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Volkstribunal und Ständekämpfe. Der Revolutionsführer als Werkzeug des Staates

Título: Volkstribunal und Ständekämpfe. Der Revolutionsführer als Werkzeug des Staates

Trabajo , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia universal - Antigüedad
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Ziel dieser Arbeit ist die Frage zu klären, wie es dazu kommen konnte, dass die einstigen Führer der Revolution zu Rädern im Getriebe des Staates werden konnten.

Während in dieser Arbeit ein Überblick über die Geschichte der Ständekämpfe gegeben wird, fließen Bezüge und Ergänzungen zu den Volkstribunen ein. Zu Beginn werden die Wurzeln der Konflikte zwischen Patriziat und Plebs erläutert und der Ursprung der Volkstribunen beleuchtet. Im Folgenden wird der Verlauf der Auseinandersetzungen beschrieben, um dann schließlich in eine Zusammenfassung des Endes der Ständekämpfe überzugehen.

An dieser Stelle wird ein Ausblick über die nun folgende, veränderte Funktion des Amtes der Volkstribunen gegeben. Am Schluss dieser Arbeit wird ein Antwort versucht auf die Frage, wie sich das Volkstribunat von einer antistaatlichen Institution zum Diener seines einstigen Antagonisten entwickeln konnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ständekämpfe und das Volkstribunat

2.1. Beginn der Konflikte

2.2. Politische Waffen der Plebs – Die Entstehung des Volkstribunats

2.3. Verlauf der Ständekämpfe

2.3.1. Die Rolle der Volkstribunen

2.4. Ende der Ständekämpfe

2.4.1. Die weitere Entwicklung des Volkstribunats

3. Fazit – Der Weg vom Führer der Revolution zum Werkzeug des Staates

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Transformationsprozess der Volkstribunen in der römischen Republik, die ursprünglich als revolutionäre Schutzinstanz für die Plebs gegen das Patriziat entstanden, sich jedoch schleichend zu einem integralen, systemstützenden Werkzeug der neuen Nobilität entwickelten.

  • Die Wurzeln und Ursachen der Ständekämpfe zwischen Patriziern und Plebejern.
  • Die Entstehung des Volkstribunats als plebejisches Gegengewicht und "politische Waffe".
  • Der Verlauf der rechtlichen und sozialen Integration der Plebs in den römischen Staat.
  • Die schleichende Vereinnahmung des Volkstribunats durch die entstehende Führungselite.
  • Der Vergleich zwischen dem Schicksal revolutionärer Bewegungen und dem historischen Wandel römischer Ämter.

Auszug aus dem Buch

2.3. Verlauf der Ständekämpfe

Im Zuge der Entwicklung bekamen die Plebejer die Möglichkeit ihre Feldherren, die zugleich die obersten Magistrate waren, mit zu wählen. Die Entscheidung über Krieg oder Frieden und auch die Wahl der obersten, meist militärischen Beamten lag nun bei den Streitkräften. Die militärischen Bezeichnungen, welche nicht nur die Ämter, sondern auch die politischen Institutionen benannten, blieben dem römischen Staatssystem von nun an erhalten. Das neue System für Abstimmungen beispielweise bekam den Namen comitia centuria, Zenturienordnung. Die Zahl hundert hatte hier nichts mehr mit den Zenturien zu tun. Als Zenturien wurden die verschiedenen Vermögensklassen bezeichnet, die bei der Abstimmung unterschiedlich schwer in die Waagschale fielen. Hierbei hatten die wohlhabenden Bürger der Stadt mehr Gewicht, als ihre wirtschaftlich schwächeren Mitbürger, woraus sich ergibt, dass die Schätzung des Besitzes von großer politischer Wichtigkeit war. Die für die Schätzung zuständigen Zensoren bestimmten bei Ausführung des ihnen anvertrauten Amtes alle fünf Jahre unter anderem auch über die Ergänzung des Senats oder den Ausstoß unwürdiger patres. So hatten sie die Aufsicht über die Sittsamkeit und Ordnung Roms inne.

Obwohl der Senat keine Entscheidungen über die Kriegsführung oder die militärische Spitze fällen durfte, war er dennoch die höchste politische Instanz in Rom. Trotz ihrer Forderungen ist es den Plebejern vorerst nicht ermöglicht worden als patres Mitglieder des Senats zu werden, die Plebs schaffte es jedoch wenigstens als conscripti (lat. Dazugeschriebene) den Sitzungen beiwohnen zu dürfen. Auch wenn sie von den Abstimmungen ausgeschlossen wurden, so konnten sie doch in Beratungen das Wort ergreifen. Weil sie in Teilen halfen die Lage zu entspannen und die Tagesgeschäfte am Laufen zu hielten, waren die von den conscripti gegebenen Ratschläge sehr schnell gefragt im Senat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Transformation des Volkstribunats von einer revolutionären Widerstandsinstitution hin zu einem Werkzeug des Staates anhand historischer und theoretischer Vergleiche auf.

2. Die Ständekämpfe und das Volkstribunat: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der sozialen Spannungen nach dem Sturz der römischen Monarchie und die strukturelle Ausgangslage der Konflikte.

2.1. Beginn der Konflikte: Es werden die Veränderungen in der römischen Militärverfassung und die soziale Schichtung der Plebs als Auslöser für die ersten Ständekämpfe analysiert.

2.2. Politische Waffen der Plebs – Die Entstehung des Volkstribunats: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung plebejischer Gegeninstitutionen und den politischen Streik (secessio) als zentrales Machtmittel.

2.3. Verlauf der Ständekämpfe: Der Fokus liegt hier auf den schrittweisen politischen Erfolgen der Plebs, insbesondere durch die Zenturienordnung und die Aufzeichnung der Zwölf-Tafeln-Gesetze.

2.3.1. Die Rolle der Volkstribunen: Hier wird beleuchtet, wie die Volkstribunen ihre anfängliche Schutzfunktion gegenüber der Plebs ausübten und zunehmend staatlich anerkannt wurden.

2.4. Ende der Ständekämpfe: Das Kapitel behandelt die Durchbrechung der patrizischen Alleinherrschaft durch die Öffnung des Konsulats und weiterer Ämter für die Plebs.

2.4.1. Die weitere Entwicklung des Volkstribunats: Es wird dargelegt, wie das Volkstribunat nach dem Ende der eigentlichen Kämpfe in die neue aristokratische Machtstruktur integriert und neutralisiert wurde.

3. Fazit – Der Weg vom Führer der Revolution zum Werkzeug des Staates: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und stellt fest, dass der Prozess der Integration zu einem schleichenden Verlust der ursprünglichen Widerstandskraft der Volkstribunen führte.

Schlüsselwörter

Volkstribunat, Ständekämpfe, Römische Republik, Plebs, Patriziat, Nobilität, Lex Hortensia, Lex Valeria, secessio, politische Integration, Machtwechsel, Senat, Konsulat, Amtsführung, historische Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Amt des Volkstribunen in der Römischen Republik von einer revolutionären, antistaatlichen Schutzinstanz für die Plebs zu einem integrierten Instrument der herrschenden Nobilität entwickelte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die Ursachen der Ständekämpfe, die rechtliche und machtpolitische Entwicklung des Volkstribunats sowie die schrittweise Einbindung plebejischer Interessen in das römische Staatsgefüge.

Welche Forschungsfrage steht im Zentrum?

Die primäre Frage lautet: Wie konnte es dazu kommen, dass die einstigen Führer der Revolution zu Rädern im Getriebe des Staates wurden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse zur Römischen Geschichte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit antiken Quellen wie Livius und Cicero, um die historische Entwicklung nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursprünge der Konflikte zwischen den Ständen, die Entstehung der plebejischen Machtmittel, den Verlauf der Ständekämpfe und schließlich die schleichende Vereinnahmung des Volkstribunats durch die neue Führungselite.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Volkstribunat, Ständekämpfe, Plebs, Nobilität und der Prozess der politischen Integration.

Welche Rolle spielten die "Lex Hortensia" und "Lex Valeria" für diese Entwicklung?

Diese Gesetze markierten sowohl den rechtlichen Durchbruch für plebejische Mitbestimmung als auch den Zeitpunkt, ab dem das Volkstribunat durch seine staatliche Anerkennung zunehmend neutralisiert wurde.

Warum verlor das Volkstribunat seine revolutionäre Kraft?

Laut der Arbeit war die zunehmende Integration von Familienangehörigen der Nobilität in das Amt sowie die staatliche Anerkennung entscheidend, wodurch das Volkstribunat als Teil der bestehenden Machtstrukturen funktionalisiert wurde.

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Detalles

Título
Volkstribunal und Ständekämpfe. Der Revolutionsführer als Werkzeug des Staates
Universidad
University of Münster
Calificación
2,5
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V489789
ISBN (Ebook)
9783668987456
ISBN (Libro)
9783668987463
Idioma
Alemán
Etiqueta
volkstribunal ständekämpfe revolutionsführer werkzeug staates
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Volkstribunal und Ständekämpfe. Der Revolutionsführer als Werkzeug des Staates, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489789
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