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Derivate. Arten und Einsatzmöglichkeiten

Título: Derivate. Arten und Einsatzmöglichkeiten

Trabajo Escrito , 2019 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Dennis Schütt (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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In einem finanzwissenschaftlichen Bezug sind Derivate dahingehend definiert, als dass es sich hierbei um Finanzinstrumente handelt, deren eigener Wert von den Werten anderer zugrundeliegender Basiswerte oder auch Underlying abgeleitet wird. Bei den soeben genannten Basiswerten kann es sich nicht nur um andere Finanzinstrumente wie z.B. Wertpapiere oder Devisen handeln, sondern ebenso um physikalische Waren oder das Klima.

Auf Grund der Tatsache, dass beim Handeln mit Derivaten der Zeitpunkt, bei dem das Geschäft erfüllt wird, zeitlich vom Punkt des Abschlusses abweicht spricht man in dieser Hinsicht auch von Termingeschäften. Im Gegensatz hierzu stehen Kassageschäfte bei denen die Zeitpunkte in der Regel zusammenfallen. Hinsichtlich des Kriteriums, ob zur Ausführung des Termingeschäfts eine weitere Willenserklärung notwendig ist oder nicht kann des Weiteren in bedingte und unbedingte Termingeschäfte unterschieden werden. Jeweilige Beispiele stellen hier Futures oder Optionen da.

Ihren historischen Ursprung haben Derivate bereits in vorchristlichen Zeiten, wobei es sich hierbei vornehmlich um agrarmarktspezifische Komponenten, wie zum Beispiel die Absicherung von Ernteausfällen oder aber die Spekulationen auf den Preisverfall bestimmter landwirtschaftlicher Produkte gehandelt hat. Ein weiteres prominentes Beispiel der Geschichte stellt der im 17. Jahrhundert betriebene Optionshandel auf Tulpenzwiebeln in Holland dar, welcher im Platzen der Spekulationsblase endete und hohe Verluste für die Investoren darstellte. Die ersten standardisierten Terminkontrakte wurden an der 1848 gegründeten Chicago Board of Trade gehandelt. Es entstanden frühe Vorgänger der heutigen Futures die sogenannten „ To Arrive Contracts“. Im Jahre 1919 entstand aus dem Chicago Butter and Egg Board der Chicago Mercentile Exchange (CME), wel-che nach der Fusion mit dem vorher genannten CBoT heute zu den größten Terminbörsen der Welt zählt.

Auch wenn Derivaten auf Grund ihrer spekulativen Komponenten, verstärkt durch die noch immer präsente Finanzkrise der Jahre 2007-2008, ein negatives Images anhaftet so ist die wirtschaftliche Bedeutung nicht zu unterschätzen und nach wie vor gegeben. So lag allein im September 2018 das netto Tagesumsatzvolumen von an der Börse gehandelten Termingeschäften bei 6,6 Milliarden Dollar für Futures und 1,6 Milliarden Dollar für Optionen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Derivatarten

2.1 Futures

2.2 Forwards

2.3 Swaps

2.4 Optionen

3. Einsatzmöglichkeiten

3.1 Hedging

3.2 Spekulation

3.3 Arbitrage

4. Praxis- und Berechnungsbeispiele

4.1 Preisgrenzen und Put-Call Parität bei Optionen

4.2 Hedging eines Aktienportfolios mit Futures

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die verschiedenen Arten von Derivaten fundiert zu beschreiben, deren Einsatzmöglichkeiten kritisch zu bewerten sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken zu analysieren.

  • Grundlagen und Definition verschiedener Derivatarten (Futures, Forwards, Swaps, Optionen)
  • Differenzierung zwischen den Handelsformen und deren Funktionsweisen
  • Analyse der Einsatzfelder: Hedging, Spekulation und Arbitrage
  • Praktische Anwendung durch Berechnungsbeispiele zur Preisermittlung und Portfolio-Absicherung
  • Wirtschaftliche Einordnung von Derivaten im Kontext von Finanzkrisen und Risikomanagement

Auszug aus dem Buch

2.1 Futures

Bei einem Future handelt es sich um ein unbedingtes Termingeschäft bei dem ein Vertrag darüber gebildet wird einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt entweder zu kaufen oder zu verkaufen. Die Übergabe und Zahlung findet hierbei zu einem späteren Zeitpunkt als dem Vertragsabschluss statt. Die hierbei zugrunde liegenden Basiswerte können entweder Waren wie z.B. Rohöl oder Metalle sein (Commodity Future) oder Finanzprodukte wie z.B. Aktien oder Währungen sein, in diesem Fall spricht man von Financial Futures.

Bezüglich der beiden Vertragsparteien bei Abschluss eines Future Kontraktes wird dahingehend unterschieden, als dass eine der beiden Parteien sich dazu verpflichtet den zugrunde liegenden Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Man spricht in diesem Fall davon, dass die Vertragspartei in die Long-Position geht. Die andere Partei verpflichtet sich wiederum den Basiswert zum genannten Zeitpunkt zum genannten Preis zu verkaufen und geht somit in die Short-Position.

Bei einem Future handelt es sich um ein standardisiertes Produkt, welches über die Börse gehandelt wird und in Bezug auf z.B. Zahlungs- und Lieferbedingungen als auch Handelsgrößen vordefiniert ist. Da bei einem Börsengeschäft den beiden Vertragsparteien die jeweils andere Seite nicht transparent ist, tritt die Börse selbst hier entsprechend als zentraler Kontrahent auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert Derivate als Finanzinstrumente, erläutert den historischen Hintergrund von Terminkontrakten und ordnet ihre wirtschaftliche Bedeutung trotz negativer Schlagzeilen ein.

2. Derivatarten: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung und Abgrenzung der vier wesentlichen Derivattypen, wobei insbesondere auf die vertraglichen Bedingungen und Handelsplätze eingegangen wird.

3. Einsatzmöglichkeiten: Dieses Kapitel beleuchtet die drei zentralen Beweggründe für den Handel mit Derivaten: die Risikominimierung durch Hedging, die Gewinnerzielung durch Spekulation und die Ausnutzung von Preisunterschieden mittels Arbitrage.

4. Praxis- und Berechnungsbeispiele: Anhand von konkreten Fallbeispielen wird die mathematische Herleitung von Optionspreisen sowie die praktische Umsetzung einer Portfolio-Absicherung mittels Futures demonstriert.

5. Fazit: Das Kapitel resümiert, dass Derivate bei sachgemäßer Anwendung ein wertvolles Instrument des Risikomanagements darstellen, wobei für Privatanleger ein fundiertes Verständnis der Materie zwingend erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Derivate, Futures, Forwards, Swaps, Optionen, Hedging, Spekulation, Arbitrage, Termingeschäft, Basiswert, Long-Position, Short-Position, Margin, Put-Call Parität, Portfoliomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen wissenschaftlichen Überblick über die Funktionsweise, die Arten und die praktischen Einsatzbereiche von Derivaten im modernen Finanzwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Derivatarten wie Futures und Optionen, der strategischen Anwendung dieser Instrumente und der mathematischen Berechnung ihrer Bewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beschreibung und Bewertung verschiedener Derivattypen sowie die Analyse der Chancen und Risiken, die sich für Marktteilnehmer aus diesen Finanzinstrumenten ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie der deduktiven Anwendung von finanzmathematischen Modellen auf praxisnahe Berechnungsbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die verschiedenen Derivatarten (Futures, Forwards, Swaps, Optionen) klassifiziert und anschließend deren strategischer Nutzen in den Bereichen Hedging, Spekulation und Arbitrage erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Derivate, Hedging, Termingeschäfte, Long- und Short-Position sowie Risikomanagement charakterisieren.

Wie unterscheiden sich Futures von Forwards im Hinblick auf das Ausfallrisiko?

Da Futures über eine Börse mit Clearingstelle gehandelt werden, ist das Ausfallrisiko durch tägliche Margin-Zahlungen minimiert, während Forwards als OTC-Produkte bilateral gehandelt werden und somit ein deutlich höheres Ausfallrisiko bergen.

Was versteht man unter dem Begriff "Glattstellung"?

Unter Glattstellung versteht man den Abschluss eines exakt gegenteiligen Kontraktes zum ursprünglichen Geschäft, um die physische Lieferung des Basiswertes zu vermeiden und den entstandenen Gewinn oder Verlust zu realisieren.

Warum spielt die Volatilität eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung von Optionen?

Die Volatilität ist ein zentraler Preisparameter, da eine höhere Schwankungsbreite des Basiswertes die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Option "in the money" gerät, was den Wert der Option entsprechend steigert.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Derivate. Arten und Einsatzmöglichkeiten
Universidad
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Curso
Finanzierung und Investition
Calificación
1,0
Autor
Dennis Schütt (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
20
No. de catálogo
V490354
ISBN (Ebook)
9783668958777
ISBN (Libro)
9783668958784
Idioma
Alemán
Etiqueta
Derivate Hausarbeit Futures Optionen Forwards Hedging Arbitrage Spekulation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dennis Schütt (Autor), 2019, Derivate. Arten und Einsatzmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490354
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