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Skript: Grundlagen der Buchführung

Title: Skript: Grundlagen der Buchführung

Script , 2005 , 54 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dr. Michael Kiefer (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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1. Einordnung der Buchführung

Im 14. Jahrhundert tauchten erstmals Handelsbücher auf, die jedoch lediglich Kreditgeschäfte enthielten. Erst nach und nach erfasste man alle Geschäfte. Zunächst nur getrennt nach Ein- und Verkäufen, später wurden Leistungen und Gegenleistungen gegenübergestellt und Personenkonten gebildet. Ein weiterer Fortschritt war die Erfindung der doppelten Buchhaltung, die allgemein dem Franziskanermönch Pacioli (1494) zugeschrieben wird. In dem Bestreben, die Buchführung zu vervollkommnen, wurde diese älteste italienische Form der doppelten Buchführung weiterentwickelt über die deutsche, die französische bis zu der heute noch in Kleinbetrieben gebräuchliche Methode der amerikanischen Buchführung.1 Die Buchführung ist die Grundlage für das gesamte Rechnungswesen. Aufbauend auf diesem Teilgebiet des Rechnungswesens findet man die Kostenrechnung (Kalkulation), die betriebswirtschaftliche Statistik (Vergleichsrechnung) und die Planung (Vorschaurechnung).

Gesetzliche Bestimmungen zur Buchführung finden sich im Handelsgesetzbuch (HGB), in der Abgabenordnung (AO), im Einkommensteuergesetz (EstG), im Körperschaftssteuergesetz (KStG), im Umsatzsteuergesetz (UstG) sowie den entsprechenden Durchführungsverordnungen und Richtlinien. Durch § 141 AO wird im Detail definiert wer buchführungspflichtig ist. Eine Ausnahme besteht, wenn bereits nach einem anderen Gesetz als der Abgabenordnung (AO) eine grundsätzliche Steuerpflicht besteht. (§ 140 AO). Generell ist es jedem Kaufmann freigestellt, wie er seine Bücher führt. Nach § 238 (1) ff HGB sind jedoch die Grundsätze einer ordnungsgemäßer Buchführung einzuhalten. Diese finden sich im anschließenden Gesetzesauszug.


[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einordnung der Buchführung

2 Inventur - Inventar - Bilanz

3 Bestandsbuchungen

3.1 Die vier Grundfälle

3.2 Von der Bilanz zu den Konten

3.3 Zusammenhang zwischen Inventur - Inventar und Bilanz

4 Erfolgsbuchungen

4.1 Erfolgswirksame Geschäftsvorfälle

4.2 Aufwands- und Ertragskonten

5 Organisation der Buchführung

5.1. Der Kontenrahmen

5.2. Kontierung von Geschäftsvorfällen

6 Buchungen in verschiedenen Sachbereichen

6.1 Warenbuchungen

6.1.1 Buchungen im Wareneinkauf / - verkauf ohne Umsatzsteuer

6.1.2 Die Umsatzsteuer

6.1.3 Besonderheiten im Wareneinkauf/ und -verkauf

6.2 Buchungen im Personalbereich

6.3 Private Entnahmen und Einlagen

6.4 Steuern

7 Jahresabschlussarbeiten

7.1 Bewertungsgrundsätze

7.2 Abschreibungen

7.2.1 Abschreibung auf Anlagegüter

7.2.2 Abschreibung auf Forderungen

7.3 Bestandsveränderungen

7.4 Rückstellungen

7.5 Zeitliche Abgrenzung

8 Wiederholungsaufgaben

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die fundamentalen Prinzipien und Techniken der doppelten Buchführung sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das betriebliche Rechnungswesen praxisnah zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Geschäftsvorfälle systematisch erfasst, kontiert und in den Jahresabschluss integriert werden.

  • Methodische Einführung in die doppelte Buchführung und den Bilanzaufbau.
  • Detaillierte Analyse von Bestands-, Erfolgs- und Privatbuchungen.
  • Systematik der Umsatzsteuererhebung und -verrechnung.
  • Verfahren zur Bewertung und Abschreibung von Anlage- und Umlaufvermögen.

Auszug aus dem Buch

1. Einordnung der Buchführung

Im 14. Jahrhundert tauchten erstmals Handelsbücher auf, die jedoch lediglich Kreditgeschäfte enthielten. Erst nach und nach erfasste man alle Geschäfte. Zunächst nur getrennt nach Ein- und Verkäufen, später wurden Leistungen und Gegenleistungen gegenübergestellt und Personenkonten gebildet. Ein weiterer Fortschritt war die Erfindung der doppelten Buchhaltung, die allgemein dem Franziskanermönch Pacioli (1494) zugeschrieben wird. In dem Bestreben, die Buchführung zu vervollkommnen, wurde diese älteste italienische Form der doppelten Buchführung weiterentwickelt über die deutsche, die französische bis zu der heute noch in Kleinbetrieben gebräuchliche Methode der amerikanischen Buchführung.

Die Buchführung ist die Grundlage für das gesamte Rechnungswesen. Aufbauend auf diesem Teilgebiet des Rechnungswesens findet man die Kostenrechnung (Kalkulation), die betriebswirtschaftliche Statistik (Vergleichsrechnung) und die Planung (Vorschaurechnung).

Gesetzliche Bestimmungen zur Buchführung finden sich im Handelsgesetzbuch (HGB), in der Abgabenordnung (AO), im Einkommensteuergesetz (EstG), im Körperschaftssteuergesetz (KStG), im Umsatzsteuergesetz (UstG) sowie den entsprechenden Durchführungsverordnungen und Richtlinien.

Durch § 141 AO wird im Detail definiert wer buchführungspflichtig ist. Eine Ausnahme besteht, wenn bereits nach einem anderen Gesetz als der Abgabenordnung (AO) eine grundsätzliche Steuerpflicht besteht. (§ 140 AO).

Generell ist es jedem Kaufmann freigestellt, wie er seine Bücher führt. Nach § 238 (1) ff HGB sind jedoch die Grundsätze einer ordnungsgemäßer Buchführung einzuhalten. Diese finden sich im anschließenden Gesetzesauszug.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einordnung der Buchführung: Einführung in die historische Entwicklung und die gesetzlichen Pflichten der Buchführung im Rahmen des deutschen Rechnungswesens.

2 Inventur - Inventar - Bilanz: Erläuterung der Grundlagen der Bestandsaufnahme und der strukturierten Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden.

3 Bestandsbuchungen: Erklärung der Auswirkungen von Geschäftsvorfällen auf die Bilanz sowie die Buchungstechnik auf Bestandskonten.

4 Erfolgsbuchungen: Darstellung der erfolgswirksamen Vorgänge und deren Verbuchung über Aufwands- und Ertragskonten sowie das GuV-Konto.

5 Organisation der Buchführung: Überblick über Kontenrahmen, Kontenpläne und die methodische Vorgehensweise bei der Kontierung.

6 Buchungen in verschiedenen Sachbereichen: Detaillierte Behandlung von Warenverkehr, Personalwesen, Privatentnahmen und Steuern.

7 Jahresabschlussarbeiten: Einführung in Bewertungsvorschriften, Abschreibungsverfahren, Bestandsveränderungen, Rückstellungen und periodengerechte Abgrenzung.

8 Wiederholungsaufgaben: Zusammenstellung von Übungen zur Festigung des erlernten Wissens aus allen Fachbereichen.

Schlüsselwörter

Buchführung, Inventur, Bilanz, Bestandsbuchung, Erfolgsbuchung, Kontenrahmen, Warenverkehr, Umsatzsteuer, Personalbuchung, Jahresabschluss, Abschreibung, Bewertungsgrundsätze, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzung, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?

Das Buch bietet eine grundlegende Einführung in die theoretischen und praktischen Aspekte der Buchführung und des Rechnungswesens im deutschen Unternehmenskontext.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Bilanzierung, Buchungstechnik, Umsatzsteuer, Personalabrechnungen sowie die wesentlichen Jahresabschlussarbeiten wie Abschreibungen und zeitliche Abgrenzungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser das notwendige Wissen zu vermitteln, um Geschäftsvorfälle korrekt zu kontieren und die Zusammenhänge zwischen laufender Buchführung und Jahresabschluss zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein praxisorientierter Ansatz gewählt, der theoretische Erklärungen direkt mit Fallbeispielen und Übungsaufgaben verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Eröffnung und Führung von Konten über spezielle Sachbereiche wie Waren- und Personalbuchungen bis hin zu den komplexeren Aufgaben am Jahresende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Buchführung, Bilanzierung, Umsatzsteuer, Abschreibungen, Bestandskonten und Rechnungsabgrenzung.

Wie unterscheidet sich die bestandsorientierte von der verbrauchsorientierten Warenbuchung?

Die bestandsorientierte Buchung erfasst Einkäufe auf Warenkonten und Verkäufe auf Erlöskonten, während die verbrauchsorientierte Methode Einkäufe direkt als Aufwand verbucht und Bestandsänderungen am Jahresende anpasst.

Was ist bei einer "zeitlichen Abgrenzung" zu beachten?

Bei der zeitlichen Abgrenzung geht es darum, Aufwendungen und Erträge dem Geschäftsjahr zuzuordnen, in dem sie tatsächlich verursacht wurden, unabhängig vom Zahlungszeitpunkt.

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Details

Title
Skript: Grundlagen der Buchführung
Grade
1
Author
Dr. Michael Kiefer (Author)
Publication Year
2005
Pages
54
Catalog Number
V48631
ISBN (eBook)
9783638452908
ISBN (Book)
9783638708357
Language
German
Tags
Skript Grundlagen Buchführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Michael Kiefer (Author), 2005, Skript: Grundlagen der Buchführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48631
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