In dieser Hausarbeit soll das Konzept der Sozialraumorientierung mit dem Schwerpunkt der Willensorientierung dargestellt am Beispiel des Praxisfeldes: Schule X in der Stadt Essen verdeutlicht werden. Bei dem Praxisfeld „Schule X“, handelt es sich um eine städtische Förderschule mit dem Schwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung der SchülerInnen, welches später genauer erläutert wird.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung
2.1 Grundhaltung des Fachkonzeptes
2.2 Grundprinzipien der Sozialraumorientierung
3. Willensorientierung dargestellt am Beispiel des Praxisfeldes
3.1 Bedeutung der Willensorientierung in der Arbeit mit Schülern der NNS
3.2 Die Umsetzung des Fachkonzeptes an der NNS
3.3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Fachkonzept der Sozialraumorientierung mit einem besonderen Fokus auf die Willensorientierung im schulischen Kontext. Ziel der Hausarbeit ist es, am Beispiel der Nelli-Neumann-Schule in Essen aufzuzeigen, wie durch eine ressourcenorientierte Haltung und die Einbindung des Schülerwillens die schulische und soziale Entwicklung von Jugendlichen gefördert werden kann.
- Grundlagen und Prinzipien der Sozialraumorientierung
- Bedeutung der Willens- und Ressourcenorientierung
- Anwendung des Fachkonzepts in der Schulsozialarbeit
- Förderung von Eigeninitiative und Selbsthilfe bei Schülern
- Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe
Auszug aus dem Buch
3. Willensorientierung dargestellt am Beispiel des Praxisfeldes:
Wie bei dem Fachkonzept der Sozialraumorientierung versucht diese Schule mit den Schülern gemeinsam zu arbeiten, damit sie unabhängig werden und später ein Ausbildungsplatz finden und/oder ein Abschluss machen können. Dies geschieht, wenn die Schüler mitmachen wollen. In meinem Praxisfeld habe ich mit dem ersten und dem dritten Prinzip des Fachkonzepts mehr zu tun gehabt, nämlich der Wille der Schüler spielte hier eine sehr große Rolle, umso ihre persönlichen Ressourcen und die die des Sozialraums; Schule herauszufinden und diese zu nutzen.
Die Schulsozialarbeiterin und ich, als Praktikantin haben versucht die Schüler so gut wie möglich zu aktivieren und eine Stütze für sie zu sein, aber leider klappte dies nicht immer. Es ging darum, was die Schüler wollen und ob sie in die Schule kommen und mitmachen wollen.
Jeder Schüler hat seinen individuellen Stundenplan und wenn Ausflüge vorgenommen werden, dürften sie sowohl die Orte als auch die Uhrzeit des Treffens auswählen und dennoch sind die Schüler Zuhause geblieben oder wenn Schüler da war, war es dann sehr schwierig diese zu irgendwas zu motivieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Sozialraumorientierung ein und begründet deren Relevanz für die Arbeit mit Schülern in einem spezifischen Praxisfeld.
2. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und die wesentlichen Grundprinzipien des sozialraumorientierten Ansatzes in der Sozialen Arbeit.
2.1 Grundhaltung des Fachkonzeptes: Hier wird die personenbezogene und sozialökologische Grundhaltung des Fachkonzepts sowie dessen Herkunft aus der Gemeinwesenarbeit dargelegt.
2.2 Grundprinzipien der Sozialraumorientierung: Dieses Kapitel systematisiert die fünf zentralen Prinzipien, die das Fundament für eine sozialräumliche Arbeitsweise bilden.
3. Willensorientierung dargestellt am Beispiel des Praxisfeldes: Der praktische Teil verdeutlicht anhand der Nelli-Neumann-Schule die Anwendung des Fachkonzepts und die Herausforderungen in der Aktivierung von Schülern.
3.1 Bedeutung der Willensorientierung in der Arbeit mit Schülern der NNS: Dieser Abschnitt beleuchtet, warum der Wille des Einzelnen als entscheidende Kraftquelle für die schulische Partizipation und Entwicklung dient.
3.2 Die Umsetzung des Fachkonzeptes an der NNS: Hier wird detailliert dargestellt, wie Methoden wie individuelle Stundenpläne und ressourcenorientierte Zielentwicklungen praktisch in der Schule eingesetzt werden.
3.3 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kooperativen Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe zur ganzheitlichen Förderung.
Schlüsselwörter
Sozialraumorientierung, Ressourcenorientierung, Willensorientierung, Schulsozialarbeit, Nelli-Neumann-Schule, Eigeninitiative, Selbsthilfe, Partizipation, Jugendhilfe, Förderschule, Aktivierung, Sozialpädagogik, Lebenswelt, Ganzheitlichkeit, Kooperation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung des Fachkonzepts der Sozialraumorientierung im Kontext der Schulsozialarbeit, speziell an einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Sozialraumorientierung, die Bedeutung der Willensorientierung sowie die praktische Umsetzung von Ressourcenaktivierung bei Jugendlichen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Fokussierung auf den Willen und die Ressourcen der Schüler deren Selbstständigkeit und Partizipation im schulischen Alltag nachhaltig gestärkt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse der Fachkonzepte sowie auf qualitative Beobachtungen und Reflexionen aus ihrem Praktikum an der Nelli-Neumann-Schule.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Sozialraumorientierung und einen praktischen Anwendungsbezug, in dem Fallbeispiele von Schülern analysiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Sozialraumorientierung, Willensorientierung, Ressourcenaktivierung und Schulsozialarbeit beschreiben.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Wille und Wunsch für die Arbeit so wichtig?
Die Autorin argumentiert, dass der Wille eine Quelle für Eigenaktivität darstellt, während der Wunsch oft eine passive Erwartungshaltung beinhaltet, die eine selbstständige Bewältigung von Problemen verhindern kann.
Wie geht die Autorin mit dem Problem der mangelnden Motivation bei Schülern um?
Durch Ressourcenchecks und die Einbeziehung der Schüler in Entscheidungsprozesse (z. B. bei der Ausflugsplanung) wird versucht, die individuelle Eigenmotivation zu wecken und zu fördern.
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- Britney Oulo (Author), 2019, Das Konzept der Sozialraumorientierung mit dem Schwerpunkt der Ressourcenorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490188