Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Inversiones y finanzas

Liquidität und Akquisitionen bei börsennotierten Unternehmen. Eine empirische Untersuchung der MDAX 50 Unternehmen

Título: Liquidität und Akquisitionen bei börsennotierten Unternehmen. Eine empirische Untersuchung der MDAX 50 Unternehmen

Tesis de Máster , 2016 , 72 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mesut Resul Arslan (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Über einen Zeitraum von 13 Jahren akkumulierten die MDAX Unternehmen große Mengen an liquiden Mitteln. Insgesamt erreichten die Unternehmen 2014 einen Anteil von 3,1% am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Relevanz der liquiden Mittel in der Wirtschaft ist also extrem hoch. Jedes Unternehmen bedarf ausreichender Liquidität, um betriebsnotwendige Ausgaben finanzieren zu können. Darüber hinausgehende liquide Mittel ermöglichen eine gewisse Flexibilität des Managements in Sachen Finanzierung neuer Projekte oder etwaige Ausgaben. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine Aussage darüber treffen zu können, ob MDAX Unternehmen mit Überschussliquidität in Zusammenhang mit Akquisitionsankündigungen positive oder negative Kapitalmarktreaktionen in Form von unerwarteten Renditen hervorrufen.

Hierzu wird zunächst der theoretische Hintergrund erläutert und der Begriff der Liquidität historisch in Erklärungsmodelle eingeordnet. Diese theoretische Erläuterung bildet unter Einbeziehung eines Regressionsmodells von Jarrad Harford (1999) die Basis für die nachfolgende empirische Ermittlung der Liquidität der MDAX Unternehmen. Danach erfolgt eine Messung der unerwarteten Rendite hinsichtlich der Ankündigungseffekte von Akquisitionen bei Unternehmen mit Überschussliquidität. Die Arbeit endet mit einer kritischen Würdigung der Erkenntnisse und der Darstellung von Implikationen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rolle der liquiden Mittel

2.1 Hintergrund und Einordnung der Unternehmensliquidität

2.1.1 Transaktionskostenmotiv

2.1.2 Vorsichtsmotiv

2.1.3 Kassenhaltung aufgrund der Verfügungsfreiheit des Managements

2.1.4 Steuervorteile durch Kassenhaltung

2.1.5 Pecking–Order Theorie und Literaturüberblick

2.2 Definition der Überschussliquidität

2.3 Studienübersicht

3. Empirische Betrachtung der MDAX Unternehmen

3.1 Untersuchungsdesign und Zielsetzung

3.1.1 Datensatz und Sample

3.1.2 Panel-/Longitudinaldaten

3.2 Identifikation von Cashrich-Unternehmen

3.2.1 Die Variablen

3.2.2 Deskriptive Statistik

3.2.3 Korrelationtests

3.2.4 Regressionsmodell

3.2.5 Überprüfung und Diagnose der ökonometrischen Annahmen

3.2.5.1 A-Annahmen

3.2.5.2 B-Annahmen

3.2.5.3 C-Annahmen

3.2.5.4 Ergebnisse und Interpretation

3.2.6 Einteilung der Unternehmen

4. Akquisitionen und Überrenditen

4.1 Akquisitionsmotive und der Akquisitionserfolg

4.2 Analyse von Ankündigungseffekten im Zuge von Akquisitionen

4.2.1 Datensatz

4.2.2 Methodik der Event-Studie

4.2.3 Ablauf der Event-Studie

4.2.4 Limitationen der Methodik

4.3 Ergebnisse und Diskussion

5. Kritik und Implikationen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht empirisch, ob börsennotierte MDAX-Unternehmen, die über Überschussliquidität verfügen, diese im Zusammenhang mit Akquisitionsankündigungen für wertsteigernde oder wertvernichtende Investitionen einsetzen, und analysiert hierzu die Kapitalmarktreaktionen.

  • Einfluss von Überschussliquidität auf das Akquisitionsverhalten von Unternehmen.
  • Empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen Liquidität und Unternehmensübernahmen.
  • Untersuchung von Kapitalmarktreaktionen in Form von abnormalen Renditen bei Akquisitionsankündigungen.
  • Vergleich der Ergebnisse mit gängigen Erklärungsmodellen der Unternehmensfinanzierung (z.B. Pecking-Order-Theorie).
  • Methodische Identifikation von "Cashrich"-Unternehmen mittels Paneldaten und Regressionsanalyse.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Variablen

a) Cash/Sales Kennzahl (CashSales): Diese Kennzahl beschreibt die verfügbaren liquiden Mittel eines Unternehmens im Verhältnis zum Umsatz. Zu hohe Reserven oder zu niedrige Reserven können bei Eigenkapitalgebern zu Wohlstandsverlust führen. Die Aufgabe des Managements ist es ein Gleichgewicht zwischen dem marginalen Grenznutzen und den Grenzkosten zu erreichen. Neben der strategischen Rolle von Liquiditätsreserven für das Management gegenüber Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern können vorhandene Liquiditätsreserven das Problem der zukünftigen Unterinvestition reduzieren. Dies bedeutet zugleich, dass Manager potenzielle Investitionen schon heute planen und Geldmittel aufbauen. Das Unternehmen kann so auch Kosten vermeiden, welche im Rahmen von Außenfinanzierungsvorhaben entstehen. Aus Sicht der Eigenkapitalgeber ist die Außenfinanzierung jedoch ein einfaches Mittel der Überwachung des Managements. Durch die Innenfinanzierungskraft aufgrund von hoher liquider Mittel wird die Überwachungsfunktion des Kapitalmarkts begrenzt. Weiterhin sind Manager in ihrem Vorhaben flexibler und unbeschwerter, neue wertvernichtende Investitionen oder gar Akquisitionen zu tätigen, wenn hohe Geldreserven verfügbar sind.

Die alternative Hypothese zu dem o.g. vorausplanenden Manager sind Manager, die ohne zukünftige Investitionsvorhaben Barmittel aufbauen. Diese bilden Barmittelpuffer allein aufgrund der zuvor gut laufenden betrieblichen Tätigkeiten.

Im Regressionsmodell wird Cash/Sales als abhängige Variable geschätzt. Es wird untersucht, ob bestimmte Unternehmen des MDAX liquide Mittel über der betriebsnotwendigen Grenze im Beobachtungszeitraum 2002 bis 2014 aufgebaut haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung liquider Mittel in Unternehmen und formuliert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Überschussliquidität und dem Erfolg von Akquisitionsankündigungen bei MDAX-Unternehmen zu untersuchen.

2. Die Rolle der liquiden Mittel: Dieses Kapitel erläutert theoretische Motive der Kassenhaltung wie Transaktionskosten, das Vorsichtsmotiv und Agency-Probleme, ordnet diese in Finanzierungstheorien ein und definiert den Begriff der Überschussliquidität für die empirische Analyse.

3. Empirische Betrachtung der MDAX Unternehmen: Hier wird das methodische Design der Untersuchung beschrieben, das verwendete Regressionsmodell zur Identifikation von "Cashrich"-Unternehmen hergeleitet und die Datengrundlage sowie ökonometrische Annahmen detailliert geprüft.

4. Akquisitionen und Überrenditen: Dieses Kapitel verknüpft die Identifikation von Unternehmen mit Überschussliquidität mit einer Event-Studie, um zu analysieren, wie der Kapitalmarkt auf Akquisitionsankündigungen dieser spezifischen Unternehmensgruppe reagiert.

5. Kritik und Implikationen: Der abschließende Teil würdigt die Ergebnisse kritisch, diskutiert die Grenzen der Untersuchung und leitet Implikationen für das Management sowie zukünftige Forschungsansätze ab.

Schlüsselwörter

Unternehmensliquidität, Überschussliquidität, MDAX, Akquisitionen, Kapitalmarktreaktion, Event-Studie, Cashrich-Unternehmen, Paneldaten, Regressionsmodell, Unternehmensfinanzierung, Pecking-Order-Theorie, Cashflow, abnormale Rendite, Investitionspolitik, Informationsasymmetrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie börsennotierte Unternehmen im deutschen MDAX, die über überdurchschnittlich hohe liquide Mittel (sog. Überschussliquidität) verfügen, bei Akquisitionen agieren und wie der Kapitalmarkt auf deren Ankündigungen reagiert.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Rolle von Liquidität im Unternehmen, die Motive für die Haltung von Kassenbeständen (Kassenhaltung), das unternehmerische Investitionsverhalten und die Effizienz des Kapitalmarkts bei der Bewertung von M&A-Transaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob MDAX-Unternehmen mit Überschussliquidität bei Akquisitionsankündigungen positive oder negative Kapitalmarktreaktionen in Form von unerwarteten (abnormalen) Renditen hervorrufen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine empirische quantitative Analyse. Sie kombiniert Paneldaten-Regressionen zur Identifikation von Unternehmen mit Überschussliquidität nach dem Modell von Harford (1999) mit einer Event-Studie zur Messung von Aktienrenditen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Liquiditätsmotive, die methodische Konstruktion eines ökonometrischen Regressionsmodells für MDAX-Unternehmen und die anschließende Durchführung einer Event-Studie zur Analyse von Ankündigungseffekten bei Übernahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Überschussliquidität, MDAX, Akquisitionen, abnormale Rendite, Cashflow, Kapitalmarktreaktion und Regressionsmodell.

Wie unterscheidet sich diese Untersuchung von der Studie von Harford (1999)?

Während Harford US-amerikanische Unternehmen über einen sehr langen Zeitraum untersuchte, fokussiert sich diese Arbeit spezifisch auf den deutschen MDAX im Zeitraum 2002 bis 2014, wobei die deutsche Marktsituation und regulatorische Unterschiede in die Analyse einfließen.

Welches Ergebnis wird für die Unternehmen mit Überschussliquidität festgestellt?

Im Gegensatz zu einigen anderen Forschungsarbeiten, die oft von einer Wertvernichtung ausgehen, deuten die Ergebnisse der Arbeit teilweise auf signifikant positive Kapitalmarktreaktionen bei Akquisitionsankündigungen durch die untersuchten MDAX-Unternehmen hin.

Final del extracto de 72 páginas  - subir

Detalles

Título
Liquidität und Akquisitionen bei börsennotierten Unternehmen. Eine empirische Untersuchung der MDAX 50 Unternehmen
Universidad
University of Trier
Calificación
1,3
Autor
Mesut Resul Arslan (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
72
No. de catálogo
V489896
ISBN (Ebook)
9783668963115
ISBN (Libro)
9783668963122
Idioma
Alemán
Etiqueta
Corporate Finance Kapitalmarkt Empirie SPSS Stata Eventstudy Longitudinaldaten Paneldaten MDAX Finance Statistik Korrelationstest Regression Akquisitionsmotive Unternehmensliquidität Pecking-Order Theorie Liquidität Abnormal returns Cash flow Random-Effects Modell Fixed-Effects Modell Mergers & Acquisitions CAPM Generalized Least Squares Ordinary-Least-Squares Modell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mesut Resul Arslan (Autor), 2016, Liquidität und Akquisitionen bei börsennotierten Unternehmen. Eine empirische Untersuchung der MDAX 50 Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489896
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  72  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint