Liebe und Sexualität in Adoleszenzromanen von Bov Bjerg, Alexa Hennig von Lange und Benjamin Lebert


Examensarbeit, 2018

64 Seiten, Note: 13

Anonym


Leseprobe

1.0 Einleitung

2.0 Adoleszenz
2.1 Aspekte der Adoleszenz

3.0 Liebe und Sexualität während der Adoleszenz
3.1 Körperliche Reife
3.2 Sexuelle Entwicklung des weiblichen Geschlechts
3.3 Sexuelle Entwicklung des männlichen Geschlechts
3.4 Das „erste Mal“
3.5 Masturbation
3.6 Romantische Liebe
3.7 Homosexualität

4.0 Zwischenfazit

5.0 Der Adoleszenzroman
5.1 Literaturhistorischer Blick auf die Entwicklung des Adoleszenzromans
5.2 Merkmale des Adoleszenzromans
5.3 Ausprägungen des Adoleszenzromans
5.3.1 Der klassische Adoleszenzroman
5.3.2 Der moderne Adoleszenzroman
5.3.3 Der postmoderne Adoleszenzroman

6.0 Analyse der ausgewählten Adoleszenzromane
6.1 Auerhaus von Bov Bjerg
6.1.1 Merkmale der Adoleszenz
6.1.2 Darstellung von Liebe und Sexualität
6.1.2.1 Homosexualität am Beispiel von Harry
6.1.2.2 Romantische Liebe am Beispiel von Höppner und Vera
6.2 Relax von Alexa Hennig von Lange
6.2.1 Merkmale der Adoleszenz
6.2.2 Darstellung von Liebe und Sexualität
6.2.2.1 Facetten und Wahrnehmungen einer Liebesbeziehung am Beispiel von Chris und der „Kleinen“
6.2.2.2 Masturbation am Beispiel von Chris und der „Kleinen“
6.2.2.3 Homosexuelle Erfahrungen am Beispiel von Chris und der „Kleinen“
6.3 Crazy von Benjamin Lebert
6.3.1 Merkmale der Adoleszenz
6.3.2 Darstellung von Liebe und Sexualität
6.3.2.1 Das „erste Mal“ am Beispiel von Benjamin Lebert
6.3.2.2 Romantische Gefühle und Verliebtheit
6.3.2.3 Pornographische Inhalte und Dienstleistungen

7.0 Die Darstellung von Liebe und Sexualität in den ausgewählten Adoleszenzromanen – Ein Vergleich

8.0 Fazit

10.0 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

Der Gang zum Erwachsenwerden ist für viele junge Menschen ein Weg des Lebens, der sie ständig vor Herausforderungen stellt. Sie befinden sich an Kreuzungen, bei denen sie sich entscheiden müssen, welchen Weg sie einschlagen möchten. Während dieser Zeit entwickeln sich junge Menschen auf soziologischer, psychologischer sowie physischer Ebene fort, bis sie schlussendlich in den Übergang des Erwachsenenalters eintreten. Die Phase dieses Weges nennt man Adoleszenz. Besonders körperliche Veränderungen spielen während der Adoleszenz eine bedeutende Rolle und lassen die jungen Menschen immer wieder auf Hürden treffen, die sie nehmen müssen.

Auch im Bereich der Literatur findet eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik statt. Die vorliegende Arbeit setzt sich daher mit den drei Adoleszenzromanen: Auerhaus von Bov Bjerg, Relax von Alexa Hennig von Lange sowie Crazy von Benjamin Lebert auseinander, um die Darstellung von Liebe und Sexualität in der adoleszenten Phase herauszuarbeiten.

Zu Beginn wird der Adoleszenz-Begriff definiert, woraufhin eine Erläuterung der Aspekte der Adoleszenz folgt. Insbesondere die verschiedenen Arten der Adoleszenz treten dabei in den Fokus.

Da die Sexualität und die Erfahrungen mit der Liebe einen wichtigen Abschnitt in der Adoleszenz darstellen, wird im darauffolgenden Kapitel näher auf diese Bereiche eingegangen. Die körperliche Reife beim weiblichen sowie männlichen Geschlecht stellt hier nur einen Teilaspekt dar. Hauptaugenmerk liegt auf den unterschiedlichen sexuellen Entwicklungen und den teilweise differierenden Erwartungen an den ersten sexuellen Kontakt. Auch das Ausleben der Masturbation unterscheidet sich bei den Geschlechtern. Hierbei wird eine Erhebung aus dem Jahr 2015 zum Thema Jugendsexualität von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hinzugezogen.

Der Kontakt und Umgang mit der romantischen Liebe ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt für den Eintritt in das Erwachsenenalter. Auch hier werden statistische Erhebungen zu Rate gezogen. Dennoch ist zu betonen, dass sich die Ergebnisse keinesfalls pauschalisieren lassen.

Nach einem anschließenden Zwischenfazit, wird näher auf die Adoleszenz in der Literatur eingegangen. An dieser Stelle wird ein knapper, literaturhistorischer Einblick auf die Entwicklung des Adoleszenzromans gegeben, um im Anschluss dessen allgemeine Merkmale wiederzugeben.

Darauffolgend werden die drei Subgattungen: klassischer, moderner und postmoderner Adoleszenzroman näher erläutert. Diese sind zur späteren Einordnung der ausgewählten Romane ausschlaggebend. Als Grundlagenliteratur werden hauptsächlich Werke von Carsten Gansel, Professor für neuere deutsche Literatur und Germanistische Literatur- und Mediendidaktik herangezogen, da sich sein Arbeitsschwerpunkt unteranderem im Bereich der Adoleszenzforschung befindet.

Dem theoretischen Teil nachfolgend werden die Adoleszenzromane, Auerhaus von Bov Bjerg, Relax geschrieben von Alexa von Hennig von Lange sowie Benjamin Leberts Crazy, auf die Merkmale der Adoleszenz hin untersucht. Gleichzeitig erfolgt eine Einordnung in die Subgattungen. Allem voran steht eine knappe Inhaltsgabe der Adoleszenzromane. Die Auswahl dieser vorliegenden Romane ist darauf begründet, dass sie unterschiedliche Themenschwerpunkte aufweisen und sich die Protagonisten in verschiedenen Altersphasen befinden.

Anschließend wird die Darstellung von Liebe und Sexualität in den genannten Adoleszenzromanen untersucht. Die analytischen Schwerpunkte der einzelnen Romanen variieren dabei aufgrund unterschiedlicher, inhaltlicher Aufmachungen. Bei der Analyse dessen wird vorrangig der Frage nachgegangen, wie die Protagonisten1 der ausgewählten Romane sexuelle Erfahrungen und die Wahrnehmungen von Liebe in den unterschiedlichen Phasen der Adoleszenz erleben.

In einer darauffolgenden Gegenüberstellung der Analyseergebnisse aus den einzelnen Adoleszenzromanen, werden Unterschiede und Ähnlichkeiten in der Darstellung von Liebe und Sexualität herausgearbeitet.

Das finale Fazit fasst die zentralen Inhalte der vorliegenden Arbeit abschließend zusammen und stellt heraus, welche Bedeutung Liebe und Sexualität in modernen und postmodernen Adoleszenzromanen einnimmt.

2.0 Adoleszenz

Der Adoleszenz-Begriff stammt aus dem Lateinischen „adolescere“ und bedeutet übersetzt „heranwachsen“.2

Die Adoleszenz umfasst das „Ende der Kindheit und den Übergang zum Erwachsenenalter“3. Der Begriff beschreibt die psychischen und sozialen Veränderungen dieser Lebensphase.4 Forschungsdisziplinen wie Medizin, Psychologie, Pädagogik, Anthropologie, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Jugendforschung, Psychoanalytische Entwicklungstheorie, Empirische Sozialforschung sowie die Gender- und Generationsforschung beschäftigen sich mit dieser Phase der menschlichen Entwicklung. Psychoanalytiker wie Peter Blos differenzieren eindeutig zwischen der Adoleszenz und dem Begriff der Pubertät. Letzteres beschreibt Blos als die „körperliche Manifestation der sexuellen Reifung“, wohingegen Adoleszenz „für die psychologische Anpassung an die Verhältnisse der Pubeszenz gebraucht“ wird.5 Der Begriff der Pubeszenz meint die Geschlechtsreife.6

Die Soziologin Vera King geht davon aus, dass der Übergang in die Adoleszenz mit der Pubertät und den damit einhergehenden psychophysischen Veränderungen beginnt. Die Phase des Erwachsenwerdens wird angestoßen von psychosozialen Entwicklungen und Ablösungs- oder Individuationsprozessen.7

2.1 Aspekte der Adoleszenz

Die Altersphase der Adoleszenz erstreckt sich in etwa vom 11./12. Lebensjahr bis hin zum 25. Lebensjahr. Die zeitliche Abgrenzung ist jedoch nicht trennscharf zu definieren, da sich aufgrund kultureller Bedingungen besonders die obere Grenze bis in das 30. oder auch 40. Lebensjahr vollziehen kann. Als Ursache dessen gelten fehlende „gesicherte Ressourcen zur Lebenssicherung“, trotz bestehender Selbstständigkeit auf politischer, kultureller und partiell sozialer Ebene.8 Darunter werden auch „Bastel-“ oder „Drahtseilbiografien“ verstanden.9 Aus diesen Veränderungen heraus gewinnt die Postadoleszenz zunehmend im 20. und 21. Jahrhundert an Bedeutung.10

Die ungenaue zeitliche Eingrenzung, aber auch die Verlaufsformen, Rahmenbedingungen oder Kontexte verlieren ihre Trennschärfe durch historische, soziale und kulturelle Wandlungen. Durch diese Art der Modernisierung, insbesondere in der Gesellschaft, bildet sich ein neuer Raum zur Erprobung möglicher „Optionen für die eigene Lebensplanung“.11

Häufig wird der Adoleszenz-Begriff auch im Zusammenhang der „modernen“ Jugend gebraucht. Der Schritt in das Erwachsenenleben wird hinauszögert und durch eine späte soziale Selbstständigkeit geprägt. Hier handelt es sich um eine Art „psychosoziales Moratorium“.12

Laut Carsten Gansel ist es ebenfalls ausschlaggebend in welchem zeitlichen Geschehen von Adoleszenz gesprochen wird, ob im 18. oder 21. Jahrhundert, da die Adoleszenz kulturgeschichtlich festgelegt ist. Auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie das Aufwachsen in einer Demokratie oder Diktatur, beeinflussen die Phase der Adoleszenz. Da „Adoleszenz im modernen Sinne […] das Produkt eines gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses [ist]“13, spielt das vormoderne, moderne oder postmoderne Verhältnis, in dem sich die Adoleszenz vollzieht eine entscheidende Rolle.14

Weiterhin hervorzuheben ist, dass die Neurophysiologie „eine veränderte Organisation funktioneller Schaltkreise“15 und anatomischer Reifungsprozesse nachweisen konnte, die für Risikoverhalten und Grenzüberschreitungen in der Adoleszenz mitverantwortlich sein können. Außerdem wird vermutet, so Gansel, dass innerhalb der Adoleszenz die Gehirnentwicklung dynamischer ist. Daher muss davon ausgegangen werden, dass die Veränderungen auf physiologischer, kognitiver und anatomischer Ebene „einen entscheidenden Einfluss auf die Funktionsweise kortikaler Netzwerke haben“.16 „Die Besonderheit dieser lebensgeschichtlichen Phase besteht also im Mit- und Gegeneinander von körperlichen, psychischen und sozialen Prozessen.“17 Sodass durch physiologische, psychische und soziale Vorgänge eine Neuprogrammierung dieser Systeme entsteht.18

Aus physiologischer Sicht erstreckt sich die Adoleszenz in der „Gesamtheit der somatischen Veränderungen“, die sich am deutlichsten in der körperlichen Entwicklung und sexuellen Reifung äußern.19

Auf psychologischer Ebene versteht man unter dem Adoleszenz-Begriff die Auseinandersetzung mit dem „Ich“. Dazu zählen somatisch bedingte Veränderungen, die damit einhergehende Sexualität sowie die Bewältigung und Auseinandersetzung mit sozialen Veränderungen. Geleitet von Hoffnungen und Zielen wachsen die Adoleszenten in die Welt der Erwachsenen hinein.20

Soziologisch betrachtet umfasst Adoleszenz ein Zwischenstadium, in dem die Jugendlichen an grundlegenden und gesellschaftlichen Prozessen verantwortungsbewusst teilnehmen, jedoch noch nicht institutionell abgesichert sind.21

Besonders im Hinblick auf modernisierte Gesellschaften verschiebt sich diese Lebensphase immer weiter in das 3. oder gar 4. Lebensjahrzehnt. Der Begriff Postadoleszenz beschreibt die Altersphase derer, die nicht mehr als Jugendliche zu betiteln sind, aber deren Zukunft in den Bereichen: Beruf, Heirat und Familie noch nicht festgelegt sind.22 Unter diesen postmodernen Verhältnissen der Adoleszenz ergeben sich noch weitere Merkmale. Zum einen werden die Grenzen zwischen Erwachsenensein und Jugend immer unschärfer. Zum anderen gibt es bereits in der Kindheit und auch im Jugendalter Anzeichen einer Art „Früherwachsenheit“23. Es kommt zu einer Aufweichung „symbolisch-kulturelle[r] Grenzlinien“ und ein gewisser Vorsprung an Erfahrungen seitens der Erwachsenen ist geschmälter, in einigen Punkten bereits verdreht.24

In der Lebensphase der Adoleszenz, mit zahlreichen Entscheidungs- und Individualisierungsmöglichkeiten, ist der Aspekt der Absetzung zu älteren Generationen nicht außer Acht zu lassen. Diese Abgrenzung wird häufig umgesetzt, indem der Körper zum Selbstdarstellungszweck wird. Durch Haare, modische Accessoires, Kleidungsstücke, Körperausdruck, Nutzung von Symbolen und deren Modifizierung und Verfremdung sowie der Wandlung von Sprache und Gestik wird eine Abgrenzung zu der älteren Generation und der Gesellschaft generiert. Die Problematik, die jedoch bei der Abgrenzung von Generationen oder der Mainstreamkultur entsteht, ist, dass der Markt „die Gesten von ritueller ‚Rebellion‘ in Musik, Mode und Habitus [in einer geringen Zeitspanne] mainstreamisier[t]“.25 Hinzu kommt, dass ältere Generationen sich dem Jung-Sein verhaftet fühlen. Den Jugendlichen wird dadurch eine Generationsabgrenzung erschwert, sodass sie stets auf der Suche nach neuen Ritualen, spezifischen kulturellen Gesellschaften und Abgrenzung sind.26

Der dadurch entstandene, zunehmenden Verlust an Trennschärfe des traditionellen Generationenkonflikts, insbesondere in westlichen Demokratien, und die aufkommende Normalisierung und Entdramatisierung, lässt Jugendliche häufig zu extremen Mitteln greifen.27

Außerdem musste die Jugend in der Vergangenheit immer wieder neue Abgrenzungsmerkmale schaffen, da sie nach einiger Zeit entschlüsselt und von älteren Generationen übernommen wurden.28

3.0 Liebe und Sexualität während der Adoleszenz

Liebe und Sexualität gewinnen in der Adoleszenz zunehmend an Bedeutung. Schon früh entwickelt sich ein Interesse am anderen Geschlecht. Dass Mädchen und Jungen sich ähnlich entwickeln, ist jedoch ein Irrtum. Schon mit Beginn der körperlichen Reife gibt es Unterschiede, die sich über die sexuelle Entwicklung hinweg bis hin zur romantischen Liebe vollziehen.

Damit einhergehend beginnt auch ein Prozess der sexuellen Wünsche und Fantasien, sowie „der Aneignung, des Ausprobierens und Experimentierens, [aber auch die] schrittweise Ausgestaltung in Beziehungen zu anderen“29. Diese Veränderungen, seien sie körperlich oder mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen verknüpft, sind verbunden mit „sozialen Definitionen und Bewertungen“30.

Neben der sexuellen Entwicklung in der Adoleszenz spielen das elterliche Geschlechterrollenverhalten und die ersten Erfahrungen auf sexueller Ebene eine bedeutsame Rolle. In Bezug auf biologische und soziale Geschlechterrollen seien verschiedene Entwicklungen möglich, so Remschmidt. Die Identifikation mit den Geschlechterrollen würde zur Heterosexualität führen, eine Ablehnung dieser wiederum zur Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität oder sexueller Delinquenz. Eine ambivalente Einstellung gegenüber dem Geschlechterrollenverhalten könne ebenfalls zur Bisexualität führen oder zu verschiedenen Störungen im Sexualverhalten.31

In den folgenden Kapiteln wird der inhaltliche Fokus auf der Heterosexualität liegen und die sexuell adoleszenten Erlebnisse zwischen Jungen und Mädchen darstellen, da die Heterosexualität einen Schwerpunkt in den ausgewählten Adoleszenzromanen aufweist.

3.1 Körperliche Reife

Wie bereits angesprochen ist ein wichtiger Aspekt der Adoleszenz die körperliche Veränderung. Die Adoleszenten müssen sich dieser Entwicklung bewusst werden, sich mit den Veränderungen auseinandersetzen und lernen diese zu akzeptieren. Dies hat auch eine neu zu „erlernende Geschlechterrolle und den Aufbau gegengeschlechtlicher Beziehungen zu Gleichaltrigen“32 zur Folge. Alle körperlichen Veränderungen, die beim Übergang ins Jugendalter aufkommen, werden von dem Begriff der „Pubertät“ umfasst.33

Während der Pubertät beginnt der Körper die Statur zu verändern, besonders in Bezug auf die Relation von Körperfett und Muskeln. Hinzu kommen Wachstumsschübe in Verbindung von Zunahme der Größe und des Gewichts. Physische Ausdauer und ein Zuwachs an Kraft werden durch eine Veränderung des Herz-Kreislauf- und Atmungssystems hervorgerufen. Auch die Entwicklung der primären (Hoden, Ovarien) und sekundären Geschlechtsorgane (Genitalien, Schambehaarung, Körper- und Gesichtsbehaarung) beginnt.34

Mit dem Eintritt der Menarche ist bei Mädchen die Entwicklung der Pubertät schon fast abgeschlossen. Sie tritt etwa im 13. Lebensjahr ein, wobei zu betonen ist, dass sie von sozialen Bedingungen und Faktoren, wie zum Beispiel der Ernährung, abhängen kann.35

Die erste Periode ist bei Mädchen ein Zeichen der Geschlechtsreifung. Bei Jungen äußert sich dies mit der ersten Ejakulation. Im Durchschnitt haben Jungen im Alter von 13 Jahren ihren ersten Samenerguss, zumeist während sie schlafen. Wobei bei gut einem Drittel der Jungen schon vor dem 13. Lebensjahr die Ejakularche eintritt.36

Der Stimmbruch ist eine weitere Veränderung, die ebenfalls mit dem Pubertätsverlauf auftritt. Dieser hat eine Vergrößerung des Kehlkopfes als Ursache und beginnt meist erst im späteren Verlauf der Pubertät. Große Schwankungen der Stimmlage können sich über einige Zeit erstrecken. Dabei ist zu betonen, dass auch Mädchen einen Stimmbruch erfahren können, jedoch in einem viel geringerem Ausmaß.37

Diese körperlichen Entwicklungen sind auf „veränderte Prozesse des hormonellen und des zentralen Nervensystems“38 zurückzuführen und können sich auf das Selbstwertgefühl, die Körperzufriedenheit sowie Stimmungsschwankungen und das Verhalten auswirken.39

Das Tempo der Pubertätsvoranschreitung ist unterschiedlich. Bei Mädchen beginnt die Pubertät im Durschnitt zwei Jahre früher als bei Jungen. Eine verspätete, pubertäre Entwicklung wirkt sich bei Jungen oftmals negativ aus, beispielsweise durch ein „höheres Bedürfnis an Autonomie, ein negativeres Selbstbild, weniger Selbstkontrolle und Selbstvertrauen“40. Mädchen hingegen leiden eher unter einer früh einsetzenden Pubertät, welche sich wiederum in Unausgeglichenheit, Unsicherheit, einem geringen Selbstwert und somatischen oder psychosomatischen Beschwerden bemerkbar machen kann.41

Mit dem Beginn der körperlichen Reife geht auch die sexuelle Entwicklung einher, die sich jedoch bei Jungen und Mädchen unterschiedlich vollzieht.42 Der Beginn der körperlichen Reife bedeutet zwangsläufig jedoch nicht, dass den Jugendlichen die gesellschaftlichen Funktionen, wie Vaterschaft, Mutterschaft und Unabhängigkeit, die sich als Konsequenz der körperlichen Reife ergeben können, bewusst sind.43

3.2 Sexuelle Entwicklung des weiblichen Geschlechts

Vorab ist zu erwähnen, dass erst seit Ende der 1960er Jahre Mädchen in den westlichen Kulturen eingeräumt wird ihre sexuellen Wünsche, Sehnsüchte, aber auch zwischenmenschliche Beziehungen zu erforschen und mit diesen zu experimentieren. Eltern geben ihren Töchtern mehr Freiraum und akzeptieren die sexuellen Beziehungen und Erfahrungen ihrer Kinder, wodurch diese auch von Angst entlastet werden.44

Mädchen erfahren die Entwicklung ihrer Sexualität anders als Jungen. Für sie werden sexuelle Berührungen nur in Verknüpfung mit sexueller Stimmung als erregend empfunden. Fühlen sie sich durch äußere Einflüsse gestört, so fällt es ihnen zumeist schwerer als Jungen sich auf die sexuelle Aktivität einzulassen. Allein schon das falsche Timing der Berührung der erogenen Zonen kann einen Rückzug zur Folge haben. Einige Mädchen und Frauen erleben in ihren ersten Jahren ihrer Sexualität keinen Orgasmus, die körperlich sexuellen Gefühle werden schwächer wahrgenommen und der eigene Körper als „nicht so empfindlich“ erlebt.45 „Die körperliche Lust wird von innen heraus erlebt, das Aufnehmen des Penis in die Scheide erfordert das Spüren innerer sexueller Gefühle.“46 Die Sexualität entwickelt sich von innen nach außen. Auch erfahren Mädchen eine intensivere Wahrnehmung der sexuellen Stimmung als Jungen. Trotz einer anderen Empfindung verspüren Mädchen dieselbe Lust wie Jungen. Mit fortschreitender sexueller Entwicklung erlernen sie jedoch auch das Erfahren körperlich sexueller Gefühle.47

3.3 Sexuelle Entwicklung des männlichen Geschlechts

Jungen erleben im Durchschnitt ihre ersten sexuellen Kontakte später als Mädchen, wobei ab dem 18. Lebensjahr kaum noch Unterschiede in Bezug auf die sexuellen Erfahrungen festzustellen sind.48

Im Gegensatz zu Mädchen entwickeln Jungen ihre Sexualität von außen nach innen. Die Erregung kann bereits durch „körperliche Reize, Bilder [und dem bloßen] Gedanken“49 entstehen. Der Zugang zur Sexualität wird als sehr körperlich empfunden, da ihre Erregbarkeit und Lust nicht an eine bestimmte Person gebunden sein muss. Dies wiederum bedeutet nicht, dass Jungen Verliebtsein oder romantische Gefühle als solche nicht kennen, sie können nur unabhängig voneinander bestehen.50 Häufig kommen Jungen dennoch zu dem Ergebnis, dass Sex ohne Gefühle „langweilig wird, sobald die Aufregung des Neuen vorbei ist“.51

Jungen können sich derweil im Gegensatz zu Mädchen unter ungünstigen Bedingungen, wie Stress oder emotionalen Belastungen, auf körperlich sexuelle Gefühle einlassen. Auf Berührungen jedoch reagieren Jungen sensibler. Sie können ähnlich wie Bilder und Gedanken schnell eine sexuelle Stimmung zum Vorschein bringen und einen frühzeitigen Samenerguss erzeugen. Daher können sie sich auch nur schwer vorstellen, dass Berührungen in bestimmten erogenen Zonen beim anderen Geschlecht nicht immer Erregung hervorrufen. Auch, dass Sex mit ausbleibendem Orgasmus dennoch als gut und zufriedenstellend empfunden werden kann, ist für Jungen nur schwer nachvollziehbar. Dieses fehlende Verständnis kann dazu führen, dass sie sich darauf versteifen, ihren Sexualpartner zur Ekstase bringen zu wollen. Den Drang und der Wunsch, alles richtig machen zu wollen, kann dazu führen, dass die sexuelle Stimmung, die für das Mädchen von Bedeutung ist, behindert wird. Erst mit dem Fortschreiten ihrer sexuellen Entwicklung lernen Jungen wie innere, sexuelle Gefühle entstehen können und wie wichtig sexuelle Stimmung sein kann.52

3.4 Das „erste Mal“

Der erste Sex steht für den ersten Annäherungsversuch an eine sexuelle Beziehung. Dem gehen meist zahlreiche Pettingerfahrungen voraus, die erste Berührungspunkte zwischen den Geschlechtern schaffen.53 Laut Erhebungen aus dem Jahr 2015 erleben die meisten Jugendlichen ihr erstes Mal im Durchschnitt zwischen 15 und 18 Jahren, nur weniger als 5% sind jünger als 14 Jahre. Zwischen dem 15. und 19. Lebensjahr steigt das Erleben sexueller Kontakte stetig an.54

In einer Studie von Karin Flaake berichten Mädchen über ihr erstes Mal. Deutlich wird, dass sie das „erste Mal“ als weniger schön empfunden haben, größtenteils aufgrund von Schmerzen und weil sie im Vorhinein bereits ihre Erwartungen zu schmälern versuchten, um Enttäuschungen entgegenzuwirken. Trotz alledem ist für sie der erste Sex ein bedeutungsvolles Ereignis. Auch weil es für einige als „Durchbruch zum Leben als erwachsene Frau“55 gilt. Interessant ist auch, dass der Grat zwischen Herbeiwünschen, Freude und Scham sehr schmal ist. Viele junge Mädchen empfinden nach dem herbeigesehnten ersten Mal Scham und glauben, dass Außenstehende es ihnen ansehen könnten. Dennoch wird die Entjungferung als ein bedeutungsvoller Akt angesehen, der einen Übergang markiert und signalisiert, eine erwachsene Frau geworden zu sein.56

Viele Mädchen setzen sich in diesem Zuge die Bedingung, dass es „der Richtige“ sein muss. Häufig wird dies an ideellen Werten gemessen. Sie wünschen sich eine gegenseitige emotionale Öffnung gegenüber dem Partner, dass ein Miteinander-reden-können möglich ist und der Junge nicht den Eindruck vermittelt, oberflächlich und nur an Sex interessiert zu sein. Diese romantische Vorstellung ist häufig auch mit Assoziationen verknüpft, wie beispielsweise das erste Mal bei Kerzenschein und mit Rosen zu erleben. Dennoch wird die Planung dieses Ereignisses zumeist nichtig, wenn der Moment und der Partner stimmen und die Situation günstig erscheint. Daher ist das erste Mal häufig ein unvorbereitetes und ungeplantes sexuelles Erlebnis.57

Jungen hingegen sind mit anderen Ängsten konfrontiert als Mädchen. Eine Studie von Jutta Stich zeigt, dass viele Jungen Angst haben, aufgrund der Aufregung, Erektionsstörungen zu bekommen, oder einen vorzeitigen Samenerguss zu erleben. Auch, dass sie dem Mädchen weh tun könnten und es Schmerzen empfindet, zählt zu ihren Ängsten.58 Jungen orientieren sich in Bezug auf den ersten Koitus generell eher an einer Art „Moralkodex“ und weniger an ihren eigenen Wünschen.59 „Rücksicht, Vorsicht, Achtsamkeit, auf Wünsche und Tempo der Partnerin eingehen, Verantwortung für die Lust der Partnerin übernehmen, […] [das] Mädchen nie zu etwas zwingen, das Mädchen sexuell befriedigen [und] nicht die Verhütung vergessen“60 sind Kriterien, die für sie von Bedeutung sind. Dabei reflektiert dieser Kodex zum einen männliche Leistungsstandards, geprägt durch die Gesellschaft, und zum anderen eine „kritische Thematisierung männlicher Sexualität“.61

Liebe und Zuneigung sind für viele Mädchen die Grundlage einer sexuellen Beziehung, während Jungen eher die sexuelle Anziehung als Basis definieren. Jedoch ist zu betonen, dass sich laut Erhebungen der letzten Jahrzehnte, Jungen den Mädchen angleichen und immer häufiger auch den Aspekt der Liebe und Zuneigung als Basis ansehen.62

Dass der erste Sex häufig als weniger schöne Erfahrung eingestuft werden kann, hängt damit zusammen, dass ein Mangel an Erfahrungen und Unsicherheit den Moment bestimmen. Auch dass eine Art „sexueller Rausch“ ausbleibt, kann in Frustration enden.63 Weitere Gründe, weshalb es zu dieser Einstufung kommt, können beim Mädchen „Schmerzen beim Sex, Schuldgefühle, Orgasmusprobleme oder die Angst benutzt zu werden“64 sein. Jungen hingegen leiden eher unter „Leistungsdruck und Schüchternheit“.65 Auf emotionaler Ebene wird dieses Ereignis des ersten Geschlechtsverkehrs jedoch von beiden Geschlechtern überwiegend als positiv empfunden.66

Einige Jugendliche erfahren ihr „erstes Mal“ unter dem Einfluss von Alkohol. Hierbei ist zu unterscheiden, dass dieser entweder bewusst konsumiert wird, um sich von Hemmungen zu lösen, oder dass es zu einem Entgleiten der Situation kommt, bei der schlussendlich eine sexuelle Handlung das Resultat ist.67

Im Kommunizieren über Sexualität oder sexuelle Erfahrungen ist festzuhalten, dass Mädchen es im Gegensatz zu Jungen als Selbstverständlichkeit ansehen, sich mit ihren besten Freundinnen über Schwierigkeiten oder positive Momente austauschen. Jungen haben zumeist dann Hemmungen, darüber zu sprechen, wenn ihre ersten Erfahrungen mit Problemen und Unsicherheiten verknüpft sind.68

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Sexualität eine besondere Bedeutung zukommt und durch einen „kontinuierlichen Prozess der Annäherung“ geprägt wird, welcher schon am Anfang der Adoleszenz beginnt.69

3.5 Masturbation

Masturbation ist eine Form sexueller Aktivität, die auf Eigenständigkeit beruht. Es sind Reizungen am eigenen Körper, die sexuelle Erregung hervorrufen.70 Dem Umgang mit der Selbstbefriedung stehen Jungen im Gegensatz zu Mädchen offener gegenüber. Laut einer Erhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Stand 2015) haben Jungen nicht nur mehr Erfahrung mit Masturbation, sondern führen diese auch wesentlich früher aus.71 Für Mädchen ist das Thema Masturbation häufig mit Gefühlen wie Scham und Gehemmtheit verbunden. Außerdem scheint es für sie etwas Verbotenes zu sein. Dieser Aspekt siegt meist über dem Empfinden der Lust.72 Kommt es dennoch zur Selbstbefriedigung bei Mädchen, dann ist entscheidend, dass den Fantasievorstellungen eine geringe Priorität zugesprochen werden. Als Reizquelle dienen viel mehr reale Erfahrungen. Gegenteiliges ist bei dem anderen Geschlecht der Fall: Jungen rufen ihre sexuelle Erregung häufig durch ihre Fantasie hervor, aber auch durch sexuelle Wünsche oder Erinnerungen.73

Generell masturbieren Jungen häufiger als Mädchen.74 Es wird zum Teil ihres alltäglichen Lebens und von ihnen besonders in Stresssituationen als entlastend empfunden. Für Mädchen hingegen ist die Vorstellung an Sex oder Masturbation in stressigen Situationen kaum denkbar.75

Interessant ist jedoch, dass Mädchen, die homo- oder bisexuell orientiert sind eher mit der Masturbation vertraut sind, als heterosexuelle junge Frauen. Bei Jungen gibt es im Hinblick auf die sexuelle Orientierung keine Unterschiede.76

Einhergehend mit der Masturbation ist der Konsum pornographischer Inhalte, der im Bereich des Internets von dem männlichen Geschlecht beherrscht wird. Doch mit dieser Art des sexuellen Zugangs können gerade bei Adoleszenten Ängste kompensiert und falsche Vorstellungen vermittelt werden. Auch Aspekte der Liebe und des Begehrens bleiben ihnen verwehrt.77

3.6 Romantische Liebe

In fast allen Kulturen wird der romantischen Liebe eine besondere Bedeutung zugewiesen. Sie ist ein Phänomen, welches sich im Jugendalter entwickelt und romantische Beziehungen hervorruft. Allem voran steht, den eigenen Körper zu akzeptieren. Dies ist Voraussetzung, um romantische Beziehungen zu ermöglichen. Im Laufe des Jugendalters werden Beziehungen persönlicher, näher und emotionaler, folglich intimer. Diese umfassen jedoch nicht direkt das Erleben von körperlichem oder sexuellem Kontakt. Es beinhaltet vorerst die gegenseitige Fürsorge, die „Bereitschaft, sich dem anderen gegenüber zu öffnen [und die] Teilung gemeinsamer Interessen und Aktivitäten“.78

[...]


1 Das männliche Genus schließt stets die weibliche Form ein.

2 https://www.duden.de/suchen/dudenonline/adolescere (Abrufdatum:30.10.2018)

3 Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. Vorschläge für einen kompetenzorientierten Unterricht.7.Auflage.Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor 2016. S. 166.

4 Vgl. King, Vera: Adoleszenz/Jugend und Geschlecht. In: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online (EEO) (2009). S. 1.

5 Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. S. 166.

6 https://www.duden.de/suchen/dudenonline/pubeszenz (Abrufdatum:02.12.2018)

7 Vgl. King, Vera: Adoleszenz/Jugend und Geschlecht. S. 3.

8 Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. S. 168.

9 Gansel, Carsten: Adoleszenz. Zu theoretischen Aspekten und aktuellen Entwicklungen. In: Der Deutschunterricht 2 (2016). S. 5.

10 Vgl. Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. S. 168.

11 Ebd. S. 167.

12 King, Vera: Die Entstehung des Neuen in der Adoleszenz. Individuation, Generativität und Geschlecht in modernisierten Gesellschaften. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Verlag 2004. S. 30.

13 Ebd. S. 168.

14 Vgl. ebd.

15 Gansel, Carsten: Adoleszenz. Zu theoretischen Aspekten und aktuellen Entwicklungen. In: Der Deutschunterricht 2 (2016). S. 3. zit. nach Uhlhaas 2011,63.

16 Ebd. S. 4. zit. nach Uhlhaas 2007.

17 Ebd. S. 4.

18 Vgl. ebd.

19 Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter.Stuttgart: Georg Thieme Verlag 1992. S. 2.

20 Vgl. Gansel, Carsten: Moderne Kinder- und Jugendliteratur. S. 167.

21 Vgl. Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter.S. 3.

22 Vgl. King, Vera: Die Entstehung des Neuen in der Adoleszenz. S. 32f.

23 Carsten Gansel: Der Adoleszenzroman. Zwischen Moderne und Postmoderne. In: Günter Lange (Hg.): Taschenbuch der Kinder und Jugendliteratur. Grundlagen. Gattungen. Bd. 1, Hohengehren 2000, S. 364.

24 Ebd. S. 364.

25 Ebd. S. 4.

26 Vgl. ebd.

27 Vgl. ebd. S. 5.

28 Vgl. ebd.

29 Flaake, Karin: Körper, Sexualität und Geschlecht. Studien zur Adoleszenz junger Frauen. Gießen: Psychosozial-Verlag 2001. S. 136.

30 Ebd. S. 224.

31 Vgl. Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter. S. 118.

32 Grob, Alexander; Jaschinski, Uta: Erwachsen werden. Entwicklungspsychologie des Jugendalters.Berlin: Beltz Verlag 2003. S. 33.

33 Vgl. ebd.

34 Vgl. ebd. S. 34.

35 Vgl. Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter. S. 62.

36 Vgl. Bode, Heidrun; Heßling, Angelika (2015): Jugendsexualität 2015. Die Perspektive der 14- bis 25-Jährigen. Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Wiederholungsbefragung. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln 2015. S. 90.

37 Vgl. ebd. S. 67.

38 Grob, Alexander; Jaschinski, Uta: Erwachsen werden. S. 34.

39 Vgl. ebd.

40 Ebd. S. 38ff.

41 Vgl. ebd.

42 Vgl. Dörfler, Daniela; Kostenwein, Wolfgang; Weidinger, Bettina: Sexualität im Beratungsgespräch mit Jugendlichen. 2.Auflage.Wien: Springer-Verlag 2007. S. 103.

43 Vgl. Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter. S. 119.

44 Vgl. Flaake, Karin: Körper, Sexualität und Geschlecht. S. 136f.

45 Ebd. S. 105.

46 Ebd.

47 Vgl. ebd.

48 Vgl. Remschmidt, Helmut: Adoleszenz. Entwicklung und Entwicklungskrisen im Jugendalter. S. 123.

49 Flaake, Karin: Körper, Sexualität und Geschlecht. S. 136f.

50 Vgl. ebd.

51 Ebd. S. 119.

52 Vgl. ebd. S. 103ff.

53 Vgl. Stich, Jutta: Annäherungen an sexuelle Beziehungen. Empirische Befunde zu Erfahrungs- und Lernprozessen von Jungen. In: Männliche Adoleszenz. Sozialisation und Bildungsprozesse zwischen Kindheit und Erwachsensein. Hrsg. von Katrin Flaake. Frankfurt/Main: Campus Verlag GmbH 2005. S. 164.

54 Vgl. ebd. S. 108.

55 Flaake, Karin: Körper, Sexualität und Geschlecht. S. 140.

56 Vgl. ebd. S. 148.

57 Vgl. ebd. S. 150.

58 Vgl. Stich, Jutta: Annäherungen an sexuelle Beziehungen. Empirische Befunde zu Erfahrungs- und Lernprozessen von Jungen. S. 166.

59 Winter, Reinhard; Neubauer, Gunter: Körper, Männlichkeit und Sexualität- Männliche Jugendliche machen „ihre“ Adoleszenz. In: Männliche Adoleszenz. Sozialisation und Bildungsprozesse zwischen Kindheit und Erwachsensein. Hrsg. von Katrin Flaake. Frankfurt/Main: Campus Verlag GmbH 2005. S. 219.

60 Ebd.

61 Ebd.

62 Vgl. Wendt, Eva-Verena: Sexualität und Bindung. Qualität und Motivation sexueller Paarbeziehungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter.Weinheim/München: Juventa Verlag 2009. S. 28.

63 Kellermann, Norbert: Metamorphose – Sexuelle Sozialisation in der weiblichen Pubertät. Opladen: Budrich UniPress 2012. S. 150f.

64 Wendt, Eva-Verena: Sexualität und Bindung. S. 28.

65 Ebd.

66 Vgl. Stich, Jutta: Annäherungen an sexuelle Beziehungen. S. 166.

67 Vgl. ebd.

68 Vgl. ebd. S.173.

69 Vgl. Dörfler, Daniela; Kostenwein, Wolfgang; Weidinger, Bettina: Sexualität im Beratungsgespräch mit Jugendlichen. S. 107.

70 Vgl. Glombitza, Christine; Lischke, Gottfried; Selg, Herbert:Psychologie des Sexualverhaltens. Eine Einführung. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer 1979. S. 43.

71 Vgl. Bode, Heidrun; Heßling, Angelika (2015): Jugendsexualität 2015. S. 119.

72 Vgl. Flaake, Karin: Körper, Sexualität und Geschlecht. S. 149.

73 Vgl. Glombitza, Christine; Lischke, Gottfried; Selg, Herbert:Psychologie des Sexualverhaltens. S. 43f.

74 Vgl. Klusmann, Dietrich; Kurrat, Sabine: Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Hrsg. von Schmidt, Gunter: Jugendsexualität. Sozialer Wandel, Gruppenunterschiede, Konfliktfelder. Stuttgart: Ferdinand Enke Verlag 1993. S. 104.

75 Vgl. ebd. S. 105.

76 Vgl. Bode, Heidrun; Heßling, Angelika (2015): Jugendsexualität. S. 121.

77 Vgl. Böhnisch, Lothar: Pädagogik und Männlichkeit. Eine Einführung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2015. S. 72.

78 Grob, Alexander; Jaschinski, Uta: Erwachsen werden. Entwicklungspsychologie des Jugendalters. Berlin: Beltz Verlag 2003. S. 76f.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten

Details

Titel
Liebe und Sexualität in Adoleszenzromanen von Bov Bjerg, Alexa Hennig von Lange und Benjamin Lebert
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
13
Jahr
2018
Seiten
64
Katalognummer
V489105
ISBN (eBook)
9783346029447
ISBN (Buch)
9783346029454
Sprache
Deutsch
Schlagworte
liebe, sexualität, adoleszenzromanen, bjerg, alexa, hennig, lange, benjamin, lebert
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Liebe und Sexualität in Adoleszenzromanen von Bov Bjerg, Alexa Hennig von Lange und Benjamin Lebert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489105

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