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Fächerverbindendes Arbeiten in einer 7. Klasse am Beispiel Europa

Title: Fächerverbindendes Arbeiten in einer 7. Klasse am Beispiel Europa

Seminar Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1-2

Autor:in: Andrea Verso (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

„Die Hausarbeit muss sich auf Ihren Unterricht beziehen!“, diese Worte der Pädagogik-leiterin verhärteten sich in meinem Kopf. Immer und immer wieder hatte ich mir überlegt, über was ich schreiben könnte; aber mir wollte einfach keine zündende Idee kommen. Ein pädagogisches Thema! Viele hatten schon in den Ferien Themen gefunden: Differenzierung, Umgang mit Störungen... all das stand hoch im Kurs. Sollte ich auch – nein lieber nicht, oder vielleicht doch? Diese verflixte Themenfindung, wenn mir das schon so schwer im Magen lag, wie soll es dann erst werden, wenn ich die Arbeit schreiben muss?

Langsam kam mir ein Gedanke: warum sollte ich nicht versuchen, zwei Fächer, die im Grunde nicht allzu viel gemein hatten, zu verbinden? Vielleicht konnte ich dabei selbst ein paar Dinge entdecken.“

So ähnlich haben sich die Vorüberlegungen zu dieser Arbeit in meinem Kopf abgespielt. Daraus entstand dann der Titel „Fächerverbindendes Arbeiten in einer 7. Klasse am Beispiel Europa“. Nachdem ich erfahren hatte, dass ich in diesem Schuljahr eine 7. Klasse in den Fächern WZG und Mathematik unterrichten würde, stellte ich Überlegungen an, wie ich diese beiden Fächer verbinden könnte. Gerade diese beiden Fächer werden oft isoliert betrachtet, aber meines Erachtens gehören WZG und Mathematik genauso mit den übrigen Stunden verbunden wie alle anderen Fächer auch. Mir ist durchaus bewusst, dass man nicht bei jeder Thematik und in jeder Stunde eine Verknüpfung finden kann, und dass diese beiden Fächer relativ gut aus dem übrigen Fächerverbund herausgelöst und von einem anderen Kollegen unterrichtet werden können. Gerade deshalb wollte ich versuchen, diese beiden „Außenseiter“ zu kombinieren und füreinander zu gebrauchen. Viele Inhalte des Mathematikunterrichtes, z.B. die natürlichen, die ganzen und die dezimalen Zahlen, lassen sich im WZG-Unterricht wiederfinden. Häufig benutzen wir die mathematischen Unterrichtsstellen öfter als dies teilweise im Fachunterricht möglich ist. In meiner vorliegenden Arbeit möchte ich diese unbewussten Trainingsstellen aufzeigen und einen Erfahrungsbericht über das Arbeiten in meiner 7. Klasse geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorüberlegungen

2 Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Ansätze

2.1 Das Prinzip „fächerübergreifenden Unterrichts“

2.2 Formen „fächerverbindenden Arbeitens“

3 Der WZG- und Mathematikunterricht im 7. Schuljahr

4 Die Situation der Klasse

5 Durchführung des Unterrichts

6 Mathematik und WZG im „fächerverbindenden Arbeiten“

6.1 Vorüberlegungen

7 Beschreibung exemplarischer Stunden

7.1 Einführung und Übungsstunden der Ganzen Zahlen anhand des Themas Europa

7.2 Das Klima in Europa

7.3 Ganze Zahlen durch Experimente erfassen

7.4 Klimadiagramme lesen, interpretieren und zeichnen

8 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Chancen eines fächerverbindenden Unterrichts in einer 7. Klasse, wobei die Fächer WZG (Welt-Zeit-Gesellschaft) und Mathematik am Beispiel des Themenkomplexes „Europa“ miteinander verknüpft werden, um Schülern ein ganzheitliches Lernen zu ermöglichen.

  • Methodische Ansätze des fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts
  • Analyse der Lernvoraussetzungen einer heterogenen 7. Schulklasse
  • Integration mathematischer Inhalte wie ganzer Zahlen in den geographischen Kontext
  • Praktische Umsetzung von Lernsequenzen zur Klimathematik in Europa
  • Reflexion über Schülermotivation und Lernzuwachs durch fachübergreifende Ansätze

Auszug aus dem Buch

7.2 Das Klima in Europa

Nach einer kurzen Wiederholung der Begriffe Wetter, Klima und Witterung wurde in meinem weiteren Ablauf das Klima in Europa behandelt. Die Stunde begann mit einer Situations- und Bilderbeschreibung von zwei Mädchen: „Helsinki, 15.Mai. Der letzte Schnee schmilzt. Katijna freut sich, denn jetzt kann sie endlich wieder länger draußen sein. Sie und ihre Freundinnen haben sich zu einem Spaziergang verabredet. Die Mädchen tragen Wollmützen und dicke Pullover, obwohl die Sonne scheint. Noch immer ist es kalt.

Athen, 15. Mai. Marilena spielt mit ihrer kleinen Schwester im Garten. Es ist warm. Das Thermometer zeigt 22°C im Schatten. Marilenas Freundinnen kommen bald vorbei. Sie wollen im Garten unter den Bäumen Tee trinken“.

Mit dem Einstieg war eine Situation geschaffen, die die Klasse zu einem Problem führte: “Woran liegt es, dass die Temperaturunterschiede zwischen Nordeuropa und Südeuropa so groß sind?“ Ziel der Stunde war, anhand von Experimenten und Informationstexten einen Antwort auf diese Frage zu finden und eigene Plakate zu gestalten. Dies sollte in Gruppenarbeit erreicht werden, wobei vier Gruppen experimentierten und zwei Gruppen Informationstexte erarbeiteten. Nach der Präsentation der Plakate konnte die Klasse schließlich mit Mühe die Frage der Stunde richtig beantworten. Manche SchülerInnen waren dabei überfordert gewesen, alle Zusammenhänge zu strukturieren und zu vernetzten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorüberlegungen: Der Autor beschreibt den persönlichen Prozess der Themenfindung für die Hausarbeit und die Motivation, die isolierte Betrachtung von WZG und Mathematik durch eine Verknüpfung aufzubrechen.

2 Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Ansätze: Es werden theoretische Grundlagen des fächerübergreifenden Unterrichts dargelegt sowie verschiedene Formen der Fächerzusammenarbeit systematisiert.

3 Der WZG- und Mathematikunterricht im 7. Schuljahr: Dieses Kapitel erläutert aktuelle pädagogische Prinzipien wie „Lernen in Zusammenhängen“ und die Relevanz der Öffnung des Unterrichts für die gewählten Fächer.

4 Die Situation der Klasse: Der Autor skizziert die Lernvoraussetzungen, die kulturelle Vielfalt und die Herausforderungen der heterogenen 7. Klasse.

5 Durchführung des Unterrichts: Hier wird der zeitliche und inhaltliche Ablauf der Unterrichtseinheit über mehrere Wochen hinweg in einer Übersicht dargestellt.

6 Mathematik und WZG im „fächerverbindenden Arbeiten“: Der Autor definiert konkrete kognitive, fachliche sowie pädagogische Ziele für die Unterrichtseinheit.

7 Beschreibung exemplarischer Stunden: Vier ausgewählte Stundenabläufe werden detailliert beschrieben und im Anschluss hinsichtlich ihres Erfolges reflektiert.

8 Resümee: Das Fazit zieht eine Bilanz der durchgeführten Unterrichtsreihe und betont die Notwendigkeit, fächerverbindendes Arbeiten als langfristigen Prozess zu begreifen.

Schlüsselwörter

Fächerverbindendes Arbeiten, Mathematikunterricht, WZG, Europa, fächerübergreifender Unterricht, Ganze Zahlen, Klimadiagramme, entdeckendes Lernen, Ganzheitlichkeit, Heterogenität, Forschergruppen, Unterrichtsreflexion, Fachdidaktik, fächerverbindender Unterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung eines fächerverbindenden Unterrichtsprojekts, das die Fächer Mathematik und WZG (Welt-Zeit-Gesellschaft) anhand des Themas Europa für eine 7. Klasse vereint.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Umsetzung von fächerübergreifenden Lerninhalten, der Förderung von Schüleraktivierung durch Experimente sowie der Reflexion über die eigene Lehrerrolle in heterogenen Lerngruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Verknüpfung von zwei vermeintlich isolierten Schulfächern ein ganzheitlicheres Verständnis für lebensweltliche Zusammenhänge bei Schülern erzielt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus fachdidaktischer Literaturarbeit zur theoretischen Fundierung und einen handlungsorientierten Erfahrungsbericht, der auf der Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Unterrichtsformen, die Analyse der Klassensituation sowie die ausführliche Beschreibung und kritische Auswertung von vier exemplarischen Unterrichtsstunden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Fächerverbindendes Arbeiten, Ganzheitlichkeit, entdeckendes Lernen, Unterrichtsreflexion und die konkrete Anwendung im Fach Mathematik und WZG.

Warum entschied sich der Autor, die Schüler nicht explizit über das „fächerverbindende“ Ziel aufzuklären?

Der Autor wollte, dass die Schüler durch das eigenständige Arbeiten selbst die Erkenntnis gewinnen, dass Zusammenhänge zwischen den Fächern bestehen und welche Vorteile dieses vernetzte Lernen bietet.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Schülerreaktionen?

Die Schüler zeigten sich begeistert und fasziniert vom fächerverbindenden Ansatz, wobei sie oft vergaßen, dass sie „nur“ Mathematik oder WZG bearbeiteten, was zu einem gesteigerten Forschungsdrang führte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des EIS-Prinzips in seinen Stunden?

Das EIS-Prinzip (enaktiv, ikonisch, symbolisch) diente als roter Faden, um die Schüler schrittweise vom konkreten Experiment über die bildliche Darstellung bis hin zur mathematischen Abstraktion (z.B. bei ganzen Zahlen) zu führen.

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Details

Title
Fächerverbindendes Arbeiten in einer 7. Klasse am Beispiel Europa
Grade
1-2
Author
Andrea Verso (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V48538
ISBN (eBook)
9783638452182
ISBN (Book)
9783638764247
Language
German
Tags
Fächerverbindendes Arbeiten Klasse Beispiel Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Verso (Author), 2006, Fächerverbindendes Arbeiten in einer 7. Klasse am Beispiel Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48538
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