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Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie in E-Learning Modulen

Title: Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie in E-Learning Modulen

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thomas Witte (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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"Wer aufhört zu lernen, ist alt.
Er mag zwanzig oder achtzig sein."
Henry Ford (1863-1947), amerik. Großindustrieller

Der Aufbau und vor allem die ständige Weiterentwicklung von Wissen nimmt in der heutigen Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Fraglich ist jedoch, was uns dazu antreibt, unser Wissen ständig zu erweitern. Häufig ist in diesem Zusammen-hang von Motivation die Rede. Ganz allgemein versucht dieser Begriff zu beschreiben, dass „[…] jemand etwas gern oder von sich aus tut. So gibt es den Schüler, der „motiviert“ ist; offensichtlich ein Sachverhalt, der nicht – oder nicht mehr – selbstverständlich ist.“

Durch die Nutzung neuer Technologien ergeben sich neue Möglichkeiten für die Vermittlung von Wissen. Dabei wurde für die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Kontext des Lernens und Lehrens der Begriff des E-Learnings geprägt. Durch die Möglichkeiten der multimedialen Aufbereitung von Wissen wird dieser Lehr- und Lernform ein enormes Potential zugeschrieben. Fraglich ist jedoch, ob die neuen Technologien wirklich die in sie gesetzten hohen Erwartungen rechtfertigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Thematische Einführung

1.2 Aufbau und Zielsetzung

2 E-Learning

2.1 Begriffsklärung und Definition

2.2 E-Learning aus der Sicht der Motivationspsychologie

2.2.1 Vorteile des E-Learnings

2.2.2 Nachteile des E-Learnings

3 Umsetzung motivationspsychologischer Erkenntnisse im E-Learning

3.1 Relevante Erkenntnisse für die medienunterstützte Lehre

3.2 Sinnvolle Ausgestaltungen einer medienunterstützten Lehre

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss motivationspsychologischer Faktoren auf die Effizienz von E-Learning-Modulen. Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, in welchem Maße technologische Unterstützung zu einem Lernerfolg beiträgt und welche Rolle die pädagogische Gestaltung sowie die Betreuung dabei spielen, um die Diskrepanz zwischen technischen Möglichkeiten und tatsächlicher Lernmotivation zu beleuchten.

  • Motivationspsychologische Grundlagen im Kontext des E-Learnings
  • Analyse der Vor- und Nachteile von E-Learning aus Sicht des Lernenden
  • Die Rolle der Betreuung und des Feedbacks für die Lernmotivation
  • Strategien zur sinnvollen Ausgestaltung medial unterstützter Lernangebote
  • Kritische Würdigung des „Blended Learning“-Konzepts

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Vorteile des E-Learnings

Als größter Vorteil des E-Learnings gilt nach herrschender Meinung die zeitlich und räumlich uneingeschränkte Nutzbarkeit des Lernangebots. Das Lernen ist von nahezu jedem Ort aus möglich. „Von Just-in-place-Lernen [...]“ ist die Rede, wenn der lernende Arbeitnehmer sich idealerweise nicht von seinem Arbeitsplatz entfernen muss.

Darüber hinaus ist der Lernende in der Lage, an jedem ihm zusagenden Ort zu lernen. Zudem kann der Lernende, auftretende Wissenslücken schnell und effektiv zu schließen. Die Aktualität und Anwendbarkeit des Stoffes ermöglicht ihm eine bessere Verarbeitung. Verschiedene Autoren bezeichnen dieses Phänomen auch mit dem Begriff „Just-in-time-Lernen“.

Der aus motivationspsycholgischer Sicht interessante Effekt, der durch diese „Just-in“ Merkmale begünstigt wird, ist der des selbstgesteuerten Vorgehens. Selbstgesteuert lernt, wer „[...] die wesentlichen Entscheidungen, ob, was, wann, wie und woraufhin er lernt, gravierend und folgenreich beeinflussen kann.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des lebenslangen Lernens ein und umreißt die Zielsetzung, E-Learning unter motivationspsychologischen Gesichtspunkten zu betrachten.

2 E-Learning: Dieses Kapitel definiert den Begriff E-Learning und analysiert die Vor- sowie Nachteile dieser Lernform, wobei besonders auf die Bedeutung der Betreuung und die intrinsische Motivation eingegangen wird.

3 Umsetzung motivationspsychologischer Erkenntnisse im E-Learning: Das Kapitel befasst sich mit der praktischen Anwendung psychologischer Erkenntnisse und diskutiert Konzepte wie das „Blended Learning“ zur Optimierung der Lehre.

4 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass technische Mittel allein keine Automatisierung des Lernprozesses garantieren, sondern eine gezielte Gestaltung erfordern.

Schlüsselwörter

E-Learning, Motivationspsychologie, selbstgesteuertes Lernen, Blended Learning, digitale Medien, Lernmotivation, Online-Betreuung, Just-in-time-Lernen, Lerngeschwindigkeit, Medieneinsatz, Wissensvermittlung, Instruktionsdesign, Lernerfolg, Informationsknoten, kognitive Prozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von E-Learning-Modulen aus einer motivationspsychologischen Perspektive, um zu bewerten, wie effektiv technologische Lehrmittel tatsächlich zur Steigerung des Lernerfolgs beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von E-Learning, der Bedeutung von Motivation für den Lernerfolg, den Vor- und Nachteilen virtueller Studienangebote sowie der methodischen Gestaltung hybrider Lernarrangements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung, ob und unter welchen Bedingungen neue Technologien die in sie gesetzten Erwartungen an eine effiziente Wissensvermittlung erfüllen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die aktuelle motivationspsychologische Erkenntnisse mit empirischen Studien zur Akzeptanz und Effizienz von E-Learning verknüpft.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil werden zunächst die Vorteile der zeitlichen und räumlichen Flexibilität gegen die identifizierten Nachteile wie mangelnde Betreuung und fehlende Motivation abgewogen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind E-Learning, Motivationspsychologie, selbstgesteuertes Lernen, Blended Learning und medienunterstützte Lehre.

Warum wird die Betreuung als kritischer Faktor genannt?

Die Untersuchung zeigt, dass Lernende die direkte Interaktion und das Feedback vermissen, was bei rein digitalen Formaten ohne menschliche Tutoren zu Frustration und sinkender Motivation führen kann.

Was besagt das Konzept des „Blended Learning“?

Das Konzept schlägt eine Kombination aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning vor, um die Vorteile beider Welten – soziale Interaktion vor Ort und mediale Flexibilität – effizient zu vereinen.

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Details

Title
Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie in E-Learning Modulen
College
University of Osnabrück  (Lehrstuhl für Organisation und Wirtschaftsinformatik)
Course
Seminar
Grade
1,7
Author
Thomas Witte (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V48971
ISBN (eBook)
9783638455312
Language
German
Tags
Einfluss Erkenntnisse Motivationspsychologie E-Learning Modulen Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Witte (Author), 2005, Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie in E-Learning Modulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48971
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