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Zivilgesellschaft - wie einflussreich ist sie im Kampf gegen Korruption?

Titel: Zivilgesellschaft - wie einflussreich ist sie im Kampf gegen Korruption?

Hausarbeit , 2005 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Reinold (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Zivilgesellschaft ist eine Sphäre kollektiven Handelns und öffentlichen Diskurses, die zwischen Privatbereich und Staat wirksam ist. Ihren organisatorischen Kern bildet eine Vielzahl pluraler, auch konkurrierender Assoziationen, die ihre Angelegenheiten relativ autonom organisieren und ihre materiellen wie immateriellen Interessen artikulieren.“

Es steht die Frage im Fokus der Disskusion, wie stark Zivilgesellschaft in der Praxis wirklich sein kann und wie erfolgreich sie Korruption eventuell vermindert. Zudem sollen auch negative Entwicklungen durch zivilgesellschaftliche Akteure aufgezeigt werden, um dieses gern beschriebene Allheilmittel „Zivilgesellschaft“ kritisch beleuchten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zivilgesellschaft

2.1. Die Funktion der Zivilgesellschaft

3. Korruption

3.1. Ursachen und Folgen von Korruption

4. Einfluss der Zivilgesellschaft bei Korruption

4.1. Maßnahmen der Einflussnahme in der Gesellschaft

4.2. Möglichkeit negativer Entwicklungen

5. Zusammenfassung und Bewertung

6. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Zivilgesellschaft auf die Korruptionsbekämpfung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie stark die Zivilgesellschaft in der Praxis tatsächlich agieren kann, um Korruption zu mindern, und welche Rolle dabei mögliche negative Entwicklungen oder strukturelle Hürden spielen.

  • Definition und Funktion der Zivilgesellschaft im politischen Diskurs.
  • Analyse der Ursachen und schwerwiegenden Folgen von Korruption.
  • Potenziale und Methoden zivilgesellschaftlicher Einflussnahme.
  • Kritische Betrachtung von Machtstrukturen und negativen Dynamiken bei der Mobilisierung der Zivilgesellschaft in Entwicklungsländern.

Auszug aus dem Buch

3.1. Ursachen und Folgen von Korruption

Korruption ist in keinem Land offiziell üblich und moralisch akzeptiert, wie es viele westliche Länder gerne behaupten, vor allem gegenüber den Entwicklungsländern. Häufig fällt gerade in diesem Punkt negativ auf, dass die international operierenden Firmen das korrupte Verhalten oder Handeln mit in die Länder einführten.

Ein sehr viel weitreichenderes Problem ist die korruptionsbedingte Fehlallokation knapper Ressourcen, die meistens dafür verantwortlich ist, dass gegen soziale und wirtschaftliche Menschenrechte verstoßen wird, da die knappen Ressourcen häufig für Prestigebereicherung der Eliten verschwendet werden. Somit bleibt den ärmeren Schichten häufig nur die Bestechung übrig, um an ein bestimmtes Gut heranzukommen oder zumindest durch Korrumpieren an so viel Geld zu gelangen, dass sie sich das Gut selber leisten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Zivilgesellschaft und führt in die Problematik der Korruption als allgegenwärtiges Phänomen ein, welches trotz moderner Staatsformen weiterhin existiert.

2. Zivilgesellschaft: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Diskurs um die Zivilgesellschaft als „magische Formel“ zur Erzeugung von Stabilität und Regierbarkeit in Demokratien.

2.1. Die Funktion der Zivilgesellschaft: Der Abschnitt beschreibt die Rolle der Zivilgesellschaft als Überwacher, Kritiker und Informant, die für das Funktionieren demokratischer Prozesse essenziell ist.

3. Korruption: Hier wird Korruption als abweichendes Verhalten von rechtlichen und ethisch-moralischen Normen definiert, das eine geheime Interaktion zwischen mindestens zwei Parteien voraussetzt.

3.1. Ursachen und Folgen von Korruption: Das Kapitel thematisiert die Fehlallokation knapper Ressourcen durch Korruption und deren zerstörerische Auswirkungen auf soziale und wirtschaftliche Menschenrechte.

4. Einfluss der Zivilgesellschaft bei Korruption: Es wird analysiert, wie zivilgesellschaftliche Akteure durch Aktivierung einen Wandel im Vorgehen gegen korrupte Politiker und Institutionen einleiten können.

4.1. Maßnahmen der Einflussnahme in der Gesellschaft: Dieser Abschnitt behandelt Instrumente wie Konventionen, Indizes und Aufklärungskampagnen zur Messung und Minderung von Korruptionspraktiken.

4.2. Möglichkeit negativer Entwicklungen: Hier werden die Schattenseiten des Modells beleuchtet, insbesondere wenn durch ungleiche Machtverhältnisse eine neue Oberschicht entsteht und demokratische Strukturen exklusiv bleiben.

5. Zusammenfassung und Bewertung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass eine aktive Zivilgesellschaft zwar ein wirksames Mittel ist, jedoch Bildung, finanzielle Mittel und staatliche Unterstützung voraussetzt, um nicht einseitig zu bleiben.

Schlüsselwörter

Zivilgesellschaft, Korruption, Korruptionsbekämpfung, Demokratisierung, gute Regierungsführung, Entwicklungsländer, politische Partizipation, soziale Gerechtigkeit, öffentliche Wahrnehmung, Transparenz, Machtstrukturen, politische Öffentlichkeit, Menschenrechte, Fehlallokation, Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle und den tatsächlichen Einfluss der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung von Korruption auf internationaler Ebene.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der Zivilgesellschaft, die Auswirkungen von Korruption auf Entwicklungsländer und die kritische Analyse der Wirksamkeit zivilgesellschaftlicher Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den tatsächlichen Erfolg der Zivilgesellschaft bei der Korruptionsminderung zu bewerten und gleichzeitig aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen dieses Modell an seine Grenzen stößt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, basierend auf Fachliteratur, politischen Lexika und Berichten von Organisationen wie Transparency International.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Zivilgesellschaft und Korruption sowie in die Analyse konkreter Einflussmöglichkeiten, Instrumentarien und bestehender Problematiken in der Umsetzung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Begriffe Korruption, Zivilgesellschaft, Demokratisierung, Machtpotenzial und Fehlallokation stehen im Zentrum der inhaltlichen Auseinandersetzung.

Inwiefern beeinflusst der Bildungsgrad der Bevölkerung die Wirksamkeit der Zivilgesellschaft?

Die Arbeit stellt fest, dass ein Mangel an Bildung und Zugang zu Informationsquellen die Teilhabe ärmerer Bevölkerungsschichten an zivilgesellschaftlichen Prozessen massiv einschränkt.

Warum wird die Zivilgesellschaft in Entwicklungsländern teilweise als „einseitig“ beschrieben?

Da oft nur Gebildete und Neureiche die zivilgesellschaftliche Meinung prägen, während die ärmeren Schichten aufgrund fehlender Ressourcen und Bildungsdefizite weitgehend ausgeschlossen bleiben, wird der Begriff als fehlerhaft oder einseitig ausgelebt betrachtet.

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Details

Titel
Zivilgesellschaft - wie einflussreich ist sie im Kampf gegen Korruption?
Hochschule
Universität Potsdam
Veranstaltung
Korruptionsbekämpfung und Good Governance im Internationalen Vergleich
Note
1,3
Autor
Franziska Reinold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
14
Katalognummer
V48820
ISBN (eBook)
9783638454124
ISBN (Buch)
9783638928441
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zivilgesellschaft Kampf Korruption Korruptionsbekämpfung Good Governance Internationalen Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Reinold (Autor:in), 2005, Zivilgesellschaft - wie einflussreich ist sie im Kampf gegen Korruption?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48820
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Leseprobe aus  14  Seiten
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