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Der Zusammenhang zwischen familienbewusster Organisationskultur und affektivem Commitment

Gestaltung von familienfreundlicher Arbeit für hochqualifizierte Mütter

Titel: Der Zusammenhang zwischen familienbewusster Organisationskultur und affektivem Commitment

Forschungsarbeit , 2019 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katrin Hundhausen (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir, inwieweit eine familienbewusste Organisationskultur damit zusammenhängt, wie gerne hochqualifizierte Mütter arbeiten.

Dazu wurden 138 hochqualifizierte Müttern aus Hamburg per Online-Fragen zu ihrem affektiven Commitment und ihren Einschätzungen zur familienbewussten Organisationskultur ihres Arbeitgebers mit den drei Dimensionen Arbeitszeitenregelung, Management und Karrierechancen befragt. Es fand sich ein starker Zusammenhang zwischen dem affektiven Commitment und dem familienbewussten Management; familienbewusste Arbeitszeiten und gleiche Karrierechancen sind mittelstark mit dem affektiven Commitment verbunden.

Die Befunde indizieren für Organisationen, die Akademikerinnen nach der Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder im Unternehmen halten möchten, Familienbewusstheit in der Organisationskultur ganzheitlich umzusetzen, wobei besonders wichtig ist, wie verständnisvoll, unterstützend und integrativ die Führungskräfte auf ihre hochqualifizierten Mitarbeiterinnen eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie und Forschungsstand

2.1 Theoretischer und empirischer Hintergrund

2.1.1 Theorie

2.1.2 Empirie

2.2 Fragestellung und Hypothesen

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Untersuchungsdesign

3.3 Instrumente und Messgeräte

3.4 Durchführung

3.5 Datenanalyse

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Ergebnisse

4.2 Ergebnisse zu Hypothesen und Fragestellung

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Limitationen

5.2 Einordnung in den Forschungsstand

5.3 Weiterführende Ergebnisse und offene Fragen

5.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieses Forschungsprojekts besteht darin, den Zusammenhang zwischen einer familienbewussten Organisationskultur und dem affektiven Commitment bei hochqualifizierten Müttern zu untersuchen, um Erkenntnisse für eine demographiefeste Personalpolitik in Unternehmen zu gewinnen.

  • Zusammenhang zwischen Arbeitszeiten, Management und Karrierechancen
  • Affektives Commitment bei Akademikerinnen mit Kind
  • Bedeutung des relationalen psychologischen Vertrages
  • Gestaltung familienfreundlicher Organisationskulturen
  • Instrumente zur Messung familienbewusster Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Begriffserklärung und Definitionen

Nach Felfe (2008) bedeutet Commitment Verbundenheit, Verpflichtung, Identifikation und Loyalität gegenüber der Organisation und ist durch Langfristigkeit, Stabilität und einen handlungssteuernden Charakter gekennzeichnet. Mitarbeiter mit hohem Commitment sollen sich besonders für den Erfolg der Organisation einsetzen und weniger kündigen. Affektives Commitment zeichnet sich im Gegensatz zu normativem und kalkulatorischem Commitment dadurch aus, dass sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen emotional verbunden fühlen und gerne dort arbeiten, weil sie es sich so wünschen (Felfe, 2008).

Thompson, Beauvais und Lyness (1999) definieren familienbewusste Organisationskultur als geteilte Wahrnehmung der Organisationsmitglieder, in wie weit die Organisation die Integration von Berufs- und Privatleben wertschätzt und unterstützt. Sie begründen theoretisch und empirisch, dass sich familienbewusste Organisationskultur aus drei Dimensionen zusammensetzt: Familienbewusste Arbeitszeit, familienbewusstes Management und das Ausbleiben negativer Karrierekonsequenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas im Kontext des demographischen Wandels und des hohen Ausbildungsniveaus von Frauen bei gleichzeitiger Unterrepräsentanz in Führungspositionen.

2 Theorie und Forschungsstand: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, führt theoretische Modelle wie die Ressourcenerhaltungstheorie ein und präsentiert den aktuellen Stand der empirischen Forschung.

3 Methode: Hier werden die Konstruktion der Stichprobe, das Untersuchungsdesign, die eingesetzten Messinstrumente sowie das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und -analyse beschrieben.

4 Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse, durch welche die aufgestellten Hypothesen geprüft und die Forschungsfrage beantwortet werden.

5 Diskussion: In der Diskussion werden die Studienergebnisse zusammengefasst, kritisch reflektiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und Implikationen für die Praxis sowie zukünftige Forschung abgeleitet.

Schlüsselwörter

Familienbewusste Organisationskultur, affektives Commitment, hochqualifizierte Mütter, Akademikerinnen, Vereinbarkeit, Arbeitszeitregelung, Management, Karrierechancen, Organisationskultur, demographischer Wandel, psychologischer Vertrag, Personalpolitik, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt, Führungskräfte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der familienbewussten Organisationskultur eines Unternehmens und dem affektiven Commitment (der emotionalen Bindung) hochqualifizierter Mütter an ihren Arbeitgeber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Dimensionen einer familienbewussten Unternehmenskultur (Arbeitszeit, Management, Karrierechancen) und deren Einfluss auf die berufliche Bindung von Akademikerinnen mit Kind.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Verbindung zwischen den drei Dimensionen der familienbewussten Organisationskultur und dem affektiven Commitment bei der Zielgruppe der hochqualifizierten Mütter besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Studie, in der 138 hochqualifizierte Mütter mittels eines Online-Fragebogens zu ihrem affektiven Commitment und ihrer Wahrnehmung der familienbewussten Unternehmenskultur befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Methodenbeschreibung, die statistische Ergebnisauswertung sowie die Diskussion der Resultate inklusive Limitationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind familienbewusste Organisationskultur, affektives Commitment, hochqualifizierte Mütter, Karrierechancen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Welches ist das wichtigste Ergebnis der Studie?

Die Studie identifizierte einen besonders starken Zusammenhang zwischen dem familienbewussten Management durch Vorgesetzte und dem affektiven Commitment hochqualifizierter Mütter.

Warum wurde explizit die Zielgruppe der hochqualifizierten Mütter gewählt?

Die Wahl dieser Zielgruppe begründet sich durch die demographische Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte zu halten, und den besonderen Karrierewunsch, den diese Gruppe laut Literatur explizit artikuliert.

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Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen familienbewusster Organisationskultur und affektivem Commitment
Untertitel
Gestaltung von familienfreundlicher Arbeit für hochqualifizierte Mütter
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,0
Autor
Katrin Hundhausen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
31
Katalognummer
V489749
ISBN (eBook)
9783668978485
ISBN (Buch)
9783668978492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demographiefeste Personalpolitik Familienfreundlichkeit Work-Life-Balance
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Hundhausen (Autor:in), 2019, Der Zusammenhang zwischen familienbewusster Organisationskultur und affektivem Commitment, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489749
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Leseprobe aus  31  Seiten
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