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Analyse der Aggressivität bei Schülern an beruflichen Schulen vor dem Hintergrund des Modelllernens nach Bandura

Titel: Analyse der Aggressivität bei Schülern an beruflichen Schulen vor dem Hintergrund des Modelllernens nach Bandura

Bachelorarbeit , 2012 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maria Kammerer (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aggression von Schülerinnen und Schülern stellt ein enormes Problem in unserer Gesellschaft dar. Nicht umsonst wird das Thema in Zeitungen und Nachrichten viel diskutiert: Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus berichtet hierzu, dass zwar statistisch gesehen seit 1993 Raufereien und gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Schülern an Deutschlands Schulen zurückgehen, Aggression und Gewalt den Schulalltag dennoch in hohem Ausmaß prägen. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse möglicher Ursachen von aggressiven Verhaltensformen bei Schülern und die Entwicklung geeigneter schulischer Maßnahmen zur Eindämmung.

Als Hintergrund stützt sich die Arbeit auf das Konzept des Modelllernens nach Albert Bandura, wobei auch auf weitere theoretische Erklärungsansätze sowie auf begriffliche Definitionen eingegangen wird.

Da Medien oft für die Entwicklung von Aggression verantwortlich gemacht werden, wird der Schwerpunkt der Arbeit auf diesen Bereich gelegt. Zusätzlich werden weitere Ursachen, die Aggressivität bei Schülern auslösen können, angesprochen. Die Maßnahmenvorschläge zur Intervention werden ebenfalls mit Blick auf einen Medieneinsatz an beruflichen Schulen gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Themenhinführung

2. Begriffliche Definitionen und Erklärungen

2.1 Aggression

2.2 Gewalt

3. Überblick über theoretische Erklärungen für aggressives Verhalten

3.1 Triebtheorie

3.2 Aggressions-Frustrations-Modell

3.3 Lerntheoretische Ansätze

4. Banduras Theorie des sozial - kognitiven Lernens

5. Ursachen für aggressives Verhalten

5.1 Familie, Peergroups, Schule

5.2 Medien

5.2.1 Mediennutzungsverhalten bei Jugendlichen

5.2.2 Modelllernen durch gewalthaltige Filme am Beispielfilm „Kill Bill“

5.2.3 Das Medienmodell Ego-Shooter

6. Medienbezogene Maßnahmen an beruflichen Schulen

6.1 Gewalthaltige Filmszenen im Unterricht analysieren

6.2 Aufzeigen alternativer Verhaltensmodelle durch Integration von Computerspielen in der Schule

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, mögliche Ursachen für aggressives Verhalten bei Schülern an beruflichen Schulen zu identifizieren und geeignete schulische Interventionsmaßnahmen zu entwickeln, wobei das Konzept des Modelllernens nach Albert Bandura als theoretischer Rahmen dient.

  • Grundlagen der Aggressions- und Gewaltdefinition
  • Theoretische Erklärungsansätze für aggressives Verhalten
  • Die Rolle des Modelllernens nach Bandura
  • Einfluss von Familie, Peergroups und Medien auf Jugendliche
  • Pädagogische Maßnahmen zur Aggressionsminderung im Schulkontext

Auszug aus dem Buch

1. Themenhinführung

Das häufig debattierte Thema der Aggression bei Schülerinnen und Schülern stellt aktuell ein enormes Problem in unserer Gesellschaft dar. Nicht umsonst wird das Thema in Zeitungen und Nachrichten viel diskutiert: Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus (ohne Datum) berichtet hierzu, dass zwar statistisch gesehen, seit 1993 Raufereien und gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Schülern Deutschlands Schulen zurückgehen, Aggression und Gewalt Deutschlands Schulen dennoch in hohem Ausmaß prägen.

Außerdem steigt die Anzahl der Körperverletzungen, die generell Jugendlichen ausgehen seit den letzten Jahren stetig an. Dieses Problem rückt immer dann in das Licht der Öffentlichkeit, wenn durch aggressives oder gar gewalttätiges Verhalten der Jugend Menschen zu Opfern werden. Sei es der Extremfall eines Amoklaufs an Schulen oder „nur“ Mobbing und verbale Attacken gegenüber Mitschülern, es ist nicht zu leugnen, dass es sich bei Aggression um eine Umgangsform mit Mitmenschen handelt, die mittlerweile fester Bestandteil des Alltagslebens ist (Werth & Mayer, 2008, S. 439 - 440). Nicht zuletzt werden für diese Verhaltensstörungen Medien, insbesondere Medien mit violenten Inhalten verantwortlich gemacht.

Piepenbrink (2011, S. 2) bezeichnet die heutige Jugend und wer in diese hineingeboren wird, als „digital native“. Digitale Medien gelten für diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als selbstverständlich und sind nicht mehr wegzudenken. Sie profitieren natürlich von der digitalen Medienwelt, allerdings wird am häufigsten die Tatsache kritisiert, dass der Überfluss der neuen, modernen Medien eine Gefahr für den Lernprozess der jungen Generation darstellt und ihr Verhaltensrepertoire zunehmend aggressiver und gewalttätiger wird. Vor allem sind es gewalthaltigen Filme und die bei Jugendlichen beliebten Ego-Shooter, die in dem Zusammenhang an den Pranger gestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Themenhinführung: Diese Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz von Aggression bei Jugendlichen und leitet die Forschungsfrage sowie den theoretischen Fokus der Arbeit ein.

2. Begriffliche Definitionen und Erklärungen: Hier werden die zentralen Begriffe Aggression und Gewalt differenziert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.

3. Überblick über theoretische Erklärungen für aggressives Verhalten: Dieses Kapitel gibt einen Abriss klassischer psychologischer Erklärungsmodelle für aggressives Verhalten, von der Triebtheorie bis zu lerntheoretischen Ansätzen.

4. Banduras Theorie des sozial - kognitiven Lernens: Die Arbeit erläutert ausführlich das Modelllernen nach Albert Bandura und die damit verbundenen Lernprozesse und Phasen.

5. Ursachen für aggressives Verhalten: Hier werden soziale Faktoren wie Familie und Schule sowie der Einfluss von Medien auf die Aggressionsentwicklung untersucht.

6. Medienbezogene Maßnahmen an beruflichen Schulen: Das Kapitel entwickelt pädagogische Handlungsoptionen zur Reflexion und Prävention von Aggression im schulischen Alltag.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Reflektion der vorgeschlagenen Interventionsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Aggression, Gewalt, Modelllernen, Albert Bandura, Sozial-kognitive Theorie, Mediennutzung, Jugendliche, berufliche Schulen, Ego-Shooter, Gewaltprävention, pädagogische Maßnahmen, Interventionsmöglichkeiten, Lernprozess, Filmanalyse, Verhaltensrepertoire

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Aggressivität bei Jugendlichen an beruflichen Schulen unter dem theoretischen Blickwinkel des Modelllernens nach Albert Bandura.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Aggression und Gewalt, theoretische Erklärungsmodelle, den Einfluss sozialer Faktoren (Familie, Freunde, Schule) sowie die Bedeutung von Medien als mögliche Ursache für aggressives Verhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Ursachen für aggressives Verhalten bei Schülern zu untersuchen und konkrete medienpädagogische Maßnahmen zur Intervention in beruflichen Schulen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bearbeitung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Anwendung theoretischer psychologischer Konzepte auf aktuelle gesellschaftliche und mediale Phänomene.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Modelllernens, die Analyse der Ursachen durch Medienkonsum und die Erarbeitung von praktischen Interventionsvorschlägen für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aggression, Gewalt, Modelllernen nach Bandura, Medienkompetenz, Jugendkultur und Gewaltprävention in der Schule.

Welche Rolle spielen moderne Medien laut der Autorin?

Medien werden nicht nur als reine Unterhaltung betrachtet, sondern als einflussreiche Modelle, die durch Beobachtung und Imitation das soziale Verhaltensrepertoire von Jugendlichen prägen können.

Welche konkreten Interventionsmaßnahmen schlägt die Arbeit für Schulen vor?

Vorgeschlagen werden u.a. die Analyse gewalthaltiger Filmszenen im Unterricht, klassenweite Diskussionen über Medienmodelle und die Bereitstellung pädagogisch wertvollerer Alternativen (z.B. Strategie- statt Killerspiele).

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse der Aggressivität bei Schülern an beruflichen Schulen vor dem Hintergrund des Modelllernens nach Bandura
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,3
Autor
Maria Kammerer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
40
Katalognummer
V487346
ISBN (eBook)
9783668962873
ISBN (Buch)
9783668962880
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aggressivität Gewalt Triebtheorie Aggressions-Frustrations-Modell Bandura Medien Jugendliche Schüler Berufsschule Ego-Shooter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Kammerer (Autor:in), 2012, Analyse der Aggressivität bei Schülern an beruflichen Schulen vor dem Hintergrund des Modelllernens nach Bandura, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/487346
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  40  Seiten
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