Diese Arbeit beinhaltet folgende Punkte: Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten und Beratungsgespräch.
Die Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura (1992) beinhaltet die individuelle Überzeugung der eigenen Fähigkeiten bei der Organisation oder Ausführung in einer bestimmten Situation, eine Leistung erbringen zu können.
Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Menschen, um Herausforderungen bewältigen zu können. Der Mensch wird nur dann eine Handlung ausführen, wenn er eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung und Ergebniserwartung damit assoziiert. Schwarzer (2004) stellt in seinem Modell dar, dass die Selbstwirksamkeitserwartung durch vier verschiedene Arten erworben werden kann, z.B. durch direkte, indirekte und symbolische Erfahrungen oder durch Gefühlserregungen.
Menschen mit einer höheren Selbstwirksamkeitserwartung stellen sich automatisch höheren Anforderungen, da sie in der Vergangenheit die erfolgreichen Erfahrungen gemacht haben. Dagegen weisen Menschen mit einer geringeren Selbstwirksamkeitserwartung höhere Misserfolge auf.
Inhaltsverzeichnis
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Definition
2 ERNÄHRUNGSVERHALTEN
3 BERATUNGSGESPRÄCH
3.1 Modell des Gesundheitsverhalten
3.2 Rolle des Beraters
3.3 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der psychologischen Analyse von Gesundheitsverhalten im Kontext von Selbstwirksamkeit, Ernährungsweise und der professionellen Beratungsführung. Ziel ist es, theoretische Konzepte wie die Selbstwirksamkeitserwartung und das Transtheoretische Modell praxisnah auf konkrete Fallbeispiele anzuwenden und Strategien für eine effektive Verhaltensänderung abzuleiten.
- Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura und Schwarzer
- Vergleichende Analyse von Studien zu Reha-Erfolgen und Schmerztherapie
- Einflussfaktoren und theoretische Modelle des Ernährungsverhaltens
- Methodik der klientenzentrierten, gesundheitsorientierten Beratung
- Anwendung des Transtheoretischen Modells in einem praktischen Gesprächsverlauf
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition
Die Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura (1992) beinhaltet die individuelle Überzeugung der eigenen Fähigkeiten bei der Organisation oder Ausführung in einer bestimmten Situation, eine Leistung erbringen zu können.
Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Menschen, um Herausforderungen bewältigen zu können. Der Mensch wird nur dann eine Handlung ausführen, wenn er eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung und Ergebniserwartung damit assoziiert. Schwarzer (2004) stellt in seinem Modell dar, dass die Selbstwirksamkeitserwartung durch vier verschiedene Arten erworben werden kann, z.B. durch direkte, indirekte und symbolische Erfahrungen oder durch Gefühlserregungen.
Menschen mit einer höheren Selbstwirksamkeitserwartung stellen sich automatisch höheren Anforderungen, da sie in der Vergangenheit die erfolgreiche Erfahrungen gemacht haben. Dagegen weisen Menschen mit einer geringeren Selbstwirksamkeitserwartung höhere Misserfolge auf.
Zusammenfassung der Kapitel
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Definition und theoretische Einordnung der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura und Schwarzer sowie Analyse von zwei Studien dazu.
2 ERNÄHRUNGSVERHALTEN: Erläuterung der Entstehung und Grundlagen des Ernährungsverhaltens sowie die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen zur Reduktion von Gesundheitsrisiken.
3 BERATUNGSGESPRÄCH: Anwendung des Transtheoretischen Modells, Darstellung der Beraterrolle und Dokumentation eines beispielhaften Beratungsgesprächs mit anschließender Reflexion.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten, Gesundheitsmanagement, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Prävention, Ergebniserwartung, Schmerztherapie, Rehabilitation, psychologische Beratung, Gesundheitsrisiken, Selbstreflexion, Ernährungsberatung, Motivationspsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht psychologische Aspekte des Gesundheitsverhaltens, insbesondere die Rolle der Selbstwirksamkeit und wie diese durch eine professionelle Beratung bei der Umstellung des Ernährungsverhaltens unterstützt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder sind die Selbstwirksamkeitserwartung, die psychologischen Grundlagen des Ernährungsverhaltens sowie die methodische Gestaltung von Beratungsgesprächen im Gesundheitskontext.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist die Verknüpfung theoretischer psychologischer Modelle mit der praktischen Anwendung, um aufzuzeigen, wie Klienten bei einer nachhaltigen Verhaltensänderung (z.B. Gewichtsreduktion) individuell begleitet werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien und theoretischer Konzepte sowie auf eine fallbasierte Analyse in Form eines modellhaften Beratungsgesprächs.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Selbstwirksamkeitserwartung, eine Analyse des Ernährungsverhaltens inklusive Präventionsstrategien und die praktische Durchführung und Auswertung eines Beratungsgesprächs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Selbstwirksamkeit, Ernährungsverhalten, Transtheoretisches Modell, Gesundheitsmanagement und psychologische Beratung.
In welche Stufe des Transtheoretischen Modells wird die Klientin im Fallbeispiel eingeordnet?
Die Klientin wird in die zweite Stufe, die sogenannte Absichtsbildung, eingeordnet, da sie sich ihres Problems bewusst ist, jedoch noch konkrete Strategien zur Umsetzung benötigt.
Welche Rolle spielt die Unterstützung durch das soziale Umfeld für die Klientin?
Das soziale Umfeld, insbesondere der Ehepartner, fungiert laut der Analyse als ein entscheidender Verstärker, um die Motivation im Alltag aufrechtzuerhalten und die Umsetzung der geplanten Gesundheitsziele zu erleichtern.
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- Michelle Kreps (Author), 2018, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten und Beratungsgespräch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/488764