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Kritik an Stalin. Auszug aus der Rede Chruschtschows am 25. Januar 1956

Titre: Kritik an Stalin. Auszug aus der Rede Chruschtschows am 25. Januar 1956

Thèse Scolaire , 2018 , 11 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Antonia Kaja Radke (Auteur)

Histoire de l'Europe - L'Europe dès la Guerre Froide
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Der erste nationale Parteitag der KPdSU, nach Stalins Tod, erfolgte gleichwohl erst knapp drei Jahre später, vom 14. bis 25. Februar 1956 in Moskau. Dieser
XX. Parteitag der KPdSU wird mit einer Rede des ersten Sekretärs des Zentralkomitees, Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, eröffnet. Er hebt die Verdienste seines Vorgängers Stalins gegenüber der Sowjetunion hervor und berichtet über die jetzige Politik mit seinen Zielen. Chruschtschow kritisiert in seinem Referat aber auch den Personenkult um Stalin und dessen Folgen. Die Kritik an Stalin selbst hat jedoch Grenzen und Folgen ausweitend auf die Innen- sowie Außenpolitik der Sowjetunion, als auch auf die Ökonomie während des Kalten Krieges.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Chruschtschows Rede

I. Ereignisablauf

II. Inhalt der Rede

III. Unmittelbare Wirkung

B. Hintergrund der Rede — Ursache und Zweck der Kritik

C. Grenzen der Kritik

I. Innenpolitische Grenzen

II. Wirtschaftliche Grenzen

III. Außenpolitische Grenzen

D. Folgen der Kritik

I. Innenpolitische Folgen

II. Wirtschaftliche Folgen

III. Außenpolitische Folgen

IV. Kulturelle Folgen

E. Stalin, Stalinismus heute

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Geheimreferat von Nikita Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der KPdSU im Jahr 1956, analysiert dessen Hintergründe und Motive sowie die daraus resultierenden innen- und außenpolitischen Folgen für die Sowjetunion und den Ostblock. Dabei wird insbesondere beleuchtet, inwiefern die Kritik eine gezielte Entstalinisierung einleitete, dabei jedoch systemimmanente Grenzen wahrte.

  • Die historische Einordnung und der Ablauf des XX. Parteitags der KPdSU
  • Die strategischen Motive Chruschtschows für die Abrechnung mit dem Stalinismus
  • Die Analyse der Grenzen der Entstalinisierung in verschiedenen Politikbereichen
  • Die Auswirkungen der Kritik auf Wirtschaft, Gesellschaft und die internationale kommunistische Bewegung
  • Die langfristige historische Bewertung des Stalinismus bis in die heutige Ära Putin

Auszug aus dem Buch

I. Inhalt der Rede

Chruschtschow kritisiert in seinem Referat vor allem den Personenkult um Stalin und dessen Folgen. Es sei dem „Geist des Marxismus-Leninismus zuwider […], eine Person herauszuheben und sie zu einem Übermensch zu machen“. Er wirft Stalin also vor, gegen die Führungsgrundsätze des Marxismus-Leninismus verstoßen zu haben.

In seinem Referat bleibt die Bewertung Stalins ambivalent; einerseits rekapituliert Chruschtschow ihn „als einen guten Staatsmann, Kriegshelden“ und als einen Parteiführer, dessen Politik richtig gewesen sei, anderseits verurteilt er Stalin als einen Diktator, der die Sowjetunion mit rücksichtsloser Härte regierte.

Besonders wird die durch Stalin ausgeführte unangefochtene persönliche Diktatur über die Partei, die er zu seinem persönlichen Herrschaftsinstrument umwandelte, und den Staat kritisiert. Stalin zwang anderen seine Ideologie auf und forderte ihr gegenüber eine absolute Unterwerfung. Fand er echte oder vermeintliche politische Gegner, bezeichnete er diese als „Volksfeinde“ und vernichtete sie moralisch sowie psychisch.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Chruschtschows Rede: Dieses Kapitel schildert den historischen Kontext des XX. Parteitags und fasst die wesentlichen Kernaussagen des Geheimreferats über Stalins Herrschaft zusammen.

B. Hintergrund der Rede — Ursache und Zweck der Kritik: Hier wird analysiert, inwiefern Chruschtschows Abrechnung eine strategische Maßnahme zur Machtabsicherung und zur Vermeidung eigener Mitverantwortung darstellte.

C. Grenzen der Kritik: Der Text beleuchtet die bewusst gesetzten Barrieren des Referats, durch die fundamentale Aspekte wie das undemokratische System oder die Planwirtschaft von der Kritik ausgenommen blieben.

D. Folgen der Kritik: Dieses Kapitel betrachtet die Auswirkungen des „Tauwetter“-Prozesses auf die innenpolitische Stabilität, die wirtschaftliche Planung und die internationalen Beziehungen innerhalb des Ostblocks.

E. Stalin, Stalinismus heute: Ein abschließender Blick auf das Scheitern der Reformen nach Chruschtschow und die heutige Rezeption Stalins unter der Regierung Putin.

Schlüsselwörter

Stalin, Chruschtschow, XX. Parteitag, Entstalinisierung, Geheimreferat, Personenkult, Sowjetunion, Marxismus-Leninismus, Tauwetter, Kommunismus, Gulag, Machtkampf, Reformen, Systemkrise, Politische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Bedeutung und die politischen Konsequenzen der Geheimrede Nikita Chruschtschows aus dem Jahr 1956, in der er den Personenkult um Stalin und dessen Verbrechen anprangerte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Verlauf des XX. Parteitags, die Motive für die Entstalinisierung, die Grenzen dieser Kritik sowie die daraus resultierenden gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in der UdSSR.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Kritik an Stalin nicht nur eine humanitäre Abkehr war, sondern ein strategischer Akt zur Machtfestigung und zur Bewahrung des kommunistischen Systems.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung gedruckter Fachliteratur und verschiedener zeitgenössischer sowie ungedruckter digitaler Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Darstellung der Rede, die Untersuchung ihrer Hintergründe, die Analyse der gesetzten Grenzen der Kritik sowie die Auswirkungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stalinismus, Entstalinisierung, Chruschtschow, Sowjetunion, Geheimrede und Systemreform beschreiben.

Warum durfte die Rede laut Chruschtschow nicht öffentlich gemacht werden?

Die Veröffentlichung wurde unterbunden, um das System nicht durch eine zu breite Debatte zu destabilisieren und um die Kontrolle über den Reformprozess innerhalb der Partei zu behalten.

Inwieweit wird Stalin in der heutigen Ära Putin in Russland bewertet?

Die heutige russische Führung unter Putin tendiert dazu, Stalin historisch als starken Staatsmann zu glorifizieren, der die Sowjetunion zur Supermacht führte, während die Kritik am Stalinismus nahezu verstummt ist.

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Résumé des informations

Titre
Kritik an Stalin. Auszug aus der Rede Chruschtschows am 25. Januar 1956
Note
1,0
Auteur
Antonia Kaja Radke (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
11
N° de catalogue
V490069
ISBN (ebook)
9783668974616
ISBN (Livre)
9783668974623
Langue
allemand
mots-clé
Geschichte Stalin russland Chruschtschow 1956 kalter krieg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Antonia Kaja Radke (Auteur), 2018, Kritik an Stalin. Auszug aus der Rede Chruschtschows am 25. Januar 1956, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490069
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Extrait de  11  pages
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