„Zivilgesellschaft ist eine Sphäre kollektiven Handelns und öffentlichen Diskurses, die zwischen Privatbereich und Staat wirksam ist. Ihren organisatorischen Kern bildet eine Vielzahl pluraler, auch konkurrierender Assoziationen, die ihre Angelegenheiten relativ autonom organisieren und ihre materiellen wie immateriellen Interessen artikulieren.“
Es steht die Frage im Fokus der Disskusion, wie stark Zivilgesellschaft in der Praxis wirklich sein kann und wie erfolgreich sie Korruption eventuell vermindert. Zudem sollen auch negative Entwicklungen durch zivilgesellschaftliche Akteure aufgezeigt werden, um dieses gern beschriebene Allheilmittel „Zivilgesellschaft“ kritisch beleuchten zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zivilgesellschaft
- Die Funktion der Zivilgesellschaft
- Korruption
- Ursachen und Folgen von Korruption
- Einfluss der Zivilgesellschaft bei Korruption
- Maßnahmen der Einflussnahme in der Gesellschaft
- Möglichkeit negativer Entwicklungen
- Zusammenfassung und Bewertung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert den Einfluss der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Korruption. Sie setzt sich zum Ziel, die Rolle der Zivilgesellschaft in Bezug auf Korruptionsbekämpfung im internationalen Vergleich zu untersuchen, insbesondere in Bezug auf deren Einflussnahme und mögliche negative Entwicklungen.
- Definition und Funktionen der Zivilgesellschaft
- Korruption als ein globales Phänomen und seine Ursachen und Folgen
- Die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Korruptionsbekämpfung und deren Einflussnahme-Strategien
- Potenzielle negative Entwicklungen durch zivilgesellschaftliche Akteure
- Bewertung der Bedeutung der Zivilgesellschaft in der Korruptionsbekämpfung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt die Problematik von Korruption und die Rolle der Zivilgesellschaft dar. Kapitel 2 definiert den Begriff der Zivilgesellschaft und erläutert ihre Funktionen, insbesondere im Kontext von Demokratie und Entwicklungsprozessen. Kapitel 3 beleuchtet das Phänomen Korruption, seine Ursachen und Folgen. Kapitel 4 untersucht den Einfluss der Zivilgesellschaft bei der Korruptionsbekämpfung und analysiert verschiedene Maßnahmen der Einflussnahme. Es werden auch mögliche negative Entwicklungen durch zivilgesellschaftliche Akteure erörtert.
Schlüsselwörter
Zivilgesellschaft, Korruption, Good Governance, Demokratie, Einflussnahme, Entwicklung, Transparenz, Partizipation, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, internationale Zusammenarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Zivilgesellschaft in dieser Arbeit definiert?
Sie wird als Sphäre kollektiven Handelns zwischen Privatbereich und Staat verstanden, bestehend aus autonomen Assoziationen, die Interessen öffentlich artikulieren.
Kann die Zivilgesellschaft Korruption wirksam bekämpfen?
Ja, durch Maßnahmen wie die Förderung von Transparenz, öffentlichem Diskurs und die Kontrolle staatlichen Handelns kann sie korruptive Strukturen schwächen.
Gibt es auch negative Aspekte zivilgesellschaftlichen Handelns?
Die Arbeit beleuchtet kritisch, dass nicht alle Akteure gemeinwohlorientiert sind und manche Gruppen selbst Partikularinteressen auf Kosten der Allgemeinheit verfolgen können.
Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft für "Good Governance"?
Sie gilt als Korrektiv und Partner für eine gute Regierungsführung, indem sie Partizipation ermöglicht und die Einhaltung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit einfordert.
Was sind typische Maßnahmen der Einflussnahme gegen Korruption?
Dazu zählen Monitoring von Staatsausgaben, Aufklärungskampagnen für Bürger und die Lobbyarbeit für strengere Antikorruptionsgesetze.
Ist Zivilgesellschaft ein "Allheilmittel" gegen politische Missstände?
Nein, die Arbeit warnt davor, sie idealisiert zu betrachten, und betont, dass ihre Wirksamkeit stark von den politischen Rahmenbedingungen abhängt.
- Quote paper
- Franziska Reinold (Author), 2005, Zivilgesellschaft - wie einflussreich ist sie im Kampf gegen Korruption?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48820