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Der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit

Die Operationalisierung der Forschungshypothese: "Je länger die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 bis 65 Jahren, desto stärker die negativen Auswirkungen auf deren Lebenszufriedenheit"

Title: Der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Julia Zuber (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Diese Arbeit befasst sich mit der Operationalisierung der Forschungshypothese: "Je länger die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 bis 65 Jahren, desto stärker die negativen Auswirkungen auf deren Lebenszufriedenheit".

Hierfür werden zunächst die Planung und Vorbereitung der Erhebung, in der der theoretische Hintergrund expliziert und das Datenerhebungsverfahren und Design beschrieben werden, erläutert. Im Anschluss folgt die Operationalisierung der Hypothese, um geeignete Fragen zur Messung der Variablen "Lebenszufriedenheit" und "Dauer der Arbeitslosigkeit" formulieren zu können, sowie Überlegungen zu möglichen Störfaktoren (Confoundern).

Der Begriff Arbeitslosigkeit wurde als der Erwerbszustand eines Menschen, in dem er unfreiwillig ohne Arbeit ist, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und Arbeit sucht, definiert. Lebenszufriedenheit wurde festgelegt als emotionaler Zustand des Menschen, in dem er seine Bedürfnisse als befriedigt ansieht. Nach Aufarbeitung des bisherigen Forschungsstandes zu diesem Thema kamen mehrere Studien zu dem Schluss, dass Arbeitslosigkeit einen eindeutig negativen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Design und Erhebungsverfahren

3. Operationalisierung der Hypothese „Je länger die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 – 65 Jahren, desto stärker die negativen Auswirkungen auf deren Lebenszufriedenheit“

3.1. Messung der abhängigen Variable „Lebenszufriedenheit“

3.2. Messung der unabhängigen Variable „Dauer der Arbeitslosigkeit“

3.3. Kontrollvariablen/Drittvariablen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Forschungshypothese zu operationalisieren, dass die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 bis 65 Jahren einen negativen Einfluss auf deren Lebenszufriedenheit hat. Dabei wird ein empirisches Forschungsdesign entwickelt, um die Variablen messbar zu machen und potenzielle Störfaktoren zu identifizieren.

  • Methodische Konzeption einer Querschnittstudie mit einem halbstandardisierten Fragebogen
  • Operationalisierung der abhängigen Variable „Lebenszufriedenheit“
  • Operationalisierung der unabhängigen Variable „Dauer der Arbeitslosigkeit“
  • Identifikation und theoretische Einordnung relevanter Kontroll- und Drittvariablen
  • Anwendung von Stichprobenverfahren wie Random-Route und Last-Birthday-Methode

Auszug aus dem Buch

3.3. Kontrollvariablen/Drittvariablen

Um den Einfluss von eventuellen Kontroll- oder Drittvariablen (Confounder), auch Störvariablen genannt, zu vermeiden, werden im Folgenden die vermutlich einflussreichsten Drittvariablen enttarnt und begründet, sowie der Einfluss, den die Störfaktoren auf die jeweiligen Variablen, „Lebenszufriedenheit“ und „Dauer der Arbeitslosigkeit“, ausüben, beschrieben.

Die erste Drittvariable ist der Gesundheitszustand der befragten Person. Graham erkannte 2008 in seiner Studie „ Happiness and health: Lessons—and questions—for public policy”, dass die Gesundheit mitunter den größten Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat. Menschen mit einem höheren Gesundheitszustand, erwiesen sich als weitaus zufriedener (vgl. Graham, 2008). Die Dauer der Arbeitslosigkeit wird ebenso von der Gesundheit mitbestimmt. „Für gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitslose zeichnet sich ein „circulus vitiosus“ ab, da sie ungünstigere Wiedereingliederungschancen in den Arbeitsmarkt haben und stärker von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind“ (vgl. Hollederer, 2002).

Der soziale Status und die damit ermöglichten sozialen Kontakte bezeichnen den zweiten Störfaktor. Dass dieser signifikant die Lebenszufriedenheit beeinflusst, zeigt unter anderem die Studie „Sozialschicht, Lebenszufriedenheit und Gesundheitseinschätzung. Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung der deutschen Bevölkerung“ von Laubach et Al. aus dem Jahr 2000. Die Forscher fanden heraus, dass Personen der unteren Sozialschicht eine geringere Lebenszufriedenheit aufweisen, als Personen der mittleren, bzw. oberen Sozialschicht (vgl. Laubach, Schumacher, Mundt, & Brähler, 2000).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert zentrale Begriffe wie Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit und stellt die Forschungsfrage im Kontext des aktuellen Forschungsstandes vor.

2. Design und Erhebungsverfahren: Hier wird das methodische Vorgehen der Querschnittstudie erläutert, insbesondere die Stichprobenziehung mittels Random-Route-Verfahren, Straßenstück-Verfahren und Last-Birthday-Methode.

3. Operationalisierung der Hypothese „Je länger die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 – 65 Jahren, desto stärker die negativen Auswirkungen auf deren Lebenszufriedenheit“: Dieses Kapitel erläutert die konkrete Messbarmachung der Forschungs-Variablen durch Fragebogendesign und die kritische Auseinandersetzung mit existierenden Erhebungsinstrumenten.

3.1. Messung der abhängigen Variable „Lebenszufriedenheit“: Dieser Abschnitt beschreibt die Operationalisierung der subjektiven Lebenszufriedenheit mittels elfstufiger Ratingskalen zur allgemeinen und beruflichen Zufriedenheit.

3.2. Messung der unabhängigen Variable „Dauer der Arbeitslosigkeit“: Hier wird begründet, warum bestehende Erhebungsinstrumente zur Erfassung der Arbeitslosigkeit unzureichend sind und wie eine präzise Abfrage des Erwerbsstatus und dessen Dauer neu konzipiert wurde.

3.3. Kontrollvariablen/Drittvariablen: Dieses Kapitel identifiziert und begründet Einflussfaktoren wie Gesundheitszustand, sozialen Status, Bildung und vorherige Arbeitslosigkeit als Störvariablen für die empirische Analyse.

4. Fazit: Das Fazit fasst die operationalisierten Messinstrumente für die unabhängigen und abhängigen Variablen zusammen, die für die Überprüfung der Forschungshypothese im weiteren Studienverlauf vorgesehen sind.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, Lebenszufriedenheit, Operationalisierung, Querschnittstudie, Erhebungsinstrumente, Random-Route-Verfahren, Last-Birthday-Methode, Drittvariablen, Erwerbsstatus, Sozialschicht, Gesundheit, Bildung, empirische Untersuchung, Forschungshypothese, Erwerbsverlauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Lebenszufriedenheit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 bis 65 Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Definition von Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit, die Entwicklung eines empirischen Erhebungsdesigns und die Identifikation von Störvariablen, die das Studienergebnis beeinflussen könnten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Operationalisierung der Hypothese, dass eine längere Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen zu einer stärkeren Verminderung der Lebenszufriedenheit führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird ein Design für eine empirische Querschnittstudie entworfen, das auf einem halbstandardisierten Fragebogen basiert und spezifische Stichprobenverfahren wie das Random-Route-Verfahren nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung des Studiendesigns, der Operationalisierung der zentralen Variablen sowie einer fundierten Begründung für die Einbeziehung von Kontroll- und Drittvariablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitslosigkeit, Lebenszufriedenheit, Operationalisierung, Querschnittstudie, Erhebungsinstrumente und Drittvariablen.

Warum wird im Abschnitt zur Messung der Arbeitslosigkeit eine Anpassung der bestehenden Erhebungsinstrumente vorgeschlagen?

Da bestehende Instrumente nicht ausreichend zwischen verschiedenen Erwerbszuständen differenzieren und die Dauer der Arbeitslosigkeit nicht präzise erfassen, ist eine Neukonzeption für die Hypothesenprüfung notwendig.

Welche Rolle spielen Drittvariablen in der geplanten Analyse?

Drittvariablen wie der Gesundheitszustand, soziale Kontakte, Bildung und vorherige Arbeitslosigkeit dienen als Kontrollvariablen, um den reinen Effekt der Arbeitslosigkeit auf die Lebenszufriedenheit statistisch von anderen Störfaktoren zu bereinigen.

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Details

Title
Der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit
Subtitle
Die Operationalisierung der Forschungshypothese: "Je länger die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Erwerbsfähigen im Alter von 21 bis 65 Jahren, desto stärker die negativen Auswirkungen auf deren Lebenszufriedenheit"
College
LMU Munich
Grade
1,0
Author
Julia Zuber (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V489741
ISBN (eBook)
9783346004109
ISBN (Book)
9783346004116
Language
German
Tags
zusammenhang jahren alter erwerbsfähigen dauer forschungshypothese operationalisierung lebenszufriedenheit arbeitslosigkeit auswirkungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Zuber (Author), 2014, Der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Lebenszufriedenheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489741
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