüllung eines ekstatischen Lebens. Tatsächlich befindet sich der Kassierer auch familiär in einem zwischenmenschlichen Gefängnis aus erstarrter Bürgerlichkeit in einem institutionalisierten Familienbündnis, fernab von möglicher Lusterfüllung. So ist selbst das Familienbündnis hoch funktionalisiert: Die Frau steht in der Küche und kocht, eines der Kinder musiziert und alle warten auf den heimkehrenden Vater, welcher das Zentrum des täglichen Zeitplanes ist und, mehr noch, fast wie der Urvater Kronos die Zeit steuert und damit den festen Ablauf eines sich nie ändernden Lebens garantiert („Wenn Vater kommt, ist es Mittag“, so die erste Tochter, S. 30)19. Das Klavierspielen, Stricken und Kochen in seinem bürgerlichen Haushalt stellt für ihn die verhasste selbstzufriedene Ordnungsliebe dar, von der er sich fortan abwendet.

Ähnlich wie Hasenclevers Sohn befindet sich Kaisers Kassierer also in einer festgefahrenen Gemeinschaftsordnung, die beiden die ersehnte Erfüllung ekstatischer Gelüste vorenthält und angeführt durch eine patriarchalische Übermacht ein Gefühl des „Nie-gelebt-habens“ vermittelt.

3. Aufbruchs- und Erneuerungsversuche der Protagonisten

Beide Ausgangsituationen behandeln eine Problematik im Sinne der Spannungsverhältnisse zwischen Ich und Umgebung, welche einerseits familiär-väterlich und andererseits einer gesellschaftlichen Natur zu sein scheint. Aus diesem Grunde werden nicht nur Tendenzen zur Veränderung der Außenwelt im Verhalten der Protagonisten ersichtlich. Im Fokus steht dabei ebenfalls eine revolutionäre Erschaffung eines neuen Menschen, wobei die Wiedergeburt der Protagonisten den Prototyp eines verbesserten Menschenbildes hervorbringt.

3.1 „Töte, was dich getötet hat“: Das Aufbegehren des Sohnes

Der allmählich aufbegehrende Sohn scheint sich bereits recht früh für eine Umgestaltung der bestehenden Machtordnung entschlossen zu haben. Sein Dulden der väterlichen Tyrannei, die von körperlicher Züchtigung nicht abgesehen zu haben scheint, sowie die späteren Versuche der Versöhnung (vgl. S. 40 „Ich will dein Feind nicht mehr sein.“) sollten nicht nur als eine Frage des Respekts erachtet werden. Die Erwähnung Schillers „Lied an die Freude“ (S. 10) legt nahe, dass der Sohn durch den Imperativ des lyrischen Ichs („Duldet mutig Millionen!// Duldet für die beßre Welt!“ (Verse 57/58)20 sowie „Groll und Rache sei vergessen// unserm Todfeind sei verziehn.“ (Verse 66/67)21 ) Zuspruch erhalten hatte. Alles in Allem tritt in Schillers Lied an die Freude unterschwellig ein Appell zur Versöhnlichkeit zutage, die sämtliche zwischenmenschliche Trennungen überwinden kann und damit im Sohn die Hoffnung auf einen brüderlichen Umgang mit dem Vater aufflammen lässt.22 Der Sohn ist sich darüber im Klaren, dass das „Dulden“ von Leid, Schmerz und Erniedrigung vonnöten sind, um aus sich selbst einen freien Menschen machen zu können, dessen Individualität nicht von der patriarchalisch geprägten Außenwelt zerstört werden kann.23

[...]


1 Hatvani, Paul. 1917. „Versuch über den Expressionismus“. Theorie des Expressionismus. Ed. Otto F. Best. Stuttgart, Reclam. S. 68.

2 Ebd.

3 Pinthus, Kurt. 1920. „Zuvor“. Theorie des Expressionismus. Ed. Otto F. Best. Stuttgart, Reclam. S. 86.

4 Ebd. S. 87.

5 Ebd. S. 88.

6 Steffen, Hans. Der deutsche Expressionismus: Formen und Gestalten. Göttingen: 1965. S. 145.

7 Denkler, Horst. Drama des Expressionismus: Programm, Spieltext, Theater. München: 1979. S. 70.

8 Sheppard, Richard William: Unholy Families: The Oedipal Psychopathology of Four Expressionist Ich- Dramen, in: Orbis Litterarum 41 (1986), S. 355.

9 Propp, Vladimir Jakovlevic. Morphologie des Märchens. Frankfurt am Main: 1975. S. 39

10 Sheppard, 1986, S. 359.

11 Spreizer, Christa. From Expressionism to Exile. The Works of Walter Hasenclever (1890-1940), in: Arbitrium 18/3 (2000), S. 63.

12 Lob, Ladislaub. "The Second Time as Farce"? Hasenclever’s "Der Sohn" and Schiller’s "Don Carlos", in: The Modern Language Review 88/2 (1993), S. 376.

13 Sheppard, 1986, S. 361.

14 Kasties, Bert. Walter Hasenclever, Eine Biographie der deutschen Moderne. Berlin, Boston: 1994. S. 121.

15 Sheppard, 1986, S. 362.

16 Rhys, Williams. Culture and Anarchy in Georg Kaiser’s "Von morgens bis mitternachts", in: The Modern Language Review 83/2 (1988), S. 369.

17 Sheppard, 1986, S. 362.

18 Ebd. S. 362.

19 Sheppard, 1986, S. 366.

20 Schiller, Friedrich. Sämtliche Werke/ 3: Gedichte, Erzählungen, Übersetzungen. München: 1968. S. 117.

21 Ebd. S. 117.

22 Luserke-Jaqui, Matthias. Schiller Handbuch, Leben-Werk-Wirkung. Stuttgart, Weimar: 2005. S. 260.

23 Helt, Richard C., Muirhead, Eric: The Necessity to Create in Hasenclever's "Der Sohn": Nietzsche and German Expressionism, in: The South Central Bulletin 39/4 (1979), S. 135.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Der Entwurf einer neuen Ordnung. Aufbruchs- und Erneuerungsversuche in Walter Hasenclevers "Der Sohn" und Georg Kaisers "Von morgens bis mitternachts"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V484275
ISBN (eBook)
9783668976191
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Expressionismus, Hasenclever, Kaiser, Deutsch, Aufbruch, der Sohn, von morgens bis mitternachts
Arbeit zitieren
Isabell Rieth (Autor), 2018, Der Entwurf einer neuen Ordnung. Aufbruchs- und Erneuerungsversuche in Walter Hasenclevers "Der Sohn" und Georg Kaisers "Von morgens bis mitternachts", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/484275

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